DE1908001U - Kurbeltrieb fuer einzylinderbrennkraftmaschinen. - Google Patents
Kurbeltrieb fuer einzylinderbrennkraftmaschinen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
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- F16F15/28—Counterweights, i.e. additional weights counterbalancing inertia forces induced by the reciprocating movement of masses in the system, e.g. of pistons attached to an engine crankshaft; Attaching or mounting same
- F16F15/283—Counterweights, i.e. additional weights counterbalancing inertia forces induced by the reciprocating movement of masses in the system, e.g. of pistons attached to an engine crankshaft; Attaching or mounting same for engine crankshafts
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Description
P.A.777428-5.11.64
Pichte! & Sachs AG, Schweinfurt/Main
Gebrauchsmusteranineldung;
Kurbeltrieb für Binzy1inderbrennkraftmasehinen
Die Erfindung betrifft einen Kurbeltrieb für Einzylinderbrennkraftmaschinen,
bestehend aus einer Kurbelwelle, die eine zwischen zwei Lagerstellen angeordnete Kröpfung und Mittel9 die zum Massenausgleich
der Kurbelwelle dienen, aufweist«
Bei Einzylinderbrennkraftmaschinen der genannten Art war es bisher
üblich, die abgekröpifcen Wellenabschnitte der Kurbelwelle wangenförmig
auszubilden und zum Ausgleich der umlaufenden Triebwerksmassen mit Gegengewichte^ zu versehen. Diese Lösung erwies sich
jedoch als sehr nachteilig;, denn die Montage des Pleulstangenköpfes
war nur möglich, wenn dieser geteilt ausgebildet wr^de oder aber eine gebaute Kurbelwelle zur Anwendung kam, deren Komplettierung
erat nach dem Aufschieben des Pleulstangenköpfes auf den Kurbelzapfen
vorgenommen wurde. In beiden Fällen aber tragen die Gegengewichte wesentlich zur Erhöhung des Motorgewichtes bei, wobei diese
Gewichtserhöhung besonders bei Kleinmotoren in Erscheinung träte
Es ist auch eine Brennkraftmaschine mit geschmiedeter Kurbelwelle
bekannt9 die nur eine Kurbelwange aufweist nnd an der das für den
Massenausgleich des Kurbeltriebes benötigte Gegengewicht angeformt ist. Zwar erlaubt eine solche Kurbelwellenausführung, ähnlich wie
bei fliegender Lagerung der Kurbelwelle, das ''Auffädeln" eines ungeteilten Pleulkopfes«, Eine nennenswerte Terxxngerung des Kurbelwellengewichtes
und damit des Motorgewichtes aber läßt sich mit einer solchen Ausführung nicht erzielen9 da das vorhandene Gegen·=
gewicht nunmehr entsprechend größer ausgebildet werden muß, Es sind ferner Kurbeltriebe für Brennkraftmaschinen bekannt, bei denen die
Gegengewichte an Umfangsflächen der Kurbelwangen lösbar befestigt sind. Durch die lösbare Befestigung der Gegengewichte läßt sich
im Hinblick auf eine Gewichtsersparnis keine Verbesserung erzieleno
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, durch eine entsprechende
Ausgestaltung des Kurbeltriebes eine beachtliche Gewichtsverringerung für Einzylinderbrennkraftmaschinen der genannten Art zu erzielen»
Gemäß dem allgemeinen Erfindungsgedanken kann das Gesamtgewicht einer
Einzylinderbrennkraftmaschine dadurch verringert werden, daß das
lösbar mit der Kurbelwelle verbundene Gegengewicht auf der der Kröpfung abgewendeten Seite der Lagerstelle liegt und an einem mit
der Kurbelwelle umlaufenden Bauteil vorgesehen wird, so daß dieses Bauteil neben seiner eigentlichen Funktion auch die eines Gegengewichtes
übernimmt ο Yor allen Dingen macht die Erfindung von der Überlegung Gebrauch, daß das Massenmoment eine Punktion von Masse
und Schwerpunktsabstand von der Drehachse ist und man folglich mit
einem relativ kleinen Gegengewicht, das an einem Bauteil großem Durchmessers angebracht ists die selbe Wirkung erzielen kann wie
mit einem relativ großen an der Kurbelwange angeordneten Gegengewicht»
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Kurbeltriebes gestattet es ferner9
die Kurbelwelle aus gebogenem Stangenmaterial herzustellen»
Besonders vorteilhaft ist es gemäß einem Merkmal der Erfindung9 wenn
der Hagnet eines Schwungmagnetzünders gleichzeitig als Gegengewicht
dient, da es sich hierbei erübrigt, ein dem Magneten diametral gegenüberliegendes
Ausgleichsgewicht vorzusehen»
Nach weiteren Merkmalen der Erfindung kann das dem Massenausgleich des
Kurbeltriebes dienende Gegengewicht auch mit dem Gebläselaufrad der Brennkraftmaschine verbunden sein oder an einem umlaufenden Teil
des von der Brennkraftmaschine angetriebenen Aggregates vorgesehen
Im Rahmen der Erfindung liegt es ferner, wenn mehrere mit der Kurbelwelle
umlaufende Bauteile Gegengewichte tragen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung
schematisch dargestellt, und zwar soll
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Kurbeltrieb
zeigen und
Fig. 2 einen Querschnitt II-II durch die Figur 1 ο
Der in Figur 1 schematisch dargestellte Kurbeltrieb besteht aus der
Kurbelwelle 19 die zwischen den beiden Wellenlagern 2 und 5? die beiden
abgekröpften Wellenabschnitte 4 und einen Pleulzapfen 5 aufweist«
Auf dem Pleulzapfen 5 ist der Pleulkopf 6 der Plemlstange 7 drehbar
gelagert.
Gemäß der Erfindung ist man davon abgegangen die beiden abgekröpften.
Wellenabschnitte 4 wangenförmig auszubilden und mit den zum Ausgleich
der umlaufenden Massen nötigen Segengewichten zu versehene Die Erfindung
sieht vielmehr vors das Gegengewicht nunmehr en einem mit der Kurbelwelle 1 verbundenen Bauteil anzuordnen» In dem dargestellten Ausführungsbeispiel dient der Magnet 8 des mit der Kurbelwelle 1 dreh=
fest verbundenen Schwungmagnetzünders 9 gleichzeitig als Gegengewicht»
Die Gewichtsersparnis für den Kurbeltrieb ergibt sich somit aus der doppelten Ausnutzung eines bereits vorhandenen Bauteiles» Da der
Schwerpunktsabstand des Magneten 8 und damit des Gegengewichtes größer
ist als er im Bereich der Kurbelkröpfung mit Rücksicht auf die Aus= bildung des Kurbelraumes hätte vorgesehen werden können, reicht das
verhältnismäßig kleine Gewicht des Magneten 8 zum Ausgleich der umlaufenden Massen ausl?v"i5iesem Ausführungsbefiel kommt ferner hinzu9
daß auf das sonst nötige, dem Magneten diametral gegenüberliegende
Ausgleichsgewicht verzichtet werden kann.
Aufgrund des erfindungsgemäßen Vorschlages, das Gegengewicht bzw» die
Gegengewichte auf der der Kurbelkröpfung abgewanden Seite der Wellen.=
lager 2 und/oder 3 lösbar anzuordnen, ist es ferner möglich die Kurbelwelle 1 ähnlich einer im Nähmaschinenbau verwendeten Kurbelwelle
aus gebogenem Stangenmaterial herzustellen woraus sich nicht nur eine Gewichtsersparnis sondern auch eine Fertigungsvereinfachung ergibto
Wird einer der beiden abgekörpften Wellenabschnitt 4 und der mit diesem
verbundene Lagerabschnitt der Kurbelwelle 1 im Durchmesser etwa redu<=
ziert, so ist das "Auffädeln" des ungeteilt ausgebildeten Pleulauges 6 ohne Schwierigkeiten möglich.
Die Erfindung beschränkt sich keinesfalls auf das dargestellte Ausführungsbeipiel, sondern es sind innerhalb des Erfindungsgedankens
eine Seihe weiterer Lösungen möglicho So wird beipielsweise
auch Schutz für einen Kurbeltrieb beansprucht9 bei dem nur ein
Teil des Gegengewichtes außerhalb des Kurbelraumes angeordnet ist9
während das restliche Gegengewicht an einem der beiden abgekröpften Wellenabschnitte in der bisher üblichen Weise vorgesehen ist.
25. io„ 1964
Claims (1)
1. Kurbeltrieb für Einzylinderbrennkraftmaschinen, bestehend aus einer
Kurbelwelle, die eine zwischen zwei Lagerstellen angeordnete Kröpfung und mit ihr lösbar!verbundene Gegengewichte, die zu.η Massenausgleich
der Kurbelwelle dienen, aufweist, jladurch gekennzeichnet; daß
das lösbar mit der Kurbelwelle verbundene Gegengewicht auf der der Kröpfung abgewandten Seite der Lagerstelle liegt und an einem mit der
Kurbelwelle umlaufenden Bauteil vorgesehen ist.
2. Kurbeltrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnets daß als Gegengewicht
der Magnet eines Schwungraagnetzünders verwendet wird.
5. Kurbeltrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet5 daß das Gegengewicht
mit dem Gebläselaufrad der Brennkraftmaschine verbunden ist.
4» Kurbeltrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet? daß ein umlaufendes
Teil des von der Brennkraftmaschine angetriebenen Aggregates das Gegengewicht trägt.
5· Kurbeltrieb nach Anspruch 1 bis 4? dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
mit der Kurbelwelle umlaufende Bauteile Gegengewichte tragen.
23. 10. 1964
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964F0026947 DE1908001U (de) | 1964-11-05 | 1964-11-05 | Kurbeltrieb fuer einzylinderbrennkraftmaschinen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964F0026947 DE1908001U (de) | 1964-11-05 | 1964-11-05 | Kurbeltrieb fuer einzylinderbrennkraftmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908001U true DE1908001U (de) | 1965-01-07 |
Family
ID=33333212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964F0026947 Expired DE1908001U (de) | 1964-11-05 | 1964-11-05 | Kurbeltrieb fuer einzylinderbrennkraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908001U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2592117A1 (fr) * | 1985-12-24 | 1987-06-26 | Stihl Andreas | Machine-outil commandee par un moteur a combustion et guidee a la main |
-
1964
- 1964-11-05 DE DE1964F0026947 patent/DE1908001U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2592117A1 (fr) * | 1985-12-24 | 1987-06-26 | Stihl Andreas | Machine-outil commandee par un moteur a combustion et guidee a la main |
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