DE1892490U - Lampenfassung fuer blitzleuchten. - Google Patents
Lampenfassung fuer blitzleuchten.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01R33/00—Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
- H01R33/05—Two-pole devices
- H01R33/06—Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other
- H01R33/09—Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other for baseless lamp bulb
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Description
Ρ.Α734937Ί5.11.63
Hans-Egbert Schmidt
Calw-Wimberg / Schwarzwald
Im Vogelsang 4
Calw-Wimberg / Schwarzwald
Im Vogelsang 4
Anlage zur Gebrauchsmuster-Anmeldung vom 13· November 1963
lampenfassung für -Blitzleuohten
Für Blitzleuchten sind bereits Universalfassungen bekannt,
die mittels Einsätzen oder verstellbarer Kontakte die wechselweise Verwendung der europäischen Glassockel-Blitzlampen,
unter der Bezeichnung PF oder XM auf dem Markt, und der amerikanischen Allglas-Blitzlampen der Reihe AG—1
gestatten.
. 1 zeigt eine solche bekannte Blitzlampe PF oder XM ( PF/XM ) , an deren Sockel 1 die mittig angeordneten
Drahtableitungen 2 und 3 durch einen Pappring 4 gehalten
werden ; die Spitze 5 am Sockel ist oft sehr unregelmäßig ab ge schmolz en. In Mg. 2 ist eine Blitzlampe AG—1 dargestellt,
an deren Quetschfuß 6 die außermittig umschlagsymmetrisch austretenden Kontakte 7 und 8 zu erkennen sind.
Mg. 3 zeigt eine besonders einfache Art der bekannten Universalfassungen. Am Boden 9 sind zwei Kontaktfedern
10 und 11 befestigt, die mit ihren frei beweglichen Enden
bis zur Stirnfläche 12 der Passung reichen ; ihr kleinster Abstand voneinander ist im entspannten Zustand, der nach
Herausnehmen der Blitzlampe bei dieser Konstruktion immer eintritt, kleiner als die Weite der Quetschung am AG—1-Soekel
6. Durch keilförmiges Auseinanderbiegen der oberen Enden der Kontaktfedern können in den Spalt zwischen den
Kontaktfedern Blitzlampen PF/ΧΜ oder AG-1 wahlweise eingeschoben
werden, wobei sich die Kontaktfedern so weit wie
nötig aufbiegen und die_ elektrische Verbindung zu den Anschlüssen
2 und 3 bzw. 7"und-^8 herstellen. Um das Einsetzen
der verschiedenen Socke\arten in jeweils kontaktgünstigem
Sinn zu gewährleistenj'li-a.t die Stirnfläche 12
der Fassung einen hauptsächlich dem Querschnitt der PF/XM entsprechenden Aussdhnitt 13 j zum Einführen des etwas brei
Ρ.Α.734 937Ί5.11..63
Anlage Blatt 2 zur Gm-Anmeldung vom 13· November 1963
teren Quetschfußes 6 der AG-1 sind an den parallelen Passflächen
H und 15 entsprechende Nuten 16 und 17 ausgespart.
Während sich "bei diesem "beschriebenen und bereits bekannten
Beispiel einer Universalfassung die AG-1 anstandslos einsetzen lassen, ergeben sich bei den PF/ΧΜ oft Schwierigkeiten
durch die Spitze 5 j es wurde schon erwähnt, daß diese öfters ungünstig geformt ist, was das gleichmäßige
und gleitende Einschieben zwischen die Kontaktfedern 10 und 11 beeinträchtigt. Außerdem muß während des ganzen
Einschubweges der Gegendruck der Kontaktfedern überwunden
werden, der mit deren wachsender Verformung ja,auch noch stärker wird. Auch wurden schon PF/ΧΜ festgestellt, bei
denen die Drahtableitungen 2 und 3 kleine Schlaufen bilden
; diese stoßen möglicherweise an den oberen Kanten der
Kontaktfedern an. Mithin erfordert das Einsetzen der PF/ΧΜ
ein vom jeweiligen Aussehen der Spitze 5j überhaupt des Sockels 1, abhängiges Geschick.
Um Blitzlampen in eine solche Fassung auf alle Fälle störungsfrei einsetzen zu können, wird folgende Neuerung
vorgeschlagen und in Fig. 4 beschrieben.
Die Neuerung sieht vor, daß die Kontaktfedern 10 und 11
im Ruhezustand nicht entspannt sind, sondern durch einen Schieber 18 in einigem Abstand voneinander gehalten werden.
Dieser Abstand ist sinngemäß vorzugsweise so gehalten, daß die Unregelmäßigkeiten am Sockel 1 überhaupt nicht mit
den Kontaktfedern 10 und 11 in Berührung kommen. Auch ist vorgesehen, daß die Kontaktfedern in Nähe des Bodens 9
einen größeren Abstand voneinander haben als - im entspannten Zustand - an ihren frei beweglichen Enden.
Durch diese Anordnung können die Kontaktfedern mehr und mehr ihrer Vorspannung folgen, je weiter der Schieber 18
in Richtung auf den Boden 9 zu bewegt wird.
Sowohl AG-1 als auch PF/ΧΜ drücken beim Einsetzen den Schieber nach unten. Der Quetschfuß 6 dex AG-1 bewegt sich
RA 734 937-15.11.63
Anlage Blatt 3 zur Gm-Anmeldung vom 13· November 1963
dabei zunächst frei zwischen den gespreizten oberen Enden der Kontaktfedern hindurch ; diese klemmen ihn erst dann
ein, wenn der Schieber 18 genügend weit nach unten gelangt ist. Bei den PF/XM-Lampen bewegt die Spitze 5 den Schieber
18 vor sieh her 5 für die erstrebte Kontaktgabe ist es im Sinne der Neuerung unwesentlich, ob die Kontaktfedern
im Ruhezustand, d.h. vor Einsetzen der Blitzlampe, so weit gespreizt waren, daß sie sich auf den Sockel 1
ebenso zubewegen müssen wie auf den Quetschfuß 6, oder ob die Spreizung nur so schwach war, daß die Kontaktfedern
gegenüber der durch den Schieber 18 bewirkten Ruhestellung noch etwas geöffnet werden müssen.
Neu ist also der Schieber 18, der die Kontaktfedern 10
und 11 vor und teilweise während dem Einsetzen von Blitzlampen hilfsweise so spreizt, daß auch Lampen mit zufallsbedingt
ungünstig geformten Sockeln ungestört in Brennstellung geschoben werden können.
Nachstehend werden noch einige weitere Verbesserungen
genannt, die einzeln oder in beliebiger Zusammenstellung an der mit der Neuerung versehenen Universalfassung verwendet
werden können.
Der Schieber kann durch einen Stiel 19 vervollständigt werden, mit dem'er^zum Auswerfen der Blitzlampe in Richtung der gezeichneten Passungsachse nach oben gedrückt
werden kann. Ebenso wird vorgesehlagen, den Schieber gegen den Boden 9 durch eine schwache Druckfeder 20 abzustützen,
damit er stets am Sockel der Blitzlampe anliegt ; das verbessert das Fingerspitzengefühl beim
Auswerfen.
Es ist zu empfehlen, die Bewegung des Schiebers 18 nach oben zu begrenzen, damit^ er nicht aus der Passung fallen
kann. Hierzu könnten an den Kontalctfedern 10 und 11 oder
anderen axial nicht verschiebbaren Teilen Streifen aus-
RA.73A-937*15l11.63 j"
Anlage Blatt 4 zur Gm-Anmeldung vom 1J. November 1963
gespart werden ; an deren oberer Kante 21 wird der Schieber
durch an ihm angebrachte locken 22 gehemmt. Die unteren Kanten 23 und 24 können unabhängig hiervon statt oder
zusammen mit anderen Vorkehrungen den Weg des Schiebers nach unten begrenzen ; dieser schlägt unten nämlich bei
entsprechender Gestaltung auch noch am Boden 9 an.
Der Endanschlag für das Einsetzen der Blitzbirnen wird bei PF/ΧΜ vorzugsweise durch den Pappring 4 gebildet, der
auf der Stirnfläche 12 aufliegt. Bei den AG—1 kann der
Einschub durch Führung der Nuten 16 und 17 nur bis zu einer bestimmten Tiefe oder über den Schieber 18 begrenzt
werden, der am Boden 9 anschlägt. Jedenfalls ist es vorteilhaft anzustreben, daß der Schieber bei den verschiedenen
Sockelarten 1 und 6 bis zu derselben Lage zurückgedrückt wird. Deshalb kann als™ Maßausgleich für
die gegenüber dem Quetschfuß 6 längere Sockelspitze 5 oben im Schieber eine Bohrung vorgesehen werden ; diese
kann auch seitlich durchgebrochen werden, wodurch sich nach Pig. 5 ein gabelartiges Aussehen des Schiebers ergibt.
Der Quetschfuß 6 steht dann also nur oben auf den Zinken 25 und 26 auf, die Spitze 5 geht ein entsprechendes
Stück weit dazwischen durch.
Die Sockel 1 und 6 sind sehr verschieden breit, und die Federn 10 und 11 stehen nach Einsetzen jeder der beiden
Typen in wesentlich anderen Winkeln zur Fa.ssungsachse.
Vorschlagsweise bekommen daher die Kontaktfedern oben verschiedene Abkröpfungen 27, 28 und 29, die bewirken, daß
die Anschlussdrähte jeder Sockelart in Betriebsstellung
mit parallel der Fassungsachse verlaufenden Partien der Kontaktfedern zusammentreffen. Die Drahtableitungen 2 bzw.
3 liegen also an der mittigen Abkröpfung" 28, die Kontakte
7 bzw. 8 der AG—1 an der äußeren Abkröpfung 27 an.
Claims (8)
1. Fassung für Blitzleuchten, zur wahlweisen Aufnahme von
Blitzlampen mit europäischem Glassoekel ( 1 ) einerseits und amerikanischem Allgias-Sockel ( 6 ) andererseits,
mit zwei am Boden der Passung befestigten Kontaktfeder!! ( 10 und 11 ), deren Abstand im entspannten
Zustand kleiner als die Quetschung des Allglas-Sockels ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktfedern ( 10 und 11 ) vor Einsetzen einer Blitzlampe durch einen Schieber ( 18 ) auseinandergespreizt
werden.
2. Passung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Spreizung größer, gleich oder kleiner
als der Abstand der Drahtableitungen ( 2, 3 ) am europäischen Glassockel ( 1 ) ist.
3. Passung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber ( 18 ) auf den Boden ( 9 ) der Passung
zu beweglich ist.
4. Passung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber rückwärtig mit einem Stiel ( 19 ) versehen
ist, durch dessen Betätigung eingesetzte Blitzlampen wieder aus der Passung geworfen werden können.
5. Passung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber gegen den Boden ( 9 ) der Passung durch
eine Druckfeder ( 20 ) abgestützt ist.
6. Passung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber mit Focken ( 22 ) versehen ist, die zwecks
Begrenzung seiner axialsn Beweglichkeit an feststehenden Kanten ( 21, 23 ) anschlagen .
7· Passung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite des Schiebers mit einer Bohrung oder
gabelförmigen Zinken ( 25, 26 ) versehen ist.
»«-4·!ί! üvse UnlerbM iß'i*^«s^^5psBSt Schuizofispr,) is! rf;e ivW-tf t-n-j^-.Ms. s;e "vieh» von üei Wot.
j'i -r uN.v"ma!hh emge'eichien üniorlogen ob. Die wihtliihe fk><--utytg ^- Aswe-f-i;··.·} ist nicht fwpä*
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i «i·;,«« !n;er««<s$ gebOhrenirei eingo$«hen werden. Auf Anifog v\» ■*:* μ^ογ- c.-rfi i'cAws»*, vom fit*
iiw iu did üblichen Pieisen qfeliofeel, Ooütäches Potontonw, 6eb(ouctisrnu5t*ratea'ie
Anlage Blatt 6 zur Gm-Anmeldung vom 13· November 1963
(-noch : SchutzansprÜGhe )
8. Passung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontaktfedern ( 10, 11 ) so abgekröpft sind, daß die jeweilige Berührungsfläche mit den Kontakten
( 2 oder 3 bzw. 7 oder 8 ) einer der beiden Sockel ( 1 bzw. β ) etwa parallel zur Achse der lassung
steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH34841U DE1892490U (de) | 1963-11-15 | 1963-11-15 | Lampenfassung fuer blitzleuchten. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH34841U DE1892490U (de) | 1963-11-15 | 1963-11-15 | Lampenfassung fuer blitzleuchten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1892490U true DE1892490U (de) | 1964-05-06 |
Family
ID=33180416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH34841U Expired DE1892490U (de) | 1963-11-15 | 1963-11-15 | Lampenfassung fuer blitzleuchten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1892490U (de) |
-
1963
- 1963-11-15 DE DESCH34841U patent/DE1892490U/de not_active Expired
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