DE1906331C - Bett, insbesondere Krankenbett - Google Patents

Bett, insbesondere Krankenbett

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Publication number
DE1906331C
DE1906331C DE19691906331 DE1906331A DE1906331C DE 1906331 C DE1906331 C DE 1906331C DE 19691906331 DE19691906331 DE 19691906331 DE 1906331 A DE1906331 A DE 1906331A DE 1906331 C DE1906331 C DE 1906331C
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DE
Germany
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support part
bed
locking bolt
thigh
upper body
Prior art date
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Expired
Application number
DE19691906331
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English (en)
Other versions
DE1906331B2 (de
DE1906331A1 (de
Inventor
Peter Biglen Bern Reber (Schweiz)
Original Assignee
Bigla Ag, Biglen (Schweiz)
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Filing date
Publication date
Priority claimed from CH525968A external-priority patent/CH488434A/de
Application filed by Bigla Ag, Biglen (Schweiz) filed Critical Bigla Ag, Biglen (Schweiz)
Publication of DE1906331A1 publication Critical patent/DE1906331A1/de
Publication of DE1906331B2 publication Critical patent/DE1906331B2/de
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Publication of DE1906331C publication Critical patent/DE1906331C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft ein Bett, insbesondere Krankenbett, mit je einem an einem Gesäßstützteil angelenkten und durch eine motorische Vorrichtung verschwenkbaren Gberkö.perstützteil und Oberschenkelmit angelenkten! Unterschenkelstützteil, mit je einem über einen Zwi:. ,heurahmen drehbar an einem Gestell gelagerten Schwinghebel für das Oberkörper- und Oberschenkelstützteil.
Es ist ein Bett bekannt, bei dem die Schwinghebel über eine Treibstange verbunden sind und die Stützteile daher nur gemeinsam verändert werden können.
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, neben der gemeinsamen Verschwenkung des Oberkörperstützteils und des Oberschenkelstützteils zusätzlich eine verriegelbare Verschwenkung des Oberschenkelstützteils vorzusehen, die von einem Patienten aus Sicherheitsgründen nicht betätigt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schwinghebel durch zwei ineinander verschiebbare Rohre verbunden sind und die Rohre durch einen Riegelbolzen mit in einer öffnung des inneren Rohres eingreifender Nase verriegelbar sind.
Nach bevorzugter Weiterbildung weist der Riegelbolzen eine Anschrägung zum Anschlag an eine im Rohr angeordnete schräge Zunge auf.
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß einerseits durch eine einzige motorische Vorrichtung wahlweise nur der Oberschenkelstützteil oder dieser zusammen mit dem Oberkörperstützteil neigungsverstellt werden kann und andererseits auf Grund der Nase des Riegelbolzens, welche in die öffnung des inneren Rohres eingreift, der Patient den Riegelbolzen nicht unwirksam machen und dadurch das Oberschenkelstützteil gewollt oder ungewollt in die waagrechte Lage zurückfallen lassen kann. Wegen dieser Nase ist der Riegelbolzen nur nach geringfügigem Heraufschwenken des Oberschkelteils aus der Wirklage zurückziehbar.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsmittelschnitt und
F i g. 2 teilweise eine Draufsicht und teilweise einen Horizontalschnitt einer Einzelheit.
Mit 1 ist ein Gestell oder ein heb- und senkbarer Zwischenrahmen eines Bettes, insbesondere eines Krankenbettes bezeichnet. Die Liegefläche ist in. bekannter Weise in mehrere Abschnitte unterteilt, nämlich in ein Oberkörperstützteil 2. ein Gesäßstützteil 3. ein Oberschenkelstützteil 4 und ein Unterschenkelstützteil 5. Diese Teile 2 bis 5 bestehen in üblicher
ίο Weise aus seitlichen Holmen. Querverbindungsrohren und Bespannungen, wie in F i g. 1 angedeutet ist. Jeder der seitlichen Holme des Gesäßstützteils 3 ist durch eine Lasche 7 starr mit dem Gestell bzw. Zwischenrahmen 1 verbunden, an dessen Enden die entsprechenden Holme der Teile 2 bzw. 4 angelenkt sind. Die Holme des Unterschenkelstützteils 5 sind an denjenigen des Oberschenkelstützleils4 angelenkt.
Unter dem Oberkörperstützteil 2 erstreckt sich ein
Querrohr 11, das mit an seinen Enden vorgesehenen
ao Zapfen 12 um die Achse A drehbar am Gestell 1 gelagert ist. An beiden Enden dieses Querrohres 11 sind Schwinghebel 13 a, 13 b angeschweißt, und am freien Ende des Schwinghebels 13 α ist eine Stützrolle 14 gelagert, auf der der Oberkörperstützteil 2 aufliegt. Etwa in der Mitte des Querrohres 11 ist der nach unten ragende Schwinghebelarm 13 b angeschweißt.
Jeder Holm des Oberschenkelstützteils 4 ist mittels einer Pendelstütze 15 auf einem Schwinghebel
3<> arm 16e eines zugeordneten Schwinghebels abgestützt, der auch einen nach unten ragenden Schwinghebelarm 16 b aufweist. Die Arme 16 a, 16 b sind in gleicher Anordnung wie die Schwinghebel 13 a, 13 b an einem Querrohr 16 c angeschweißt, das an seinen Enden um die Achse B drehbar am Gestell 1 gelagert ist. Teleskopisch ineinander verschiebbare Rohre 17, 18 verbinden die SchwingLebelarme 13 b, 16 b miteinander, deren Gelenkachsen mit C und D bezeichnet sind. Der Schwinghebelarm 13 b besteht (F i g. 2) aus drei am Querrohr 11 angeschweißten Lappen, und die Achse C ist auch die Achse der Anlenkung des einen Endes einer Stange 19, die zu einer motorischen Vorrichtung 20 gehört, welche zum Betätigen der Schwinghebel 13 a, 13 b dient. Diese Vorrichtung kann z. B. aus einer hydraulischen Kolben-Zylinder-Einheit oder einem im Handel als einbaufertige Baueinheit erhältlichen sogenannten Spindelmotor bestehen, bei dem ein Elektromotor mittels eines Schnekkenradgetriebes eine Gewindehülse antreibt, welche auf einer Gewindespindel arbeitet (letztere wäre dann mit der Stange 19 identisch). Das von der Achse C entfernte Ende der Vorrichtung 20 ist um die Achse E drehbar an einem nach unten ragenden Ansatz 1 b eines zum Gestell 1 gehörenden Querrohres 1 a angelenkt.
Es wird, wenn die Antriebsvorrichtung 20 im Sinne der Vergrößerung ihrer Gesamtlänge, d. h. des Abstandes zwischen den Anlenkstellen C, £ in Betrieb gesetzt wird, der Schwinghebel 13 ß, 136 im
6* Uhrzeigersinn (Fig. 1) am die AchseA gedreht — wodurch sich eine Verstellung des Oberkörperstützteiles 2 im Sinne der Vergrößerung seiner Neigung ergibt. Bleibt dabei die Lange der ineinanderschiebbaren Rohre 17, 18 unverändert, wird zugleich der Schwinghebel 16a, 16b im Uhrzeigersinn (Fig. 1 um die Achse δ gedreht, wodurch über die Pendelstützen 15 die Neigung des Oberschenkelstützteiles 4 vergrößert wird.
Um nun eine Verstellung des Oberschenkelstütz- tei!es4 von Hand durch eine Hilfsperson bei unver- stellt bleibendem Oberkörperstützteil 2 zu ermöglichen, ist eine Vorrichtung 21 zur wahlweisen Verriegelung der ineinander verschiebbaren Rohre 17. 18 vorgesehen. Das im Rohr 17 verschiebbare Rohr 18 hat zwei je bei eiiier einwärts gebogenen Zunge 22 bzw. 23 gelegene Riegeldurchlaßöi'fnungen 24. 25. Ein Riegelbolzen 26 ist in einem am äußeren Rohr 17 befestigten Gehäuse 27 verschiebbar geführt und durch eine Feder 28 belastet, die ein Wirkteil 26« des Riegelbolzens in Wirklage hält. Dieser Wirkteil 26 a hai eine seitlich herausragende Nase 26 b, die bei unter Last stehenden Rohren 17, 18 das innere Rohr 18 bei der einen oder anderen Riegeldurchlaßöffnung 24 oder 25 hintergreift. Er hat zudem auf seiner der Zunge 22 bzw. 23 zugewandten Seite eine der Neigung dieser Zunge entsprechende Anschrägung 26 c. Ein Kabel 29 erstreckt sich zwischen dem Gehäuse 27 und einem am Geste'11 befestigten Ansatz Ic innerhalb einer Hülse 30. Der eine Endabschnitt des Kabels 29 ist am Riegelboizen 26 befestigt, und zwar mittels eines Stiftes 31, der diesen Riegelbolzen quer durchsetzt und mit seinem einen Ende in einem Längsschlitz des Gehäuses 27 läuft, um eine Verdrehung des Riegelbolzens zu verhindem. Der andere Endabschnitt des Kabels 29 ist an einem am Gestell 1 in Reichweite der einen Hand des auf dem Bett liegenden Patienten gelagerten Betätigungshebelchens 32 angehängt.
Die mit der Verriegelungsvorrichtung 21 im Zusammenhang stehende Wirkungsweise ist die folgende:
Der Patient allein kann aus Sicherheitsgründen den Riegelbolzen 26 wegen der Nase 16b nicht durch Betätigung des Hebelchens 32 außer Wirklage briij^en. Eine Hilfsperson dagegen kann das Oberschenkelstützteil 4 nach oben verschwenken, dabei wird über die Pendelstützen 15 und den Schwinghebei 16« das innere Rohr 18 nach links (Fig. 1 und 2) verschoben, es kommt zuerst die Nase 26 b außer Eingriff, und anschließend wird durch die eine oder andere der Zungen 22, 23 der Riegelbolzen in ihre unwirksame Lage herausgestoßen; üie betreffende Zunge wirkt hierbei auf die Anschrägung 26 c. Falls der Riegelbolzenwirkteil 26 a hierbei aus der Öffnung 24 herausgestoßen wird, kann die Hilfsperson ohne weiteres — bei stillstehend bleibendem Rohr 17, Schwinghebel 13«, 13 ο und Oberkörperstützteil 2 — das Oberschenkelstützteil 4 aufwärts schwenken, bis der Riegelbolzen 26 unter der Einwirkung der Feder 28 in die Riegeldurchlaßöffnung 25 hineinspringt. Wenn die Hilfsperson nun das Oberschenkelstützteil 4 losläßt, so bleibt es verriegelt in seiner Lage, und der Riegelbolzen ist erneut dank seiner Nase 26 b in Wirklage verriegelt.
Um das OberschenküiStützteil 4 bei stillstehendem Oberkörperstützteil 2 herauschwenken zu können, muß die Hilfsperson zuerst durch leichtes Anheben des Teiles 4 die Freigabe des Riegelbolzens 26 bewirken. Erst dann kann der Riegelbolzen durch Betätigen des Hebelchens 32 außer Wirklage gehalten werden, und erst dann kann das Oberschenkelstützteil 4 herabgelassen werden, und zwar nach Belieben etwa in die Horizontallage, in ier es sich auf dem Querrohr 16 c abstützt, oder nur bis der Riegelbolzen 26 nach Zurückschwenken des Hebelchens 32 wieder in die Riegeldurchlaßöffnung 24 eingreift.
Somit kann durch ein geringfügiges Anheben des Oberschenkelstützteiles 4 eine der Zungen 22, 23 an der Anschrägang 26 c zur Wirkung gebracht werden, um den Riegelbolzen 26 außer Wirkung zu setzen, und anschließend kann das Oberschenkelstützteil ohne weiteres allein in eine stärkere Schräglage geschwenkt werden, bei deren Erreichen der Riegelbolzen wieder selbsttätig wirksam wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Bett, insbesondere Krankenbett, mit je einem an einem Gesäßstützteil angelenkten und durch eine motorische Vorrichtung verschwenkbaren Oberkörperstützteil und Oberschenkel- mit angelenktem Unterschenkelstützteil, mit je einem über einen Zwischenrahmen drehbar an einem Gestell gelagerten Schwinghebel für das Oberkörper- und Oberschenkelstützteil, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinghebel (13 b, 16 b) durch zwei ineinander verschiebbare Rohre (17, 18) verbunden sind und die Rohre (17. If) durch einen Riegelbolzen (26) mit in einer Öffnung (24. 25) des inneren Rohres (18) eingreifender Nase (26 b) verriegelbar sind.
2. Bett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichr.tT. daß der Riegelbolzen (26) eine Anschrägun" (26 c) zum Anschlag an eine im Rohr (18) angeordnete schräge Zunge (22, 23) aufweist.
DE19691906331 1968-04-09 1969-02-08 Bett, insbesondere Krankenbett Expired DE1906331C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH525968 1968-04-09
CH525968A CH488434A (de) 1968-04-09 1968-04-09 Bett, insbesondere Krankenbett

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1906331A1 DE1906331A1 (de) 1969-10-23
DE1906331B2 DE1906331B2 (de) 1973-02-01
DE1906331C true DE1906331C (de) 1973-08-16

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD271729S (en) 1981-06-02 1983-12-13 Dodrill Richard W Adjustable bed

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