DE189062C - - Google Patents
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- DE189062C DE189062C DENDAT189062D DE189062DA DE189062C DE 189062 C DE189062 C DE 189062C DE NDAT189062 D DENDAT189062 D DE NDAT189062D DE 189062D A DE189062D A DE 189062DA DE 189062 C DE189062 C DE 189062C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C11/00—Auxiliary processes in photography
- G03C11/14—Pasting; Mounting
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
- Preparing Plates And Mask In Photomechanical Process (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 189062 -Λ KLASSE 57b. GRUPPE
Es sind bereits einige Verfahren zur Herstellung von Kombinationsnegativen bekannt.
So betrifft z. B. das Patent 100428 ein Verfahren zur Aufnahme eines Hintergrundes
mit vor der Platte eingeschalteter Silhouette des Vordergrundes, welcher auf einer anderen
Platte aufgenommen und dessen Diapositiv in die ausgesparte Platte vor dem Entwickeln
derselben einkopiert wird. Oder es werden in der Mitte verlaufend ausgesparte positive
Hintergründe direkt in Kontakt mit der Aufnahmeplatte in die Kassette eingelegt, so
daß durch eine Exposition neben dem Negativ der Person gleichzeitig auch jenes des
Hintergrundes entsteht.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren, welches darin besteht,
daß beliebige Motive, die nicht nur den Hintergrund, sondern auch den Vordergrund
enthalten sollen, auf abziehbare Folien kopiert werden, desgleichen die aufzunehmende Person
oder Gruppe, und daß beide in oder nahe den Konturen des Aufnahmegegenstandes korrespondierend ausgeschnitten und nun zu
einem Ganzen vereinigt werden.
Trotzdem nach diesem Verfahren für jede Aufnahme eine Hintergrundfolie benötigt
wird, stellt es sich für die Praxis nicht nur besser, sondern auch wesentlich billiger, weil
die im Verhältnis teuere Platte für das Aufnahmeobjekt voll, d. i. bis zum Rande ausgenützt
werden kann, während der weit größere Hintergrund auf dem billigen Kopierwege auf Abziehfolien gewonnen wird.
Außerdem gewinnt man den Vorteil, daß die Aufnahme insofern lebenswahrer wird, als
man nicht künstlicher Vordergrundgegenstände bedarf, die niemals dem gemalten Hintergrunde
anzustimmen sind, und als die unschöne Abgrenzung der Hintergrundunterkante wegfällt.
Nach dem britischen Patent 8842/1897 werden auch abziehbare Folien für Wolkennegative benutzt. Diese werden aber — zum
Unterschiede von vorliegender Erfindung — direkt auf das Negativ abgezogen, so daß
dann zwei Schichten übereinander liegen.
Ähnlich ist auch das Verfahren, welches im British Journal Photogr. Almanac 1906,
S. 716, beschrieben wurde. Nach diesem Verfahren wird ein nach einem Landschaftsnegativ
auf einem Film hergestelltes Duplikatnegativ auf die Glasseite eines vor einem schwarzen Hintergrunde aufgenommenen
Porträtnegativs aufgeklebt, nachdem aus dem ersteren die Silhouette der Figur ausgeschnitten
ist.
Zur Herstellung der Kombinationsbilder nach vorliegender Erfindung geht man folgendermaßen
vor:
Von dem Hintergrundnegativ wird ein Diapositiv angefertigt; von diesem werden
auf abziehbaren Folien so viele negative Kopien genommen, wie man verwenden will.
Die Aufnahme der Person oder der Gruppe macht man gleichfalls auf abziehbarer Folie,
schneidet letztere in oder nahe den Konturen aus, desgleichen die Vorder-Hintergrundfolie
an der entsprechend gewählten Stelle und vereinigt beide Teile auf einer Unterlage.
Es ist empfehlenswert, eine gerade für die Größe des aufzunehmenden Gegenstandes aus-
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reichende, voll ausnützbare, kleinere Platte oder ein Negativpapier mit abziehbarer Schicht
zu verwenden und die Aufnahme mit völlig schwarzem, mattem Hintergrunde und Vordergründe
zu machen, um die Umgebung des Aufnahmegegenstandes völlig glasig zu erhalten. Das Ausschneiden des aufgenommenen
Objektes soll mit Ausnahme der Gesichtsumgebung nach seinen Konturen auf
ίο der aufgenommenen Platte erfolgen. Je sorgfältiger dies geschieht, desto besser ist
es wohl; allein es ist nicht geradezu nötig, sie einzuhalten, besonders dann nicht, wenn
der Ton der Kanten des Negativs mit jenem der entsprechenden Stellen des Hintergrundes
ziemlich übereinstimmt. Wenn bei der Vereinigung Fugen entstehen sollten, werden
diese Örtlich mit Kollodium überzogen, um zu verhindern, daß Wasser oder Farbe hinter
die Schicht fließen kann. Dieser Überzug kann gleichzeitig zur Retouche dienen.
Den von dem ausgeschnittenen Porträtnegativ wegfallenden Hintergrund kann man
dazu benützen, danach die Konturen des Ausschnitts auf die Hintergrundfolie zu pausen. Sofern dieses Hintergrundnegativ
nicht schon auf Glas ist, wird es auf solches (mit Leim oder Gelatine) geklebt und nach
dem Trocknen die Papierschicht mittels warmen Wassers entfernt, wenn sie nicht
von selbst abgesprungen sein sollte. Dann schabt oder schneidet man nach dem Trocknen
der Schicht nach den gepausten Konturen jene korrespondierende Stelle aus dem Hintergrund aus und klebt das schon früher
ausgeschnittene Porträtnegativ, «nachdem es in bekannter Weise von seinem Träger gelöst
ist, in die offene Stelle des Hintergrundes ein.
Etwaige Lücken werden, wie bereits oben erwähnt, retouchiert.
Damit ist das Kombinationsnegativ gewonnen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur1 Herstellung von photographischen Kombinationsnegativen, dadurch gekennzeichnet, daß man das auf abziehbarer Schicht aufgenommene Objekt im Foliennegativ längs oder nahe seinen Konturen ausschneidet, danach gleichfalls das abziehbare Negativ des Hintergrundes ausschneidet und beide Bildschichten durch Übertragen auf eine Unterlage zu einem Ganzen vereinigt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189062C true DE189062C (de) |
Family
ID=452640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189062D Active DE189062C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189062C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0137159A3 (de) * | 1983-07-28 | 1985-06-05 | C.C. Creative Consulting S.A. | |
| US5495064A (en) * | 1991-11-15 | 1996-02-27 | Albright & Wilson Limited | Immobilization of metal contaminants from a liquid to a solid medium |
-
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- DE DENDAT189062D patent/DE189062C/de active Active
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
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| US5495064A (en) * | 1991-11-15 | 1996-02-27 | Albright & Wilson Limited | Immobilization of metal contaminants from a liquid to a solid medium |
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