DE1908140U - Schnuerband, insbesondere fuer skistiefel. - Google Patents
Schnuerband, insbesondere fuer skistiefel.Info
- Publication number
- DE1908140U DE1908140U DE1964H0050172 DEH0050172U DE1908140U DE 1908140 U DE1908140 U DE 1908140U DE 1964H0050172 DE1964H0050172 DE 1964H0050172 DE H0050172 U DEH0050172 U DE H0050172U DE 1908140 U DE1908140 U DE 1908140U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lace
- rubber
- lacing
- elastic
- parts
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C1/00—Shoe lacing fastenings
- A43C1/02—Shoe lacing fastenings with elastic laces
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
611 Kennwort; Einhängeschlaufe
Firma Arthur Huppertsberg, Wuppertal-Elberfeld,
Hagenauer Strasse 3o-32<,
Schnurband, insbesondere für Skistiefel,
Me Erfindung bezieht sich auf ein Schnürband, insbesondere für Skistiefel. Die bisher gebräuchlichen Ausführungsformen bestehen
aus unelastischen, geflochtenen Bändern, deren obere Enden nach Beendigung der Verschnürung miteinander durch einen Knoten oder
durch eine Schleife verbunden werden. Diese Verschnürung weist
erhebliche Nachteile auf. So werden die überstehenden, oberen Enden des Schnürbandes oft in den Stiefelschaft hineingesteckt,, Hier
verursachen die Schnürbandenden häufig schmerzhafte Druckstellen. Bleiben die Schnürbandenden draussen, dann besteht die Gefahr,
dass sich die Verbindungsschleifen ungewollt lösen oder an Sträuchern
s Baumwurzeln ο»dgl. hängen bleiben. Ferner gestattet die
starre Verschnürung keinerlei Bewegung des Fußes im Skistiefel, was insbesondere bei Stürzen und anderen Unfällen nachteilig sein
kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mangel
mit einfachen sowie wohlfeilen Mitteln zu beseitigen und ein Schnürband zu schaffen, das eine elastische, knoten- und schleifenfreie
Verschnürung gewährleistet. Dieses Ziel wird erfindungsgemäss
im wesentlichen dadurch erreicht, dass das Schnürband aus einem gummielastischen Geflecht besteht und mindestens eine obere Einhängesehlaufe
aufweist. Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass
keine überstehendens störenden Schnürbandenden vorhanden sind
und die elastische Verschnürung eine gewisse Bewegungsfreiheit des Fußes im Skistiefel zulässt. Das wirkt sich insbesondere bei
Stürzen für den Skifahrer günstig auss weil hierdurch die Gefahr
des Knochenbrechens herabgemeindeut wird,
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die oberen und/oder
unteren Enden des Schnürbandes durch eine Klammer unlösbar miteinander verbunden. Das Schnürband wird hierdurch als Ring ausgebildet,
dessen untere Schlaufe in die unteren, beidseitig der Eintrittsöffnung angeordneten Schuhhaken eingeführt wird, während
die Oberschlaufe die oberen Schuhhaken miteinander verbindet.
Bei einer anderen Ausführungsform sind die unteren imd/oder oberen
Enden des Schnürbandes mit ösen ausgestattet, die mit den Schuhhaken
zusammenwirken. Derartige Schnürbänder sind besonders für Skistiefel mit längerer Verschnürung zweckmässig. Durch die Art
der Verschnürung lassen sich überflüssige Längen vermeiden. Es
ist in diesem Falle auch eine teilweise, doppelte Verschnürung möglich.
Das das Schnürband bildende gummielastische Geflecht kann aus miteinander
abwechselnden breiteren, loseren und schmaleren, dichter gearbeiteten Teilen bestehen. Die schmaleren, dichter geflochtenen
Teile dienen als Verstärkungen an den an den Schuhhaken anliegenden Stellen. Die breiteren, loser geflochtenen Teile des Schnür-
- 3
-s-
Y
bandes können seitliche Durchtrittsöffnungen für ein zweites,
gummielastisch.es Einziehband bilden» In Verbindung mit den
schmaleren, dichter geflochtenen Teilen entstehen durch das zweite Einaiehband im Abstand voneinander angeordnete Taschen.
Diese gewährleisten, dass immer die schmaler^ dichter geflochtenen
Teile an den Schuhhaken anliegen.
Das Geflecht des Schnür "band es kann teilweise aus Metall-Effektfäden
bestehen. Hierdurch wird nicht nur das Aussehen des Schnürbandes
verbessert, sondern auch eine grössere Haltbarkeit erzielt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in Ausführungsbeispxelen dargestellt.
Es zeigen?
Fig. 1 einen Skistiefel in schaubildlicher Darstellung mit
eingebrachtem, ringförmigen Schnürband9
If ig. 2 in vereinfachter Darstellung ein Schnürband mit
wechselnder 51I echt dichte und Ösen an den. unteren
Enden, und
Pig. 3 in gleicher Ansicht ein ringförmiges Schnürband, dem sum Zwecke einer Taschenbildung an den schmaleren,
dichter geflochtenen. Teilen ein zweites Einziehband
zugeordnet ist.
Das allgemein mit 4 bezeichnete Schnürband besteht aus einem
gummielastischen .Geflecht. Die unteren Enden 556 des Schnürbandes
4 sind bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform durch eine
Klammer 7 miteinander -verbunden. Selbstverständlich ist es auch
möglich, anstelle der unteren Enden die oberen mit einer Klammer zu verbinden oder sowohl die unteren als auch die oberen. Die
untere Schlaufe des ringförmigen Schuhbandes 4 wird in die unteren Schuhhaken des Skistiefels 8 eingehängt. Dann werden die übrigen
Schuhhaken mit dem Schnürband kreuzweise verbunden. Die verbleibende obere Schlaufe wird in die oberen Schuhhaken eingehängt.
Bei der in JPig. 2 gezeigten Ausführungsform weist das Schnürband
miteinander abwechselnde bereitere, loser geflochtene Teile 9
und schmälere, dichter geflochtene Teile 1o auf. Die dichtere Flechtung kann beim maschinellen Flechten durch periodische Yerminderung
der Abzugsgeschwindigkeit erreicht werden. Die unteren Enden sind zu Ösen 11,12 geformt, die in die unteren Schuhhaken
des Skistiefels 8 eingehängt werden. Die weitere "Verschnürung erfolgt in gleicher Weise wie bei der in Fig„ 1 gezeigten Ausführungsform. Bei der Verschnürung ist darauf zu achten, dass die Verstärkten,
dichter geflochtenen Teile 1o des Schnürbandes 4 sich an den Schuhhaken befinden.
Die Fig. 3 zeigt eine dritte Schnürbandausführungsform, Bei dieser
sind die breiteren, loser geflochtenen Teile ''S des Schnürbandes 4 zu seitlichen Durehtrittsöffnungen 13 geformt, in denen ein
zweites, dünneres gummielastisches Band 14 Platz findet. Durch diese Ausbildung werden an den schmaleren, dichter geflochtenen
Verstärkungsteilen/© Taschen 15 für die Schuhhaken des Skistiefels
8 gebildet.
5 -
Wie "bereits erwähnt, sind die dargestellten Aus führung s formen
ILVLT "beispielsweise "Verwirklichungen der Erfindung. Diese ist nicht
darauf "beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei Abänderungen und
Anwendungen möglich.« So könnten die Enden des Schnur "bande s auch
unlösbar miteinander verflochten sein.
Claims (7)
1. Schnürband, insbesondere für Skistiefel, dadurch gekennzeichnet,
dass das aus einem gummielastischen Geflecht bestehende Schnürband (4) mindestens eine obere/knoten» oder
schleifenfreie Verschnürung gestattende Einhängeschlaufe aufweist.
2. Schnürband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die.;
oberen und/oder unteren Enden (5,6) des Schnürbandes (4) durch eine Klammer (7) unlösbar miteinander verbunden sind.
3. Schnürband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren und/oder oberen Enden (5,6) des Schnürbandes
(4) mit Ösen (11,12) ausgestattet sind, die mit den Schuhhaken
zus ammenwirken.
4. Schnürband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
das gummielastische Geflecht des Schnürbandes (4) aus miteinander abwechselnden breiteren, loser geflochtenen Teilen (9)
und schmaleren, dichter gearbeiteten Teilen (1o) besteht.
5. Schnürband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
breiteren, loser geflochtenen Teile (i£>) des Schnürbandes (4)
seitliche DruchtrittsÖffnungen (13) für ein zweites, gummielastisches
Einziehband (14) bilden,
- 2
6, Schnürband nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die schmaleren, dichter geflochtenen Teile ((Q) des Schnürbandes
(4) mit dem zweiten gummi elastischen Einziehband (14)
im Abstand voneinander angeordnete Taschen (15) für die Schuhhaken bilden.
im Abstand voneinander angeordnete Taschen (15) für die Schuhhaken bilden.
7. Schnürband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das GeT^fecht des Schnür-Toandes
(4) teilweise aus Metall-Effektfäden besteht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0050172 DE1908140U (de) | 1964-11-04 | 1964-11-04 | Schnuerband, insbesondere fuer skistiefel. |
| FR31591A FR1446956A (fr) | 1964-11-04 | 1965-09-16 | Lacet, en particulier pour chaussures de ski |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0050172 DE1908140U (de) | 1964-11-04 | 1964-11-04 | Schnuerband, insbesondere fuer skistiefel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908140U true DE1908140U (de) | 1965-01-07 |
Family
ID=32333437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964H0050172 Expired DE1908140U (de) | 1964-11-04 | 1964-11-04 | Schnuerband, insbesondere fuer skistiefel. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908140U (de) |
| FR (1) | FR1446956A (de) |
-
1964
- 1964-11-04 DE DE1964H0050172 patent/DE1908140U/de not_active Expired
-
1965
- 1965-09-16 FR FR31591A patent/FR1446956A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1446956A (fr) | 1966-07-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1908140U (de) | Schnuerband, insbesondere fuer skistiefel. | |
| DE60216607T2 (de) | Elastisches band zum umschnüren von zu kochendem geflügel und ähnlichen tieren | |
| EP2403371A1 (de) | Schuh mit schnürsenkel-klemmung | |
| DE20006157U1 (de) | Schutz-Verschluß | |
| CH312954A (de) | Verschluss mit an elastisch biegsamen Tragbändern angeordneten Kupplungsstreifen | |
| DE361036C (de) | Hosentraegerstrippe mit umflochtener Gummiseele und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE323292C (de) | Aus einer flachen Schraubenfeder bestehender Strumpfhalter | |
| DE1560692A1 (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung von mit zu Haken oder Schleifen geformten fadenfoermigen Elementen versehenen biegsamen Baendern und nach diesem Verfahren hergestellte Baender | |
| CH181518A (de) | Schnürverschluss für Schuhe und dergleichen. | |
| DE1869303U (de) | Skistiefel mit ristverschnuerung. | |
| AT153899B (de) | Gamasche, insbesondere Wickelband zum Abschluß des Schuhrandes. | |
| DE416011C (de) | Patte fuer Hosentraeger o. dgl. | |
| AT103773B (de) | Schnürverschluß für Schuhwerk. | |
| DE326084C (de) | Strumpfhalter | |
| DE265581C (de) | ||
| AT77814B (de) | Baumhalter. | |
| AT249551B (de) | Verschlußring | |
| DE2148040A1 (de) | Verfahren zum Formen von Befestigungsteilen an Geweben | |
| AT238067B (de) | Klemme für die Schnürung eines Schuhes | |
| DE2009193A1 (de) | Klemmschnalle | |
| AT59435B (de) | Haken für Strumpfhalter, Hosenträger und dgl. | |
| DE1887619U (de) | Schuhhaken | |
| DE946599C (de) | Verschluss fuer Schuhe, vorzugsweise Kinderschuhe | |
| CH718916B1 (de) | Uhrenarmband | |
| DE953458C (de) | Einziehnadel |