DE1908806C3 - Thermisches mehrpoliges Bimetall-Schutzrelais - Google Patents
Thermisches mehrpoliges Bimetall-SchutzrelaisInfo
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H01H83/20—Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by excess current as well as by some other abnormal electrical condition
- H01H83/22—Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by excess current as well as by some other abnormal electrical condition the other condition being imbalance of two or more currents or voltages
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein thermisches mehrpoliges Bimetall-Schutzrclais gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs I.
Ein derartiges Relais ist aus der deutschen Auslegeschrift 1177 743 bekannt. Bei diesem bekannten
Bimetall-Schutzrelais sind die Bimetallstreifen im Ruhezustand im wesentlichen geradlinig, und bei einer
Erwärmung verbiegen sie sich derart, daß die beiden aus isolierendem Material bestehenden Leisten gleichmäßig
vorgeschoben werden. Die Auslöseempfindlichkeit eines derartigen Schutzrelais steigt mit zunehmender
Belastung an, so daß bei bereits erfolgter stärkerer Verformung der Bimetallstreifen ein geringerer zusätzlicher
Stromimpuls das Schutzrelais auslösen kann. Im Fall einer unsymmetrischen Belastung verhält sich das
Relais so, als ob alle Phasen in der gleichen Weise belastet wären, so daß die Auslöseempfindlichkeit noch
größer ist als bei symmetrischer Belastung
Bei einem weiteren aus der deutschen Auslegeschrift 23130 bekannten Bimetall-Schutzrelais sind die
beiden aus isolierendem Material bestehenden Leisten über eine Feder gegeneinander vorgespannt und wirken
auf beiden Seiten des Drehpunktes eines Betätigungshebels, so daß bei symmetrischer Belastung beide Leisten
gleichmäßig gegen den abgefederten Drehpunkt des Betätigungshebels gedrückt werden und zu einem
bestimmten Zeitpunkt eine Auslösung erfolgt. Bei Ausfall einer Phase, d. h. also bei unsymmetrischer
Belastung, wird eine Leiste durch den oder die nicht belasteten Bimetallstreifen festgehalten, während der
oder die belasteten Bimetallstreifen auf Grund der Hebelwirkung um den Drehpunkt des Betätigungshebels
sehr schnell eine Auslösung herbeiführen, so daß die Auslöseempfindlichkeit bei unsymmetrischer Belastung
erhöht ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein thermisches mehrpoliges Bimetall-Schutzrelais der
ίο eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Auslöseempfindlichkeit bei stärkerer oder ungleichförmiger
Belastung nicht vergrößert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch diese Ausgestaltung des Bimetall-Schutzrelais ergibt sich eine konstante Überstromempfindlichkeit unabhängig von der Strombelastung und weiterhin ist diese Empfindlichkeit auch dann konstant, wenn sich eine unsymmetrische Belastung des mehrpoligen Bimetall-Schutzrelais ergibt
Durch diese Ausgestaltung des Bimetall-Schutzrelais ergibt sich eine konstante Überstromempfindlichkeit unabhängig von der Strombelastung und weiterhin ist diese Empfindlichkeit auch dann konstant, wenn sich eine unsymmetrische Belastung des mehrpoligen Bimetall-Schutzrelais ergibt
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Kriimmungswinkei der Bimetallstreifen für
den maximal zulässigen Wert der Strombelastung der Bimetallstreifen nahezu gleich dem Winkel, um den die
2r> Enden der Bimetallstreifen abgebogen sind. Auf diese
Weise wird bei dem maximal zulässigen Wert der Strombelastung die Länge des Halteanschlags zu einem
Maximum.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht einer Ausführungsform des mehrpoligen Bimetall-Schutzrelais,
F i g. 2 eine schematische Darstellung einer Einzelheit ··'<
im Querschnitt,
Fig. 3 und 4 schematisch die Endstellungen der Bimetallstreifen und der Leisten bei maximal zulässigem
Wert der .Strombelastung.
Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform ") des thermischen mehrpoligen Bimetall-Schutzrelais ist
dreipolig ausgeführt und weist drei Bimetallstreifen la, Xb, Ic auf. Diese Bimetallstreifen können direkt vom zu
überwachenden Strom durchflossen sein, sie können aber auch durch Zwischenschaltung von Widerständen
<5 erwärmt werden, die auf die Bimetallstreifen aufgewikkelt
oder in unmittelbarer Nachbarschaft angeordnet sind. Die Bimetallstreifen können auch gleichzeitig zwei
Erwärmungsarten, nämlich der direkten und der indirekten Erwärmung unterworfen sein. Diese drei
Bimetallstreifen sind mit ihrem oberen Ende an einem von einer Tragplatte id, le, if aus rechtwinklig
umgebogenen Lappen befestigt. Die Tragplatte selbst ist au,' einer nicht dargestellten Isolierplatte befestigt,
welche die ganze Vorrichtung trägt. Die Bimetallstrei- v> fen nehmen im kalten Zustand Stellungen ein, welche in
untereinander parallelen, aber zur Figurenebene senkrechten Ebenen liegen; diese Stellungen sind in F i g. 1
und 3 mit strichpunktierten Linien dargestellt. Weiterhin ist eine vierte Leiste 2 vorgesehen, die um die Kante
·>') eines Widerlagers 2c schwenkbar und mittels einer
Schraube 2a mit gerändeltem Kopf auf eine bestimmte Stellung einstellbar ist. Die vierte Leiste 2 wird an
diesem Widerlager mittels einer Feder 2b gehalten. Diese Leiste 2 dient zur Begrenzung des Einstellbereih">
ches des Relais. Diese Leiste wird vorteilhafterweise durch einen Bimetallstreifen der gleichen Art wie die
vorher erwähnten Bimetallstreifen gebildet, um so eine automatische Kompensation von Veränderungen der
Umgebungstemperatur sicherzustellen.
Wie es aus Fig. 1, 3 und 4 zu erkennen ist, sind die freien Enden der Bimetallstreifen la, Ib, Ic um einen
bestimmten Winkel gegenüber der Ebene der Bimetallstreifen in kaltem Zustand gebogen, und zwar in
entgegengesetztem Sinn zu der Krümmung, welche die Bimetallstreifen bei ihrer Erwärmung erfahren. Die
Bimetallstreifen greifen in entsprechende Ausnehmungen 3a, 3b, 3c und 4b, 4c von zwei aus Isolierwerkstoff
bestehenden Leiscen 3,4 ein, deren Verschiebungen sie bestimmen. Diese Ausnehmungen haben eine derartige
Breite, daß bei normalem Betrieb die Wirkung der Bimetallstreifen zugleich nur auf eine der Leisten
ausgeübt wird, und zwar ?uf die Leiste 4 bei einer Verschiebung nach rechts und auf die Leiste 3 bei einer
Verschiebung nach links. Die beiden Leisten sind aneinanderliegend angeordnet, und zwar in einer Ebene,
die senkrecht zur Zeichenebene sowie der Ebenen der Bimetallstreifen liegt; die beiden Leisten sind derart
befestigt, daß sie frei in Führungen 5a, 5b, 5c und 5d
gleiten können, welche an der das Relais tragenden Platte befestigt sind. Die unterhalb der Leiste Λ
angeordnete Leiste 3 ist wesentlich langer als die Leiste
4 und drückt allein gegen die vierte Leiste 2. Die Leiste 3 weist außerdem eine rechteckige Ausnehmung 3d auf.
An einer der Seiten der Ausnehmung 3d wurde beim Stanzen eine Zunge 3e vorgesehen, welche als
Halteanschlag für einen Betätigungsmechanismus von elektrischen Kontaktstücken dient (Fig. 2). Letzterer
wird im dargestellten Ausführungsbeispie) durch eine dritte Leiste 6 gebildet, die in einer Richtung im
wesentlichen senkrecht zu den beiden Leisten 3, 4 verläuft. Die Leiste 6 steht mit einem ihrer Enden mit
der Ausnehmung 3d der Leiste 3 im Eingriff und ist außerdem mit ihrem anderen Ende durch zwei
Vorsprünge 7 geführt, zwischen welchen sie frei gleitet, wobei sie trotzdem um einen begrenzten Winkel
schwenken kann (Fig. 1). Auch die Leiste 6 weist eine
rechteckige Ausnehmung 6a auf, mittels welcher sie auf dem Halteanschlag 3eder Leiste 3 einrasten kann. Das
obere Ende der Leiste 6 dient als Anschlag für die Leiste 4 bei deren Bewegung nach rechts. Eine Schraubenfeder
8 liegt mit ihren beiden Armen an der Leiste 3 und der Leiste 6 an und gewährleistet zwischen diesen beiden
Teilen eine elastische Verbindung. Die Leiste 6 trägt ein bewegliches Kontaktstück 9, das r. it zwei festen
Kontaktstücken 10 und 11 zusammenwirkt.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der dargestellten Ausführungsform des Bimetall-Schutzrelais beschrieben.
Im Ruhezustand steheii die Kontaktstücke 9 und 10
miteinander im Kontakt, wobei die Ausnehmung 6a der Leiste 6 auf dem Halteanschlag 3c aufgerastet ist. Die
Bimetallstreifen befinden sich bei fehlender Strombelastung in der in Fig. 1 strichpunktiert dargestellten
Stellung. Hierbei ist die Leiste 4 in Längsrichtung unbeweglich zwischen den Anschlägen angeordnet, die
für diese Leiste einerseits durch die Enden der Bimetallstreifen la, Xb und Ic und andererseits durch
das Ende der dritten Leiste 6 gebildet werden.
Wenn eine symmetrische Last die drei Phasen der überwachten Anlage durchläuft, so erwärmen sich die
Bimetallstreifen la, If), lein gleicher Weise, so daß sich
eine identische Verformung aller drei Bimetallstreifen ergibt. Die Enden der Bimetallstreifen verschieben sich
in Richtung des in Fig. I gezeigten Pfeils D, wobei der Abstand zwischen den bimetallstreifen beibehalten wird
und ihre Bewegung auf die ! eiste 4 übertragen wird. Die Leiste 4 drückt dann die Leiste 6 nach rechts, die
ihrerseits die Leiste 3 auf Grund der Verbindung über die Feder 8 mitnimmt. Bei ihrer durch die Erwärmung
hervorgerufenen Bewegung kommen die ttimeiallstreifen
an der Unterseite der Leiste 3 und an der Oberseile der Leiste 4 zur Anlage. Weil die Bimetallstreifen durch
ihre Verformung die Leisten mitnehmen, so ergibt sich eine Relativverschiebung zwischen den beiden Leisten 3
und 4, so daß die wirksame Länge des Halteanschlages 3e vergrößert wird. Bei geringer Strombelastung und
damit geringer Erwärmung und Krümmung der Bimetallstreifen ergibt sich die gegenseitige Lage der
Leisten 3 und 4, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist. Der Strecke a, die der Verschiebung jedes Bimetallstreifens
la, \b, \c in der Ebene der Unterseite der Leiste 3
π entspricht, entspricht der wirksamen Länge a des
Halteanschlages 3e, auf den die Ausnehmung 6a der Leiste 6 aufgerastet ist.
Wenn in kaltem Zustand der HaupUeil der Bimetallstreifen
senkrecht zu den Leisten 3 und 4 verläuft und die Enden dieser Bimetallstreifen um einen Winkel um
etwa 30" abgewinkelt sind, so ist die ielativverschiebung
der Leisten unter der Annann.e, daß die
Bimetallstreifen eine vernachlässigbare Dicke haben und sich um einen Winkel λ biegen, der der minimalen
Strombelastung entspricht, gleich
2e· tg30° - 2e- tg(30°-A),
wobei edie hier gleich groß angenommene Stärke jeder Leiste 3,4 ist, die übereinander liegen.
Wenn die Strombelastung auf den maximal zulässigen Wert erhöht wird, wächst die Erwärmung der
Bimetallstreifen, so daß ihre Krümmung groß ist. Wenn die Anordnung so getroffen wird, daß diese Krümmung
schließlich 30° erreicht, so verlaufen dann die Enden der Bimetallstreifen im wesentlichen senkrecht zur Ebene
der Leisten 3, 4. Dieser Fall ist in F i g. 4 mit voll ausgezogenen Linien dargestellt. Die wirksame Länge
des Halteanschlags 3e in der Ausnehmung 6a der Leiste
6 ist dann mit //bezeichnet und es ergibt sich:
b' = a'+2e-tg(3CT -λ).
Es ist zu erkennen, daß die für die Einrastung verfügbare Länge des Halteanschlags 3e entsprechend
t) der Vergrößerung der Krümmung der Bimetallstreifen
wächst und daß die Längendifferenz zwischen den Stellungen im kalten Zustand und den Stellungen im
erwärmten Zustand für den maximalen Wert der Strombelastung in der Nähe der Stärke der Leisten
so liegt.
Die gleichzeitige Krümmung der Bimetallstreifen ergibt eine Translationsbcwegung der beiden Leisten 3,
4. bei der gleichzeitig eine Relativbewegung der einen Leiste gegenüber der anderen auftritt. Die Leiste 3
t> kommt schließlich in Berührung mit der vierten Leiste. 2
und wenn die Strombelastung weiter anwächst, so wird die Leiste 4 gegenüber der Leiste 3 entgegen dem von
der Feder ausgeübten Druck weiter verschoben und die Leiste 6 löst sich vor dem Halteanschlag 3c. worauf der
Wi Kontakt zwischen den Kontaktstücken 9 und 10
geöffnet wird. Die Leiste 6 kann erst dann wieder auf den Halteanschlag aufgerastet werden, wenn die
Bimetallstreifen ausreichend abgekühlt sind.
Die Auslösung des Bimetall-Schutzrelais kann auch
»■> bei ungleichmäßiger Verformung der Bimetallstreifen
la, ib. ic erfolgen, und zwar beispielsweise bei einer
unsymmetrischen Belastung. Wenn die Bimetallstreifen 1,1 und \b auf Grund einer Strombelastung gekrümmt
sind, während die Krümmung des Bimetallstreifen« Ic
infolge des Auftretens einer unsymmetrischen Belastung verringert wird, so wird die Leiste 4 durch die
Endender Bimetallstreifen la. \b festgehalten, während die Leiste 3 unter der Wirkung der Verschiebung des j
Endes des Bimetallstreifens Ic gegen die Richtung des Pfeiles D verschoben wird (siehe die strichpunktierte
Darstellung nach Fig.4). Hierdurch wird der Halteanschlag
3c schließlich außer Eingriff mit der Ausnehmung 6a gebracht, so daß das Schutzrelais auslöst. Hi
Die Größe der die Auslösung hervorrufenden Unsymmetrie hängt ein/ig von den oben definierten
Langen ».)'« und »b'<< des llaltcansehlags 3c ab. und es
ist /u erkennen, daß die Größe der eine Auslösung hervorrufenden Unsymmetrie fortlaufend in Abhängig- ü
keil von der gleich/eiligen Krümmung der Bimetallstreifen zum vorgegebenen Maximum hin anwächst.
Daher ist bei einer gröUeren Belastung eines ode
mehrerer Bimetallstreifen eine größere Unsymmetri erforderlich, bevor eine Auslösung erfolgt.
Die vierte Leiste 2 ist auf ihrer Achse 2c festgelcg und wird mit Hilfe einer Feder 2b in Anlage an de
Einstellschraube 2a gehalten. Die Feder 2b ist derar ausgelegt, daß ihre Kraft über derjenigen Kraft liegt, di
zum Abstreifen der Ausnehmung 6a von dem Haltean schlag 3c erforderlich ist, und zwar einschließlic
möglicher Reibungsverluste. Durrh die thermisch Trägheit können sich jedoch die Bimetallstreifen weite
verbiegen, auch nachdem die elektrische Belastung, dii diese Biegung hervorgerufen hatte, aufhört. Die (ede
ermöglicht die Aufnahme einer derartigen zusätzlicher Biegung ohne die Gefahr einer übermäßigen Belastung
auf die Bimetallstreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:!.Thermisches mehrpoliges Bimetall-Schutzrelais für symmeirische und unsymmetrische Belastung mit zwei parallel zueinander angeordneten, aus isolierendem Material bestehende. Ausnehmungen aufweisenden Leisten, die durch etwa senkrecht zu diesen angeordnete Bimetallstreifen, deren Enden in die Ausnehmungen eingreifen, betätigbar sind, von welchen Leisten die eine einen Halteanschlag aufweist, der das Einrasten einer dritten, senkrecht zu den beiden parallelen Leisten angeordneten Leiste ermöglicht, die durch eine Feder im Sinne der Einrastung gegen die eine Leiste vorgespannt ist und einen Teil des Betätigungsmechanismus für die elektrischen Kontaktstücke bildet, und die andere Leiste das Ausrasten der dritten Leiste von dem Hatteanschlag hervorruft, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Bimetallstreifen (1 a, ib, ic) unter einem bestimmten Winkel gegenüber ihrem Hauptteii und in entgegengesetzter Richtung zu der Krümmung abgebogen sind, die die Bimetallstreifen (la, ib, ic) bei ihrer Erwärmung annehmen, und daß bei der gleichzeitigen Bewegung der beiden verschiebbaren Leisten (3, 4) eine Relativverschiebung der beiden Lvisten (3, 4) derart erfolgt, daß die für die Einrastung verfügbare Länge des Halteanschlags (3c) vergrößert ist.
- 2. Thermisches mehrpoliges Bimctall-Schutzrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungswinl;:! der Bimetallstreifen (la, 16, Ic) für den maximal zulässigen We-* der Strombelastung der Bimetallstreifen (>a, ib, ic) nahezu gleich dem Winkel ist, um den die Enden ei .·: Bimetallstreifen (la, ib, Ic) abgebogen sind.
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-
1969
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