DE1884012U - Fugendeckprofil. - Google Patents

Fugendeckprofil.

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DE1884012U
DE1884012U DE1963C0010992 DEC0010992U DE1884012U DE 1884012 U DE1884012 U DE 1884012U DE 1963C0010992 DE1963C0010992 DE 1963C0010992 DE C0010992 U DEC0010992 U DE C0010992U DE 1884012 U DE1884012 U DE 1884012U
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WILHELM CONNEMANN FLACHSVERWER
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WILHELM CONNEMANN FLACHSVERWER
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  • Building Environments (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

P-A.65U75*12.163
öonnemam llachsverwertimg GmbH 295 Leer/Ostfriesland
jfugendeokprofil
Hit der heute üblichen Verwendung you tafelförmigen Bauelementen wie Wandtafeln, Dachpla-tten, usw., ergibt sich das Problem der Ausbildung der Plattenstoße? der Puge.
2Hlr die beispielsT/eise aus architektonischen G-ründen wünschenswerte Abdeckung oder für den aus bauphysikalischen Gründen erforderlichen Verschluß dieser J?uge wurden geeignete Profile aus Kunststoff oder metallischen werkstoffen entwickelt. .
Aus der .sunächst aus dem Holzbau bekannten einfachen Deckleiste vairde ein 2-Profil geschaffen, welches mit seinem Steg einfs.ch in die !Fuge gedruckt, gegebenenfalls eingeklebt wird. Daneben werden Doppel-T-Profile verwendet, die in ihrer Steghöhe der jeweiligen Stärke des tafelförmigen Bauelements entsprechenι das Doppel-T-Profil wird also auf die Kante der einen iafel aufgeschoben, dann wird" die benachbarte 2afel zwischen Ober- und Unterflanseh oder Innen- und iiU_8 eilflansch des Doppel-T-Profils einge schob en»
Die swisehen 2 Platten zwangsläufig entstehende-Fuge wird durch solche Profile sauber abgedeckt, auch Breiten- oder Läiigenänderimgeii infolge iemperatur-oder Feuchtigkeitssehwaiakungen werden mittels eines solchen Profils in durchaus befriedigender ",/eise kaschiert»
In bestimmten fällen, beispielsweise bei Dachplatten, besteht
die Hotwendigkeit einer stabilen und für die ICräfteübertragung von Platte su Platte geeigneten Yerbindungj die nicht ohne weiteres durch ein Doppel-T- oder !-Profil aus Eunststoff geschaffen werden kann, weil ein solches Profil zu stark ausgeführt werden müßte und damit zu aufwendig wäre. · .
Diese kräfteübertragende Verbindung wird in an sieh bekannter T/eise dadurch geschaffen, daß in die Kanten zweier benachbarter Platten wie in fig. 3 eine Sut (5) eingefräst wird, in welche dann eip_e Jeder (7) aus gleichem Material wie dem der Platten oder aus Metall, EoIz oder Eolzwerfeatoffen und Kunststoff en eingeschoben oder einseitig bzw. gegebenenfalls beidseitig eingeleimt werden kann.
In Jllrgäxisung dieser mehr oder weniger kraft schlüssigen T^rbindung kann von der Sichtseite her zum Abdecken der lunge ein übliches T-Profil eingelegt werden. Ein Xseckprofil ist Insbesondere dann wünschenswert/, wenn die Platten slchtseltig eine besonders hochwertige Oberfläche aufweisen, deren Unterbrechung durch eine unregelmäßige, woEiöglich imsaxibere. Fuge als störend empfunden wü
De^s Deckprofil kann vor allem aus bauphysikalischen G-ründen erforderlich werden, wenn die miteinander au verbindenden tafelförmigen Bauelemente beispielsweise innenseitig bzw, raumseitig mit einer Dampfsperre ausgerüstet sind.. -
!3In Heckteil des bekannten T-Profils liegt darin* daß es sich nur schlecht In der IHige befestigen läßt. Bei der luge swisehen zwei "Jandelenteilten oder Dachpla-tten handelt es ; sich ja nicht mn. eine maßhaltige Hut, sondern um einen durch die Uiigeiiaiiigkelten der Konstruktion bedingten* mehr oder
3
Heiliger breiten Spalt, der seine Weite"'außerdem unter dein Einfluß von !Temperatur tind Feuchtigkeit ständig ändert» Γ Die rlattenfuge wirkt zugleich als Sehnfuge, deren Bewegungsiaögliehkeit erhalten bleiben muß. Das S-Profil könnte also nur en jeweils einer Plattenkante durch Zlebung oder Eagelung befestigt werden.
Sei-der Montage von Dachplatten kommt erschwerend hinzu, dsfi ein solches Fugende clcpro fil, welches die Plattenfuge zur. Fifc.umseite hin abschließen .soll, wegen der vielfach großen Bauhöhe des Daches von oben, ε-lso. der Dachseite aer, montierbar sein soll»
!'irr den besonderen Zweck, nämlich der raum sei tig en Fugenabdeckung von «and-, Decken- und Dach elementen, die kraftschlüssig miteinander verbunden sein soll en,: wurde daher ein neues Profil gesciie.ffen, das die laeliteile der bisherigen Porm vermeidet und mit der ITut-'Jfeder-Terbindung kombiniert wird.
Verschiedene Aiisführmigsmöglichkeiten sind in 3?ig.1 und ■ dargestellt. ' ■ . ' -
Der Steg (1) und der Unterflansch (2) dieses Profils sind in ihrer Wandstärke gerade so bemessen, daß das gesamte Profil vor dem Biiibau eine ausreichende Stabilität auf weist. Der Unter-flansc-lL (2) ist mindestens so breit,, daß die größtmögliche Pugenbreite abgedeckt bleibt, der Querschnitt . des Unterflansches (2) ist beliebig, jedoch mit einer gswissen Torspannung versehen, iraden seine Seiten wie in Pig.2 zwischen 7o.'und'9o ° gegen den Steg (1) geneigt sind, damit die Kanten de-s·· Unter flanschen (2) wie in Fig. 3 möglichst dicht auf'den. Oberflächen'der. Platten (6) und (8) aufliegen.
Ijrfin&ungs gemäß wird, das freie Ende des Steges (1 ) in der Ärt eines Doppel-T-Profils senkrecht zur Stegrichtuiig mit einer dünnen, zweiseitigen (3) oder insbesondere einseitigen Lasche (4) ausgestattet. Das äußere Ende (9) dieser Laschen kann wie in Pig. 1 aufgebogen sein, um das Einschieben zu erleichtern.
3s ergibt sich damit "beispielsweise folgender einfache Montageablaufs
Zunächst wird das neue !Profil gemäß 3?ig.2 auf die dem Innenraujii .zugewandte Kante der Platte (6) wie in fig.3 aufgeschoben. Dann wird die feder (7) in die Hut (5) eingefügt und dadurch gleichzeitig die lasche (4) des Ihigendeck-profils in die Hut (5) festgeklemmt, Die Platte (6) wird sodann montiert und. anschließend die benachbarte Platte (8) se eingeschoben, daß der "ühterflansch (2) des lugendeckprofils auf der raumseitigen Oberfläche fest aufliegt und die !Feder (7) tief in d.ie Hut der Platte (8) eingreift.
Sie feder (7) kann auch nach der Hont age. der Ρΐε-tten (6), des Tugendeckprofils und der Platte (8) von der Stirnseite her in die £fut (5) eingeschoben werden.
Das neue Pugendeekprofil gemäß Pig.2 hat also folgende Torteile ι :
/ils läßt sich von der der abzudeckenden Seite gegenüber- :. liegenden Beite befestigen, beispielsweise bei Dachplatten von der lisch- oder außenseite her, während das "Jhigendeckprofil selbst die i'uge an der Saum- oder Innenseite abdeckt» Durch die Klemmwirkung der !Jeder (7) wird es auf der ganzen ■hänge sicher und^ dauerhaft eingespannt. Diei'uge wird was se r- und dampfdicht abgedeckt, was bei tafelförmigen Bauelementen

Claims (3)

fi5V375*12.ffi63 aiii; Dampf sperre von Bedeutung ist. Die "l/äriiiedäifflauiig - im Fugenbereich wird erheblich verbessert, weil das aus Kunststoff gefertigte Profil selbst eine relativ geringe "wärmeleitfähigkeit besitzt und sich -durch den guten Abschluß- in der Fuge ruhende und damit wärmsisolierende Luftsäulen bilden» Sehntζanspräche
1. hXLs Kunststoff gefertigtes Fugendeckprofil in T-Form,
dadurch gekennzeichnet, daß -das freie Stegende (1 ) :
beidseitig (3) oder insbesondere einseitig'(4) und
jeweils senkrecht'zum Steg (1) mit einer dünnen
Klesialasche versehen ist»
2. fügendeckprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klennalasche (4) dünner ist als der die Fuge
'abdeckende flansch (2)· ■ .
3. Fugendeoliprofil nach Ansprüchen 1 und 29 dadurch gekennzeichnet, daß die Kleiamlaschen (3) oder (4·) an den
Unden aufgebogen sind, .
4» X?ugendeckprofil nach Ansprüchen 1 - 3, dadurch_j,;_e_kgnnzeiohnet ds,ß der Flansch (2) auf jeder Seite-*zwischen 7o und 9o ° gegen den öteg (1) geneigt ist. -
DE1963C0010992 1963-10-12 1963-10-12 Fugendeckprofil. Expired DE1884012U (de)

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