DE18688C - Motor, betrieben durch ein Gemenge von Luft und flüssigen Kohlenwasserstoffen - Google Patents
Motor, betrieben durch ein Gemenge von Luft und flüssigen KohlenwasserstoffenInfo
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- DE18688C DE18688C DENDAT18688D DE18688DA DE18688C DE 18688 C DE18688 C DE 18688C DE NDAT18688 D DENDAT18688 D DE NDAT18688D DE 18688D A DE18688D A DE 18688DA DE 18688 C DE18688 C DE 18688C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B13/00—Engines characterised by the introduction of liquid fuel into cylinders by use of auxiliary fluid
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschine wird durch ein Gemenge von verdichteter Luft mit einer kohlenwasserstoffhaltigen
Flüssigkeit betrieben, welches Gemenge sie selbst nach Bedarf erzeugt, indem in einen
Behälter mit kohlenwasserstoffhaltiger Flüssigkeit (Petroleum oder dergl.) Luft unter Druck eingelassen
wird, welche sich im Cylinder mit den Kohlenwasserstoffen vermengt und dieselben
fein zerstäubt, so dafs der Cylinder ungefähr 2/5 des Kolbenweges vor oder hinter dem Kolben
von dem Gemenge gleichmäfsig gefüllt wird. Ein elektrischer Funken verursacht dann
die Entzündung des Inhalts. Die flüssigen Kohlenwasserstoffe werden nur in geringem Verhältnifs
angewendet, so dafs das Gemenge eben entzündbar wird.
Auf der gekröpften Welle c oder am Kopfe der Pleuelstange d ist eine Triebstange / angebracht,
Fig. i, welche den Hebel/1 in Schwingungen
versetzt. Mit diesem ist eine zweite Stange /2 verbunden, an welche sich der
Hebel /3 anschliefst, der die Luftaufsaugung
und -Ansammlung im Behälter /4 für die verdichtete
Luft bewirkt. Hierzu kann auch eine beliebige andere Luftpumpe angewendet werden.
Ein auf dem Behälter /4 angebrachtes Ventil regelt den höchsten zulässigen Luftdruck und
die Mengung der Luft mit den Kohlenwasserstoffen. Die verdichtete Luft wird aus dem
Behälter /4 durch das Rohr /5 zum Erzeuger g
der kohlenwasserstoffhaltigen Luft geleitet. In g befindet sich Petroleum oder ein anderer
flüssiger Kohlenwasserstoff. Das Rohr k leitet die Luft auf das Petroleum, ein zweites Rohr /
steigt vom Boden auf. Das Rohr k verzweigt sich aufserhalb g in zwei Theile m m \ welche
an der Deckfläche i des Schiebers endigen. Das Rohr /theilt sich gleichfalls in zwei Theile«»1,
die an denselben Theilen endigen.
Der Schieber t gleitet zwischen den Flächen i und j, die Theile j sind am Cylinder befestigt
und enthalten Kanäle rr1, die ersteren für die
Luft, die anderen für das Petroleum. Nachdem diese Kanäle sich vereinigt haben, mischen sie
die Flüssigkeiten und strahlen das so gebildete Gemenge durch eine Reihe kleiner Löcher in
den Cylinder. Die Schieberstange tl wird durch ein oder zwei Excenter f bewegt. Die Ausströmung
wird durch einen zweiten Schieber ί bewerkstelligt, der durch das Excenter s1 bewegt
wird.
Behufs Erzeugung der elektrischen Funken befindet sich am Fufse des Gestelles der Elektromagnet
x, dessen Scheibe x' die Bewegung von der gröfseren Scheibe y der Welle c erhält.
Die Scheibe y ist an ihrem Kranze mit zwei Contacten yl y^ versehen, die sich ungefähr diametral
gegenüberstehen; der eine tritt beim Vorwärtsgehen, der andere beim Rückwärtsgehen
des Kolbens in Wirkung. Diese Contacte drücken auf einen Stromwechsler A, in
welchen einer der Drähte JF des Elektromagneten mündet, während der andere Draht F1 in
directer Verbindung mit einer Inductionsspule B steht. Diese Spule überträgt den Strom durch
einen Draht auf das Gestell b und durch einen zweiten Draht auf einen anderen Stromwechsler C,
der mit einer kleinen Scheibe ο aus gehärtetem Kautschuk zusammenwirkt, auf welche ein
Kupferdraht mit zwei Contacten aufgerollt ist, von denen der eine für das Vorwärtsgehen,
der andere für das Rückwärtsgehen
dient. Zwei Drähte F* und F* gehen von den
Contacten dieser Scheibe aus und endigen in den Böden des Cylinders gegenüber zwei Zündern
G, die, wie das ganze Gestell, elektrisirt sind.
Um die Maschine in Gang zu setzen, wird das Schwungrad in Bewegung gesetzt. Ein
Hahn am Rohr k und ein eben solcher am
Ende des Rohres/5 erlauben diese dem Zweck der Luftverdichtung' dienende Bewegung, ohne
auf die Kohlenwasserstoffe zu wirken. Geht dabei der Kolben von vorn nach hinten, so
öffnet der Schieber die entsprechenden Kanäle rr1
und läfst in den Cylinder a verdichtete Luft und Petroleum ein; vermöge der Spannung der
Luft und der Ansaugung des Kolbens wird der flüssige Kohlenwasserstoff zerstäubt und innig
mit der Luft gemengt. Auf etwa 2/s des
Kolbenweges schliefst der Schieber die Oeffhungen der Kanäle, einer der Contacte der Scheibe^
wirkt auf den Stromwechsler A, welcher den elektrischen Strom auf die Inductionsspule überträgt;
in demselben Moment verursacht dann der andere Stromwechsler C den Zündfunken
im Cylinder. Bei Beginn des Kolbenrückganges öffnet der Schieber j die Auslafsöirhung zur
Entleerung der verbrannten Gase. Dasselbe Spiel geht dann auf der entgegengesetzten Seite
des Kolbens vor sich. Nach einigen Umdrehungen ist die Maschine im Gange und nimmt
schnell einen gleichmäfsigen Gang an. Der Druck der im Kohlenwasserstoffgefäfs gebliebenen Luft
kann stets geregelt werden, um den Zutritt des Kohlenwasserstoffgemenges im Verhältnifs zur
verlangten Leistung abzugrenzen.
Claims (1)
- P ATENT-Anspruch:Die dargestellte Kraftmaschine, insbesondere die Verbindung des Luftbehälters/4, des Behälters für die flüssigen Kohlenwasserstoffe g, der Theile Z/1/2/3, des Rohres /5, der Rohre k und / mit ihren Verzweigungen m m1 und tin1, sowie des Elektromagneten mit seinem Inductionsapparat.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18688C true DE18688C (de) |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT18688D Active DE18688C (de) | Motor, betrieben durch ein Gemenge von Luft und flüssigen Kohlenwasserstoffen |
Country Status (1)
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