DE1908506A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Vordetachieren von Textilien - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Vordetachieren von Textilien

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DE1908506A1 DE19691908506 DE1908506A DE1908506A1 DE 1908506 A1 DE1908506 A1 DE 1908506A1 DE 19691908506 DE19691908506 DE 19691908506 DE 1908506 A DE1908506 A DE 1908506A DE 1908506 A1 DE1908506 A1 DE 1908506A1
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Dipl-Volksw Horst Hildebrandt
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HILDEBRANDT DIPL VOLKSW HORST
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HILDEBRANDT DIPL VOLKSW HORST
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F43/00Dry-cleaning apparatus or methods using volatile solvents
    • D06F43/007Dry cleaning methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Herr Horst Hildebrandt, R h e y d t/Rheinl*, Pötterstr«■68
"Verfahren und Vorrichtung zum Vordetachieren von
!Textilien" o
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Vordetachieren von Textilien mittels einer Vordetachur unter Anwendung von Dampf und einem Reinigungsverstärker
Bei der chemischen Reinigung von Textilien ist es bekannt, bestimmte Fleckengruppen durch Zugabe von Wasser in gebundener Form und z„Bo von Perchlorethylen zu entfernen» Dies geschieht in der Regel durch eine Mischung eines Reinigungsverstärkers mit einem Lösungsmittel zum Reinigungsbad. In neuerer Zeit ist zu dieser Art des Entfernens von wasserlöslichen Fleckengruppen eine sogenannte Vordetachur getreten, die eine Fleckenbehandlung des Textilgutes vor dem Einbringen in die Reinigungstrommel auf einem Vordetachurtisch vorsieht, wo Reinigungsverstärker unter Zusatz von Dampf mit Handgeräten auf das Textilgut aufgesprüht wurde. Diese letztgenannte Behandlungsweise des Textilgutes war mit einem erheblichen Zeit- und Materialaufwand verbunden, wenngleich durch diese Vordetachur eine bessere Fleckenentfernung bei der nachfolgenden Reinigung in der Maschine erzielt wurde*
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Die Erfindung bezweckt die Schaffung einesTerfahrens, -mit welchem insbesondere wasserlösliche ELeekengruppen durch eine Yordetachur entfernt werden können. Bas Verfahren soll sieh nicht nur auf die Entfernung wasserlöslicher Fleckengruppen "beziehen, sondern soll unter Anwendung eines entsprechenden Reinigungsverstärkers auch auf färb - und tanniiinaltige Terfleckungen und auf die Entfernung von Blut - und Eiweißfleeken "beziehen.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren soll die "bisherige Yordetachur von Hand in Fortfall kommen, so daß eine erhebliche Arbeit sersparnis gegenüber der bisher bekannten Tordetachur er~ reicht wird0
Zur-Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ein Verfahren der eingangs genannten Gattung vor, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Textilgut für die Vordetaehur in eine flottenfreie Reinigungstrommel eingebracht und dort unter Umwälzen in der Trommel dem Gemisch von Dampf und Reinigungsverstärker ausge- · setzt wird, um dann einem Spülvorgang mit einer Reinigungs— iider 'Öpürifiü's-si^teat '^ unterzogen zu werden«
In der Fachwelt bestand bislang die Keinung, daß eine Flecken— entfernung nur durch gezieltes und konzentriertes Aufbringen des Reinigungsverstärkers mit dem Dampf auf "die befleckte Stelle erfolgreich sein könnte und es nicht vertretbar sei, die gesamte Textiloberfläche mit einer Tordetaehur zu bearbeiten* Dies sei weder arbeitsmäßig noch im wesentlichen materialmäßig vertretbar, da für die Entfernung der wenigen Flecken eine sehr große Fläche und damit eine erheTblicJie Menge an Reinigungsverstärker und Dampf notwendig wäre. ;
Der Erfindung liegt die Überlegung aa. Grunde, daß dieser große Aufwand an Dampf und Reinigungsverstärker dadurch eingespart werden kann, daß das Textilgut in einem Gemisch von Dampf und Reinigungsverstärker ständig umgewälzt wird und durch die
innige Berührung der Textiloberflachen gegeneinander eine Reinigungswirkung erzielt wird, die nur "bei konzentriertem Auf-
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bringen von Reinigungsverstärker und Dampf"zu erzielen für möglich, gehalten worden ist. Im Gegensatz zu der "bisher vertretenen Meinung, daß bei Vorreinigung der gesamten Textiloberflache eine sehr große Menge an Reinigungsmittel zur Verfügung stehen müsste, ist in Versuchen festgestellt worden, daß durch das erfindungsgemäße Verfahren keine höhere Mengen an Dampf und Reinigungsverstärker notwendig werden und sogar eine Einsparung an diesen Mitteln, erzielt werden kann«
Iii weiterer Ausbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist das Zugabeverhältnis von Dampf und Reinigungsverstärker in die ä Reinigungstrommel veränderbar«, Durch diese Maßnahme kann in wirtschaftlicher Weise eine Einsparung an Reinigungsverstärker und an Dampf erreicht werdene Vorzugsweise werden der Dampf und der Reinigungsverstärker getrennt voneinander in die Trommel gegeben, wobei die Dampfzugabe in Abhängigkeit von der Warenart erfolgt, der Reinigungsverstärker dagegen nach Maßgabe des Verschmutzungsgrades des Textilgutes zugegeben wirdo . Im Gegensatz zu dem bisher bekannten Handverfahren wird daher der Reinigungsverstärker und der Sattdampf genau dosiert "in die Trommel gegeben, was bedeutet, daß nur soviel dieser Mittel in die Trommel geleitet wird, wie für das Entfernen der jeweiligen Flecken nach Verschmutzungsart und Warenart notwendig *■ -
ist. - ■ . ■■".,-.; *
Die Vordetaohur nach der Erfindung erfolgt in der flotten— freien Trommel» Es hat sich gezeigt, daß eine Kombination mit bekannten Reinigungsverfahren oder das Vor — oder Nachschalten bekannter Spül — bzw, Reinigungsgänge dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht abträglich ist. Das Textilgut kann vor der Vordetachur in der Trommel angefeuchtet werden.
Die Vorrichtung, zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht vor, daß in die Trommel eine gemeinsame Leitung für den Dampf und den Reinigungsverstärker geführt wird·
Bei einer vorteilhafteren Gestaltung sind in die !Trommel je eine Dampf - und eine Reinigungsverstärkerleitung geführt, in die ein Zeitrelais eingeschaltet ist, so daß man in der Lage ist, die Menge des zugeführten Dampfes und des zugeführten Reinigungsverstärkers zu dosieren».Der' gesamte Reinigungsäblauf einschließlich der Yordetachur kann daher zeit - und mengenmäßig automatisiert und programmiert werden« ,
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel.-derv Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. In der schemasKiisöh dargestellten Reinigungsmaschine 1 ist die Trommel 2 um die achse 3 drehbar. In das Innere der Trommel ist eine leitung 4 für den Dampf und eine leitung 5 für die Zuführung des Reinigüngsverstärkers in die Trommel vorgesehene In jede der Leitungen 4,5 ist ein Zeitrelais 6,7 geschaltet.
Ih die Trommel führt in bekannter Yieise die Leitung 8 zum Zuführen des Hauptreinigungsmittels, das über die Leitung unter Mitnahme der Schmutzpartikel aus der Trommel wieder abgezogen werden kann» -.-■■■
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Claims (1)

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Verfahren zum Vordetachieren von Textilien mittels einer Vordetachur unter Anwendung von Dampf und einem Reinigungsverstärker, dadurch gekennzeichnet, daß das Textilgut für die Vordetachur in eine flottenfreie Reinigungstrommel eingebracht und dort unter Umwälzen in der Trommel dem Gemisch von Dampf und Reinigungsverstärker ausgesetzt wird, um dann einem Spülvorgang mit einer Reinigungsflüssigkeit bzw« Spülflüssigkeit unterzogen zu werdene "
2» Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugabeverhältnis von Dampf und Reinigungsverstärker in die Trommel veränderbar ist«,
/ ■ .. ■ ■
3ο Verfahren, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf und die Reinigungsverstärker getrennt voneinander in die Trommel gegeben werden.
4. Verfahrennach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfzugabe in Abhängigkeit von der Warenart der Reinigungsverstärker nach dem Verschmutzungsgrad zugegeben | werden«!
5· Verfahren nach Anspruch 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß das Textilgut vor der Vordetachur in der Trommel angefeuöhtet wird,
6· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Trommel (2) eine gemeinsame Leitung für den Dampf und den Reinigungsverstärker geführt ist·
1 bis
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nachAnspruoh 5, daß in die Trommel je eine Dampf - und eine Reinigungsverstärker leitung (4,5) führt, die jede mit einem Zeitre-
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19Ö850G
lais (6,7) versehen sind.
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'L-
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