DE190920C - - Google Patents

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DE190920C
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sets
clamping
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clamping jaws
jaws
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H7/00Marking-out or setting-out work
    • B25H7/04Devices, e.g. scribers, for marking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190920 KLASSE 49 ^. GRUPPE
THOMAS ALFRED HEARSON in LONDON.
der Durchmesser.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Oktober 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der an sich bekannten Art zum Zentrieren von Wellen oder Stangen mittels symmetrisch gelagerter Diaphragmen, von denen zwei Sätze in einer gewissen Entfernung voneinander innerhalb eines Rohres oder eines anderen Trägers angebracht sind und die von einem gemeinsamen Organ verstellt werden können. Die Eigenart der Vorrichtung besteht in der zur
ίο Verstellung dienenden Einrichtung, die ein Zuspannen bewirkt, gleichgültig, ob dabei eine gleichmäßige oder eine voneinander verschiedene Bewegungsgröße der beiden Sätze erforderlich wird. Die Vorrichtung kann hiernach sowohl bei Benutzung für zylindrische als auch für konische Wellen mit einer einzigen Hand bedient werden, und es ist zugleich die Möglichkeit gegeben, die Stärke der Wellen und das Maß einer etwaigen Konizität an der Vorrichtung durch die jeweilige Stellung des gemeinsamen Bewegungsorgans festzustellen und abzulesen. Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 bis 5 ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Vorrichtung dargestellt, bei welcher zwei als Einspannungsvorrichtung dienende, sog. Irisblenden, durch ein gemeinsames Getriebe in Bewegung gesetzt werden. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt, Fig. 2 eine Einzelheit, Fig. 3 einen Querschnitt. Fig. 4 zeigt eine Außenansicht unter Hinzufügung einer besonderen Skala zur Messung der Konizität und Fig. 5 zeigt einen Querschnitt hierzu. Zwei Sätze m, η von je drei Einspannungsplatten sind bei diesem Ausführungsbeispiel vorgesehen. Diese Einspannungsplatten sind, wie erwähnt, in derselben Art angeordnet wie die sog. Irisblenden bei photographischen Apparaten, derart, daß sich alle drei Blenden nur gemeinsam und gleichmäßig nach dem Zentrum hin bewegen und von ihm entfernen können. Der Satz m der Irisplatten, die je an einem Ende um einen festen Zapfen drehbar und am anderen Ende mit einem Zapfen in einem : Schlitz radial beweglich sind, wird durch Drehung eines Ringes 0 verstellt, der Satz η durch Drehung eines Ringes p.
An denjenigen Stirnseiten der Ringe 0 und p, welche einander gegenüberliegen, sind Kronzähne o1 und px vorgesehen, und zwar auf einem Teile des Umfange's. Mit beiden Zahnreihen steht ein dazwischenliegender Trieb q in Eingriff, welcher sich frei um einen Zapfen r1 drehen kann, der an dem Fingergriffe r befestigt ist. Letzterer ist so angeordnet, daß er in einem Umfangsschlitze a1 geführt wird, der in dem Hauptrohr α vorgesehen ist.
Wenn der bewegliche Fingergriff r gegen einen zweiten festen, am Hauptrohr sitzenden Fingergriff a2 gezogen wird, was leicht mit Zeigefinger und Daumen einer Hand bewirkt werden kann, so werden gleichzeitig beide Sätze der Irisplatten m und η in die Schlußlage gebracht; sobald hierbei der eine Satz mit der eingefügten Welle in Berührung getreten ist, verursacht die weitere Fortbewegung des Fingergriffes r das Zahnrad q, sich infolge seines Eingriffs zu drehen, weil dann o1 bzw. p1 wie eine feste Zahnstange wirkt; der andere Ring p bzw. 0 bewegt sich dann doppelt so
schnell vorwärts wie das Rad q und bringt dadurch den zweiten Satz der Irisplatten schnell ebenfalls, in Berührung mit dem Umfange der eingefügten Welle.
So kann das Instrument mit einer Hand genau zur Welle zentriert werden, gleichgültig, ob letztere konisch oder zylindrisch ist, und die andere Hand ist frei, um einen Schlag auf den Körner c auszuführen, welch letzterer durch
ίο Reibung von der Plattenfeder d1 in Betriebsbereitschaft festgehalten wird.
Befinden sich beide Sätze der Irisplatten in Berührung mit dem Wellenumfange, so bestimmt die Stellung des beweglichen Fingergriffs r einen mittleren Durchmesser der Welle, gemessen an den beiden von den Irisplatten berührten Querschnitten, und wenn das Hauptrohr a mit einer geeigneten Gradeinteilung versehen ist (α3, Fig. 4). so wird dieser Durchmesser auf der Skala abgelesen.
Um nun die Konizität der Wellen zu bestimmen, ist ein Mittel vorgesehen, welches die jeweilige Winkellage des Zahnrads q anzeigt, und zwar mittels eines Zeigers s, der über einer von dem beweglichen Fingergriffe r getragenen Teilscheibe t (Fig. 4 und 5) läuft. Der Zeiger sitzt auf derselben Achse, wie ein Zahnrad u, welches mit dem Rade q in Eingriff steht. Wenn die gemessene Welle zylindrisch ist, so bleibt der Zeiger auf 0 stehen, weil die Berührung der beiden Sätze von Irisplatten ohne irgendeine Drehung des Rades q erfolgt; aber wenn die beiden Teile der Welle, welche von den Irisplatten berührt werden, verschiedene Durchmesser haben, dann entsteht eine Relativbewegung der beiden gezahnten Ringe 0 und p, die eine Drehung des Rades q hervorruft und durch das Zahnrad u auf den Zeiger s übertragen wird, wodurch die Differenz der beiden Durchmesser auf der Teilscheibe abgelesen werden kann.
In jedem Satz können auch statt drei Irisplatten vier oder mehr angewendet werden, wenn es sich nicht darum handelt, runde Wellen, sondern Stangen anderen Querschnitts zu zentrieren oder zu messen.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum zentrischen Körnen von Wellen oder Stangen und zum Messen der Durchmesser mit zwei in einer axialen Entfernung voneinander befindlichen Sätzen von zentrisch spannenden Backen, die vermittels eines gemeinsamen Organs verstellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die das Zuspannen der Backen (m, n) bewirkenden Ringe (0, p) mit dem die Bewegung einleitenden Organ (r1) in einer derartigen Verbindung stehen, daß die Bewegungsgroßen beider Ringe und damit auch die der Spannbackensätze beim Zuspannen unabhängig voneinander bleiben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit Fingergriff versehenes Zahnrad (r1), welches beiderseitig mit Kronverzahnungen in Eingriff steht, die sich an der Stirnseite der Stellringe (0, p) beider Spannbackensätze (m, n) befinden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Index zum Ablesen der Drehungsgröße des Zahnrads, welche gleichzeitig das Maß der Konizität der gemessenen Welle angibt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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