DE187765C - - Google Patents

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DE187765C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/24Safety devices in passenger lifts, not otherwise provided for, for preventing trapping of passengers
    • B66B13/245Safety devices in passenger lifts, not otherwise provided for, for preventing trapping of passengers mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35«. GRUPPE
angeordneter Schutzwand.
Zusatz zum Patente 180149 vom 8. September 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. September 1904 ab. Längste Dauer: 7.September 1919.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an der durch Patent 180149, Kl. 35a, geschützten Schutzvorrichtung für Paternosteraufzüsre, wodurch die etwa von der niedergehenden Schutzwand erfaßten Personen ge-
■ nügend Zeit finden, aus dem Bereiche der Fahrzelle zurückzutreten, bevor die Schutzwand sich fest aufsetzen kann.
Bei der Schutzvorrichtung nach dem genannten Patent soll Unglücksfällen dadurch vorgebeugt werden, daß die von der Fahrzelle niederhängende Schutzwand durch das angefahrene Hindernis parallel nach oben und innen bewegt wird und auf diese Weise außer dem. Bereich des Hindernisses kommt. In den meisten Fällen wird diese Einrichtung genügen, schwerere Unglücksfälle zu verhüten, nämlich dann, wenn das im Stockwerkzugang befindliche Hindernis nur wenig -in den Aufzugschacht hineinragt. "
Ist dagegen eine Person weiter in den Schacht vorgetreten bezw. hat sie den Oberkörper weiter vorgebeugt als die seitliche, d. h. Einwärtsbewegung der Schutzwand, beträgt, so ist ein schweres Unglück kaum zu vermeiden, denn in solchem Falle kann die Schutzwand nicht genügend ausweichen, deren Einwärtsbewegung immerhin eine nur eng begrenzte ist, da also die Nachgiebigkeit der Schutzwand in senkrechter Richtung eine verhältnismäßig geringe ist, findet die angefahrene Person bei der immerhin großen Fahrgeschwindigkeit" des Aufzuges keine Zeit, um der Gefahr entweichen, d. h. zurücktreten zu können, bevor die Schutzwand am Ende ihrer nachgiebigen' Bewegung angekommen ist.
Mit Rücksicht hierauf handelt es sich bei vorliegender Erfindung darum, die nachgiebige Bewegung der unteren Kante der Schutzwand tunlichst zu vergrößern, so daß die angefahrene Person genügend Zeit findet, der Gefahr zu entgehen.
Fig. ι zeigt die niederhängende Schutzwand im zusammengeschobenen Zustande, Fig. 2 in gestrecktem Zustande,
Fig. 3 einen Grundrißschnitt derselben.
Der angestrebte Zweck ist, wie dies aus der Zeichnung verständlich wird, dadurch erreicht worden, daß der .untere Teil b der niederhängenden Schutzwand b, b" durch Stäbe oder dünne Platten s gebildet wird, die durch Schnüre t, Ketten oder dergl. in gleichmäßigen Abständen voneinander gehalten werden Und sich in seitlichen Schienen u auf und ab verschieben lassen.
Der Teil b nebst Schienen u ist wie beim Hauptpatent mittels der Zapfen k in schrägen
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Schlitzen m der Laschen η parallel nach oben und innen verschiebbar an den seitlichen Schienen ρ der Fahrzelle angebracht.
Infolge der jalousieartigen Aiisbildung der Schutzwand b kann deren Unterkante bezw. untere Querleiste eine sehr große Bewegung ausführen, bevor noch deren Einwärtsverschiebung stattfindet, und es wird der angefahrenen Person genügend Gelegenheit ge-
tb boten, der Gefahr rechtzeitig aus dem Wege zu gehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schutzvorrichtung für Paternosteraufzüge mit zwischen den einzelnen Fahrzellen angeordneter Schutzwand nach Patent 180149, dadurch gekennzeichnet, daß der nach oben und innen bewegliche Teil (b) der niederhängenden Schutzwand aus einzelnen, durch Schnüre oder Ketten verbundenen Platten besteht und daher in der Höhenrichtung zusammenschiebbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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