DE1908950B - Preß und Vulkanisierform, msbe sondere zum Herstellen von Reifen - Google Patents

Preß und Vulkanisierform, msbe sondere zum Herstellen von Reifen

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DE1908950B
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Germany
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recesses
mold
tires
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Pending
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Antraigue, Roger, Pans

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Description

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Die Erfindung betrifft eine Preß- und Vulkanisierform, insbesondere zum Herstellen von Reifen, deren innere Oberfläche Ausnehmungen mit Luftabzugskanälen aufweist, die in Gestalt eines engen Spaltes in die Oberfläche der Formwand münden.
Es ist bekannt, daß eine der beim Formen — insbesondere beim Formen von Reifen — auftretenden Schwierigkeiten darin besteht, daß es erforderlich ist, 5~ die beim Verschließen der Form zwischen der Oberfläche der Form und dem in der Form enthaltenen, zu verformenden Werkstoff eingeschlossene Luft zu evakuieren.
Aus diesem Grund sind häufig Luftschächte vorgesehen, die im Boden der Hohlräume der Form münden, die zur Bildung des Reliefs, z. B. des Reifenprofils, erforderlich sind. Dabei ist es bereits bekannt, die Luftabzugsschächte in Gestalt eines engen Spaltes in die Oberfläche der Formwand einmünden zu las- «0 sen.
Diese Anordnung weist jedoch den Nachteil auf, daß im Verlauf des Pressens oft ein kleiner Teil des zu formenden Werkstoffes in den Luftschacht eintritt und dort erhärtet. Beim Entformen wird der derart H gebildete Ansatz auf dem ausgeformten Gegenstand sichtbar, der damit unvollkommen ist und nachbearbeitet werden muß. Er löst sich oft auch an seiner Wurzel auf Grund seiner Härte und bleibt im ΚιιηαΙ stecken, so daß dieser beim nächsten Formvorgang seine Aufgabe nicht erfüllen kann. Der anschließend hergestellte Gegenstand ist auf Grund der in dem Hohlraum eingeschlossenen und nicht abgeführten Luft fehlerhaft, so daß infolgedessen im Verlauf einer Serienproduktion, wie sie beispielsweise die Herstellung von Reifen darstellt, zahlreiche zu beanstandene Stücke erzeugt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Mangel der bekannten Preß- und Vulkanisierform durch eine neue Formgebung zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich die engen Spalten als Schlitz durcli die, die Ausnehmungen umgebenden Formerhebungen erstrecken. Dabei wird zweckmäßigerweise der Spalt im wesentlichen parallel zur Entformungsrichtung ausgerichtet. Die Höhe des Spaltes wird vorteil hafte rweibie im wesentlichen gleich der Höhe der Formerhebung ausgeführt.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß sich der Spalt zur Entlüftung zwei benachbarter Ausnehmungen voll durch die Formerhebung erstreckt.
Es ist vorteilhaft, daß der Spalt weiter als die Eindringtiefe des Werkstoffes von der Oberfläche der Form entfernt in einen zentralen Luftschacht mündet, um mit Sicherheit ein Verstopfen zu vermeiden.
Nach einer anderen zweckmäßigen Ausführung sind jedem Spalt mehrere Luftschächte zugeordnet, die in einen gemeinsamen Luftabführkanal münden. Der Luftabführkanal steht dabei mit Ausnehmungen in Verbindung, die zur Abführung der Luft zur äußeren Atmosphäre dienen.
Durch die Anordnung des für das Abführen der Luft vorgeschlagenen Spaltes in einer seitlichen Formerhebung des Hohlraumes, der so fein ist, daß der Werkstoff, der in den Spalt eintritt, durch seine größere Kontaktfläche mit der i-'orm aushärtet, entsteht der Vorteil, daß dieser Werkstoff nicht den wesent-Hch größeren, d. h. weiteren Teil erreicht, der sich an den Spalt anschließt und in den Luftschacht mündet. Hieraus ergibt sich der weitere Vorteil, daß beim Entformen, das meistens parallel zum Boden der Hohlräume und parallel zum Spalt erfolgt, kein Abtrennen des ausgehärteten Werkstoffes, wie beispielsweise vulkanisiertem Kautschuk auftreten kann, der in die öffnung eingednngen ist. Aus diesem Grunde bleibt die öffnung immer frei, und beim Formen des nächsten Stückes, beispielsweise eines Reifens, ist das Abführen der eingeschlossenen Luft gewährleistet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Aufsicht auf einen Teil einer Form,
F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig.4 eine perspektivische Ansicht mit einem Schnitt durch einen erhöhten Bereich der Form und
Fi g. 5 einen Schnitt entlang einer Ebene senkrecht zur Schnittebene gemäß F i g. 5 und im wesentlichen entlang der Linie 5-5 in F i g. 4. __
Eine Form 10 (s. Fig. 4), die beispielsweise zur Herstellung von Reifen dient, weist Ausnehmungen 11 auf, die den zu formenden Profilvorsprüngen entsprechen und die durch Formerhebungen 12 begrenzt werden, wobei die Ausnehmungen 11 am Umfang
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vollkommen geschlossen nein können. Wenigstens in einer eine Ausnehmung 11 begrenzenden Formerhebiing 12, die sich quer (schräg oder senkrecht) zur Entfornuingsrichtung / des Reifens erstreckt, ist ein ebener Spalt 13 (s. Fig. 1) vorgesehen, dessen Begrenzungsflächen 14 und 15 parallel zur Entformungsrichtung / ausgerichtet sind. Der Spalt 13 kann beispielsweise mit eintr Kreissilge, die mit einer erhöhten Geschwindigkeit in der Größenordnung von 30 000 U/min umläuft, oder mit einem Fräswerkzeug hergestellt werden. Die Tiefe des Spaltes 13 reicht aus, die Oberfläche des Bodens der Ausnehmung Il zu erreichen, so daß er in einem Luftschacht 16 mündet, dessen Richtung senkrecht zum Boden der Ausnehmung 11 ausgerichtet sein kann und der im wesentlichen im Zentrum der Formerhebung 12 liegt.
Die den Formerhebungen 12t und 122 (s. F i g. 4) zugeordneten Luftschächte 16 liegen im wesentlichen in einer Richtung und münden in einen in einer zwei- ao ten Wand 18 vorgesehenen Luftabführkanal 17, der quergerichtete Ausnehmungen 19 aufweist.
Die Wirkungsweise ist wie folgt: Nachdem die Form 10 beschickt und geschlossen ist, setzt man den vorher in das Innere des Reifens eingebrachten Heizschlauch unter Druck und der zu verformende Werkstoff dringt in die Ausnehmung 11 ein, indem er die Luft vor sich her durch den Spalt 13 wegdrückt, von wo sie zum Inneren durch den Luftschacht 16, den Luftabführkanal 17 und die Ausnehmungen 19 evakuiert wird. Während des Formvorganges tritt Werkstoff in den Spalt 13 in einer außerordentlich dünnen Lage filrnartig ein, wobei die Breite des Spaltes in der Größenordnung von s/io bis 4Ao mm je nach der Fließfähigkeit des zu formenden Werkstoffes bt. Hierdurch wird der Werkstoff schnell über seine ganze Dicke vulkanisiert, so daß dadurch das Eindringen dieses Werkstoffes in den Spalt 13 auf eine Tiefe beschränkt ist. die üblicherweise im Maximum in der Größenordnung von 2 bis 3 mm liegt. Im Verlauf des Entformens wird die derart gebildete Zunge, die weich und wenig hoch ist und mit dem Reifen mit ihrer großen Basis in Verbindung steht, aus dem Spalt 13 herausgezogen, ohne daß die Gefahr eines Abreißens besteht, da die Entformungsrichtung / parallel oder im wesentlichen parallel zu den Begrenzungsflächen 14 und 15 d ·.» Spaltes 13 steht, derart, daß letzterer frei bleibt und da-. Abführen der Luft im Verlauf des Formvorganges des nächsten Reifens ermöglicht. Die filmartige Austriebsnaht ist bei einem Reifen zulässig und braucht nicht entfernt zu werden. Bei einer abgeänderten Ausführungsform wird der Spalt 13 durch ein Intervall gebildet, das man in der Form zwischen zwei Formerhebungen 12 läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Preß- und Vulkanisierform, insbesondere zum Herstellen von Reifen, deren innere Oberfläche Ausnehmungen mit Luftabzugskanälen aufweist, die in Gestalt eines engen Spaltes in die Oberfläche der Formwand münden, dadurch gekennzeichnet, daß sich die engen Spalte (13) als Schlitz durch die, die Ausnehmungen (11) umgebenden Formerhebungen (12j, 12.,) erstrecken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (13) im wesentlichen parallel zur Entformungsrichtung (/) ausgerichtet ist. »5
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Spaltes (13) im wesentlichen gleich der Höhe der Formerhebung (12,, 12S) ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Spalt (13) zur Entlüftung zweier benachbarter Ausnehmungen (11) voll durch die Formerhebung (12P 122) erstreckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (13) weiter als die Eindringtiefe des Werkstoffes von der Oberfläche der Form entfernt in einen zentralen Luftschacht (16) mündet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Spalt (13) mehrere Luftschächte (16) zugeordnet sind, die in einen gemeinsamen Luftabtührkaual (17) münden.
7. Vorrichtung nach Anf iruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftabführkanal (17) mit Ausnehmungen in Verbindung steht, die zur Abführung der Luft zur äußeren Atmosphäre dienen.

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0396060A3 (de) * 1989-05-02 1991-01-30 A-Z Formen- und Maschinenbau GmbH Entlüftete Reifenform

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0396060A3 (de) * 1989-05-02 1991-01-30 A-Z Formen- und Maschinenbau GmbH Entlüftete Reifenform

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