DE1908267U - Magnetschalter. - Google Patents

Magnetschalter.

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DE1908267U
DE1908267U DE1964T0018262 DET0018262U DE1908267U DE 1908267 U DE1908267 U DE 1908267U DE 1964T0018262 DE1964T0018262 DE 1964T0018262 DE T0018262 U DET0018262 U DE T0018262U DE 1908267 U DE1908267 U DE 1908267U
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DE
Germany
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magnetic switch
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magnet systems
protective gas
pole pieces
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DE1964T0018262
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H Tiefenbach & Co Dr
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H Tiefenbach & Co Dr
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H36/00Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding
    • H01H36/0006Permanent magnet actuating reed switches

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

Patentanwalt H A. 7 5 9 631 *29.10.64
Dr. AndrejeWski
Essen, Kettwiger Str. 36
(Am Hauptbahnhoi · Lichtbure)
Telefon 25802
Gebrauchsrausteranmeldung der ig -|0 1964
Firma Dr. H. Tiefenbacli & Co. , „o
.Üssen-Kupferdreh., Kupferdreher Str.229
Magnetschalter.
Magnetschalter,, bei welchen unter dem Einfluss von aussen vorbeigeführtem Eisen., beispielsweise dem Spurkranz eines Eisenbahnrades, ein durch Elektro- oder Permanentmagnete erzeugtes Magnetfeld verändert und durch da.s sich ändernde Magnetfeld die Schaltung eines elektrischen Kontaktes bewirkt -VJlTd3 sind vor allem in der Eisenbahnsignaltechnik: 3 aber auch für andere Zwecke, in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Insbesondere sindsolche Magnetschalter bekannt., deren Magnetfeld durch zwei Magnetsvsterae erzeugt wird, die jeweils aus mehreren Permanentmagneten aufgebaut sind und sich mit zugeordneten Polstücken aus Weicheisen unter Freilassung eines Spaltes gegenüberliegen. Die magnetfeldempfindlich^ elektrische Schalteinrichtung ist dabei zumeist als sogenannter Schutzgaskontakt ausgeführt 3 der aus einer Glashülse und darin unter Schutzgas eingeschmolzenen magnetisierbarer! Kontaktzungen besteht. Pur die Anordnung dieses Schutzgaskontaktes in Bezug auf die Magnetsysteme sind verschiedene Vorschläge bekannt geworden. Insbesondere ist es bekanntj den Schutzgaskontakt seitlich an den Polstücken derart anzuordnen, dass er den Spalt
zwischen den Polstucken überbrückt. Die am Ort des Schutzgaskontaktes im ungestörten Zustand des von den Magnetsystemen erzeugten Magnetfeldes herrschende magnetische Feldstärke kann durch geeignete Anordnung und Polung der die Magnetsysteme aufbauenden Einzelmagnete, sowie durch entsprechende Ausbildung der Polstücke im Groben eingestellt werden. Für die Feineinstellung ist dagegen bereits eine Justiereinrichtung vorgeschlagen worden, mittels welcher der Schutzgaskontakt gegenüber den Polstücken verschoben und so genau an den Ort der für ihn im ungestpörten Fall gewünschten Feldstärke gebracht werden kann.
Nachteilig bei den bekannten Magnetschaltern ist die Tatsache , dass die Kontaktgabe nur während einer Zeit erfolgt, in welcher eine zur Schaltung des Schutzgaskontaktes ausreichend starke Veränderung des Magnetfeldes durch das aussen am Magnetschalter vorbeigeführte Eisen erfolgt. Die Dauer der Kontaktgabe ist daher im wesentlichen von der Grosse des sich ausserhalb des Magnetschalters erstreckenden und durch das vorbeigeführte Eisen Deeinflussbaren Feldbereiches, sowie selbstverständlich auch von der Geschwindigkeit des am Magnetschalter vorbeigeführten Eisenstückes bestimmt. Im Ergebnis ist eine Verlängerung der Kontaktdauer ohne weiteres nicht möglich, wenn ungünstig grosse Magnetsysteme und damit unvorteilhaft grosse Bauformen des Magnetschalters, die beispielsweise sein seitliches Ansetzen an Eisenbahnschienen verhindern würden, vermieden werden sollen. - D©r Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Magnetschalter zu schaffen, der eine längere Dauer der Kontaktgabe ermöglicht und trotzdem keine für seinen Verwendungszweck ungünstige Bauform aufweist.
Die Erfindung betrifft einen Magnetsehalter mir in einem Gehäuse angeordneten, jeweils aus mehreren Permanentmagneten aurgebauten Magnetsystemen, die sich mit zugeordneten Polstücken aus weicheisen unter Freilassung eines Spaltes gegenüberliegen., und mit einem seitlich zu den Polstücken in verstellbarer Weise angeordneten,, den Spalt zwischen den Polstücken überbrückenden Schutzgaskontakt, bestehend aus einer Glashülse und darin unter Schutzgas eingeschmolzenen rnagnetisierbaren Kontaktzungen. Die Erfindung besteht darin., dass im Gehäuse drei oder mehr Magnetsysteme in einer Reihe nebeneinander angeordnet sind, von welchen die im Inneren der Reihe befindlichen Magnetsysteme in Reihungsrichtung beidseits mit Polstücken versehen sind, und dass jeweils zwei benachbarten Magnetsystemen ein Schützgaskontakt zugeordnet ist. Dabei ist die Anordnung so gewählt, dass ein am Magnetschalter in Reihungsrichtung vorübergeführtes Eisenstück die einzelnen Schutzgaskontakte nacheinander betätigt, und zwar in der V7eise, dass jeweils jeder Schutzgaskontakt bereits schliesst, wenn der in der Reihe vorhergehende noch geschlossen ist. Sind dann, wie es die Erfindung vorzugsweise vorsieht, alle Schutzgaskontakte zueinander parallel geschaltet, ergibt sich insgesamt eine Kontaktdauer, die im wesentlichen gleich der Summe der Schliesszeiten der einzelnen Schutzgaskontakte ist. Da die nebeneinandergereihten Magnetsysteme einzeln für sich nicht grosser ausgeführt zu werden brauchen, als es bei den bekannten Magnetschaltern der Fall ist, kann das Gehäuse quer zur Reihungsrichtung der Magnetsysteme schmal gehalten werden und braucht nicht breiter als die Gehäuse der bekannten Magnetschalter zu sein. In Reihungsrichtung der Magnetsysteme stört jedoch die grössere Länge des Gehäuses nicht, da es mit dieser in Schienenlängsrichtung angeordnet ist.
Um das vorstehend beschrieteie Schaltverhalten der einzelnen Schutzkontakte zu gewährleisten, ist es erforderlich,, die Schutzgaskontakte jeweils genau zu justieren. Um dies jederzeit,,-auch nach erfolgter Montage des Magnetschalters, ineinfacher V/eise durchführen zu können,, sieht die Erfindung vor, dass die Schutzgaskontakte jeweils in einen Giessharzkörper eingebettet sind,, der beidseits an den sich gegenüberstehenden Polstücken benachbarter Magnetsysteme anliegt und quer zu ihrer Reihungsrichtung verschiebbar geführt ist. Im Gegensatz zu den bekannten Ausführungsformen wird also der Schutzgaskontakt nicht mehr zusammen mit den Magnetsystemen vergossen. Im einzelnen weist in vorteilhafter Ausführungsform jeder Giessharzkörper ein Führungsstück auf, das an eine quer zur Reihungsrichtung der Magnetsysteme verlaufende Justierspindel angeschlossen ist. Zweckmässig ist die Justierspindel feststehend an die Gehäusewand angeschlossen und mit einer Justiermutter versehen, die aussenseitig in Pührungsstücken des Giessharzkörpers geführt ist. Um die einjustierte Stellung des Schutzgaskontaktes zu fixieren., weist das Pührungsstück zweckmässig Klemmbacken zum Peststellen der Justiermutter auf. Diese Anordnung des Schutzgas.:- kontaktes in einem verschiebbaren Giessharzkörper besitzt weiter den Vorteil., dass in den Giessharzkörper den Schutzgaskontakt abschnittsweise umgebende Poleisen eingebracht werden können, welche das Schaltverhalten des Schutzgaskontaktes in jeweils gewünschter Weise beeinflussen.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile bestehen im wesentlichen darin., dass der erf indungs ge masse Magnetschalter jeweils entsprechend der gewünschten Dauer der Kontaktgabe ausgelegt werden kann, trotzdem dabei aber immer eine
Bauform behält,, die Insbesondere seinen seitlichen Anbau an Eisenbahnschienen nicht behindert.
Im folgenden sei die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf den erfindungsgeniässen Magnetschalter bei entferntem Gehäuse deckel.,
Fig. 2 einen Schnitt in Richtung II-II durch den Magnetschalter nach Pig. λ,
Pig. 3 einen Schnitt durch den Giessharzkörper mit Schutzgaskontakt j wie er im Magnetschalter nach den Fig. 1 und 2 eingebaut ist.
Im einzelnen zeigen die Figuren einen Magnetschalter mit in einem Gehäuse 1 angeordneten., jeweils aus mehreren Permanentmagneten aufgebauten Magnetsystemen 2. Die Magnetsysteme liegen sich 'mit zugeordneten Polstücken 3 aus Weicheisen unter Freilassung eines Spaltes 4 gegenüber. Jeweils seitlich an den Polstücken 3 im Ausführungsbeispiel oberhalb der Polstücke ist ein den Spalt 4 zwischen den Polstücken überbrückender Schutzgaskontakt 5 verstellbar angeordnet. Der Schutzgaskontakt 5 besteht dabei aus einer Glashülse 5a und darin unter Schutzgas eingeschmolzenen magnetisierbaren Kontaktzungen 5b, wie beispielsweise aus Pig. 3 im einzelnen ersichtlich ist. Im Ausführungsbeispiel sind im Gehäuse 1 drei Magnet sy sterne c in einer Reihe nebeneinander angeordnet.,
deren mittleres in Keihungsrichtung beidseits mit Polstücken versehen ist. Zwischen je zwei der Magnetsysterne ist jeweils ein Schutzgaskontakt angeordnet. Die Schutzgaskontakte sind mit ihren Anschlussleitungen 6 an Klemmbrücken 7 geführt., so dass sie unschwer parallel geschaltet werden können. Wie insbesondere die Figuren 1 und 2 erkennen lassen, ist das Gehäuse 1 quer zur Reihungsrichtung der Magnet sy sterne 2 schmal ausgeführt., so dass der Magnetschalter unschwer seitlich an eine Eisenbahnschiene mittels der Bolzen 8 angeschraubt werden kann. Urn eine einfache Justierung der Schutzgaskontakte 5 zu ermöglichen, sind diese jeweils in einen Giessharzkörper 9 eingebettet, der beidseits an den sich gegenüber stehenden Polstücken 3 benachbarter Magnetsysteme anliegt und quer zur Reihungsrichtung der Magnetsysteme verschiebbar geführt ist. Wie die Figur 3 erkennen lässt,, weist jeder Giessharzkörper ein Führungsstück Ίο auf., das an eine quer zur Reihungsrichtung der Magnetsysteme verlaufende Justierspindel 11 angeschlossen ist. Im einzelnen ist die Justierspindel 11 feststehend an die Gehäusewand Ί2 angeschlossen und mit einer Justierüiutter 13 versehen, die im Führungsstück 1o des Giessharzkörpers 9 geführt ist. Das Führungsstück 1o weist Klemmbacken 1oa zum Feststellen der Justiermutter 13 auf. Im übrigen sir.d in den Giessharzkörper 9 den Schutzgaskontakt 5 abschnittweise umgebende Poleisen 14 eingebracht.
Ansprüche

Claims (8)

  1. A. 759 831 -29.10.6i*
    Anspruch e
    Ί.) Magnetschalter mit in einem Gehäuse angeordneten, jeweils aus mehreren Permanentmagneten aufgebauten Magnetsystemen., die sich mit zugeordneten Polstücken aus Weicheisen unter Freilassung eines Spaltes gegenüberliegen, und mit einem seitlich zu den Polstücken in verstellbarer Weise angeordneten, den Spalt zwischen den Polstücken überbrückenden Schutzgaskontakt, bestehend aus einer Glashülse und darin unter Schutzgas eingeschmolzenen magnetisierbaren Kontaktzungen, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (1) drei oder mehr Magnetsysteme (2) in einer Reihe nebeneinander angeordnet sind, von welchen die im Inneren der Reihe befindlichen Magnetsysteme in Reihungsrichtung beidseits mit Polstücken (3) versehen sind, und dass jeweils zwei benachbarten Magnetsystemen ein Schutzgaskontakt (5) zugeordnet ist.
  2. 2.) Magnetschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzgaskontakte (5) zueinander parallel geschaltet sind.
  3. 3.) Magnetschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) quer zur Reihungsrichtung der Magnetsysteme (2) sehmal gehalten ist.
  4. 4.) Magnetschalter nach Anspruch 1 bis ~5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzgaskontakte (5) jeweils in einen Giessharzkörper (9) eingebettet sind, der beidseits an den süi gegenüberstehenden Polstücken (3) benachbarter Magnetsysteme (2) anliegt und quer zu deren Reihungsrichtung verschiebbar geführt ist.
  5. 5·) Magnetschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet., dass jeder Giessharzkörper (9) ein Führungsstück (1o) aufweist,, das an eine quer zur Reihungsrichtung der Magnetsysteme (2) verlaufende Justierspindel (11) angeschlossen ist.
  6. 6.) Magnetschalter nach Anspruch 1 bis 5j dadurch gekennzeichnetj dass die Justierspindel (11) feststehend an der Gehäusewand (12) angeschlossen und mit einer Justiermutter (15) versehen ist,, die im Führungsstück (1o) des Giessharzkörpers (9) geführt ist.
  7. 7·) Magnetschalter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet., dass das Führungsstück (1o) Klemmbacken (1oa) zum Feststellen der Justiermutter (15) aufweist.
  8. 8.) Magnetschalter nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet., dass in den Giessharzkörper (9) den Schutzgaskontakt (5) abschnittsweise umgebende Poleisen (14) eingebracht sind.
    Patentanwalt Dr.Andrejewski
DE1964T0018262 1964-10-29 1964-10-29 Magnetschalter. Expired DE1908267U (de)

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DE1908267U true DE1908267U (de) 1965-01-14

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DE (1) DE1908267U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290223B (de) * 1965-02-19 1969-03-06 Siemens Ag Schaltgeraet mit magnetisch zu betaetigenden Schaltern, insbesondere fuer Aufzugsanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290223B (de) * 1965-02-19 1969-03-06 Siemens Ag Schaltgeraet mit magnetisch zu betaetigenden Schaltern, insbesondere fuer Aufzugsanlagen

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