DE1908358U - Wandplatte, insbesondere fassadenwandplatte, mit vorrichtung zur aufnahme eines dichtungsstreifens. - Google Patents

Wandplatte, insbesondere fassadenwandplatte, mit vorrichtung zur aufnahme eines dichtungsstreifens.

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DE1908358U
DE1908358U DEW33655U DEW0033655U DE1908358U DE 1908358 U DE1908358 U DE 1908358U DE W33655 U DEW33655 U DE W33655U DE W0033655 U DEW0033655 U DE W0033655U DE 1908358 U DE1908358 U DE 1908358U
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DE
Germany
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wall panel
edge
plane
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sealing strip
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Application number
DEW33655U
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Erich Wildner
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/12Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements of metal or with an outer layer of metal or enameled metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

ΓΛίΟι L ί ü^ü.iäuH
2 3. Okt. 1964
A 27 989
Iirich "iildner
Stammheim bei GaIw, Alte Herrenberger Str.
11 './andplatte, insbesondere Passadenwandplatte, mit Vorrichtung zur Aufnahme eines Dichtungsstreif ei. s !l
Die Erfindung bezieht sich auf eine 'Jandplatte, insbesondere eine 3?assadenwand platte, die mit einer Vorrichtung zur Aufnahme eines Dichtstreifens versehen ist und an ihrer Außenseite eine als Deck- und Schutzschicht dienende Blechplatte aufweist, deren paarweise parallele Kantenzonen wenigstens annähernd senkrecht aus der Plattenebene gegen deren Kückseite hin abgebogen sind.
'Jandverkleidungsplatten dieser Art v/erden häufig an der Außenfassade von Büro- und Geschäftshäusern angebracht und sind in der Segel erheblichen längs- und Querdehnungen unterworfen, zumal wenn sie einer intensiven Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. Um die Verlegungskosten möglichst klein zu halten, ist man bestrebt, der die Fassade des Gebäudes ergebenden Außenseite einer einzelnen Verkleidungsplatte möglichst croße Abmessungen zu geben. Es können daher bei den in Betracht kommenden Temperatur Schwankung en voi. bis zu 80 ° G
— 2 —
und mehr Breitenänderungen der zwischen zwei Verkleidungsplatten verbleibenden Dehnfugen von "bis zu einigen NiIIimetern auftreten. Diese Dehnfugen müssen jedoch "bei allen vorkommenden Temperaturen mit ausreichender Sicherheit gegen das Eindringen von feuchtigkeit zwischen und hinter die "Janaverkleidungen abgedichtet werden. Seither sind die Dehnfugen mit 1-iassen der verschiedensten Qualitäten ausgestrichen worden. Dieses Ausstreichen kann jedoch "bei großen Platt enabmes sung en ohne Verwendung eines die Kosten wesentlich erhöhenden Gerüstes kaum durchgeführt
der werden, und erfordert ne"ben großer Erfahrung rind sorg-
durch die
fältiger Ausführung der damit "beauftragten Arbeiter zusätzliche Maßnahmen, wenn die zwischen zwei Kantenzonen verbleibenden Fugen nach rückwärts offen sind. Derartige Littmassen haben jedoch vor allem den ITachteil, daß sie bei tiefen Temperaturen eine nur sehr geringe Elastizität aufweisen, sich mit tiefer werdenden Temperaturen von ihren Kantenzonen lösen und dann vor allem in senkrecht verlaufenden Fugen zum Ausbröckeln neigen. Es ist auch bereits versucht worden, die Pugen mit kompakten, im Querschnitt rechteckförmigen oder kreisförmigen !Dichtstreifen aus G-uxrai oder gummi elest is ehern Kunststoff abzudichten, die zwischen die nach rückwärts abgebogenen Kantenzonen der Deckbleche der Verkleidungsplatten eingepreßt wurden. Diese Dichtanordnungen haben sich jedoch ebenfalls nicht bewährt, v/eil nach den der Erfindung zugrunde liegenden Erkenntnissen die Elastizität dieser
Stoffe bei niedrigen Temperaturen i.iclit ausreicht und vor allem bei senkrecht verlaufenden Fugen mit großer Länge die bekannten Dichtstreifen sich infolge ungenügender elastischer Verspannung von ihren hantenzonen lösen und dabei nach außen ausknicken.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, 2ur !Erzielung einer dauerhaften Dichtanordnung unter Verv/endung von aus gui-ü-xielastisehern Werkstoff bestehenden Dichtstreifer^ die htntenzonen der abzudichtenden '.fand plat te derart auszubilden, (laj-. '"ie beschriebenen !.'acht eile vermied er. sind ruf. '_>:'.::_« :'.;; "1V-;. ' i·": ::: \ei_dei.. ^enjerfturLercichei. ausreichende Selbstversrarmung der l'ichtstreife;.: gev/."hrleistet ist. Dies lr Bt sich erfiiic,'n. Rvea^ dadurch erreiche!.., da^ nindesteiiS eir.e von Jeweils zwei parallelen karter.zoneii der ".'--ndplctte eine v;er.itistens anni.'hernd parallel zur ilattenausseiiseite und ir: Abstand von dieser verlcufende Siehe rufv/eist, die aus der Sbene der bekannten Zone sich gegen die ; ndere Aantenzcne hin ausvjölbeiid i:_ das Blech eingeprägt ist.
hei einer dergestalt η it einer Sicke zur teilweise!! Aufnahme des schlauchf erraig ausgebildeten Dichtstreif ens versehenen Kantenzone empfiehlt es sich cerac.'ß einem "/eiteren Vorschlag der Erfindung, daß der Eandabschnitt der hantenzone, der sich en die Sicke anschließt, aus der Ebene der Kantenzone gegen die llattenrückseite zurückgebogen ist. Hierbei hat es sich als zweckmäßig er-
wiesen j e'en Eaiida"b schnitt um η ehr als 90 G-rad, insbesondere um 110 bis 130 C-racl gegenüber eier Ebene eier L'antenzone zurückzubiegen. Hierdurch wird nicht nur die Stabilität der abgebogenen Kantt-n eier Verkleidungsplatte erheblich erhöht, sondern auch das unschieben des Dichtstreifens in die Fuge zwischen zwei nebeneinander verlegten Wandplatten erleichtert, vobei als besoiiderer Vorteil auftritt, daß der Dichtstreifen von rückwärts her zwischen die einander benachbarten llantenzonen zweier Wandplatten eingedrückt v/erden kenn« Da die Randzonen der Kanten bei einer bevorzugten Ausführ ungsform aus der Ebene der k-anten^* um 120 Grad zurückgebogen sind, ist selbst darm keine Verletzungsgefahr an diesen Kantenzonen zu befürchten, wenn die beim Zuschneiden der Blechplatte entstehenden scharfen Schnittkanten nicht nachbearbeitet werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeisjieles näher beschrieben und erläutert.
Die Zeichnung zeigt in einem Horizontalschnitt zwei einander benachbarte Wandverkleidungsplatten 1 und 2, die an ihrer, von der zu verkleidenden, beispielsweise in grob geschaltem Beton ausgeführten Gebäudewand 5.*- abgekehrten Außenseite mit je einer als Deck- und Schutzschicht dienenden, eloxierten Aluminiumplatte 5 bzw» 6 versehen
sind. Diese Blechplatten haben etwa rechtwinklig gegen die ',fand 3 nach rückwärts aas ihrer Plattenebene gewinkelte Kantenzonen 7 bzw. 8. Die 'Kantenzonen stehen einander mit Abstand gegenüber und ergeben dabei eine Stoß- und Dehnfuge, deren senkrecht zur Zeichenebene verlaufende Symnetrieebene rait A angedeutet ist.
Die zwischen den beiden Wandverkleidungsplatten I und 3 bzw. deren abgewinkelten Kantenzonen 7 und 8 verbleibende Dehnfuge ändert ihre Breite um 1 bis 2 nun und mehr, wenn für die Wandverkleidung Platten 1 und 2 zur Verringerung der liontage- und Abdichtungskosten in bis zu einigen Metern reichenden Oberflächenabmessungen ihrer Außenseite ausgeführt v/erden. Um trotz dieser erheblichen Änderungen der Pugenbreite eine ausreichende Abdichtung ge-,-jen das Eindringen von Feuchtigkeit sicherzustellen, ist erfindungsgemäß zwischen die beiden in verlegter lage senkrecht verlaufenden Kantenzonen 7 und 8 ein sciilauchfönniger Dichtstrang 9 eingelegt, der aus gummielasti schein Werkstoff, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus dem unter dem Handelsnamen neopren bekannten Kunsstoffs auf einer Strangpresse endlos hergestellt ist. Der Dichtstrang 9 enthält einen durchgehenden Iimenhohlraum 10 und ist in seinem quer zur Symmetrieebene A gemessenen Außendurchmesser um etwa, 10 bis 20 c/> größer gew&hlt als der kleinste Abstand, den die beiden Kantenzonen 7 und bei Kältetenreraturen von etwa -20 C hüben. Hierdurch
ist gewährleistet, daß sich der schlauchförmige Teil des Dichtstranges 9 auch noch bei diesen niedrigen Temperaturen zwischen den "beiden Kantenzonen 7 und 8 mit eigener, ausreichender Verspannung zwischen diesen Kantenzonen festzuhalten vermag, andererseits mit zunehmender Temperatur und dabei schmaler werdende^: Dehnfuge in der aus der Zeichnung deutlich ersichtbaren Weise zu verformen vermag, ohne dabei seine Elastizität zu verlieren.
Die in der Zeichnung in ihrem Querschnitt dargestellte Stoß- und Dehnfuge zwischen den beiden Kantenzonen 7 und 8 verläuft bei den verlegten, dargestellten Wandplatten und 2 in vertikaler dichtung. Um sowohl die mechanische Festigkeit der Kan-tenzonen 7 und 8 zu erhöhen als auch, insbesondere bei großen Längen des in senkrechter Richtung verlaufenden Dichtstranges 9, dessen Stand- und Knickfestigkeit zu erhöhen, ist in jedey'der beiden Kantenzonen 7 und 8 eine parallel zur Außenseite der Verkleidungsplatten und in Abstand von dieser verlaufende Sicke 11 bzw. 12 vorgesehen, die aus der Ebene ihrer zugehörigen Kantenzone gegen ihre Verkleidungsplatte hin eingeprägt ist. Außerdem sind die Randabschnitte 13 und 14 der Kantenzonen? und 8 gegen ihre zugehörige Wandverkleidungsplatte aas der Ebene ihrer Kantenzone um mehr als 90 °, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel etwa um 115 °,. zurückgebogen.
Zur Erhöhung der Haftfestigkeit des Dichtstranges 9
zwischen den beiden Kantenzonen 7 und 8 ist am schlauchförmigen Abschnitt des Dichtstranges ein in der Symmetrieebene A liegender schmaler Ansatz 15 vorgesehen, an dem
zwei einstückig mit ihm verbundene, über die Randabschnitte 13 und 14 der Kantenzonen hinweg^greifende Dichtrippen und 18 sitzen. Diese Dichtrippen haben eine gegen den
schlauchförmigen Teil des Dichtstranges 9 gerichtete
Rückneigung und schließen mit der Symmetrieebene A einen Winkel .ein, der um zweckmäßig 5 bis 15 °, beim dargestellten Ausführungsbeispiel etwa im 10 °, kleiner gewählt ist als der spitze Winkel, den die von innrer Kantenzone abgewinkelten Randabschnitte 13 und 14 mit der Symmetrieebene A einschließen. Die beiden Dichtrippen 17 und 18
stützen sich an ihren freien Enden mit schwacher eigener elastischer Verspannung gegen die Randabschnitte 13 und der Kantenzonen ab, wobei sie nicht nur eine zusätzliche Abdichtung der Dehnfuge bewirken, sondern auch einen zuverlässigen ^itz des schlauchförnigen Dichtstranges gewährleisten und diesen in einer, das gleichmäßige Aussehen der Passade wesentlich beeinflussenden, gleichmäßigen Abstandslage von der Außenseite der Alüjniniumplatten 5 und 6 festlegen.
Heben besonders niedrigen Herstellungskosten bringt
die beschriebene Dichtanordnung vor allem den Vorteil
mit sich, daß sie nur einen geringen Aufwand beim Ver- s
legen der vorgefertigten Wandverkleidungsplatten erfordert und infolge ihrer hohen elastischen Yerformtiarkeit, die sehr wesentlich von ihrem Innenholraum "beeinflußt wird, auch die Verwendung von solchen Werkstoffen gestattet, an deren Alterungs- und ¥itterungsbestäiidigkeit nur geringe Anforderungen gestellt werden dürfen.

Claims (3)

PA751276*26.1E54 A 27 Ansprüche
1.) Wandplatte, insbesondere Fassadenwandplatte, die mit einer Vorrichtung zur Aufnahme eines Dichtstreifens versehen ist und an ihrer Außenseite eine als Oeck- und Schutzschicht dienende Blechplatte aufweist, deren paarweise parallele Kantenzonen wenigstens annähernd senkrecht aus der Plattenebene gegen deren Rückseite hin abgebogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine von jeweils zwei parallelen Kantenzonen (7,8) eine wenigstens annähernd parallel zur Außenseite der Wandplatte und im Abstand von dieser verlaufende Sicke (11,12) aufweist, die aus der Ebene der Kantenzone sich gegen die andere Kantenzone hin auswölbend geprägt ist.
2.) Wandplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Randabschnitt (13,14) der Kantenzone (7,8) gegen die gegenüberliegende Kantenzone zurückgebogen, vorzugsweise um mehr als 90 Grad aus der Ebene seiner Kantenzone zurückgebogen ist.
3.) Wandplatte nach .Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eandabschnitt (13,14) um 110 bis 130 Grad, vorzugsweise um etwa 120 Grad aus der Ebene seiner Kantenzone zurückgebogen ist«
DEW33655U 1964-05-13 1964-05-13 Wandplatte, insbesondere fassadenwandplatte, mit vorrichtung zur aufnahme eines dichtungsstreifens. Expired DE1908358U (de)

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