DE53923C - Unfallverhütungsvorrichtung an Speicher- und Bodenluken - Google Patents
Unfallverhütungsvorrichtung an Speicher- und BodenlukenInfo
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- DE53923C DE53923C DENDAT53923D DE53923DA DE53923C DE 53923 C DE53923 C DE 53923C DE NDAT53923 D DENDAT53923 D DE NDAT53923D DE 53923D A DE53923D A DE 53923DA DE 53923 C DE53923 C DE 53923C
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- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 4
- 238000009435 building construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B11/00—Means for allowing passage through fences, barriers or the like, e.g. stiles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
KLASSE 3T: Hochbauwesen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhütung von Unfällen, welche
häufig dann vorkommen, wenn Lasten mittelst Winden in Speicherluken und ähnliche Oeffnungen
hinein befördert werden. Man hat die Gefahren, mit denen derartige Arbeiten verknüpft
sind, bereits durch Schutzvorrichtungen zu vermeiden gesucht, deren Einstellung dem
Ermessen der Arbeiter anheimgestellt ist. Das durch Gewohnheit erzeugte Gefühl der Sicherheit
ist jedoch sehr oft die Ursache, dafs die Arbeiter die geringe, für die Bethätigung derartiger Schutzvorrichtungen erforderliche Mühe
scheuen und trotz der getroffenen Vorkehrungen Unfälle vorkommen.
Die in Folgendem beschriebene Vorrichtung hat den Vortheil der selbstthätigen Wirkung;
. dieselbe schliefst für gewöhnlich. die Luke ab und giebt nur so lange die Oeffnung derselben
frei, als Lasten durch sie befördert werden. Fig. ι zeigt die Vorderansicht eines Theiles
eines mit Luken versehenen Gebäudes, Fig. 2 einen verticalen Schnitt durch denselben und
die Fig. 3 bis 5 Einzelheiten der Vorrichtung. Dieselbe besteht im wesentlichen aus einer
Klappe α und einer Rolle b, von denen α sich
mittelst der beiden Augen c um die unten an der Luke im Gemäuer befestigten Zapfen d
drehen kann. Die Rolle b ist mittelst zweierdurch zwei Querstangen e versteiften Arme f
mit der Klappe α verbunden und auf der der Drehachse der Klappe α gegenüberliegenden
Seite der letzteren angeordnet. Drehbar um eine an den Armen f befestigte Stange g ist
sie parallel zur Unterkante der Luke gelagert. An den Enden' der Stange g sind ferner Gewichte
h angebracht, die zum Aufrichten der Klappe hinwirken. Damit letztere sich nicht
nach aufsen drehen kann, sind seitlich im Gemäuer Anschläge i angebracht. ' Die Klappe a
besitzt solche Abmessungen, dafs sie die ganze Breite der Luke ausfüllt, hingegen die Höhe
derselben nur im unteren Theile absperrt.
Die Schutzvorrichtung wirkt, nun in folgender
Weise. Ist die Last, welche in eine Luke befördert werden soll, die; sich unmittelbar
unter der Seil- oder K'ettenrolle befindet, in die erforderliche Höhe gelangt, und wird sie
in bekannter Weise von' Hand in die Luke hineingezogen, so wird hierbei die Klappe a
nach innen gedrängt. Ist letztere jedoch wieder freigegeben, so stellt sie sich unter Einwirkung
der Gewichte h selbsttätig aufrecht und sperrt
somit den unteren Theil der Lukenöffnung ab. Soll die Last hingegen in eine solche Luke befördert
werden, welche nicht unmittelbar unter der Seilrolle sich befindet, so tritt Folgendes
ein. Beim Aufziehen des Seiles wird dasselbe · an die Oberkante der Luke gedrängt und
kommt dadurch in Gefahr, beschädigt zu werden. Unter Benutzung der vorliegenden Schutzvorrichtung
wird dieser Uebelstand, dadurch vermieden, dafs die Rolle b derjenigen Luke,
welche sich über der in Frage stehenden befindet, das Seil oder die Kette stützt. Anstatt
das selbsttätige Aufrichten der Luke durch
Gewichte zu veranlassen, kann man für diesen Zweck auch Federn benutzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Boden- und Speicherluken die Anordnung einer um eine waagrechte Achse, aber nur nach innen drehbaren, für gewöhnlich nach oben gerichteten Klappe (a), deren Gegengewicht eine Rolle (b) bildet, die zum Fernhalten des die Last tragenden Zugorganes von der oberen Mauerkante der nächstuhteren Luke dient, zum Zwecke, das Herausstürzen der.bei der Luke beschäftigten Arbeiter zu verhindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53923C true DE53923C (de) |
Family
ID=328546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53923D Expired - Lifetime DE53923C (de) | Unfallverhütungsvorrichtung an Speicher- und Bodenluken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53923C (de) |
-
0
- DE DENDAT53923D patent/DE53923C/de not_active Expired - Lifetime
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