DE1908695U - Feuerfester ausgussstein fuer giesspfannen, zwischenbehaelter u. dgl. - Google Patents

Feuerfester ausgussstein fuer giesspfannen, zwischenbehaelter u. dgl.

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DE1908695U
DE1908695U DEST17599U DEST017599U DE1908695U DE 1908695 U DE1908695 U DE 1908695U DE ST17599 U DEST17599 U DE ST17599U DE ST017599 U DEST017599 U DE ST017599U DE 1908695 U DE1908695 U DE 1908695U
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cavity
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fire
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/46Details or accessories
    • C21C5/4653Tapholes; Opening or plugging thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/14Closures

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Ing. YJ. Schroeder ' Wiesbaden, den 7.8.1964
Pall 2121 VP/WPm
Aktenz.: St 17 599/31c Gm.
otoecker & Kims G.m.b.F. K^efeld-Iimi-Bhoinhafen, Ohlendorffstr. 30
feuerfester Ausgußstein.
"Die ^'rfindung besieht sich auf einen feuerfesten Ausgußstein für Gießpfannen, Zwischenbehälter und dergleichen.
'Die Anforderungen» die insbesondere beim Gießen von Stahl und sonstigen Fetallen durch die zum Teil sehr langen Gießzeiten an die feuerfesten '" erkstoffe gestellt werden, werden gtändig größer und zwingen dssu, auch die f-usgußsteine, durch di^ stahl 'oder andere Metalle fließen, aus hochwertigeren Feuerfest-Qualitäten hersustellen, da diese einen geringeren Verschleiß aufweisen. Derartiges hochf©uerfestes Material hat in seiner Anwendung für Ausgüsse den lachteil einer größeren ""armeableitung als sum Beispiel eine normale "charaotte-Qualität. "Diese starke Wärmeableitung führt aber beim Vergießen, von Stahl und sonstigen Fetallen surn sogenannten Sehmieren. Dieses ist ein unerwünschter Vor-* gang, bei dem die flüssigen lletalle aufgrund starken Wärmeentzuges beim Vergießen ihre Viskosität erhöhen· Die Folge ist die Bildung von erstarrenden Tropf nasen am Auslauf rand des Ausgusses, die gu einer star3s33 Ablenkung des Gießstrahles führen können. Eine derart starke Wärmeableitung durch den Ausguß^erkstoff kann sum Beispiel bei der Verwendung von hochleitandem Kagnealtmaterial su einem völligen Zuwachsen der Durchgangsöffnung des Ausgußsteines führen.
Um diese starke T/ärmeableitung einaudäiamen und in einigermaßen erträgliehen Grenzen su halten, sind Kombinationsauagüsse bekannt, bei denen der Verschleißteil in einsn Sockel axis wärme dämmendem Schsmottematerial eingelassen-ist.
'Diesem Bekannten gegenüber besteht die lürf indtaag darin, daß ,la äen Körper des Ausgußstednes ein seine Durchgangsöffnung inafassenäer und · sich vom Kopfteil bis sum fußteil erstreckender abgeschlossener Hohlraum ©aageordnet ist«
- 2·
Ein erfindungsgemäß ausgebildeter Ausgußstein ist einteilig und "besitzt in seinem Innern einen zum Beispiel zylinderförmigen, abgeschlossenen Hohlraum, der die Durchgangsöffnung umfaßt und sich vom Kopfteil bis sum Fußteil des Ausgußsteines erstreckt. Der Hohlraum, der mit Luft gefüllt ist, stellt eine wirkungsvolle Wärmedämmzone dar und verhindert auf diese Y.'eise den unerwünschten Wärmeabfluß aus dem durch die Durchgangsöffnung fließenden Metall»
Eine vorteilhafte weitere Ausbildung des Ausgußsteines nach der Erfindung besteht darin, dass der Hohlraum zylinderf'drmig gestaltet ist und den !Fußteil des AusguEsteines, eine Füllöffnung bildend, durchbricht. T'urch diese Füllöffnung wird der Hohlraum mit einem feuerfesten Isolierstoff ausgefüllt und anschliessend mit einer dem Querschnitt der Füllöffnung entsprechend ausgebildeten Abdeckung verschlossen.
Diese erfindungsgemässe Maßnahme ermöglicht es, durch entsprechende "ahl des in den Hohlraum des Ausgußsteines einzubringenden Isolierstoffes, die "'ärmeleiteigenschaf ten des Ausgußsteines den praktischen Erfordernissen weitgehend anzupassen. Als Isolierstoffe bieten sich eine Reihe von Materialien an, als da sind: Schamotte-G-ranulat, Kiselgur,Glaswolle, Asbest und insbesondere auch Silikate in fester oder pulveriger üOrrn, die durch besonderen Vorbrand ihre Gitterstruktur verloren haben und dadurch eine stark verminderte Wärmeleitfähigkeit aufweisen.
Der Verschluß der Füllöffnung kann sowohl mittels einer Gießmasse erfolgen als auch aus feuerfesten, plastischen Massen oder feuerfesten Formkörpern bestehen.
Ein Ausgußstein nach der Erfindung bietet daher dem Bekannten gegenüber eine Reihe von Vorteilen. Vor allem ist er einteilig ausgebildet und kann aus hochfeuerfestem, verschleißfestem Material "bestehen* Durch seine besondere Ausbildung wird eine Wärmedämmwirkrcng erreicht, die einen unerwünschten Wärmeentzug aus dem die Durchgangsöffnung durchfließenden Metallstrahl ganz oder doch so weit vermeiden läßt, dass schädliche Wirkungen nicht auftreten können.
In der Zeichnung ist ein Beispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Pig. 1 einen Mittellängsschnitt durch einen Ausguß stein und
Pig. 2 einen Querschnitt in der linie A-B nach Pig, 1«
Der Körper des -usgußsteines ist mit 1 bezeichnet. Έτ ist einstückig ausgebildet und besteht aus einem feuerfesten Material geringer Porosität wie Schamottesteine mit verschieden hohen Tonerdegehalten, Sillimanit, Korund, Magnesit, Chromerz, Zirkonmaterialien und ähnlichen, um eine große Verschleißfestigkeit zu erreichen. Den Körper 1 durchzieht in axialer Richtung die Durehgangsöffnung 2. Das Innere des Körpers 1 ist als Hohlraum 3 ausgebildet, der sich vom Kopfteil 4 bis zum Fußteil 5 desselben, die Durchgangsöffnung 2 einschließend„ erstreckt. Am Pußteil 5 durchbricht der Hohlraum 3 die Stirnfläche 6 des Körpers 1 nach außen, wodurch die Füllöffnung 7 entsteht. In den Hohlraum 3 wird feuerfester Isolierstoff 8 gefüllt und die Füllöffnung 7 durch eine Abdeckung 9 dichtgesetzt.
Der Ausgußstein kann selbstverständlich auch eine andere als die gezeigte formgebung haben.

Claims (2)

ntansprüehe t
1.) Feuerfester Ausgußstein für Gießpfannen? Zwischenbehälter und dergleichen dadurch gekennzeichnet, dass in dem Körper (1) des Ausgußsteines ein seine Durchgangsöffnung (2) umfassender und sich von seinem Kopfteil (4) bis au seinem Fußteil (5) erstreckender abgeschlossener Hohlraum (3) angeordnet ist.
2.) aiu.-.Tiaf!Ti a-nsprucfa. 1, dadurch g e k e η η -zeichnet, dass der Fohlraum (J>) zylinderfj«>arig"'gestaltjst ist und den Fußteil (5) d,|^^cvep^rfs( 1), eine Füllöffnung (7) bildend, durchbri^^^iiber die der Hohlraum (3) mit einem feuerfe^sJteti^Tsol^^^toff (8) ausgefüllt wird und eine dem^-PHa^rschnitt de^lfplllöffnung (7) entsprechend ausgebe—Afeär&efeäsg—(-9^——Terschließt >
für die Anmelderins
(Schroeder)
Gen.-Tollmacht 72/1959
Dr. G. Röbe-Oltmcmns — ^^ 9.12.1964
Patc.ianwalt
Wiesbaden, Lessingstr. Io
Pail 2121
Aktenz.: St 17 599/31c Gbm.
Stoecker & Kunz GmbH.
!euer Schutzanspruch;
2.) Ausgußstein nach Anspruch 1? dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (3) zylinderförmig gestaltet ist und den Fußteil (5) des Körpers (1), eine Füllöffnung (7) "bildend;, durchbricht, ilber die der Hohlraum (3) mit einem feuerfesten Isolierstoff (8) ausgefüllt und durch eine dem Querschnitt der Füllöffnung (7) entsprechend ausgebildete Abdeckung (9) verschlossen ist.
DEST17599U 1964-08-07 1964-08-07 Feuerfester ausgussstein fuer giesspfannen, zwischenbehaelter u. dgl. Expired DE1908695U (de)

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DE (1) DE1908695U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2817347A1 (de) * 1977-04-20 1978-10-26 Foseco Trading Ag Abschirmung fuer einen schieberverschluss eines metallurgischen giessgefaesses
DE3406941A1 (de) * 1984-02-25 1985-09-05 Didier-Werke Ag, 6200 Wiesbaden Feuerfeste verschleissteile fuer schiebeverschluesse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2817347A1 (de) * 1977-04-20 1978-10-26 Foseco Trading Ag Abschirmung fuer einen schieberverschluss eines metallurgischen giessgefaesses
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