DE186280C - - Google Patents

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DE186280C
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magnesium silicate
powdered
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B26/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, daß die natürlich vorkommende kieselsaure Magnesia beim Erhitzen auf höhere Temperatur das in ihr enthaltene Konstitutionswasser verliert und dabei viel härter wird, als sie zuvor war. Dies ist aber in der Technik bis heute nur insofern ausgenutzt worden, daß ganze Stücke des Rohminerals geschnitzt oder sonstwie bearbeitet wurden, um sie dann durch Hitze ίο zu härten.
Auch aus gepulverten und geschlämmten Meerschaumabfällen werden Gegenstände verfertigt, indem sie mit weichem Ton und Wasser verarbeitet und dann gebrannt werden. Hierbei schwindet die Masse jedoch so stark, daß sie zum Guß nicht verwendbar ist und nachträglich eine mechanische Behandlung erfordert.
Das vorliegende Verfahren betrifft die Verwendung der fein geschlemmten mineralischen kieselsauren Magnesia. Diese wird mit Harzbestandteilen vermischt, welche durch frak-. tionierte Verseifung und Fällung- mit Säure gereinigt wurden. Das Pulvergemisch wird so hoch erhitzt, als die gewünschte Härtung es notwendig erscheinen läßt; mit 200 bis 3000 C. wird man fast immer auskommen.
Es werden z. B. 5 kg Kolophonium mit ίο kg ioprozentiger Na O H-Lösung erhitzt, filtriert und das Filtrat mit 500 g 22 prozentiger Chlorwasserstoffsäure versetzt. Die so ausgefällten Harzbestandteile werden nach dem Trocknen mit der gleichen Menge Magnesiumsilikat im Autoklaven unter beständigem Rühren stufenweise auf 200 ° er- 35, hitzt. Nach dem Erkalten erhält man eine überaus harte, homogene, durchscheinende Masse, die in der Wärme flüssig und gußfertig ist, heim Erkalten nicht schwindet, plastische Formen präzise wiedergibt und sich ähnlich fossilen Harzen und Hartgummi zu Gebrauchsgegenständen verarbeiten läßt. Fein gepulvert und mit wenig Spiritus oder Terpentinöl verrieben, erhält man ein ausgezeichnetes Bindemittel, das nach dem Trocknen ungemein hart wird und an Holz, Metall usw. gut haftet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung einer Masse aus gepulvertem Magnesiumsilikat, dadurch gekennzeichnet, daß dieses mit Harzoder Gummiharzbestandteilen zusammengeschmolzen und bis zur Härtungstemperatur erhitzt wird.
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