DE1908256B - Spreiz und Schutzvorrichtung an Ma schinen zum Füllen von Sacken - Google Patents

Spreiz und Schutzvorrichtung an Ma schinen zum Füllen von Sacken

Info

Publication number
DE1908256B
DE1908256B DE1908256B DE 1908256 B DE1908256 B DE 1908256B DE 1908256 B DE1908256 B DE 1908256B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spreading
filling
leaf springs
sack
machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Merat, Jean Pierre, Vincennes, VaI de Marne (Frankreich)

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Spreiz- und Schutz- Bereich der Sackränder; dabei werden vorteiihaftervorrichtung an Maschinen zum Füllen von Säcken weise als Sackhalteeinrichtung Zangen vorgesehen, ι mit einer Spreiz- und Füllstation, bei der ein in welche die außen liegenden Bereiche unabhängig das Sackende einführbar und gegen Federkraft in von der Spreizvorrichtung zusammenklemmt und Spreizstellung bewegbar angeordnetes Spreizorgan 5 dadurch vor Ablagerungen von Staub schützen. Der und eine Sackhalteeinrichtung vorgesehen sind. in den Zangen aufgenommene Teil des Sackrandes Es ist eine Einrichtung zum Abfüllen von falt- kann dabei von Sackgröße zu Sackgröße variieren, baren Behältern, z.B. Säcken bekannt, bei der am während der zu spreizende Teil stets gleich groß unteren Ende eines Füllrohres eine Spreizeinrichtung bleibt, so daß mit derselben Spreizvorrichtung gevorgesehen ist, die aus einer Vielzahl von Draht- io arbeitet werden kann.
bügeln besteht. Diese Drahtbügel sind kranzartig Vorteilhafterweise ist wenigstens eine an sich
angeordnet und können durch die Bewegung des bekannte Saugleitung zum Absaugen des Gutsstaubes
Füllrohres in senkrechter Richtung mit Hilfe des während bzw. nach dem Füllen in den elastischen
unteren Endes des Füllrohres auseinandergedrängt Werkstoff des Überzugs der Blattfedern eingebettet.
{ werden, um dabei entsprechend den Sack zu spreizen 15 Die Erfindung wird nachfolgend an Hand sche-
_, (schweizerische Patentschrift 308 711). matischer Zeichnungen an einem Ausführungs-
Es ist weiterhin beim Füllen von Säcken od. dgl. beispiel näher erläutert. Es zeigt
in Verbindung mit automatischen Waagen bekannt, F i g. 1 eine Schnittansicht der Spreiz- und Schutz-
an dem Füllstutzen eine Vorrichtung zum Entlüften vorrichtung vor dem Füllen,
und Entstauben vorzusehen, z. B. in Form eines ao F i g. 2 eine Schnittansicht ähnlich der nach
j im Querschnitt des Füllstutzens aufgenommenen, Fig. 1, welche die Vorrichtung während des Füllens
] jedoch von diesem getrennten, parallelen Kanals, des Sackes zeigt,
der in das Sackinnere reicht und mit der Um- F i g. 3 eine perspektivische Teilansicht der neuen
gebungsatmosphäre oder einem Absaugrohr in Ver- Spreiz- und Schutzvorrichtung und
bindung steht (deutsche Patentschrift 353 088). 25 Fig. 4 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach
Es ist beim Verschließen von Behältern, wie F i g. 3.
Säcken oder Beuteln, bekannt, daß dann, wenn Die in den Figuren gezeigte Spreiz- und Schutz-
1J die Ränder der Beutel durch Heißsiegeln verschlos- vorrichtung ist auf einem Gestell 1 angeordnet,
' sen werden sollen, eine Ablagerung von Füllgut welches als Gleitbahn und als Halterung für die
-5 an den zu versiegelnden Rändern den Schließ- 30 Spreiz- und Schutzvorrichtung dient. Zu diesem
ί Vorgang beeinträchtigt oder sogar unmöglich macht. Zweck weist die Spreiz- und Schutzvorrichtung ein
\ Es ist daher bekannt, in der Verschließstation die bei 3 angedeutetes, aus einem oder zwei Teilen
ί Ränder der offenen Behälter mittels einer Bürste bestehendes Gehäuse auf, welches auf dem Gestell 1
zu bearbeiten, um Ablagerungen zu beseitigen. gleiten kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Spreiz- und 35 An dem Gehäuse sind zwei Zangen 2 vorgesehen, j Schutzvorrichtung der eingangs näher bezeichneten welche als Sackhalteeinrichtung dienen und den j Art so weiterzubilden, daß einerseits das Sackende Sackrand beiderseits der noch zu beschreibenden zuverlässig geöffnet wird, während andererseits gleich- Spreizeinrichtung einklemmen,
zeitig der Sackrand auf der Innenseite mit Sicherheit An dem Gehäuse ist, wie aus Fig. 1 und 2 vor der Einwirkung und Ablagerung von Fremd- 40 hervorgeht, ein Spreizorgan angeordnet, das in das stoffen, insbesondere von Gutsstaub geschützt wird. Sackende einführbar ist. Das Spreizorgan besteht Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch aus im entspannten Zustand etwa parallelen, jin j gelöst, daß das Spreizorgan aus im entspannten ihren Enden aneinander anliegenden und mit einem ' Zustand etwa parallelen, an ihren Enden aneinander "elastischen' Werkstoff 5 überzogenen Blattfedern^. .] anliegenden und mit einem elastischen Werkstoff 45 Dieses Spreizorgan kann an dem GeRau*s*e, wie überzogenen Blattfedern besteht und daß die Enden F i g. 2 zeigt, für den Füllvorgang nach unten bewegt ι derselben zum elastischen Spreizen der Blattfedern werden, wobei das Gehäuse 3 als Verlängerung des ' ■ aufeinander zu bewegbar angeordnet sind. Durch Fülltrichters 8 einer Waage dient. ■','■■ ! j ; ώί*ί- -eac- Aurftiküüiu! wird «fwllirledsiel. daß dar Wie £.115 dec Fis.-Z. und 4 hervor stait. iärnieji : jj ; . Rancbereich der Säcke sowohl vor wie auch wäh- 50 die mit dem elastischen Werkstoff überzogenen ;: i'i· ^ ί rend und nach dem Füllen vor Ablagerungen voll- Blattfedern 4 in der abgesenkten Stellung, in der " ; kommen geschützt bleiben. Dabei ist die Spreiz- sie die Innenseiten des Sackrandes im Bereich der ; - I und Schutzvorrichtung so ausgebildet, daß nach dem Siegelstellen schützen, dadurch elastisch gespreizt; '!' \ ' Füllen und gegebenenfalls nach Absaugen des werden, daß die Enden der Blattfedern aufeinander ■ '■ '. ·! ! Staubes der Sackrand wieder flach gespannt wird, 55 zu bewegbar sind, wie deutlich aus Fig. 4 hervor- | so daß zwischen den durch Heißsiegeln zu verbin- "geht. Fig. 4 zeigt dabei in ausgezogenen Linien ;| ;i denden Sackrändern während der Überführung in die gespreizte Stellung des Spreizorganes und die ; i! die Heißsiegeleinrichtung kein Raum verbleibt, in zugehörige Stellung der Zangen 2 sowie in strichden Staub aufsteigen kann. Dabei ist auch eine punktierten Linien die geschlossene Stellung des Spreizspätere Ablagerung von Staub nach dem Füllen 60 organes mit der zugehörigen Stellung der Zangen 2. im Siegelbereich nicht möglich. Um die Absenkbewegung des Spreizorganes in ; Ein weiterer Vorteil der neuen Spreiz- und Schutz- das Innere des Sackes 7 zu begrenzen, sind entvorrichtung besteht darin, daß die Vorrichtung für sprechende Anschläge vorgesehen, die mit dem ! verschieden formatige Säcke gleich gut verwendet.. unteren Ende des Spreizorganes so zusammenwerden kann, ohne daß Teile ausgewechselt zu 65 wirken, daß zwischen diesen und den Anschlägen 6 werden brauchen. Dieser Vorteil beruht darauf, daß der Sackrand zusätzlich eingeklemmt wird, was die Spreizvorrichtung nicht die gesamte Sacköffnung weiter zum Schütze der Sackränder vor Staubzu spreizen braucht, sondern nur den mittleren ablagerungen beiträgt.
Nach Beendigung des Füllvorganges nimmt das Spreizorgan 4, 5 wieder seine Ausgangsstellung am Gehäuse3 ein, wodurch der Sackrand, erneut gespannt wird und damit zur Siegelung bereit ist.
In den elastischen Werkstoff 5 der Blattfedern 4 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel bei 9 angedeutete Saugleitungen eingebettet, die zum Absaugen des Gutsstaubes während bzw. nach dem Füllen dienen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Spreiz- und Schutzvorrichtung an Maschinen zum Füllen von Säcken mit einer Spreiz- und Füllstation, bei der ein in das Sackende einführbar und gegen Federkraft in Spreizstellung bewegbar angeordnetes Spreizorgan und eine Sackhalteeinrichtung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizorgan aus im entspannten Zustand etwa parallelen,:an ihren Enden aneinander anliegenden und mit einem elastischen Werkstoff (5) überzogenen Blattfedern (4) besteht und daß die Enden derselben zum elastischen Spreizen der Blattfedern aufeinander zu bewegbar angeordnet sind.
2. Spreiz- und Schutzvorrichtung nach An- ! Spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Sackhalteeinrichtung Zangen (2) vorgesehen sind. ;
3. Spreiz- und Schutzvorrichtung nach An-j sprach 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine an sich bekannte Saugleitung (9) zum Absaugen des Gutsstaubes während bzw. nach dem Füllen in den elastischen Werkstoff des Überzugs (5) der Blattfedern (4) eingebettet ist. :
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen ί '

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3247415A1 (de) * 1982-12-22 1984-07-05 Hans 4000 Düsseldorf Lissner Vorrichtung zum abfuellen von schuettgut, insbesondere pulver

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3247415A1 (de) * 1982-12-22 1984-07-05 Hans 4000 Düsseldorf Lissner Vorrichtung zum abfuellen von schuettgut, insbesondere pulver

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0908386B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung flexibler Beutel
EP0366891B1 (de) Vorrichtung zum Befüllen von Säcken
EP0381020A1 (de) Vakuumverpackungsmaschine zum Verpacken von zu entsorgendem Gut
EP0082955B1 (de) Vorrichtung zum Befüllen von Säcken
DE3640581C2 (de) Vorrichtung zum Aufnehmen, Öffnen und Aufstecken eines Offensackes auf den Füllstutzen einer Füllvorrichtung
EP2015997B1 (de) FÜLLMASCHINE FÜR OFFENE, SCHWEIßBARE SÄCKE
DE1903664A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Fuellen flexibler Behaelter mit verdichtetem,weitgehend gasfreiem pulvrigem Gut
DE4314711A1 (de) Vorrichtung zum Füllen und Verschließen gefüllter Säcke
DE1908256B (de) Spreiz und Schutzvorrichtung an Ma schinen zum Füllen von Sacken
DE102008014489A1 (de) Behandlungseinrichtung und Verfahren zum Behandeln eines mit einem Schüttgut gefüllten offenen Sacks
DE19705743A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Befüllen und Verschließen einseitig offener Säcke
DE1908256C (de) Spreiz- und Schutzvorrichtung an Maschinen zum Füllen von Säcken
EP0161406B1 (de) Vorrichtung zum Umlegen der einen gefüllten Sack seitlich überragenden Fahnen auf die mit Klebstoffstreifen versehene Sackoberseite
EP4183566B1 (de) Vorrichtung zum einsiegeln von dreidimensionalen objekten in die beutelöffnung eines folienbeutels
DE19607502B4 (de) Vorrichtung zum Befüllen von Beuteln
EP1113962B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum öffnen und füllen vorgefertigter beutelverpackungen
DE2424631B2 (de) Absackvorrichtung
DE2130954C3 (de) Vorrichtung zum Überführen von Beuteln
DE1033581B (de) Vorrichtung zum OEffnen flachgelegter Beutel
CH303487A (de) Vollautomatisch arbeitende Maschine zum Füllen von Beuteln aller Art.
DE754505C (de) Ventilsack
EP0630818B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Befüllen von Beuteln oder Säcken
DE2803561A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum staubfreien befuellen, entlueften und evakuieren von verpackungen
DE2932811C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verschweißen einer Einfüllöffnung eines Sackes
DE102004007827A1 (de) Vorrichtung zum Verschweißen eines Folienschlauches