DE187232C - - Google Patents
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- DE187232C DE187232C DENDAT187232D DE187232DA DE187232C DE 187232 C DE187232 C DE 187232C DE NDAT187232 D DENDAT187232 D DE NDAT187232D DE 187232D A DE187232D A DE 187232DA DE 187232 C DE187232 C DE 187232C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
KAISERLICHES »I
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 187232 KLASSE 50 c. GRUPPE
FRIED. KRUPP A.KT.-GES. GRUSONWERK in MAGDEBURG-BUCKAU.
Schlagzahnmühle, deren sich drehender, walzenförmiger Mahlkörper und feststehender Mantel mit Zahnreihen besetzt sind.
■ Bei den bisher bekannten Schlagmühlen zum Zerkleinern zähfaseriger und spröder
Stoffe sind die Zähne des Mahlkörpers bezw. des ihn umgebenden Mantels so angeordnet,
daß sie auf das Arbeitsgut lediglich eine zerreibende Wirkung ausüben, was insofern als
nicht vorteilhaft zu bezeichnen ist, als diese Arbeitsweise längere Zeit und größere Betriebskraft
beansprucht, um dem Arbeitsgut
ίο. die gewünschte Feinheit zu geben. Außerdem
weisen die Mahlkörper den Übelstand auf, daß ein Auswechseln einzelner beschädigter
Zähne nicht möglich ist.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Mühle mit einem trommeiförmigen, mit
sägeartigen Zähnen besetzten Mahlkörper, bei welchem die aus einzelnen gezahnten, durch
Zwischenstücke voneinander getrennten Platten bestehenden Zahnreihen des Mahlkörpers bei
deren Drehung durch die Lücken in den gleichartigen, feststehenden Zahnreihen des
Mahlmantels hindurchschlagen. Die Zähne des Mahlkörpers üben also hierbei mit denen
des Mantels eine scherenartig schneidende Wirkung aus und die Mühle arbeitet deshalb
: mit geringerem Arbeitsaufwand, als die bisher für den gleichen Zweck bekannten.
Auch gestattet die Ausbildung der Zahnreihen ein leichtes Auswechseln der einzelnen
. 30 Zähne.: : '
Fig. ι zeigt den Querschnitt, Fig. 2 den Längsschnitt der Mühle. ·
Fig. 3 stellt die Mühle mit abgenommenem Manteloberteil im Grundriß dar.
Der auf der Antriebswelle α gefestigte Mahlkörper b trägt au seiner Oberfläche eine
Anzahl Nuten, in welche durch Zwischenstücke voneinander getrennte ein- oder mehrfach
gezahnte Platten c fest eingebaut sind. Die Art des Einbaues kann beliebig sein.
In der Zeichnung sind die Nuten wegen der Wirkung der Fliehkraft schwalbenschwanzförmig
gestaltet. Die Zahnplatten c und Zwischenstücke d werden mittels durch die
Stirnwände des Mahlkörpers hindurchgehender Bolzen e zusammengehalten. Auch der
Mantel i ist mit mehreren Nuten von beliebigem, am besten sch walbenschwanzförmigeni
Querschnitt versehen, in welchem ebenfalls durch Zwischenstücke/ getrennte'gezahnte
Platten g angebracht sind. Die letzteren Platten sind gegen erstere so versetzt, daß
diese durch die Lücken zwischen den anderen hindurchschlagen. Zwischen den Nuten im
Mantel sind in bekannter Weise feste, zur Abführung des genügend zerkleinerten Mahlgutes
dienende Siebe /; angeordnet.
Der Mantel i ist von einem Gehäuse k umgeben, welches das durch die Siebe getriebene
Feingut sammelt.und nach dem Auslauf / führt.
Sobald das Gut durch den Einlauf m in die Mühle gelangt, wird es sofort von den
Zähnen des mit großer Geschwindigkeit umlaufenden Mahlkörpers erfaßt, zwischen den
Zähnen des Mantels hindurchgerisscn und dabei zerschnitten. Der durch die schnelle
Umdrehung· des Mahlkörpcrs erzeugte Luftstrom
treibt das Feingut sofort durch die zwischen den Zahnreihen des Mantels angeordneten
Siebe hindurch.
Die schneidende Wirkung der Zähne erfordert hierbei gegenüber Mühlen mit zerreibender
Wirkung geringeren Arbeitsaufwand
ίο und verursacht geringere Erwärmung des Arbeitsgutes.
Die Zahnreihen können entweder geradlinig, spiralförmig, geknickt oder sonstwie
geeignet geformt sein. Die Zähne können an der Stirnfläche und an den Seitenflächen
entweder glatt, geriffelt, gezahnt oder, z. B. durch Raspelhieb, gerauht sein.
Bei der Vermahlung schwerer Stoffe kann der Einlauf verhältnismäßig kleiner als gezeichnet
sein, so daß dann fast der ganze Umfang des Mantels mit Zahnreihen und zwischen diesen liegenden Siebstreifen versehen
werden kann. .
Anstatt den Einlauf offen zu lassen, kann man das Mahlgut auch mittels Luftstrom der
Mühle zuführen, so daß dieser im Verein mit dem. vom Mahlkörper erzeugten Luftstrom
das Feingut durch die Siebe befördert. In gleicher Weise kann man diese Wirkung des Mahlkö'rpers auch durch Absaugung am
Auslauf unterstützen.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Schlagzahnmühle, deren sich drehender' walzenförmiger Mahlkörper und feststehender Mantel mit Zahnreihen besetzt sind, wobei zwischen die Zahnreihen des ; Mantels Siebe eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einzelnen gezahnten, durch Zwischenstücke voneinander getrennten Platten bestehenden Zahnreihen des Mahlkörpers durch die Lücken in den gleichartig ausgebildeten Zahnreihen des Mantels hindurchschlagen, so daß eine scherenartige Wirkung erzielt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187232C true DE187232C (de) |
Family
ID=450942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187232D Active DE187232C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187232C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006085002A1 (fr) | 2005-02-14 | 2006-08-17 | Sagem Defense Securite | Dispositif d’actionnement a rondelles bilames |
-
0
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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