DE190346C - - Google Patents

Info

Publication number
DE190346C
DE190346C DENDAT190346D DE190346DA DE190346C DE 190346 C DE190346 C DE 190346C DE NDAT190346 D DENDAT190346 D DE NDAT190346D DE 190346D A DE190346D A DE 190346DA DE 190346 C DE190346 C DE 190346C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paddle wheels
channels
sorter
centrifugal
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT190346D
Other languages
English (en)
Publication of DE190346C publication Critical patent/DE190346C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/18Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor with the aid of centrifugal force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .Jig 190346 KLASSE 55 d. GRUPPE
in AAMOT (Modum, Norw.).
Liegender Schleudersortierer für Holzschliff und Zellulose.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1906 ab.
Das Wesentliche des neuen Sortierers besteht darin, daß ein aus einer Anzahl gegeneinander verschobener Schaufelräder bestehendes Schleuderwerk den Stoff gegen ein festliegendes Ringsieb schleudert. Die einzelnen Schaufeln stehen durch besondere Kanäle mit dem Zufuhrrohr für die Masse in Verbindung. Die Kanäle sind in zwei oder mehreren Reihen ineinandergelegt und verlaufen gegen den
ίο Boden der Schaufeln konisch mit zunehmendem Querschnitt, die Kanäle können auch schraubengangförmig gewunden sein. Das Schleuderrad ist am Umkreise mit schräggestellten Flügeln versehen, so daß zwecks Beförderung der Bewegung der Masse nach der Ablauföffnung des Siebringes hin ein Luftzug hervorgebracht wird.
Der Sortierer wird gewöhnlich derart gebaut, daß an jedem Ende einer Treibwelle ein Sortierer angeordnet wird; in. der Mitte der Welle befindet sich dann die Riemenscheibe.
Fig. ι stellt einen Vertikalschnitt durch den umgebenden Siebring und das Gehäuse
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A in der Fig. 1.
j Fig. 3 ist das Schleuderwerk von hinten gesehen. .
Fig. 4 zeigt schematisch die Vorrichtung der nach den Schaufelrädern führenden Kanäle, und
Fig. S, 6, 7 und 8 sind Schnitte nach den Linien B-B, C-C, D-D und E-E der Fig. 4.
45
Das Schleuderwerk besteht aus vier Schaufelrädern 1,2, 3 und 4 mit je vier Schaufeln (Fig. 5, 6, 7 und 8). Sämtliche Schaufelräder haben eine gemeinschaftliche Nabe 5, welche zweckmäßig nach der Einlaufsseite hin verjungt zuläuft (Fig. 4). Die aus dem Zufuhrrohr 6 kommende Masse wird nach jedem Schaufelrad durch besondere Kanäle geführt (s. Fig. 4 bis 8), und zwar nach dem Schaufelrad ι durch die Kanäle 7, nach dem Schaufelrad 2 durch die Kanäle 8, nach dem Schaufelrad 3 durch die Kanäle 9 und nach dem Schaufelrad 4 durch die Kanäle 10. Diese an die Mündung des Rohres 6 sich schließenden Kanäle 7, 8, 9 und 10 verlaufen schraubengangförmig in der Umdrehungsrichtung des Schleuderrades. Die Kanäle 7 und 8 der beiden ersten Schaufelräder 1 und 2 liegen direkt auf dem Umkreise der Nabe, während die Kanäle 9 und 10 der Schaufelräder 3 und 4 auswendig auf den Kanälen 7 und 8 angebracht sind (Fig. 7 und 8). Die sämtlichen Schaufeln der Schaufelräder sind am Boden etwas gekrümmt, derart, daß dieser in die Richtung des betreffenden Kanales fällt. Außer den obenerwähnten Schaufelrädern 1, 2, 3 und 4 ist an der Vorderseite des Schleuderwerkes ein Schaufelrad 11 vorgesehen, dessen Einlauf etwas vor der Mündung des Rohres 6 liegt. Der Zweck dieses Schaufelrades ist, die Masse aufzunehmen, welche von den anderen Schaufelrädern nicht aufgenommen wird. Um die Stoffmasse gegen den Auslauf hin zu treiben, ist das Schleuderrad in der Mitte und vorn mit Flügeln 12
60
65
und 13 versehen, welche derart schräg gestellt sind, daß sie während der Umdrehung des Schleuderrades ein starkes Blasen hevorrufen, welches die Stoffmasse gegen den Auslauf des Ringsiebes hin in Bewegung setzt. Um die Innenfläche des Ringsiebes stets reinzuwaschen, sind am Hinteren Teil des Schleuderwerkes zwei Rohre 14 vorgesehen, welche in einen in der Nabe 5 angeordneten Kanal 15 ausmünden, dem durch ein Rohr 16 Wasser zugeführt wird. Das Wasser wird infolge der Schleuderkraft durch die Rohre 14 hinausgeschleudert, deren Enden derart gebogen sind, daß der ausströmende Wasserstrahl die Innenfläche des Siebringes in bekannter Weise abspült. Um ein Verstopfen der Löcher des Ringsiebes zu verhindern, ist in bekannter Weise ein außen um den Siebmantel gebogenes Wasserspritzrohr 17 vorgesehen, welches während des Triebes in eine hin- und zurückgehende Bewegung gesetzt wird. Zwecks Zufuhr der erforderlichen Luft in den Raum hinein, in welchem das Schleuderwerk arbeitet, ist in der Hinterwand dieses. Raumes ein regulierbares Rohr 18 vorgesehen.
Der wesentliche Vorteil der oben beschriebenen· Vorrichtung besteht darin, daß die Masse von einem zentralen Zulaufe nach allen Schaufeln hin gleichmäßig verteilt wird, derart, daß dieselbe rund um den Siebmantel in der ganzen Längsrichtung des Sortierers in einzelnen Strahlen ausgebreitet wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    . i. Liegender Schleudersortierer für Holzschliff und Zellulose, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus einzelnen Schaufelrädern (1, 2, 3, 4) bestehendes Schleuderwerk den Stoff gegen ein festliegendes Ringsieb schleudert, wobei der Stoff den einzelnen Schaufelrädern durch einzelne zentral um die Nabe (5) angeordnete Ringkanäle (7, 8, 9, 10, 11) zugeführt wird.
  2. 2. Sortierer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringkanäle (7, 8, 9, 10) in zwei oder mehreren Reihen außen umeinandergelegt sind, konisch mit zunehmendem Querschnitt nach den Schaufelrädern hin verlaufen und gegebenenfalls schraubengangförmig gewunden sind.
  3. 3. Sortierer nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch ein in der Hinterwand des Sortierraumes angeordnetes regulierbares Luftrohr (18).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
    Berlin, gebrückt in der keichsdrückekSI.
DENDAT190346D Active DE190346C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE190346C true DE190346C (de)

Family

ID=453810

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT190346D Active DE190346C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE190346C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1997726U (de) Vorrichtung zum sichten von faserstoffaufschwemmungen, insbesondere zellstoff fuer papiermuehlen
DE3624086C2 (de)
DE2717610C3 (de) Einrichtung zum Abscheiden von staubförmigen Teilen aus einem Luftstrom
DE19626896C2 (de) Lüfter
DE2220534C3 (de) Drehströmungswirbler zur Sichtung und Abscheidung feinkörniger Partikel
DE2556382C3 (de) Zentrifugalwindsichter
DE190346C (de)
DE3116693C2 (de) Sortiervorrichtung für Stoffsuspensionen zur Papierherstellung
DE3006438C2 (de) Verfahren zum Beschicken eines kontinuierlich arbeitenden Mischers und kontinuierlich arbeitender Mischer
CH453298A (de) Rotierbare Filtertrommel zur Konzentrierung verdünnter Fasersuspensionen
DE1160763B (de) Vorrichtung zum OEffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Asbestfasern
DE19612923A1 (de) Lüfter
DE250639C (de)
DE2362635C3 (de) Vorrichtung zur Entstaubung von Gasen, insbesondere von feinstaubhaltigen Wettern in Untertageräumen
DE225775C (de)
DE2031011A1 (en) Cleaning dust separation filters
DE623991C (de) Liegender Schleudersortierer fuer Holzstoff, Zellstoff u. dgl.
DE1078859B (de) Zweistufiger Fliehkraftentstauber fuer Gase mit einem Primaer- und Sekundaerabscheider
DE306225C (de)
DE277650C (de)
DE169157C (de)
DE148853C (de)
DE149658C (de)
DE2204161C3 (de) Umluft-Streuwindsichter
AT37865B (de) Schleudermaschine.