DE186202C - - Google Patents
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- Publication number
- DE186202C DE186202C DENDAT186202D DE186202DA DE186202C DE 186202 C DE186202 C DE 186202C DE NDAT186202 D DENDAT186202 D DE NDAT186202D DE 186202D A DE186202D A DE 186202DA DE 186202 C DE186202 C DE 186202C
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- Germany
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- blade
- spacers
- roots
- bores
- grooves
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
- F01D5/30—Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 186202-KLASSE 14 c. GRUPPE
RICHARD SCHULZ in BERLIN.
Schaufelbefestigung für Dampfturbinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1905 ab.
Bei Dampfturbinen sind für Befestigung der Schaufeln im Schaufeltragkörper Ringnuten
bekannt, die am Boden in zwei enge schräg eingeschnittene Nuten auslaufen, in S die entsprechende schmale Fortsätze des
Schaufelfußes beim Vortreiben der Schaufel in radialer Richtung eingetrieben werden.
Gemäß der Erfindung werden in Ringnuten des Schaufeltragkörpers, die schwalbenschwanzförmig
oder sonstwie unterschnitten sind, mit Durchbohrungen bezw. Vertiefungen oder sehr engen Einschnitten versehene Schaufelfüße
und Zwischenstücke durch innerhalb . der Ringnuten erfolgendes tangentiales Eintreiben
von Dornen oder Keilen in die Durchbohrungen usw. in den Nuten festgehalten. Durch dies Eintreiben werden die Schaufelfüße
oder Zwischenstücke derart ausgedehnt, daß sie die Unterschneidungen bezw. die seitliehen
Eindrehungen der Ringnuten ausfüllen und unverrückbar festsitzen. Zwecks Sicherung
können nach dem Aufdornen in die Durchbohrungen oder Einschnitte noch Stifte eingeschlagen werden, die mehrere Schaufeln
und Zwischenstücke miteinander fest ver-• binden.
Bei dieser Art der Befestigung lassen sich die Schaufelfüße bequem einsetzen, und besondere
Stemmringe sind unnötig. Auch ist ein engeres Zusammenrücken der einzelnen Schaufelkränze
ohne weitergehende Schwächung der Schaufeltragkörper, somit eine Erhöhung
der Leistungsfähigkeit der Dampfturbine im Verhältnis zum nötigen Raum ermöglicht.
Außerdem Wird ein Verstemmen von Zwischenstücken und Stemmringen und die dabei
leicht auftretende Formänderung der Schaufeltragkörper und Schaufeln vermieden. Schaufelbefestigungen
, bei denen Keile (Dorne) in die Schaufelfüße eingetrieben werden, sind an sich nicht neu, sie wurden bisher jedoch
nur bei einkranzigen Turbinenrädern angewendet, bei welchen die Nuten senkrecht zur
Radebene im Radumfang angeordnet waren. Die Erfindung beschränkt sich somit auf
Turbinenräder mit Ringnuten zur Aufnahme der Schaufeln mit oder ohne Zwischenstücke.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Schaufelbefestigung
veranschaulicht.
Nach Fig. 1 sind die Schaufeln α unter Zwischenfügung von Zwischenlägen b (Fig. 4)
in schwalbenschwanzförmige Ringnuten eingesetzt. Die Schaufelfüße a1 und Zwischenstücke
b sind mit Bohrungen c versehen, derart, daß nach Einsetzen in die Ringnuten
ein Dorn in die Bohrungen c mehrerer Schaufelfüße und Zwischenstücke zugleich in
tangentialer Richtung eingetrieben werden kanu. Dabei werden die Schaufelfüße und Zwischenstücke
derart aufgetrieben, daß ihre Flächen sich fest aneinander und gegen die Seitenflächen
und den Boden der Ringnuten anpressen, in denen Schaufeln und Zwischenstücke auch nach Herausbringen des Domes
unverrückbar festsitzen. Eine doppelte Sicherheit für die Befestigung der Schaufeln erhält
man, wenn man nach dem Aufdornen noch Stifte d eintreibt, die durch mehrere Schaufelfüße
α1 und Zwischenstücke b reichen (Fig. 4).
Fig. 2 und 3 zeigen im wesentlichen die gleiche Befestigung wie Fig. I. Hier sind
die Ringnuten nur anders profiliert.
Bei den Ausführungen (Fig. 5 und 6) sind Zwischenstücke nicht vorgesehen, die Schaufeln
haben hier verstärkte Füße. Zwei Durchbohrungen 0 befinden sich so nahe an jeder
Seitenkante der Schaufelfüße a1, daß sich beim Aufdornen das Material stark ausbaucht
und in entsprechende Rillen in den Seitenflächen der Ringnuten eintritt. Die Rillen
können beispielsweise halbrund (Fig. 5) oder rechteckig (Fig. 6) sein. Bei diesen Ausführungsformen
können die Schaufelfüße al in gleichmäßiger Breite ausgeführt werden
(Fig. 5 unten), um an jeder beliebigen Stelle eingesetzt werden zu können. In jedem
Falle könnten nach dem Aufdornen noch besondere Stifte ρ in die tangentialen Löcher
eingetrieben werden.
Auch bei den Ausführungsformen nach Fig. 7 bis 9 haben die Schaufeln verstärkte
Füße, wie aus der einen Grundriß zu Fig. 9 darstellenden Fig. 10 ersichtlich.
Nach Fig. 7 und 8 haben die verstärkten Schaufelfüße sehr enge Längsschlitze e, in
die in tangentialer Richtung ein Dorn von geeignetem Querschnitt, z. B. /, g, k, eingetrieben
wird. Erforderlichenfalls, können in die erweiterten Schlitze Stifte eingeschlagen
werden, die durch mehrere Schaufelfüße reichen.
Nach Fig. 9 hat der Schaufelfuß a1 seitliche
Einschnitte /, die in Bohrungen m einmünden. Beim Aufdornen der Bohrungen
durch Dorne η werden die Endteile des Fußes in entsprechende Unterschneidungen der Ringnut
eingetrieben und gleichzeitig fest gegen den Boden der Ringnut gedrückt.
Wo Schaufelfüße und Zwischenstücke für das Auftreiben mittels Dorne ausgeführt sind,
läßt sich eine noch festere Verbindung wie folgt erzielen:
Die Schaufelfüße a1 und die Zwischenstücke
b sind mit Löchern von kleinem Durchmesser versehen, aber nicht ganz durchbohrt
(Fig. 11). Das vorgebohrte Loch c1
wird am äußeren Ende bei c2 erweitert. Durch Eintreiben eines Domes wird der
Boden des Loches c' durchbrochen und bei weiterem Vortreiben das Material in Ringwulstform
in die gegenüberliegende Erweiterung c2 des Loches des.Schaufelfußes al bezw.
Zwischenstücke b hineingedrängt.
Die Erweiterung c2 auf der einen und der entsprechende Vorsprung auf der anderen
Seite kann auch ohne Benutzung eines vorgebohrten Loches — z. B. unter Druck einer
Presse in einer Form, die die Erweiterung c2
hat — hergestellt werden, bevor man die Schaufeln und Zwischenstücke in die Nuten
einsetzt. So kann man mittels Presse oder dergl. nach Fig. 16 eine Vertiefung c3 im
Schaufelfuß al bezw. im Zwischenstück b auf der einen Seite und einen entsprechenden
Vorsprung auf der anderen Seite erlangen.
Nach Fig. 12, 14 und 15 erfolgt das tangentiale
Aufdornen nach Pfeilrichtung von der konkaven Seite der Schaufelfüße bezw. Zwischenstücke her, nach Fig. 13 nach Pfeilrichtung
von der konvexen Seite her. In letzterer Figur ist ein Schaufelfuß und ein
Zwischenstück noch nicht aufgedornt, die übrigen sind durch das Eintreiben des Materials
der Lochböden in die gegenüberliegenden Erweiterungen in noch engere Verbindung gebracht. Nach Fig. 12 und 13
können besondere Stifte e eingetrieben werden, die in der Verbindung verbleiben.
Alle Schaufeln außer etwa den drei letzten werden in der beschriebenen Weise im Radkörper
befestigt. Die letzten Schaufeln können in bekannter Weise, z. B. in einer Quernut
befestigt werden.
Bei der Befestigungsart nach Fig. 17 und 18 ist angenommen, daß sämtliche Schaufeln
bis auf einige oder wenige nach Fig. 1 befestigt sind. Zur Befestigung der letzten
Schaufel sind die beiden an sie angrenzenden ■Zwischenstücke geteilt. Die Hälften y werden
zuerst eingesetzt, die Hälften χ als Keile eingetrieben (Fig. 17) und hierauf durch
Niederstemmen der Nasen yx der Teiley auf
entsprechende Abschrägungen der Teile χ gesichert (Fig. 18).
Man kann die Schaufelfüße und Zwischenstücke mit der Fläche der Ringnut in noch
stärkere Berührung bringen dadurch, daß man das Material des Turbinenrades an die
Schaufelfüße herandrückt.
Claims (4)
1. Schaufelbefestigung für Dampfturbinen mittels in unterschnittenen Ringnuten
der Schaufeltragkörper eingesetzter Schaufelfüße, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelfüße (αλ) und etwaige Zwischenstücke
(b) durch innerhalb, der Nuten erfolgendes tangentiales Eintreiben von no
Dornen oder Keilen in Bohrungen (c) oder Vertiefungen oder in Einschnitte (e) derselben
dicht nebeneinander festgekeilt sind.
2. Schaufelbefestigung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel- H5 fuße und Zwischenstücke auf einer Seite
eine Erweiterung (c2) der Bohrung fclj
bezw. eine Vertiefung (c8) und auf der anderen Seite eine zur Erweiterung bezw.
Vertiefung passende Wulst haben, die von jedem Schaufelfuß (al) oder Zwischenstück
(b) in die Erweiterung bezw. Ver-
tiefung des nächsten Zwischenstückes oder Schaufelfußes fest hineingepreßt wird und
die Verbindung zwischen Schaufelfüßen und Zwischenstücken noch mehr sichert. 3. Schaufelbefestigung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelfüße und Zwischenstücke durch in Bohrungen oder Schlitze derselben tangential
eingetriebene Dorne derart ausgedehnt sind, daß sie Unterschneidungen der Ringnut
ausfüllen und fest gegen deren Seitenflächen und Boden drücken.
4. Schaufelbefestigung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks
weiterer Sicherung in die aufgedornten Bohrungen oder Schlitze Stifte (d) eingeschlagen
sind, die mehrere Schaufelfüße miteinander verbinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE186202C true DE186202C (de) |
Family
ID=449977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186202D Active DE186202C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE186202C (de) |
-
0
- DE DENDAT186202D patent/DE186202C/de active Active
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