DE1908125U - Hydraulische vorrichtung zum beaufschlagen eines arbeitsgeraetes. - Google Patents
Hydraulische vorrichtung zum beaufschlagen eines arbeitsgeraetes.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B1/00—Installations or systems with accumulators; Supply reservoir or sump assemblies
- F15B1/26—Supply reservoir or sump assemblies
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
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- F15B15/00—Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
- F15B15/18—Combined units comprising both motor and pump
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F15B15/00—Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
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Description
J OMOS «-FEUERLÖS CH-IEC HNIK J.G. Monier, Augst/BL (Schweiz)
Arbeitsgerätes.
Die Erfindung "betrifft eine hydraulische Vorrichtung
zum Beaufschlagen eines Arbeitsgerätes, insbesondere eines Zylinders zum Öffnen und Schließen von Fenstern, Lüftungsklappen
und dgl., die im wesentlichen aus einem Druckflüssigkeit
sb ehält er und einer in diesem eingebauten Pumpe besteht« Derartige Torrichtungen sind bekannt. Mit ihnen
ist die Möglichkeit gegeben, den Zylinder aus beliebiger Entfernung zu bedienen, wobei sich der Zylinder in einem
vom Ort der Pumpe getrennten Raum befinden kann« Von besonderer Bedeutung ist die Verwendung die ser Vorrichtungen
zum Öffnen und Schließen von Fenstern, Lüftungsklappen und dgl., Hach polizeilicher Vorschrift muss wenigstens eine
Lüftungsklappe im obersten Stockwerk eines Hauses vom untersten Stockwerk aus geöffnet oder geschlossen werden können, damit
-2*
im Falle eines Brandes die Rauchgase abziehen können. Für diesen Zweck verwendet man vielfach einen Arbeitszylinder mit zwei
nach entgegengesetzten Seiten ausfahrbaren Kolbenstangen und Kolben. Die Kolben stehen auf den voneinander abgewandten
Korbenflächen unter dem Druck von Federn und können auf den zueinandergekehrten Flächen mit Druoköl beaufschlagt werden,
welches durch eine Druckleitung mittig in den Zylinder eingeleitet wird. In der ausgefahrenen Stellung der beiden Kolbenstangen ist das Fenster geschlossen, beim Ablassen des Drucköls fahren die Kolbenstangen unter der Wirkung der Federn in
den Zylinder ein, wobei das Fenster beispielsweise unter Vermittlung an den Kolbenstangenenden angelenkter Scherengestänge
geöffnet wird.
Die bisherigen Vorrichtungen der beschriebenen Art weisen den Mangel auf, dass die Stellung der Kolben in dem Zylinder,
und damit die Stellung des betätigten Fensters oder dgl., nicht vom Orte der Pumpe aus "beobachtet werden kann, sofern
der Zylinder bzw. das Fenster nicht in dem am Standort der Pumpe gegebenen Sichtbereich der Pumpe bzw* des DrucMlüssigkeitsbehälters
gelegen ist»
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, den Druckflüssigkeit
sbehält er mit einem Organ auszurüsten, durch welches die Stellung des Zylinders und damit des Fensters oder dgl. zuverlässig
angezeigt wird. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß am Druckflüssigkeitsbehälter ein
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sich in senkrechter Richtung von tiefstmöglichen bis zum höchstmöglichen Flüssigkeitsstand erstreckenden Schauglas
vorgesehen ist, welches eine Skala zur Anzeige der Stellung des Arbeitsgerätes aufweist.
Jeder Höhenlage des Flüssigkeitsspiegels in dem Druckflüssigkeit
sb ehält er entspricht eine bestimmte Stellung des oder der Kolben im Arbeitszylinder, dieser ist wiederum
eine bestimmte Stellung des Fensters zugeordnet. An dem
erfindungsgemäßeη Schauglas kann daher die Stellung des Fensters
zu jeder Zeit abgelesen werden.
Bei der Verwendung eines beidseitig mit der Druckflüssigkeit beaufschlagten Zylinders ist in dem Druckflüssigkeitsbehälter
eine Abteilung vorhanden, welche mit dem erfindungs— gemäßen Schauglas ausgerüstet ist. Die Skala ist zweckmäßig von
zwei in senkrechter Richtung in einer neben dem Schauglas angeordneten Gleitfläche verschieblich geführten Stellstiften gebildet,
die in die Extremlagen des Arbeitsgerätes anzeigenden Stellungen arretierbar sind.
Hierdurch läßt sich die Skala auf einfache Y/eise an
die im jeweiligen Fall vorliegende Anzahl von Zylindern, an die jeweilige Leitungslänge und andere die Stellung der Extremlagen
beeinflussende Umstände anpassen.
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Es ist auch möglich, statt zweier Stellstifte nur einen einzigen Schieber zu verwenden, auf welchem !Teilstriche in
festem Abstand voneinander angeordnet sind.
Das Schauglas kann sich über die Gesamthöhe des Druckflüssigkeitsbehälters
erstrecken. Bei einer "Vorrichtung mit konstanter Ölmenge in dem gesamten hydraulischen System
braucht sich das Schauglas nur innerhalb des Höhenintervalls zu erstrecken, innerhalb dessen der Flüssigkeitsspiegel je
nach Stellung des Arbeitsgerätes schwanken kann.
Zweckmässig ist der Druckflüssigkeitsbehälter mit einem
stark reflektierenden und/oder fluoreszierenden Anstrich versehen. Hierdurch ist das Auffinden der Pumpe erleichtert, was
besonders beim -taisfallen der elektrischen Beleuchtung im Falle
eines Lrandes von Bedeutung ist.
Zur Erleichterung des Ablesens des Flüssigkeitsstandes wird weiter vorgeschlagen, dass hinter dem Schauglas in geringem
Abstand von diesem in dem Druckflüssigkeitsbehälter eine fläche angebracht ist, deren Farbgebung gegenüber der
Farbe der Hydraulikflüssigkeit einen starken Kontrast aufweist.
Ferner kann der Hydraulikflüssigkeit aa? Erleichterung
des Ablesens des Flüssigkeitsstandes eine Fluoreszierende Substanz zugesetzt 'sein.
tfa
IM'
'«'eitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich,
aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnung.
In der Zeichnung zeigt
In der Zeichnung zeigt
Pig. 1 schematisch eine Gesamtanlage, in welcher die
erfindungsgemässe Vorrichtung im Erdgeschoss eines Hauses angebracht ist und zum öfffnen und Schliessen einer Lüftungsklappe
im obersten Geschoss dient.
Fig. 2 ist eine Darstellung der erfindungsgemässen Vorrichtung
in grösserem Masstab, teilweise geschnitten.
i:ig. 3 zeigt eine Einzelheit im Querschnitt durch die
Pig. 2 nach der Linie HI-III.
In dem Druckflüssigkeitsbehälter 1 ist die Pumpe 2 eingebaut.
Sie weist zwei in Zylinderbohrungen 1o verschiebliche
gegenläufige Kolben 12, 13 auf, die mittels Pleuelstangen 7
mit den Enden eines zweiarmigen Hebels 6 verbunden sind, der vermittels des Handhebels 5 um den Bolzen 6a schwenkbar
ist. Das DruckÖl wird durch die Saugventile 8,9 in die Zylinder
1o, 11 eingesaugt -^rSteU und über das Ventil 14 in die Druckleitung
15 geliefert. Bei Beaufschlagung des Zylinders 16 über
die Druckleitung 15 fahren die beiden Kolbenstangen nach entgegengesetzten
Richtungen unter Zusamrnendrückung der Pedern
aus. Hierbei wird unter Vermittlung eines an den Kolbenstangenenden angelenkten Scheren-gestänges 17 das Fenster 18 geschlossen.
6 -
Durch Drehung des Auslöseventils 14 wird die Druckleitung
15 mit dem Druckflüssigkeitsbehälter 1 verbunden, sddaß die
Druckflüssigkeit aus dem Zylinder 16 in den Druckflüssigkeitsbehälter
1 abläuft. Hierbei fahren die Kolbenstangen unter der Wirkung der Druckfedern in den Zylinder ein, so daß üas
Fenster 18 geöffnet wird.
In dem Druckflüssigkeitsbehälter ist in der vorderen
Wand erfindungsgemäß ein Schauglas 3 eingebaut, durch welches
hindurch der Flüssigkeitsspiegel 4 beobachtet werden kann. Seitlich neben dem Schauglas sind in einer Gleitführung zwei
Stellstifte 3b verschieblich. Jeder Stellstift trägt eine Marke und ist mit einer Arretierschraube 3o ausgerüstet. Bei
Inbetriebnahme der Anlage wird der obere Stellstift mit seiner Marke in die Höhenlage festgestellt, die der Flüssigkeitsspiegel
4 bei völlig geöffnetem Fenster einnimmt. Der untere Stellschieber wird in gleicher Weise auf den untersten Flüssigkeitsspiegel
eingestellt, auf den der Flüssigkeitsspiegel im Tank bei völlig geschlossenem Fenster absinkt.
In dem Druckflüssigkeitsbehälter ist in geringem Abstand von dem Schauglas 3 eine fläche 3a angebracht, deren Farbe
gegenüber der Farbe der Hydraulikflüssigkeit einen starken Kontrast aufweist. Hierdurch wird das Ablesen erleichtert.
Zum Einfüllen von Öl ist der Öleinfüllstutzen 19 vorgesehen. Vermittels der Ösen 20 wird die Vorrichtung an geeigneter
Stelle befestigt.
Claims (1)
- JI3 281*18.1164Schutz-1* Hydraulische Yorrichtung zum Beaufschlagen eines Arbeitsgerätes, insbesondere eines Zylinders zum Öffnen und Schließen von fenstern, Lüftungsklappen und dgl*, die im wesentlichen aus einem Druckflüssigkeitsbehälter und einer in diesem eingebauten Pumpe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß am Druckflüssigkeitsbehälter (1) ein sich in senkrechter Richtung rom tiefstmöglichen bis zum höchstmöglichen Flüssigkeitsstand (4) erstreckendes Schauglas (3) vorgesehen ist, welches eine Skala zur Anzeige der Stellung des Arbeitsgerätes aufweist.2«, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala von zwei in senrechter Richtung in einer neben dem Schauglas angeordneten Gleitführung verschieblich geführten Stellstiften (3b) gebildet ist, die in die Extrem-- 8- 8lagen des Arbeitsgerätes anzeigenden Stellungen arretierbar sind.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Schauglas über die Gesamthöhe des Druckflüssigkeit sTd ehält er s erstreckt.4, Vorrichtung nach Anspruch 1, zur Verwendung "bei konstanter Ölmenge in dem gesamten hydraulischen System, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Schauglas nur innerhalb des Höhenintervalls erstreckt, innerhalb dessen der !Flüssigkeitsspiegel je nach Stellung des Arbeitsgerätes schwanken kann.5* Vorrichtung nach, einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Druckflüssigkeitsbehälter mit einem stark reflektierenden und/oder fluoreszierenden Anstrich versehen ist*6* Vorrichtung nach einem deS Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Schauglas im Druckflüssigkeitsbehälter eine fläche (3a) in geringem Abstand von diesem angebracht ist, deren !Farbgebung gegenüber der Farbe der Hydraulikflüssigkeit zur Erleichterung der Ablesung des Flüssigkeitsstandes einen starken Kontrast aufweist«- 9~ 97» Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikflüssigkeit eine fluoreszierende Substanz zur Erleichterung der Ablesung des Flüssigkeitsstandes zugesetzt ist*
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ12950U DE1908125U (de) | 1964-08-06 | 1964-08-06 | Hydraulische vorrichtung zum beaufschlagen eines arbeitsgeraetes. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ12950U DE1908125U (de) | 1964-08-06 | 1964-08-06 | Hydraulische vorrichtung zum beaufschlagen eines arbeitsgeraetes. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908125U true DE1908125U (de) | 1965-01-07 |
Family
ID=33346337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ12950U Expired DE1908125U (de) | 1964-08-06 | 1964-08-06 | Hydraulische vorrichtung zum beaufschlagen eines arbeitsgeraetes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908125U (de) |
-
1964
- 1964-08-06 DE DEJ12950U patent/DE1908125U/de not_active Expired
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