DE189182C - - Google Patents

Info

Publication number
DE189182C
DE189182C DENDAT189182D DE189182DA DE189182C DE 189182 C DE189182 C DE 189182C DE NDAT189182 D DENDAT189182 D DE NDAT189182D DE 189182D A DE189182D A DE 189182DA DE 189182 C DE189182 C DE 189182C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
casing
piles
pile
tamped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT189182D
Other languages
English (en)
Publication of DE189182C publication Critical patent/DE189182C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/54Piles with prefabricated supports or anchoring parts; Anchoring piles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

bet
\aefüat b
cz ä>ci4\wn
■al· ο et ta a
ίζ- ΜΛΧΐαιηΙ\Χύοα
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 189182 KLASSE 84 c. GRUPPE
ANTON STRAUSZ in KIEW.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines festen Baugrundes durch Betonpfähle, die in vorher hergestellten Löchern erzeugt werden. Die für diesen Zweck bisher bekannt gewordenen ■ Mittel waren höchst unzulänglicher Art]; einmal konnten die Löcher zur Herstellung der Pfähle nur bis zu einer geringen Tiefe geführt werden, da dieselben entweder durch
ίο Einrammen eines Pfahles oder Senken eines Zylinders mit folgendem Ausheben der Erde erzeugt wurden, und ferner war die Gestalt der auf diese Weise erzielten Pfähle eine zylindrische, welche gewöhnlich dem inneren Durchmesser des Futterrohres entsprach oder nur wenig größer war. Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung eines festen Baugrundes mit Hilfe solcher Betonpfähle, jedoch in der Weise,
ao daß in die durch Bohren bis zur gewünschten Tiefe niedergeführten und mit Futterrohren versehenen Löcher in bekannter Weise Betonmasse eingebracht wird, welche durch kräftiges Stampfen unter zeitweiligem Heben der Futterrohre in die umgebenden Erdschichten eingepreßt wird, so daß Betonpfähle entstehen, welche fest in den Erdboden eingepreßt sind, schraubenartige und zahlreiche andere Ausbuckelungen und einen unregelmäßigen, jedoch
stets größeren Durchmesser als die Futterrohre besitzen und infolge Anwendung des an sich bekannten Bohrverfahrens für den vorliegenden Zweck bis zur gewünschten Tiefe niedergeführt werden können. Da mithin diese Betonpfähle nicht wie diejenigen bekannter Konstruktion nur mit den unteren Flächen, sondern mit ihrer gesamten im Boden liegenden und ausgebuckelten Oberfläche tragen können, so ist die Tragfähigkeit eines Pfahles nach vorliegender Erfindung ganz erheblich größer, als dies bisher der Fall war.
Das Verfahren wird in folgender Weise ausgeführt:
Zur Herstellung eines Betonpfahles wird zunächst ein Bohrloch bis zu einer tragfähigen Bodenschicht abgeteuft und mit einem eisernen Ausfutterungsrohr versehen, dessen Durchmesser ebenso wie jener des Bohrloches selbst von der Beschaffenheit des Baugrundes im allgemeinen als auch von der Belastung, welche durch den Pfahl auf die gute Bodenschicht übertragen werden soll, abhängt. Nachdem das Bohrloch abgeteuft ist, pumpt man das etwa in dasselbe beim Durchdringen wassertragender Schichten eingetretene Wasser aus und beginnt nunmehr mit der Herstellung des Pfahles selbst. Zu diesem Zweck wird mittels einer geeigneten Vorrichtung, die einen nach unten herabklappbaren Boden besitzt, eine gewisse Menge Beton, dessen Zusammen-Setzung von der Beschaffenheit des Baugrundes abhängt, auf den Grund des Bohrloches gebracht, wo man die Vorrichtung, die irgendeine bekannte Konstruktion haben kann, mittels eines Seiles durch Herabklappen des Bodens entleert. Nach Entfernung dieser Füllvorrichtung wird ein eiserner Rammklotz von 60 bis 100 kg Gewicht in das Bohrloch an einem Tau hinabgelassen und der dort vorhandene Beton festgestampft, indem man den Klotz etwa 1 m hochhebt und fallen läßt. Infolge dieses Feststampfens wird der Beton
am unteren Ende des Futterrohres heraus- und in den Boden hineingepreßt. Das Feststampfen wird so lange fortgesetzt, bis der Beton einen vollständigen Widerstand bietet, was am besten an dem reinen vollen Klang zu erkennen ist, der bei dem jedesmaligen Aufschlagen des Rammklotzes entsteht. Während des Feststampfens wird das Futterrohr allmählich mit Hilfe von Schraubenwinden gehoben, so daß das Bohrloch im unteren Teil auf eine kleine Strecke wieder vom Futterrohr entblößt wird und somit die Möglichkeit besteht, eine neue Menge Beton in der schon beschriebenen Weise in die schwachen Bodenschichten hineinzupressen. Die beschriebenen Arbeiten werden abwechselnd so lange fortgesetzt, bis das ganze Bohrloch mit Beton ausgefüllt ist. Wie hieraus ersichtlich ist, liegt die Eigenart der vorliegenden Erfindung darin, daß der Beton direkt in den Baugrund eingepreßt wird, wobei derselbe stark verdichtet wird. Der Durchmesser des dadurch entstehenden Betonpfahles ist also etwas größer als derjenige des Futterrohres, und zwar wird der Pfahl an denjenigen Stellen, wo weniger widerstandsfähige Bodenschichten vorhanden sind, Verdickungen und Ausbauchungen erhalten. Bei der Herstellung derartiger Pfähle ist natürlich darauf zu achten, daß das jedesmalige Hochziehen der Futterrohre nicht so weit erfolgt, daß von dem äußeren Baugrund Wasser in das Innere der Rohre eindringen kann. Vielmehr muß unter allen Umständen eine gewisse Menge Beton im Futterrohre selbst vorhanden sein, welche das untere Ende des Futterrohres abschließt. Die auf die beschriebene Art hergestellten Pfähle können von beliebiger Länge sein.

Claims (1)

  1. Pate nt-An SPRu c η :
    Verfahren zur Herstellung tragfähiger Betonpfähle, bei welchem in die durch Bohren bis zur gewünschten Tiefe niedergeführten und mit Futterrohren versehenen Löcher Betonmasse eingebracht und unter zeitweisem Heben der Futterrohre gestampft wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Stampfen des Betons auf die ganze Rammtiefe des Pfahles so lange erfolgt, bis ein meßbares Zusammenpressen des Betons nicht mehr eintritt, wobei die an dem Betonkörper nach Maßgabe der Nachgiebigkeit des Baugrundes entstehenden Verdickungen (WTulste) in die umgebenden Erdschichten seitlich eindringen.
DENDAT189182D Active DE189182C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE189182C true DE189182C (de)

Family

ID=452751

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT189182D Active DE189182C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE189182C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2233732A1 (de) Verfahren zum verfestigen loser erde und nach dem verfahren hergestellte befestigungspfaehle
EP3628782B1 (de) Verfahren zur herstellung eines spitzendruckfreien tiefgründungselements
DE189182C (de)
EP0481079B1 (de) Verfahren und Werkzeug zur Herstellung eines Pfahls
DE69201409T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Gründungspfahles.
DE4234112C1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Deponieraum durch Müllstopfverdichtung
DE102012023185A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Pfahls
DE2544834A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum abteufen von schaechten
DE2351713A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur verfestigung von fundamentierungserdreich
DE265150C (de)
DE102010024607B4 (de) Gründungspfahl sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE3324509A1 (de) Verfahren zur herstellung von bohrpfaehlen mit verbesserter tragfaehigkeit
DE102005029364A1 (de) Fertigteilpfahl sowie dazugehöriges Verfahren zur Bauwerksgründung
AT23844B (de) Verfahren zur Herstellung tragfähiger Betonpfähle.
DE1910556A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Gruendungspfaehlen aus Ortbeton mit Erweiterungen des Pfahlschaftes und des Pfahlfusses,sowie Innenschalung zur Durchfuehrung des Verfahrens
EP3789469B1 (de) Verfahren zur herstellung eines grundbauelementes
DE738329C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Ortpfaehlen
DE306750C (de)
DE102005008679A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Rammpfählen mit mindestens einem doppelwandigen Rammrohr
EP2728070B1 (de) Verfahren zum Eintreiben und Verankern eines Rammpfahls im Erdreich sowie Rammpfahl
AT76083B (de) Verfahren zur Herstellung von Preßbetonpfählen.
EP0703012B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten einer Deponie aus vorverdichtetem Altmüll
EP3351687B1 (de) Verfahren zur herstellung eines pfahls
DE609238C (de) Verfahren zur Herstellung einer ausreichend wasserdichten Baugrubenumschliessung innerhalb des die Grube umgebenden Bodens
AT65627B (de) Verfahren zur Herstellung von Pfeilern, Pfählen und dgl. zu Tiefbauzwecken unter Benutzung des im Bergbau üblichen Dickspülverfahrens.