DE1900142C3 - Elektronische Datenspeichervorrichtung - Google Patents

Elektronische Datenspeichervorrichtung

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DE1900142C3
DE1900142C3 DE1900142A DE1900142A DE1900142C3 DE 1900142 C3 DE1900142 C3 DE 1900142C3 DE 1900142 A DE1900142 A DE 1900142A DE 1900142 A DE1900142 A DE 1900142A DE 1900142 C3 DE1900142 C3 DE 1900142C3
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description

13. Vorrichtung nach einem der vorhergehen- richtung.
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Die in der Zeichnung dargestellten Datenspeicherdie aktiven Elemente der Speicher, Verzögerungs- vorrichtung weist folgende Bauteile auf: 10 Druckvorrichtungen und Zähler sowie Gatterschal- tastenschalter PB1 bis PB10, die zum Eingeben der tungsvorrichtungen Feldeffekttransistoren sind. 35 Daten dienen, einen Dezimal-/Binärwandler DBC,
14. Vorrichtung nach Anspruch 13. dadurch vier Schieberegister BSI bis BS4, einen Zähler CTR, gekennzeichnet, daß die Transistoren in integrier- eine erste Verzögerungsvorrichtung ISG und eine ter Schaltungsform auf Halbleiterplättchen ausge- zweite Verzögerungsvorrichtung OSG, einen Zwibildet sind. schenziffern-Pausegenerator/PG, eine Schiebeimpuls-
40 quelle CG mit Ableitungsschaltungen zur Ableitung von Impulsen unterschiedlicher Frequenzen, die beim
Betrieb der Datenspeichervorrichtung benötigt werden, ein Zahlengeberrelais und einen Arbeitskontakt. Die gesamte Vorrichtung soll zum Ersatz der nor-45 malen Wählscheibenanordnung eines Fernsprechers
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische dienen, wie es weiter unten noch näher erläutert wird. Datenspeidiervorrichtung mit einem Datenspeicher Der Dezimal-/Binärwandler DBC kann irgendeine
mit auf einen Eingangs-Abtastimpuls ansprechenden übliche Ausbildungsform aufweisen, seine genaue Eingangsschaltungen zur Eingabe eines Datenpostens Ausbildung bildet keinen Teil der vorliegenden Erin den Datenspeicher und mit auf einen Ausgangs- findung. Der Wandler kann beispielsweise eine ein-Abtastimpuls ansprechenden Ausgangsschaltungen fache Diodenmatrix sein, die derart ausgebildet ist, zum Auslesen eines Datenpostens aas dem Daten- daß sie entweder einen Null- oder einen Eins-Zustand speicher. an jedem der vier Ausgänge abgibt, und zwar infolge
Datenspeichervorrichtung dieser Art werden bei- der Ansteuerung irgendeines der zehn Eingänge mit spielsweise dann benötigt, wenn einzugebende Daten 55 unterschiedlicher dezimaler Wertigkeit, wobei die vier zufällig und mit unregelmäßiger Gsschwindigkeit auf- Ausgänge die binäre Bedeutung 1, 2, 4, 8 entspretreten, während die ausgelesenen Daten eine festge- chend der dezimalen Wertigkeit des angesteuerten legte Folge aufweisen müssen. Ein Beispiel hierfür Eingangs aufweisen.
sind Telefonimpulsgeber, bei denen die eine Ruf- Die vier binären Ziffernspeicher BS1 bis BS 4 und
nummer bildenden Ziffern in zufälliger und willkür- 60 die ersten und zweiten Verzögerungsvorrichtungen licher Folge eingegeben werden und bei denen es er- ISG und OSG sind jeweils durch Schieberegister forderlich ist, die die Ziffern darstellenden Impulse irgendeiner üblichen Ausführungsform gebildet. Die mit einer genau festgelegten Folge und mit vorgege- genaue Schaltungsausbildung dieser Register bildet benen Impulspausen zwischen einzelnen Ziffern aus- wiederum keinen Teil der Erfindung. In gleicher zusenden. 65 Weise kann die Schiebeimpulsquelle CG und ihre zu-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gehörigen Ableitschaltungen auf irgendeine übliche elektronische Datenspeichervorrichtung der eingangs Weise hergestellt sein,
genannten Art zu schaffen, bei der das Auslesen von Um eine wirtschaftliche Herstellung bei einer Ge-
samtgrößc zu erhalten, die erforderlich ist, um die gesamte Einheit in einer solchen Größe auszubilden, die mit einer üblichen Wählscheibenanordnung vergleichbar ist, werden integrierte Schaltungsplättchen verwendet, um die verschiedenen Registerschaltungen, Zähler, Gatter usw. zu realisieren, welche die Datenspeichervorrichtung bilden, wobei die aktiven Elemente Transistoren, und zwar vorzugsweise Feldeffekttransistoren sind.
Die Wirkungsweise der verschiedenen Schaltungen ist folgende:
Beim Abheben des Hörers des Telefongeräts, mit dem die Einheit verbunden sein soll, wird eine Rückstellschaltung RS über eine Widerstands-Kondensator-Verzögerungsschaltung DC mit einer Verzögerungszeit von 100 Millisekunden erregt, wodurch ein Rückstellimpuls an alle Register und Zähler der Speichervorrichtung angelegt wird, um sicherzustellen, daß alle diese Einheiten sich bei Betriebsbeginn in Normalzustand befinden. Zur Übertragung einer Telefonnummer drückt der Benutzer seinerseits diejenigen Drucktasten PB1 bis PB10, welche den einzelnen Dezimalziflem der Telefonnummer entsprechen. Die Datenspeichervorrichtung spricht auf jede gedrückte Drucktaste an und speichert zuerst die entsprechende Dezimalziffer in binärer Form und überträgt sodann den gespeicherten Dezimalziffern entsprechende Impulse in gleichmäßiger Folge mit konstanter Geschwindigkeit von 10 Impulsen pro Sekunde mit einer Zwischenziffernpause von 0,8 Sekunden zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Ziffern unter Kontrolle des Taktgenerators CG. Auf diese Weise wird eine genormte Übertragung der Impulse erreicht, und zwar unabhängig von der Geschwindigkeit, mit der aufeinanderfolgende Drucktasten gedrückt werden, wobei vorausgesetzt ist, daß diese Geschwindigkeit nicht kleiner ist als es zur Aufrechterhaltung der genormten Übertragung erforderlich ist. Die Arbeitsweise der Schaltungen ist abgesehen von der numerischen Wertigkeit für jede Ziffer die gleiche, und es reicht deshalb aus, im folgenden die Arbeitsweise nur in bezug auf eine solche Ziffer zu beschreiben.
Wenn irgendeine der Drucktasten PB1 bis PBlO niedergedrückt wird, so wird ein Impuls an eine Start-UND-Schaltung SAG angelegt, und einer der zehn Eingänge zum Wandler DBC wird erregt; damit ergeben sich binäre 0- und 1-Zustände entsprechend dem Dezimalwert dieser Drucktaste an den vier Ausgängen des Wandlers und somit an den vier Eingängen einer ODER-Schaltung OGl und ac einer Eingangs-UND-Schaltung IAGi bis IAG4 von vier Schieberegistern BSI bis BS4 (Fig. 2). Die Schaltung OGl legt — infolge einer derartigen Eingangsgröße — eine Ausgangsgröße an die Schaltung SAG, die auf ihre beiden Eingangsgrößen mit der Betätigung einer monostabilen Anti-Kontaktprellschaltung MC 1 anspricht, die so lange in Betrieb bleibt, bis die Drucktaste losgelassen wird, und zwar trotz irgendwelcher Schwankungen in der Ausgangsgröße des Umwandiers infolge der Kontaktpreüung in den Kontakten dos Druckknopfschalters. Das Schalten der Schaltung MCl in Betriebszustand erzeugt einen Impuls, der eine Eingangs- Abtastimpulssteuerschaltung ISC (Fig. 3) auslöst, um auf ein Signal von einem Eingangs-Abtastsignalgenerator ISG anzusprechen.
Dieser Generator ISG ist ein fortlaufend betriebenes Schieberegister mit sechzehn Stufen, wobei die Ausgangsstufe mit der Eingangsstufe durch alternative Umlaufwege verbunden ist, die durch eine UND-Schaltung AGl bzw. AG2 gesteuert weiden; der durch die UND-Schaltung AG 2 gesteuerte Weg enthält eine Einbit-Verzögerungsschaltung BDI, während der andere Weg keine Verzögerungsvorrichtung enthält. Der Ausgang der Steuerschaltung /SC ist mit der UND-Schaltung AG 2 und über einen Inverter/I mit der UND-Schaltung A Gl verbunden,
ίο so daß bei NichtVorhandensein einer Ausgangsgröße der Schaltung/SC die UND-Schaltung AG 2 gesperrt und die UND-Schaltung AGl durchgeschaltet 1st; dies hat zur Folge, daß die Inhalte des Schieberegisters ISG fortlaufend durch die UND-Schaltung AGl
»5 umlaufen. Dabei ist Vorsorge getroffen, daß eine einzelne binäre 1 in der ersten Stufe des Registers/SG bei Rückstellung vorhanden ist und alle anderen Stufen auf den binären O-Zustand eingestellt sind, so daß jeweils sechzehn Schiebeintervalle nach Rück-
so stellung eine binäre 1 am Ausgang des Registers ISG während ruhiger Zustände erscheint, d. h. dann, wenn keine Ausgangsgröße vom Wandler DBC vorhanden ist.
Wenn jedoch die Schaltung ISC durch die Schal-
«5 tungMCl erregt wird, so veranlaßt die nächste binäre 1 am Ausgang des Registers ISG die Schaltung ISC zur Aussendung eines Ausgangsimpulses, der die entsprechenden Zustände der UND-Schaltung AGl und AG2 umkehrt und die Eingangs-UND-Schaltungen IAG1 bis. IAG4 erregt.
Diese Umkehrung der UND-Schaltungen ^4Gl und AG2 bewirkt, daß die binäre 1 am Ausgang des Registers ISG einer Einbitverzögerung unterworfen wird, bevor sie der Eingangsstufe des Registers ISG zugeführt wird, so daß es jetzt siebzehn Schiebeperioden dauert, bevor die binäre 1 wiederum am Ausgang des Registers erscheint.
Die Auslösung der Gatterschaltungen IAGl bi: IAG4 bewirkt die Eingabe der auf den Ausgangsleitungen des Wandlers OBC befindlichen Binärzahl in die Eingangsstufen der vier Binärspeicher BSI bis BS4; diese Binärspeicher sind ebenfalls kontinuierlich betriebene rezirkulierende Schieberegister mit einei Kapazität von sechzehn Bit, wobei die Verschiebung in Synchronisation mit dem Generator ISG erfolgt Diese Speicher sind normalerweise bei Rückstellung leer (alle Stufen registrieren eine binäre 0).
Somit wird infolge des Vorhandenseins einer Ausgangsgröße des Wandlers DBC diese in den Speichern BSI bis BS4 gespeichert, und die zirkulierende binäre 1 im Register ISG wird um eine Bitzeit vorgerückt.
Die Ausgangsgröße des Registers ISG wird auch über einen Inverter/2 an den einen Eingang einei mit drei Eingängen ausgestatteten Abtastimpuls-Steuer-UND-Schaltung OSC angelegt, die dann einen Ausgangs-Abtastimpuls erzeugt, wenn sich ihre sämtlichen drei Eingänge im geeigneten Zustand befinden. Eine zweite Eingangsgröße für die UND-Schaltung OSC wird durch eine UND-SchaltungCAG5 (Fig. 4) erzeugt, die auf alle auf Null liegenden Stufen eines Impulszählers CTR anspricht; die dritte Eingangsgröße zur UND-Schaltung OSC kommt von der Ausgangsstufe eines Ausgangs-Abtastimpulsgenerators
fis OSG, der ein kontinuierlich betriebenes rezrrkulierendes Schieberegister mit sechzehn Bit Kapazität ist und synchron mit dem Eingangs- Abtastimpulsgeneratoi ISG arbeitet und auch seine Eingangsstufe auf den
binären 1-Zustand und alle anderen Stufen auf den ten. Die Schaltung BCl ist derart ausgebildet, daß
binären O-Zustand bei Rückstellung eingestellt er- sie nur durch eine UND-Schaltung AG S auf normal
hält. zurückgebracht werden kann, die auf eine binäre 1
Die Anordnung ist derart getroffen, daß mit dem von beiden Registern ISG und OSG und den Zählerauf Zählerstand Null befindlichen Impulszähler CTR, 5 sland Null im Zähler CTR anspricht; ein solcher Zu-— was nach Rückstellung sein Normalzustand ist — stand ist nur dann gegeben, wenn alle durch die das gleichzeitige Auftreten einer invertierten 0 vom Druckknopfschalter angelegten Ziffern übertragen Register ISG und einer binären 1 vom Register OSG auf worden sind, was sich im einzelnen aus der folgenden zwei Eingängen zur UND-Schaltung OSC die UND- Beschreibung ergibt, die sich auf die Erzeugung der Schaltung OSC veranlaßt, einen Ausgangs-Abtast- io Ausgangsimpulse bezieht.
impuls auszusenden. Die Umkehrung des vom Re- Die Ausgangs-Abtastimpulse werden auch an zwei gister ISG kommenden Signals gewährleistet, daß die weitere bistabile Schaltungen BC 2 und BC 3 des UND-Schaltung OSC nicht zu einer solchen Zeit ak- Zwischen-Ziffem-Pausegenerators IPG angelegt. Dietiviert werden kann, wenn sich eine binäre 1 am Aus- ser letztere weist zusätzlich zu den beiden bistabilen gang des Registers ISG befindet. Der Ausgangs-Ab- 15 Schaltungen BC 2 und BC 3 eine UND-Schaltung tastimpuls von der UND-Schaltung OSC wird an vier AG6 und einen Zähler PD auf, um die darin über Ausgangs-UND-SchaltungenO/lGl bis OAG4 an- eine UND-Schaltung AG6 angelegten Eingangsgelegt, die in entsprechender Weise zwischen den impulse durch einen Maßstab von 24 zu dividieren Ausgangsstufen der Speicher B51 bis BS 4 und vier und um ein Ausgangssignal zur Rückstellung der biEingängen zum Impulszähler CTR liegen. Dieser 20 stabilen Schaltungen BC 2 und BC 3 anzulegen. Die Zähler weist vier bistabile Zählstufen auf, die in ent- Schaltung BC2 sperrt in ihrem normalen Zustand die sprechender Weise durch die vier von den UND- UND-Schaltung AG6, wenn sie jedoch durch einen Schaltungen OAGl bis OAG4 gesteuerten Eingangs- Ausgangsabtastimpuls geschaltet ist, so erregt sie die größen einstellbar sind, so daß beim Auftreten eines UND-Schaltung AG6, an deren anderen Eingang Ausgangstastimpulses die zu dieser Zeit in den Aus- 25 impulse mit einer Frequenz von 30 je see kontinuiergangsstufen der Speicher BSI bis BS4 gespeicherte lieh angelegt werden, die vom Taktgenerator CG abZahl zum Impulszähler CTR übertragen wird. geleitet sind. Somit wird nach einer Verzögerung von
Der Ausgangs-Abtastimpuls wird auch über einen ungefähr 0,8 Sekunden, nachdem ein Ausgangs-Ab-
Inverter/3 an vier UND-Schaltungen CA Gl bis lastimpuls an die bistabile Schaltung BC 2 angelegt CAG4 in den Zirkulationswegen zwischen den Aus- "%4,st» vom Zähler PD ein Rückstellimpuls an die bi-
gangs- und Eingangsstufen der Speicher BSI bis BS4 stabile Schaltung BC3 angelegt, um sie in ihren Nor-
angelegt, um diese UND-Schaltungen zu sperren und malzustand zurückzuschalten.
um somit das Lesen der Binärzahl aus den Ausgangs- Die bistabile Schaltung BC3 sperrt eine L1ND-
stufen dieser Speicher destruktiv zu machen; sobald Schaltung AG7 für die 0,8 Sekunden Verzögerungs-
durch ein solches Lesen eine Zahl zum Zähler CTR 35 periode, mit der die Schaltung aus ihrem Normalzu-
übertragen wurde, wird die UND-Schaltung CAGS stand geschaltet wird; die UND-Schaltung AGl
gesperrt und eine Lingangsgröße zur UND-Schaltung steuert die Anlage von Treiberimpulsen an ein außer-
OSC somit entfernt, so daß kein weiterer Ausgangs- halb der Einheit befindliches Impulsgaberelais. Diese
Abtastimpuls ausgesendet werden kann, bis der Zäh- Treiberimpulse werden vom Taktgeneratorausgang
ler CTR auf Zählerstand Null zurückgebracht ist. 40 durch eine Reihe von als Frequenzteilern angeordne-
Der Ausgangstastimpuls der UND-Schaltung OSC ten Zählern abgeleitet. Der Taktgenerator CG sendet wird auch direkt an die UND-Schaltung AG4 und Impulse mit einer Frequenz von 30 kHz aus, die an über einen Inverter /4 an eine UND-Schaltung AG3 drei in Serie angeordnete Zähler DCl, DC2 und angelegt; diese UND-Schaltungen wirken in der glei- DC3 angelegt werden, welche Zenerskalen besitzen, chen Weise wie die UND-Schaltungen AGX und 45 so daß der Zähler DC3 eine Impulsausgangsgröße AGl des Eingangs-Abtastimpulsgenerators ISG und mit 30 Impulsen pro Sekunde abgibt. Diese Ausbewirken, daß die binäre 1 am Ausgang des Aus- gangsgröße wird an die UND-Schaltung AG1 des gangsabtastimpulsgenerators OSG um eine Zeit von Pausen-Generators IPG und auch an die UND-Schaleinem Bit vorrückt, und zwar infolge des Einschlie- tungAGß angelegt. Die Ausgangsgröße der UND-ßens einer Einbit-Verzögerungsschaltung BD2 im 50 Schaltung AGl wird an einen Zähler TC mit der effektiven Zirkulationsweg zwischen den Ausgangs- Skala (dem Teiler) drei angelegt; der Zähler TC lie- und Eingangsstufen des Registers OSG. Somit zirku- fert Ausgangsimpulse mit einer Geschwindigkeit von lieren nunmehr — vorausgesetzt, daß in der Zwi- zehn pro Sekunde, wobei jeder Impuls den dreißigschenzeit keine anderen Ziffern in den Umwandler sten Teil einer Sekunde dauert und vom nächsten DBC eingebracht wurden — die beiden binären 55 durch eine Pause von einer fünfzehntel Sekunde ge-1 Ziffern in den entsprechenden Registern/SG und trennt ist. Die UND-Schaltung AG7 empfängt auch OSG mit dem gleichen Vorrückungsgrad, und die die Ausgangsgröße der UND-Schaltung CA G 5 des UND-Schaltung OSC kann nicht wieder aktiviert Zählers CTR in der Weise, daß die UND-Schaltung werden, bis die binäre 1 vom Register ISG wiederum AGl gesperrt ist, wenn der im Zähler CTR gespeibezüglich derjenigen vom Register OSG verzögert ist. 60 cherte Zählerstand Null ist.
Der Ausgangs-Abtastimpuls wird ferner an eine Die Ausgangsgröße mit zehn Impulsen pro Se-
bistabile SchaltungBCl (Fig.4) angelegt, welche künde des Zählers TC wird nicht nur — wie oben
die Simulierung der normalen »Aus«-Wirkung eines erwähnt — zum Antrieb des Impulsgaberelais ver-
Drehscheiben-Schalters durch irgendeine zweck- wendet, sondern auch um den Zähler CTR von dem
mäßige zur Einheit externe Vorrichtung ONR steuert, 65 in ihm gespeicherten Zählerstand auf den Zählerstand
die beispielsweise ein elektromagnetisches Relais sein Null herunterzubringen. Wenn somit vom Zähler TC
kann, und zwar vorzugsweise ein Reed-Relais mit den eine Anzahl von Impulsen, die gleich der im Zählei
den normalen »Aus«-Zustand anzeigenden Kontak- CTR gespeicherten Anzahl ist, sowohl an dieser
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Zähler CTR als auch an das Impulsgaberelais IR an- Die Eingabe von Ziffern durch die Drucktasten gelegt ist, so spricht die UND-Schaltung CA G 5 auf mit einer größeren Geschwindigkeit als sie impulsden Zustand des Zählerstandes Null beim Zähler förmig durch das Impulsgaberelais auf die Leitung CTR an und sperrt die UND-Schaltung AG7, wo- übertragen werden, besteht einfach darin, daß die durch die Versorgung der dreißig Impulse pro Se- 5 binäre 1 im Register ISG um eine Bitzeit häufiger künde für den Zähler TC abgetrennt wird. Zu dieser vorgerückt wird als diejenige im Register OSG wäh-Zeit legt auch die UND-Schaltung CAGS über eine rend der Eingabeperiode. Da jedoch die Register dei Differenzierschaltung RCl ein Signal an eine Rück- Eingangs- und Ausgangs-Abtastimpulsgeneratoren stell-ODER-Schaltung OG2 an, die ihrerseits ein die gleiche Kapazität wie die Speicher BSI bis BS4 Rückstellsignal dem Zähler PD zuführt, um diesen io haben, stimmt die maximal zulässige differentielle auf Zählerstand Null einzustellen. Die ODER-Schal- Verschiebung von 15 mit der zusätzlichen Zifferntung OG 2 läßt auch zum gleichen Zweck Rückstell- Speicherkapazität der Speicher überein, und es besteh! signale von der Rückstellschaltung RS zum nicht die Gefahr, daß die verschiedenen Schaltungen Zähler PD. außer Synchronisation gebracht werden. Nach einer Im vorangegangenen Beschreibungsteil wurde die 15 derart schnellen Eingabeperiode hat der Abtast-Arbeitsweise der Einheit nur im Hinblick auf eine impulsgenerator keine weitere Aufgabe auszuführen, einzige Eingangsziffer beschrieben. Bei normaler Ver- mit der Ausnahme, daß er als eine Anzeigevorrichwendung werden jedoch mehrere Ziffern in die Ein- tung der Stellung seiner binären 1 bezüglich derheit durch aufeinanderfolgende Betätigung der unter- jemgen in dem Ausgangs-/Abtastsignal-Generatoi schiedlichen Drucktasten PB1 bis PB10 eingetastet, ac dient, bis die letztere binäre 1 — infolge der impulsbevor die Impulse, welche der ersten Ziffer entspre- förmigen Übertragung der gespeicherten Ziffern auf chen durch das Impulsgaberelais IR auf die Leitung die Leitung — auf die gleiche Stellung vorgerückt ist, übertragen sind. Es ist klar, daß in dieser Beziehung worauf die UND-Schaltung OSC gesperrt wird und die Speicher BSI bis BS4 als Pufferspeicher mit einer keine weiteren Ausgangs-Abtastimpulse an die UND-Kapazität von 16 Ziffern wirken, um so zu gestatten, 35 Schaltungen OAGl bis OAG4 und die bistabilen daß mindestens noch weitere 15 Ziffern eingegeben Schaltungen BC 2 und BC 3 angelegt werden und die werden können, während die erste impulsförmig auf gesamte Einheit sich in Ruhezustand befindet,
die Leitung gegeben wird. Die maximale Eingabe- Wenn der Hörer zurückgelegt wird, so spricht die geschwindigkeit der Ziffern in diesen Pufferspeicher Rückstellschaltung RS an und legt ein Rückstellsignal ist durch die Zirkulationsperiode des Eingangs-Ab- 30 an alle Register und Zähler.
tastimpulsregisters ISG bestimmt, da ein gesonderter Die für die Transistoren in den oben beschriebenen Abtastimpuls für jede eingegebene Ziffer erforderlich Schaltungen erforderliche Leistung kann von irgendist und das Register ISG nur einen Ausgangsimpuls einer zweckmäßigen Quelle innerhalb des Telephonpro Zirkulationszyklus liefern kann. Da jedoch die gerätes geliefert werden; vorzugsweise wird eine Verschiebung des Registers ISG durch 30 kHz-Takt- 35 wiederaufladbare Speicherzelle innerhalb des Geräteimpulse des Taktimpulsgenerators gesteuert wird, gehäuses verwendet und so geschaltet, daß sie wähliegt diese maximale Geschwindigkeit weit oberhalb rend der nach der Übertragung der Impulse folgenden derjenigen, die benötigt wird, um aufeinanderfolgende Sprechperiode wieder aufgeladen wird, und zwar von Ziffern von aufeinanderfolgenden Drucktastenbetäti- der Amtsbatterie des Telephonsystems, mit dem das gungen aufzunehmen. 40 Telephongerät verbunden ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Elektronische Datenspeichervorrichtung mit einem Datenspeicher mit auf einen Eingangs Abtastimpuls ansprechenden Eingangsschaltungen zur Eingabe eines Datenpostens in den Datenspeicher und mit auf einen Ausgangs-Abtastimpuls ansprechenden Ausgangsschaltungen zum Auslesen eines Datenpostens aus dem Datenspeicher, gekennzeichnet durch die Eingangs- und Ausgangsabtastimpulse erzeugende rezirkulierende Signalverzögerungsschaltungen (/5G bzw. OSG), in denen jeweils ein Signal umläuft, wobei die beiden Signale normalerweise zum gleichen Zeitpunkt an den Ausgangsenden der ersten und zweiten Voi richtungen (ISG bzw. OSG) auftreten und wobei jede Vorrichtung einen ersten (AG 1 bzw. AG 3) das Ausgangsende der jeweiligen Vorrichtung mit dem entgegengesetzten *o Eingangsende verbindenden Zirkulationsweg sowie einen zweiten (AG 2 bzw. AG4) das Eingangsende mit dem Ausgangsende über eine Einstufen-Signalverzögerungsschaltung (BD 1 bzw. BDI) verbindenden Zirkulationsweg aufweist, die Gatterschaltungen (/4Gl, AGl bzw. AGi, AG4) zur selektiven gattergesteuerten Weiterleitung des Umlaufsignals durch die ersten und zweiten Zirkulationswege aufweisen; auf das Vorhandensein eines in den Datenspeicher (BSI bis BS4) einzugebenden Datenpostens ansprechende Schaltungen (AiCl, ISC) zur Zuführung des umlaufenden Signals der ersten Verzögerungsvorrichtung (/5G) als einen Eingangs-Abtastimpuls an die Eingangsschalrungen (IAGl bis IAG4), um die Eingabe des Datenpostens in den Speicher (BS 1 bis BS4) zu bewirken und um für einen Augenblick den Zustand der Gatterschaltungen (AGl, AG 2) der ersten Verzögerungsschaltung (ISG) umzukehren, so daß das umlaufende Signal um einen Schritt gegenüber dem in der zweiten Verzögerungsschaltung (OSG) umlaufenden Signal vorrückt, Vorrichtungen, welche auf eine fehlende zeitliche Übereinstimmung zwischen den entsprechenden Umlaufsignalen der ersten und zweiten Verzögerungsschaltungen an einem vorbestimmten Punkt in den Zirkulationswegen ansprechen, um das Umlaufsignal der zweiten Verzögerungsschaltung (OSG) als Ausgangs-Abtastimpuls an die erwähnten Ausgangsschaltungen (OAGl bis OAG4) anzulegen, um das Auslesen eines Datenpostens aus dem Speicher zu bewirken und um außerdem momentan den Zustand der Gatterschaltungen (AG3, AG4) der zweiten Verzögerungsschaltung (OSG) umzukehren, so daß das darin umlaufende Signal um einen Schritt bezüglich dem in der ersten Verzögerungsschaltung (/5G) zirkulierenden Signal vorrückt.
2. Datenspeichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zwei- fio ten Verzögerungsschaltungen (ISG, OSG) jeweils durch ein Mehrstufenschieberegister gebildet sind und daß jede Einstufen-Verzögerungsvorrichtung (BDI, BD2) eine Verzögerungsperiode besitzt, die gleich der Verschiebeperiode zwischen aufeinanderfolgenden Stufen der Schieberegister ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenspeicher (BSI bis BS4) durch vier mehrstufige Umlauf-Schieberegister (BSI bis BS4) gebildet ist, die die gleiche Stufenzahl aufweisen wie die Schieberegister der ersten und zweiten Verzögerungsschaltungen (ISG, OSG), wobei alte Schieberegister von einer gemeinsamen Schiebeimpulsquelle (CG) betätigt werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher durch vier Schieberegister (BSI bis BS4) mit jeweils einer Eingangsschaltung (IAGl bis IAG 4) und einer Ausgangsschaltung (CMGl bis OAG 4) gebildet ist, wobei die entsprechenden Eingangsschaltungen der Eingangsregister mit vier Binärausgängen eines Dezimal-Binär-Wandlers (DBC) verbunden sind, der zehn einzelne Eingänge (PB 1 bis PB10) mit unterschiedlicher dezimaler Bedeutung aufweist und eine äquivalente binäre Ausgangsgröße infolge eines Signals von irgendeinem der einzelnen Eingänge abgibt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechenden Ausgangsschaltungen (OAGl bis OAG4) der Schieberegister (BSI bis BS 4) mit einzelnen Stufen eines vierstufigen Binärzählers (CTR) verbunden sind und bei Betätigung durch einen Abtastimpuls die Stufen des Zählers (CTR) entsprechend der binären Bedeutung der Datenposten einstellen, die laufend an den Ausgangsstufen der Schieberegister (BSI bis BS4) erscheinen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (CTR) durch eine Quelle (TC) mit Impulsen fester Frequenz angesteuert ist, um von der durch die Ausgangsschaltungen (OAGl bis OAG4) angelegten Einstellung mit einer durch die Frequenz dieser Impulse bestimmten Geschwindigkeit auf Null herabzuzählen, wobei mit dem Zähler (CTR) Gatterschaltungen (CA G S) verbunden sind, die auf den Zählerstand Null des Zählers (CTR) ansprechen, um den Ausgang der Impulse von dieser Quelle (TC) zu sperren.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsquelle (TC) auch mit einem Impulsgaberelais (IR) verbunden ist, welches auf jeden von der Quelle (TC) daran angelegten Impuls anspricht, um einen Ausgangsimpuls zu liefern.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsquelle (TC) derart ausgebildet ist, daß sie durch eine Gatterschaltung (AGT) sperrbar ist, die durch den Ausgang einer Verzögerungsschaltungsanordnung (BC 2, PD, BC 3) gesteuert wird, an deren Eingang der Ausgangs-Abtastimpuls angelegt ist, wodurch die Verzögerungsschaltungsanordnung zur Erzielung einer vorherbestimmten Zwischenziffer-Pause zwischen der Aussendung von zwei aufeinanderfolgenden Impulszügen durch die erwähnte Impulsquelle dient.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsquelle durch einen Taktimpulsgenerator (CG) und mehrere in Reihe geschaltete Zähler (DCl, DC2, DC3, TC) gebildet ist, die derart ausgebildet sind, daß sie die Frequenz iier Ausgangsgröße des Taktimpulsgenerators (CG) durch aufeinanderfolgende Faktoren dividieren, um so zur festen Frequenz der
an den Vier-Stufen-Binärzähler (CTR) angelegten Daten in genormter Weise und unabhängig von der
Impulse zu gelangen. Eingabe der Daten erfolgt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge- Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 kennzeichnet, daß einer (DC 3) der Frequenztei- angegebene Erfindung gelöst.
lungszähler — und zwar ein anderer als derjenige 5 Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiter-
(TQ, welcher die Impuls^ mit fester Frequenz bildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unter-
an den Binärzähler (CTR) liefert — Impulse an ansprächen.
einen weiteren Zähler (PD) liefert, der als Ver- Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der
zögerungselement der erwähnten Verzögerungs- Datenspeichervorrichtung ist \s möglich, Daten, bei-
schaltungsanordnung dient, und zwar unter der io spielsweise Ziffern einer Rufnummer, in beliebiger
Stüierung von Gatterschaltungsvorrichtungen Folge einzugeben und eine genormte oder genau fest-
(AGS), die ihrerseits durch den erwähnten Aus- gelegte Folge der ausgelesenen Daten zu erreichen.
gangs-Abtastimpuls gesteuert sind. Auf diese Weise ist es beispielsweise bei Drucktasten-
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch Wähleinrichtungen von Fernsprechgeräten möglich, gekennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltungs- 15 die einzelnen Ziffern einer Rufnummer in beliebiger anordnung weiterhin eine bistabile Schaltung Geschwindigkeit nacheinander einzugeben, ohne daß (BC 3) aufweist, die auf einen ihrer stabilen Zu- die vorschriftsmäßige. Abgabe von Wählimpulsen gestände durch die Ausgangs-Abtastimpulse einstel'- stört wird.
bar ist, um die Gatterschaltung (AG 7) der Im- Die Erfindung wird im folgenden an Hand von in pulsquelle (TC) zu steuern und um die Aussen- so der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen dung von Impulsen durch diese Quelle (TC) zu noch näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
sperren, wobei die bistabile Schaltung(BC3) in Fig. 1 eine schematische Darstellung der Druckihren anderen stabilen Zustand infolge eines Aus- tasten-Ziffenieingabevorrichtung,
gangsimpulses von dem erwähnten weiteren Zäh- F i g. 2 eine schematische Darstellung der Speicherler (PD) zurückgebracht wird, um die Sperrung »5 einheiten der Speichervorrichtung,
der Impulsquelle (TC) aufzuheben. F i g. 3 eine schematische Darstellung der Ein-
12. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch und Auslese-Steuei anordnung der Speichereinheit gekennzeichnet, daß die einzelnen Eingangsschal- nach F i g. 2,
tungen (PB 1 bis PB10) durch Druckknopfschal- F i g. 4 ein Blockschaltbild der Impulserzeugungs-
ter gebildet sind. 30 und Zeitsteueranordnungen der Datenspeichervor-
DE1900142A 1968-01-02 1969-01-02 Elektronische Datenspeichervorrichtung Expired DE1900142C3 (de)

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