DE48572C - Verstellbares Baugerüst - Google Patents
Verstellbares BaugerüstInfo
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- DE48572C DE48572C DENDAT48572D DE48572DA DE48572C DE 48572 C DE48572 C DE 48572C DE NDAT48572 D DENDAT48572 D DE NDAT48572D DE 48572D A DE48572D A DE 48572DA DE 48572 C DE48572 C DE 48572C
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Links
- 241001310793 Podium Species 0.000 claims description 6
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 claims 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G1/00—Scaffolds primarily resting on the ground
- E04G1/18—Scaffolds primarily resting on the ground adjustable in height
- E04G1/22—Scaffolds having a platform on an extensible substructure, e.g. of telescopic type or with lazy-tongs mechanism
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1889 ab.
Bei den bisherigen verstellbaren Baugerüsten, Rettungsleitern etc. wird zumeist zum Emporheben
und Senken des Gerüstes bezw. der Leiter die sogenannte Nürnberger Scheere benutzt,
welche trotz verschiedener Hebelanordnungen , Spannseile etc. nicht die erforderliche
Festigkeit und Sicherheit für die darauf befindlichen Arbeiter insbesondere bei Baugerüsten
bietet, weil die ganze Festigkeit derselben auf den Scheerentheilen ruht. .
Bei der vorliegenden Erfindung kommt zwar auch die Nürnberger Scheere zur Verwendung,
doch hat dieselbe einen doppelten Zweck, und zwar zu heben und bei hochgehobenem Baugerüst
in Verbindung mit einer Kugelverb olzung zugleich als Zangen zum Zusammenhalten des
Gesammtgerüstes zu dienen. Das Neuartige dieser Erfindung besteht in der Gesammtanordnung
von zwei inneren und zwei äufseren Rahmen, an denen entlang geschlitzte Röhren
eingelassen und befestigt sind, in welchen die mit den inneren Rahmen verbolzten Scheerentheile
mittelst Kugeln nur in der Richtung nach oben und unten geführt werden, in Verbindung
mit einem durch Sperrwerk und Hemmvorrichtung in jeder Lage festgehaltenen, mit den obersten Scheerentheilen und den
inneren Rahmen verbolzten Podium.
Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. ι einen Grundrifs,
Fig. 2 den Durchschnitt bei niedergeschraubtem Baugerüst,
Fig. 3 die Vorderansicht des hochgeschraubten Baugerüstes,
Fig. 4 den Querschnitt durch Fig. 3,
Fig. 5 den Schnitt von A nach B in Fig. 2, Fig. 6 das Sperrwerk mit Podium.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich wird, sind die beiden inneren Rahmen a, von
denen jeder unten und oben durch Kreuz-, stücke verbunden ist, in den an den beiden ι
äufseren Rahmen b angebrachten T-Eisen c geführt, Fig. 5.
Die Rahmen b sind an den durch rechts- und linksseitige Schrauben e horizontal zu bewegenden
Strebeböcken d drehbar in f be- . festigt und können hierdurch einander genähert
bezw. von einander entfernt werden. Die in den Rahmen b beweglichen Rahmen α gehen
dagegen pyramidenartig nach oben.
An den Strebeböcken d ist nun die bekannte Nürnberger Scheere derart befestigt, dafs sie je
nach Drehung .der Schraube e auf-, oder abwärts
bewegt wird und mit ihren Theilen zugleich als Zangen die Rahmen α und b fest
verbindet.
Die äufseren Enden der Scheerentheile g sind durch Bolzen h und durch das in eine
Kugel / auslaufende Verbindungsstück k, Fig. 5, mit den Rahmen α und b derart verbunden,
dafs die Kugeln / in den in den Rahmen a und b entlang eingelassenen geschlitzten Röhren m
frei auf und nieder laufen können; hierbei geht der untere Bolzen H in dem sich nur in f
drehenden Rahmen b bezw. in den in b angebrachten Röhren m hoch , während die
beiden darüber liegenden Verbolzungen h in den sich nach oben bewegenden Rahmen a
bezw. in den in α angebrachten Röhren m
vermittelst der Kugeln Z laufen.
Diese Anordnung der Kugelverbolzungen, Fig. 5, giebt dem Gerüst in Verbindung mit
Claims (1)
- der Nürnberger Scheere eine derartige Festigkeit, dafs bei Beschädigung oder Brechen des Bewegungsmechanismus d e oder eines Scheerentheiles das Gerüst immer noch die erforderliche Festigkeit durch die Hemmvorrichtung t und das Sperrwerk behält.Die obersten Bolzen h, Fig. 6, sind mit den obersten Scheerentheilen g und den Rahmen a, Fig. 3, fest verbunden, so dafs diese Rahmen a, wie erwähnt, in den Rahmen b nach oben bezw. nach unten bewegt werden, wobei die Nürnberger Scheere das Heben oder Senken bewirkt, aber gleichzeitig in Verbindung mit den Kugeln I als Zangen dient. An dem obersten' Bolzen h sind auch, Fig. 6, die beiden Streben η angebracht, welche in Verbindung mit den vier Zahnstangen ρ das Podium ο tragen.Bei der Aufwärtsbewegung des Podiums ο sind die Sperrklinken q fortwährend in Thätigkeit und verhindern ein unfreiwilliges Herabgehen.Soll das Baugerüst herabgeführt werden, so wird auf die an jeder Ecke befindlichen Trittbrettchen r getreten, worauf sofort durch Feder s die Auslösung der Sperrklinken q erfolgt.Die Hemmvorrichtung t wird gleichzeitig vermittelst zweier herabhängenden Leinen aus den Zahnstangen ν gelöst.Die beiden durch die Streben n, Zahnstangen ρ und den Podiumbalken gebildeten Dreiecke vergröfsern die feste Verbindung und die Sicherheit der inneren Rahmen a bezw. des ganzen Gerüstes, welches aufserdem durch die auf beiden Seiten angeordnete Hemmvorrichtung t in bekannter Weise in jeder beliebigen Höhe innerhalb der. Zahnstangen v, Fig. 3 und 4, festgehalten und hierdurch gegen noch so kleine Bewegungen der nach oben geführten Rahmen α geschützt wird.Bei allen dem ähnlichen Zwecke dienenden Anordnungen, bei denen die Nürnberger Scheere benutzt wird, kann die ganze Rüstung, Leiter etc. vollständig zusammengeklappt werden, was bei der vorliegenden Erfindung nicht der Fall ist.Dieselbe ist in Fig. 2 in ihrer niedrigsten Stellung dargestellt, so dafs der Arbeiter vor Emporheben des Gerüstes auf einer seitlich anzubringenden Leiter zum Podium 0 steigen mufs.Bei dieser dargestellten Anordnung stehen die einzelnen Scheerentheile g in einem ganz bestimmten Verhältnifs zu einander. Wollte man nach demselben System ein Gerüst wesentlich niedriger herabschrauben, dann müfsten, genau wie α und b, zwei weitere Rahmen in α und eventuell auch in letzteren angeordnet werden, so dafs stets der vorhergehende die Stelle des Rahmens b einnimmt.Die in den Röhren m laufenden Kugelbolzen / k verhindern jede seitliche Bewegung der Bolzen h bezw. der durch letztere mit den Rahmen verbundenen Nürnberger Scheere.Das Baugerüst ist, wie erwähnt, pyramidenartig construirt, wird aufserdem zur gröfseren Sicherheit durch seitliche, auf der Grundplatte verkeilte Verspreizungen w gestützt und ist zur bequemen und leichten Fortbewegung auf Rädern angeordnet. -Pateντ-Anspruch:Verstellbares Baugerüst, im wesentlichen bestehend aus zwei inneren und zwei äufseren Rahmen α und b, von denen α in b geführt wird und an denen entlang geschlitzte Röhren m derart angebracht sind, dafs sie als Führungen für die Kugelbolzen k I bezw. für die die Scheerentheile g mit den Rahmen verbindenden Bolzen h dienen, in Verbindung mit dem am obersten Bolzen h befestigten, vom Sperrwerk η ρ getragenen Podium ο und mit den Hemmvorrichtungen t, durch welche Gesammtanordnung mit Benutzung der Nürnberger Scheere, deren Theile hier auch als Zangen dienen, ein festes und sicheres verstellbares Baugerüst geschaffen und jede seitliche Bewegung verhindert wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48572C true DE48572C (de) |
Family
ID=323548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48572D Expired - Lifetime DE48572C (de) | Verstellbares Baugerüst |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48572C (de) |
-
0
- DE DENDAT48572D patent/DE48572C/de not_active Expired - Lifetime
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