DE1892415U - Vorrichtung zur konstanthaltung der zwischen den walzen eines mischwalzwerkes befindlichen materialmenge. - Google Patents
Vorrichtung zur konstanthaltung der zwischen den walzen eines mischwalzwerkes befindlichen materialmenge.Info
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Description
.EB/St& LEVERKU S EN-Bayerwerk 20. Okt. 1959
Patent-Abteilung
Vorrichtung zutr Konstanthaltung der zwischen den Walzen eines
Mischwalzwerkes befindlichen Materialmenge
Die Erfindung betrifft eine Yorrichtung zur Konstanthaltung der zwischen den Walzen eines Mischwalzwerkes in Verarbeitung
befindliehen Materialmenge. Um der Forderung nach einer
berührungslosen Meßeinrichtung zu entsprechen, die gegen Staub, Lösungsmittel, Dämpfe und Hitze unempfindlich ist,
besteht die Vorrichtung erfindungsgemäß aus einer über der
zwischen den Walzen befindlichen Materialanhäufung angeordneten
Elektrode als Teil eines mit einer einadrigen, abgeschirmten Hochfrequenzleitung verbundenen Hochfrequenzgenerators
eines an sich bekannten kapazitiven Grenzwertschalters, welcher den Strom für den Antrieb des Materialdosierers
ein- und ausschaltet. Die Elektrode ist als Schwenkelektrode ausgebildet. Die Abschirmung der Hochfrequenzleitung
ist direkt an Masse gelegt.
In-der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Eine oberhalb des
Materialspaltes der beiden Misehwalzen (1 und 2) angebrachte,
schwenkbar ausgeführte Meßelektrode "(5) gestattet die Messung der durch die Mengenänderung der Materialanhäufung (4) verur-
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sachten Kapazitätsänderung. Diese Elektrode (3) ist über eine
HF-Verbindungsleitung (5) ein Teil des HF-Generators des
elektronischen Sehalters (6). Dieser Schalter (6) ist so aufgebaut, daß beim Erreichen einer vorher bestimmten Soll-Kapazität
ein Schaltvorgang entsteht, der zum Ein- und Ausschalten eines Rüttlers (7) ausgenützt wird. Der Rüttler (7)
und der Schalter (6) sind durch eine Impulsleitung (8) verbunden. Der Zeitpunkt der Abschaltung bzw. das Wiedereinschalten
der Rüttlerrinne (9) kann elektronisch an dem Einstellknopf (10) für die M. veaueinsteilung (Puppendurchmesser (4))
festgelegt werden. Es kann somit in Grenzen entsprechend den zu verarbeitenden Materialien eingeregelt werden. Eine
Ums chaIteinrichtung (11) für Hand-Automatik-Aus ermöglicht
eine Umschaltung der liveausteuereinrichtung im Störungsfalle bzw. ein Ausschalten der Rüttelrinne (9) bei Betriebsstillstand.
Um die Dosierintensität dem Arbeitsablauf grob anpassen zu können, ist ein Amplitudenbegrenzer (12) in die Zuleitung zum
Rüttler (7) eingebaut. Dieser kann im Bedarfsfall vom jeweiligen Bedienungsmann eingestellt werden. Der Rüttler (7) und die
Rüttelrinne (9) selbst sind handelsübliche Bauteile, die dem
Verwendungszweck angepaßt sind.
Die Funktion des Aggregates soll an Hand des Materiallaufes
erklärt werden.
Le A 5684
Aus einem Vorratsbehälter (13) wird über die Rüttelrinne (9) das zum Aufschmelzen bestimmte pulverförmige Material den
Mischwalzen (1, 2) zugeführt, von denen die Walze (1) beheizt ist und die Walze (2) unbeheizt. Die Intensität der Zudosierung
ist mit Hilfe des Amplituden-Begrenzers (12) des Rüttlers (7) so einzustellen, daß die Materialzufuhr zu den Walzen größer
ist als die Materialabnahme von den Walzen. Die dadurch bedingte Anhäufung von Material zwischen den Mischwalzen, die sog. Puppe
(4)j wird durch eine mit dem Material nicht in Berührung stehende elektronische Tasteinrichtung kapazitiv gemessen (schwenkbare
Meßelektrode (3)). Beim Überschreiten einer bestimmten Materialmenge
(4) wird die Zudosierung unterbrochen. Da der Abzug des fertigen Produktes gleichmäßig erfolgt, verkleinert sieh die
gespeicherte Materialmenge (4). Beim Erreichen eines festgelegten Minimums werden der Rüttler (7) und die Rinne (9) wieder
in Tätigkeit gesetzt. Dadurch wird die Materialmenge (4) auf den Mischwalzen wieder bis zum Abschalteffekt vergrößert.
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Claims (3)
1) Vorrichtung zur Konstanthaltung der zwischen den Walzen eines Misehwalzwerks in Verarbeitung befindlichen Material-
menge, gekennzeichnet durch eine in an sich bekannter Weise
mit Hochfrequenz gespeiste und mit einem kapazitiven Grenzwertsehalter verbundene Elektrode., die frei über der Materialmenge
angeordnet ist.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Elektrode die Form eines Sehwenkarmes hat.
daß die Elektrode die Form eines Sehwenkarmes hat.
3) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschirmung der Hoehfrequenzleitung direkt an Masse gelegt ist.
daß die Abschirmung der Hoehfrequenzleitung direkt an Masse gelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959F0017525 DE1892415U (de) | 1959-10-21 | 1959-10-21 | Vorrichtung zur konstanthaltung der zwischen den walzen eines mischwalzwerkes befindlichen materialmenge. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959F0017525 DE1892415U (de) | 1959-10-21 | 1959-10-21 | Vorrichtung zur konstanthaltung der zwischen den walzen eines mischwalzwerkes befindlichen materialmenge. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1892415U true DE1892415U (de) | 1964-05-06 |
Family
ID=33168738
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1959F0017525 Expired DE1892415U (de) | 1959-10-21 | 1959-10-21 | Vorrichtung zur konstanthaltung der zwischen den walzen eines mischwalzwerkes befindlichen materialmenge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1892415U (de) |
-
1959
- 1959-10-21 DE DE1959F0017525 patent/DE1892415U/de not_active Expired
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