DE182944C - - Google Patents

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DE182944C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B27/00Use of kinetic or wave energy of charge in induction systems, or of combustion residues in exhaust systems, for improving quantity of charge or for increasing removal of combustion residues
    • F02B27/04Use of kinetic or wave energy of charge in induction systems, or of combustion residues in exhaust systems, for improving quantity of charge or for increasing removal of combustion residues in exhaust systems only, e.g. for sucking-off combustion gases
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182944 KLASSE 46«. GRUPPE
in NÜRNBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1905 ab.
Der Gegenstand der Erfindung bezweckt, die Leistung von Explosionskraftmaschinen mit mehreren Verbrennungsräumen, in denen zeitlich versetzte Zündungen stattfinden, zu erhöhen, und erreicht diesen Zweck dadurch, daß die Strömungsenergie der Gase, welche aus dem jeweils den Explosionstakt vollendenden Verbrennungsraum gegen Ende dieses Taktes mit hohem Überdruck vorauspuffen,
ίο dazu benutzt wird, um den zur gleichen Zeit den Auspufftakt vollendenden Verbrennungsraum entleeren zu helfen.
In den Fig. ι bis 4 der Zeichnung sind die Teildiagramme dargestellt, welche sich während eines bestimmten Taktes in den vier Verbrennungsräumen einer nach dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahren arbeitenden doppelwirkenden mehrzylindrigen Viertaktexplosionskraftmaschine ergeben, in Fig. 5 das für alle Verbrennungsräume gleiche, vollständige Diagramm. Fig. 6 veranschaulicht schematisch ein die Ausübung des Verfahrens ermöglichendes System von Strahldüsen, die mit den Auspuffleitungen der vier Verbrennungsräume verbunden sind. Während desjenigen Taktes, für welchen die gezeichneten Teildiagramme zutreffen, findet in Raum I das Ansaugen von Gasluftgemisch, in Raum II das Ausschieben von Verbrennungsgasen, in Raum III die Zündung und Ausdehnung der gespannten Gase und in Raum Ιλ die Verdichtung von zuvor angesaugtem Gemisch statt. In Fig. 6 ist für alle vier Räume die Kolbenstellung für die Zeit gegen Ende dieses Taktes eingezeichnet.
Während bei dem gebräuchlichen Arbeitsverfahren die Energie, welche dem Überdruck der gegen Ende des in Rede stehenden Taktes aus Raum III vorauspuffenden \^erbrennungsgase entspricht, verloren geht, soll sie gemäß der Erfindung zum Absaugen der Rückstände nutzbar gemacht werden. Zu diesem Zweck ist die Auspuffleitung a3 des Raumes III mit dem Ringraum r3 einer Strahldüse di>2 verbunden. Der durch diesen Ringraum austretende Gasstrahl übt auf den Innenraum der Düse £?3,2 eine saugende Wirkung aus, die sich in die gerade offenstehende (vergl. die eingezeichnete Stellung des Auspuffventils v2) Auspuffleitung a~ des Raumes II überträgt, und einerseits in diesem Raum den der Kolbenbewegung sich entgegensetzenden Druck vermindert, andererseits eine sehr vollständige Entleerung des Raumes II bewirkt. Nach Verlauf des einem Takte entsprechenden Zeitraumes finden dieselben Vorgänge an der die Auspuffleitungen a3 und α4 verbindenden Düse d3'-i statt, während sie um den gleichen Zeitraum zuvor an der die Auspuffleitungen a1 und ar verbindenden Düse d1'2 stattgefunden haben. Indem somit die Düsen rf1·2, tf2'3 und rf3,4 in der angegebenen Reihen-
folge nacheinander zur Wirkung kommen, entsteht in der Sammelleitung s, in welche sämtliche vier Auspuffleitungen a1 bis a4 münden, eine starke Strömung, die gegen Ende des Ausdehnungstaktes im Arbeitsraum I durch die aus der Leitung a1 vorauspuffenden Gase verstärkt wird. Der hieraus sich ergebende Bewegungszustand erzeugt in den Ringräumen sämtlicher drei Düsen einen
ίο Unterdruck. Da nun, während in Raum I das Vorauspuffen stattfindet, der Raum IV gerade den Auspuff vollendet, so werden aus diesem die Verbrennungsrückstände ebenfalls herausgeholt, so daß der in Raum IV stattfindende Arbeitsvorgang mit den Arbeitsvorgängen in den übrigen Räumen übereinstimmt.
In Fig. 2 bezieht sich die Linie 4-2-3 auf das den Gegenstand der Erfindung bildende, die Linie 4-2-5 auf das gebräuchliche Verfahren. Den bei jedem Takt aus diesem Verfahren sich ergebenden Arbeitsgewinn stellt der Inhalt des schraffierten Bogendreiecks 2-3-5 dar. Dies ist jedoch lediglich der aus der Verminderung des Kolbengegendruckes herrührende Gewinn. Ein weiterer Arbeitsgewinn wird dadurch erzielt, daß infolge der nahezu vollkommenen Entleerung jedes Verbrennungsraumes während des jeweils folgenden Ansaugtaktes mehr frisches Gemisch eintritt, als wenn eine erhebliche Menge von Verbrennungsrückständen ,im Zylinder geblieben wäre. Die mittels des beschriebenen Verfahrens erzielte Reinheit der Gesamtladung wirkt auch auf den thermischen Wirkungsgrad günstig ein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Arbeitsverfahren für doppelt wirkende mehrzylindrige Explosionskraftmaschinen, in deren Verbrennungsräumen zeitlich versetzte Zündungen stattfinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsenergie der Gase, welche aus dem jeweils den Explosionstakt vollendenden Verbrennungsraum gegen Ende dieses Taktes mit hohem Überdruck vorauspuffen, dazu nutzbar gemacht wird, um den zur gleichen Zeit den Auspufftakt vollendenden Verbrennungsraum entleeren zu helfen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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