DE1908366A1 - Verfahren zum Fuellen von kleinen Behaeltern und hierfuer geeignete Behaelter - Google Patents

Verfahren zum Fuellen von kleinen Behaeltern und hierfuer geeignete Behaelter

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DE1908366A1
DE1908366A1 DE19691908366 DE1908366A DE1908366A1 DE 1908366 A1 DE1908366 A1 DE 1908366A1 DE 19691908366 DE19691908366 DE 19691908366 DE 1908366 A DE1908366 A DE 1908366A DE 1908366 A1 DE1908366 A1 DE 1908366A1
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DE
Germany
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container
longitudinal bore
probe
filling
container according
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Pending
Application number
DE19691908366
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Fuchs
Paul Riss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie Francaise des Matieres Plastiques SA PLASCO
Original Assignee
Compagnie Francaise des Matieres Plastiques SA PLASCO
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • A45D40/16Refill sticks; Moulding devices for producing sticks

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verfahren zum Füllen von kleinen Behältern und hierfür geeignete Behälter Die Erfindung betrifft eine Verfahrensweise zum Füllen von kleinen Behältern, insbesondere zur Herstellung kosmetischer Stifte, die durch Betätigung einer Schraube od. dgl. aus dem Behälter geschoben und bei Rückdrehung wieder eingezogen werden, sowie die Ausbildung von Behältern, bei denen dieses Verfahren angewendet werden kann.
  • Derartige kleine Behälter finden immer weitere VerbreitUng, da die verschiedensten Produkte in derartigen Behältern auf den Markt gebracht werden. Die Herstellungskosten derartiger Behälter im Vergleich zu dem enthaltenden Produkt sind jedoch noch ziemlich erheblich, so dass ein grosçer Verbrauch derartiger Behälter einen merklichen Verlust bildet.
  • Darüber hinaus erfolgt die Füllung der kleinen Behälter bisher in einer wenig praktischen und sehr umständlichen Art und Weise.
  • Diese Füllung wird hierbei nämlich durch die vordere Oeffnung des Behälters vorgenommen, was verschiedene Arbeitsgänge erforderlich macht. So ist zunächst die Kappe oder Hülse des Behälters abzuschrauben, worauf dann die eigentliche Füllung beginnen kann, welche bisher mit nicht ganz einfachen Mitteln erfolgte, worauf dann die Kappe wieder aufgeschraubt wird.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist im Hinblick auf die vorstehend geschilderten Wertverhältnisse eine Herabsetzung der Gestehungskosten der eingangs beschriebenen Behälter in der Weise, dass diese nicht höher sind als das enthaltende Produkt.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Füllverfahrens für derartige kleine Behälter, insbesondere zur Herstellung kosmetischer Stifte, welches schnell und sauber durchführbar ist, keine vorherige Demontage des Behälters erfordert und in einer automatis chen Arbeitsweise ausführbar ist.
  • Ein solches Verfahren ist hierzu erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass bei zusammengesetztem Behälter durch eine in eine Längsbohrung der Betätigungsschraube eingeführte Sonde die Füllung in den Behälter gedrückt und hierauf die Längsbohrung nach Herausziehen der Sonde verschlossen wird.
  • Die Behälter zur Durchführung eines solchen Füllverfahrens sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung gekennzeichnet durch eine Betätigungsschraube mit Längsbohrung zur Einführung der Fülisonde sowie durch Luftlöcher zum Entweichen der enthaltenden Luft und einen Verschluss der Bohrung von aussen.
  • Diese Längsbohrung der Betätigungsschraube kann hierbei in Richtung auf das Behälterinnere verlängert sein und einen geringeren Querschnitt aufweisen . Der Uebergang zwischen den beiden verschiedenen Querschnitten ist hierbei zweckmässigerweise abgeschrägt und kann als Anschlag für die vordere Stirnfläche der Sonde dienen.
  • Die Luftlöcher zum Entweichen der Luft beim Füllen des Behälters können in vorteilhafter Weise in die Längsbohrung der Betätigungsschraube münden, so dass bei Verwendung einer Sonde mit geringerem Aussenquerschnitt als die Längsbohrung die Luft durch diese Längsbohrung entweichen kann.
  • Der Verschluss der Längsbohrung erfolgt nach Durchführung der Füllung und Herausziehen der Sonde mittels eines Verschlussstopfens, welcher von einer Rippe gehalten wird. Hierbei kann es ferner zweck~ mässig sein, im äusseren Abschnitt der Schraubenbohrung einen Schlitz vorzusehen, welcher beim Einsetzen des Verschlussstopfens ein Spreizen dieses Bohrungsabschnittes zulässt.
  • Da der erfindungsgemässe Behälter mit besonderem Vorteil aus Kunststoff herstellbar ist, kann der eingesetzte Verschlussstopfen in üblicher Weise innerhalb der Längsbohrung verschweisst werden.
  • In der beigefügten Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines erfindungsgemässen Behälters in axialen Längs schnitten dargestellt, wobei zeigen: Fig. 1 : den Behälter kurz vor oder während der Füllung mit eingesetzter Sonde und Fig. 2: in vergrösserter Darstellung den oberen Teil vor dem Verschluss der Längsbohrung.
  • Nach der Darstellung in Fig. 1 enthält der Behälter eine Mittelschraube 1 mit einem Aussengewinde 2, welches mit einer Grundplatte 3 in Eingriff steht und diese bei Umdrehung dieser Mittelschraube in der Zeichnung nach unten oder oben bewegt. Oberhalb dieser Platte 3 befindet sich eine Abdichtung 4, um einen sicheren Verschluss der Fill masse 5 nach aussen zu gewährleisten. Diese Dichtungsscheibe 4 ist Teil einer Hülse 6, über welche die Mittelschraube 1 mittels eines Betätigungsknopfes 7 in Umdrehung versetzt wird.
  • Innerhalb dieser Betätigungsschraube 7 bzw. der Hülse 6 ist eine Längsbohrung 8 mit einem geeigneten Durchmesser vorgesehen.
  • Darüber hinaus enthält auch der Gewindeteil der Mittelschraube 1 eine Längsbohrung 9, welche die Längsbohrung 8 in axialer Richtung fortsetzt und an ihrem inneren Ende im Innenraum 10 des Behälters mündet. Dieser Innenraum 11, welcher durch die beiden erwähnten Längsbohrungen mit der Füllmasse geftllt wird, steht über Luftlöcher mit der Umgebung in direkter Verbindung.
  • Der Uebergang 12 zwischen den beiden verschiedenen Querschnitten der Längsbohrungen 8 und 9 ist konisch abgeschrägt Itnd dient zum Anschlag des unteren Endes 13 einer Füllsonde 14. Dieses untere Ende 13 der Sonde 14 ist in gleicher Weise ausgebildet wie der Uebergang 12, so dass beim Einsetzen der Sonde eine einwandfreie Abdichtung zwischen dem Füllkanal 15 der Sonde 14 und der Längsbohrung 9 in der Mittelschraube 1 erhalten wird. Gleichzeitig bewirkt eine konische Abschrägung dieser beiden Anschlagsflächen eine selbsttätige Zentrierung des Sondenendes 13 innerhalb der Längsbohrungen Bei einer abgewandelten Ausführungsform ist es möglich, den Querschnitt der in der Zeichnung unteren Längsbohrung 9 so gross zu wählen, dass die Sonde 14 bis zum unteren Ende dieser Bohrung eingesetzt werden kann.
  • Die auf diese Weise eingeführte und gehaltene Sonde 14 gestattet in einfacher Weise die Einfüllung einer flüssigen oder verflüssigten Masse 5, wobei erforderlichenfalls ein Ueberdruck zur Füllung angewendet werden kann. Die in dem Behälter enthaltene Luft entweicht wZhrend der Füllung zunächst durch die axialen Bohrungen 16 in der Grundplatte 3 und dann durch Radialbohrungen 17 in der Hülse 6, welche in deren Längsbohrung 8 münden. Die lichte Weite dieser Längsbohrung 8 ist hierbei grösser gewählt als der Aussenquerschnitt der Sonde 14, so dass sich zwischen diesen beiden Teilen ein Ringraum 18 ausbildet, durch welchen dann die Luft aus dem Behälter nach aussen entweichen kann.
  • Die Einrichtungen zur Betätigung der Sonde und Füllung des Behälters mittels Druck sind hierbei nicht dargestellt.
  • Fig. 2 zeigt die Ausbildung des oberen Endes der Längsbohrung 8 in der Hülse 6, welches nach Füllung des Behälters und nach Herausziehen der Sonde 14 verschlossen werden muss. Dieser Verschluss besteht hierbei aus einem Stopfen 21, dessen zylindrischer Teil 22 nach Einsetzen des Stopfens den oberen Teil 23 der Längsbohrung 8 verschliesst. Zum Halten dieses Stopfens in seiner Lage ist oberhalb des Verschlussstopfens eine Rippe 24 vorgesehen, welche von oben auf den Verschluss stopfen drückt.
  • Zur Erleichterung des Einsetzens des Stopfens in die Längsbohrung 8 kann der äussere Abschnitt 25 der Hülse 6 mit einem Schlitz versehen sein, wodurch eine vorübergehende Spreizung beim Einsetzen des Verschlussstopfens ermöglicht wird.
  • Selbstverständlich können zum Verschluss der Längsbohrung auch andere Mittel verwendet werden.

Claims (8)

  1. PA TENTANSPRUE CHE
    ifj Verfahren zum Füllen von kleinen Behältern, insbesondere zur Herstellung kosmetischer Stifte, die durch Betätigung einer Schraube od. dgl. aus dem Behälter geschoben und bei Rückdrehung wieder eingezogen werden, dadurch gekennzeichnet, dass bei zusammengesetztem Behälter durch eine in eine Längsbohrung der Betätigungsschraube eingeführte Sonde die Füllung in den Behälter gedrückt und hierauf die Längsbohrung nach Herausziehen der Sonde verschlossen wird.
  2. 2. Behälter zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine Betätigungsschraube (7) mit Längsbohrung (8) zur Einführung der Füllsonde (14) sowie durch Luftlöcher (16,17) und einen Verschluss (21,22) der Bohrung von aussen.
  3. 3. Behälter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Verlängerung (9) der Längsbohrung (8), welche einen geringeren Querschnitt aufweist.
  4. 4. Behälter nach Anspruch 3 gekennzeichnet durch eine konische Abschrägung (12) des Ueberganges zwischen den beiden verschiedenen Querschnitten.
  5. 5. Behälter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein in die Längsbohrung (8) der Betätigungsschraube (7) radial mündendes Luftloch (17) und eine Sonde (14) mit geringerem Aussenquerschnitt als die Längsbohrung.
  6. 6. Behälter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Verschlussstopfen (21,22), welcher -j-on einer Rippe (243 gehalten wird.
  7. 7. Behälter nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Schlitz zum Spreizen des äusseren Abschnittes (25) der Schraubenbohrung beim Einsetzen des Verschlussstopfens (21,22>.
  8. 8. Behälter nach Anspruch 6 und 7, gekennzeichnet durch einen verschweissten Verschluss stopfen.
    Leerseite
DE19691908366 1968-02-28 1969-02-20 Verfahren zum Fuellen von kleinen Behaeltern und hierfuer geeignete Behaelter Pending DE1908366A1 (de)

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FR2727294B1 (fr) * 1994-11-25 1997-01-03 Oreal Recipient distributeur de produit, notamment cosmetique, comportant un organe de manoeuvre rotatif
FR2816813B1 (fr) 2000-11-22 2003-08-15 Oreal Stick, notamment pour un produit sous forme d'une creme, d'un gel ou d'une pate

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