DE1892465U - Spritzkopf zur aufbringung der ummantelung von mit schaumstoff isolierten rohren. - Google Patents
Spritzkopf zur aufbringung der ummantelung von mit schaumstoff isolierten rohren.Info
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- B29C48/00—Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
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Description
Neue Beschreibung
Spritzkopf zur AufTdringung der ummantelung von mit Schaumstoff
isolierten Rohren
G-egenstand der Anmeldung ist ein Spritzkopf zur Aufbringung
der Ummantelung von mit Schaumstoff isolierten Rohren.
Es ist bekannt, Rohre oder ähnliche Körper mit Mänteln aus
nicht aufgeschäumten Kunststoffen mit innen angeordneten
Luftkanälen zu versehen, um sie "beispielsweise gegen Wärmeabfluß
zu isolieren. Einen sehr guten Isolationseffekt haben auch Mäntel aus aufgeschäumten Kunststoffen, deren besonderer
Nachteil jedoch in einer rauhen und damit unansehnlichen Oberfläche
besteht. Um diese lachteile zu beseitigen, ist auch schon vorgeschlagen, den.Mantel aus aufgeschäumtem Kunststoff
mit einem weiteren Mantel aus nicht aufschäumfähigem Material, Virelches ebenfalls Kunststoff sein .kann., zu umspritzen. Dies
kann beispielsweise mit Hilfe zweier hintereinandergeschalteter
Spritzmaschinen durchgeführt werden, durch deren Spritzköpfe das mit den beiden Mänteln zu umhüllende Rohr nacheinander
hindurchgezogen wird« :Es ist grundsätzlich nicht mehr -
Dias* Untettoo» (Beschreibung urwJ Schuiionspr.) ist <üe «ιΐβκΐ «mqereichte; sie weicht von <ter Wort-
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neu, in dieser Weise.: vorzugehen, d« h» zwecks mehrfacher
Ummantelung eines Eohres zwei oder; mehrere Spritzköpfe hintereinander
' zu: schalten. " :. : .
Die Neuerung schlägt demgegenüber vor, beide Umhüllugen in
einem besonders ausgebildeten Spritzkopf auf das Eohr aufzubringen.
Das besondere an diesem Spritzkopf bestelrb darin, daß.
in ihm neuerungsgemäß zwei Spritzvorrichtungen unmittelbar hintereinander geschaltet sind, von denen jede-für sich
von einer eigenen,Spritzmaschine gespeist wird. Mit Hilfe
der ersten Spritzvorrichtung wird der Schaumstoff um das Eohr
gelegt und noch ehe dieser sich ganz ausdehnen, kann, erfolgt
in der zweiten Spritzvorrichtung die Umhüllung des dünnen
Außenmantels. Dieser Außenmantel wird von dem Schaumstoff ,.,
in Spannung versetzt, da letzterer noch vor seiner völligen Ausdehnung von dem Außenmantel umschlossen ist.
In den Abbildungen ist. die leuerung zeichnerisch.erläutert.
Die Abbildung 1 zeigt ausschnittsweise ein zum Seil-längs aufgeschnittenes
fertig- äso.liertes Eohr, während, in der Abbildung
2 der neuerungsgemäße^Spritzkopf dargestellt ist.
Das Eohr 1. gemäß der Abbildung 1 ist von einem Mantel 2 aus
aufgeschäumtem.Kunststoff umhüllt, der in bekannter Weise
von einem dünnen, eine glatte Oberfläche,ergebende, nicht aufsehäumbaren.Kunststoff
3 umhüllt ist. Das Aufbringen der "beiden Mantel 3 soll nun neuerungsgemäß in einem Spritzkopf
und damit in einem Arbeitsgang erfolgen.». Der neuerungsgemäße
Spritzkopf.: gemäß der Abbildung - 2 besteht aus einem im
wesentlichen aus zylindiisehen Elementen zusammengesetzten
Metallkörper 4, in dessen Hauptlängsboijhung sieh in üblicher
Weise der Pinolenhalter 5 befindet, in dessen Innerem die
längsverschiebbare Pinole 6 angeordnet ist. Die Pinole 6 trägt
an ihrer Spitze einen Nippel 7, der das eigentliche Spritz- werkzeug
darstellt. Durch die Zuführung 8 wird nun die Preßmasse für den inneren Mantel aus einer nicht dargestellten
Spritzmaschine I herangeführt und mittels der Spritzseheibe 9, die einen entsprechenden Durchlaß aufweist, zu dem inneren
Mantel~2 gepreßt. Eine gewünschte Wandstärke des Mantels 2
kann durch Längsverschieben der Spritzscheibe 9 eingestellt
werden. Die Stellschrauben 1Ό und.11 arretieren die Spritzseheibe
9* Ein in den Metallkörper 4 eingeschraubter temperaturfühler
12 kontrolliert die Arbeitstemperatur der Spritzmasse.
Der Spritzkopf selbst wird durch "Heizelemente 13, 14
und 15 auf die gewünschte .(Temperatur gebracht. Ein Schraubenflansch
25 bildet mit seiner Stirnseite den vorderen Anschlag
für die Spritzscheibe 9·
In die durch den Zuführungskanal 8 herangeführte thermoplastische
Kuns.tstoffmischung sind schon Aufschäummittel -eingebracht.
Die Aufschäumung tritt aber innerhalb des Spritzkopfes infolge
des darin herrschenden hohen Druckes noch nicht ein.
Infolgedessen kann.der Mantel 2 noch durch den zylindrischen Auslauf16 der Spritzseheibe 9 unaufgeschäumt hin- .
durchlaufen, womit es möglich ist, durch die -Anordnung ei-V ner
weiteren Spritzseheibe 17 einen zweiten Mantel 3 auf den ersten aufzubringen. Das hierzu erforderliche im Rahmen der !Teuerung nicht schäumende Spritzgut wird durch den
Zuführungskanal 18 aus einer nicht dargestellten Spritzmaschine
II herangeführt. Es gelangt durch die ringförmige Zuführung 19: zwischen den zylindrischen Auslauf 16 der Spritzscheibe
9 und die entsprechend zentrierte Spritzscheibe 17, wobei.es als Mantel 3 um den Mantel 2 gelegt wird. Die Einstellung
der Spritzseheibe 17 kann in üblicher Weise durch
Stellschrauben 20- und 21. "vorgenommen und arretiert werden. Der Schraubenflansch 22 dient als vorderer Anschlag für die
zum Auslauf 2-verlängerte Spritzseheibe/9· Die Kontrolle der
Spritztemperatur für den Mantel 3 wird ebenfalls duröh einen Temperaturfühler 23 vorgenommen. ._"""■
Beim Austritt des Eohres 1 mit den beiden übereinanderliegenden
Kunststoffummantelungen 2 und 3 aus der Bohrung der Spritzscheibe
17 kann sich, innerhalb-des Hohlraumes 24 das komprimierte
Aufschäummittel "das inneren Mantels 2 ausdehnen. Dies
führt unter entsprechender Dehnung des äußeren Mantels 3
zu einer gewissen Spannung und völligen Glättung der 'Außenfläche
des ummantelten Rohres, wie es in der Abbildung 1 dargestellt ist:. Die Bezugszeichen aus dieser Abbildung sind
gleichlautend auch in der Abbildung 2 vorhanden..
■ - 6 -
Claims (2)
1) Spritzkopf zur Aufbringung einer doppelten Ummantelung
von mit Schaumstoff isolierten Rohren,- dadurch gekennzeichnet,
daß indem Spritzkopf achsial hintereinander-» liegend zwei Spritzecheitoen (9 und 17) angeordnet sind.
2) Spritzkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spritzscheiben (9 "bzw. 17) über die Zuleitungen (8 "bzw. 18)
und über entsprechende ringförmige Zuführungen mit den Spritzmasehinen (l "bzw. II) gekoppelt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES47255U DE1892465U (de) | 1963-12-11 | 1963-12-11 | Spritzkopf zur aufbringung der ummantelung von mit schaumstoff isolierten rohren. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1892465U true DE1892465U (de) | 1964-05-06 |
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|---|---|---|---|
| DES47255U Expired DE1892465U (de) | 1963-12-11 | 1963-12-11 | Spritzkopf zur aufbringung der ummantelung von mit schaumstoff isolierten rohren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1892465U (de) |
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1963
- 1963-12-11 DE DES47255U patent/DE1892465U/de not_active Expired
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