DE182011C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE182011C DE182011C DENDAT182011D DE182011DA DE182011C DE 182011 C DE182011 C DE 182011C DE NDAT182011 D DENDAT182011 D DE NDAT182011D DE 182011D A DE182011D A DE 182011DA DE 182011 C DE182011 C DE 182011C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spindle
- slide
- pressure
- wedge
- vessel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000009924 canning Methods 0.000 description 5
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 3
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 230000009172 bursting Effects 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B7/00—Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
- A23B7/10—Preserving with acids; Acid fermentation
- A23B7/12—Apparatus for compressing sauerkraut
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Confectionery (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53 c. GRUPPE
ANTON LING in CREFELD.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, das Belasten der in Fässern oder sonstigen Einmachbehältern
(seien dieselben von ovaler oder zylindrischer Form) befindlichen Lebensmittel durch Steine, Gewichte oder dergl. zu
ersetzen.
Mit Hilfe der vorliegenden Vorrichtung vermag man einen weit größeren gleichmäßigen
Druck auszuüben, als mit allen bisher ίο hierzu benutzten Belastungskörpern. Die
Handhabung ist eine leichte.
In der Zeichnung stellt Fig. ι den Apparat in seiner vollen Ausführung dar.
Die Preßvorrichtung besteht aus zwei gegenüberliegenden Querbalken a, die eine derartige
Entfernung voneinander haben, daß zwischen ihnen die Schieber b gleiten können.
Die obere Platte α endet mutterartig und dient zur Aufnahme der Spindel c.
so Der glatte Teil k der Spindel c hat einen Vorsprung d, an welchem eine Feder h anliegt.
so Der glatte Teil k der Spindel c hat einen Vorsprung d, an welchem eine Feder h anliegt.
Das andere Ende der Feder h stützt sich gegen eine Platte e, an welcher an jeder Seite
mittels eines Scharniers ein Hebel g befestigt ist.
Die Hebel g sind mit den Schiebern b, die den Druck nach den Seitenwänden des Einmachbehälters
ausüben, beweglich verbunden. Wenn die Spindel c heruntergedreht wird, drückt die Feder h auf die Platte e mit den
daran befestigten Hebeln g und Schiebern b, die nun seitwärts gleiten und gegen die Gefäßwand
gepreßt werden. Infolge dieses Seitendruckes klemmt sich der obere Teil der Vorrichtung im Behälter fest.
Durch weiteres Herunterdrehen der Spindel c wird hierauf der eigentliche Druck auf
die im Behälter aufzubewahrenden Lebensmittel ausgeübt.
Beim Tieferdrehen der Spindel c wird die Feder h zusammengedrückt, so daß Vorsprung
d und Platte e jetzt viel näher zusammenkommen (s. Fig. 2).
Der untere TeU-/ der Spindel c senkt sich
durch das Eindrehen in das viereckige auf dem eigentlichen Druckdeckel j angebrachte
Holz i; sobald der Teil f aufstößt, geht der Deckel j zur Ausführung des Druckes herunter.
Durch die Anordnung der Feder h wird also das Festklemmen des oberen Teiles der
Vorrichtung im Einmachbehälter und die Ausübung des Druckes nach unten ermöglicht,
auch wird durch sie das Zerspringen des Fasses oder dergl. vermieden.
Fig. 3 zeigt denselben Apparat in einer anderen Ausführung.
Statt der Hebel kommen hier die Seitenspindeln r mit Linksgewinden zur Anwendung,
die im Ausläufer der Platte α in Lagern η liegen. An den Enden der Seitenspindeln
r sind mutterartige Lager / angebracht, die mit den Schiebern b in Verbindung
stehen. Die Seitenspindeln r werden mittels Kegelräder m getrieben. Der Hauptantrieb
erfolgt selbstverständlich durch ein mittels eines Keiles ρ um die Hauptspindel beweg-
bares Kegelrad. Der Keil ist an der Hauptspindel festgenietet und nach oben hinaus
etwas zugespitzt, damit später, wenn durch' das Eindrehen der Spindel c der Keil ρ das
5 obere Kegelrad verlassen hat, dieses wieder mit Leichtigkeit in den Keil eingreift.
Fig. 4 zeigt die Stellung nach dem Festklemmen der Schieber und dem Herunterdrehen
der Spindel.
ίο Der Keil ρ hat das obere Kegelrad m zurückgelassen,
was der Fall sein muß, um die Seitenspindeln außer Betrieb zu setzen. Man
hat dabei nur einigermaßen zu berechnen, in wieviel Umdrehungen der Hauptspindel c die
Seitenspindeln r die Schieber b festgedrückt haben.
Der dünne gedrehte Teil f der Spindel c drückt ebenfalls auf das viereckige Holz i,
worauf nach weiterem Herunterdrehen der Spindel c der Deckel j den erwünschten Druck
nach unten ausübt.
Durch das Aussetzen des oberen Kegelrades wird hierbei ein Zerspringen des Einmachbehälters
verhindert. ;
Es ist selbstverständlich, daß der Apparat je nach Größe des Einmachbehälters hergestellt
werden muß bezw. kann.
Ebenso kann derselbe nicht nur aus Holz, sondern auch aus allen Metallen angefertigt
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Belasten von in Fässern, Töpfen oder ähnlichen Gefäßen aufzubewahrenden Lebensmitteln, mit einer durch eine Spindel in das Gefäß einzu- ; lassenden Preßplatte, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Spindel (c) gleich^ zeitig das Auseinandergehen zweier Schieber (b) bewirkt wird,, zu dem Zweck, erst nach Festklemmen der Schieber (b) an den Wandungen des Gefäßes die Ausübung des Druckes mittels der Preßplatte (j) zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.N. Gedrückt in der REicHSDRUCKEitEt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182011C true DE182011C (de) |
Family
ID=446140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT182011D Active DE182011C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE182011C (de) |
-
0
- DE DENDAT182011D patent/DE182011C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE707064C (de) | Spannzwinge | |
| DE566491C (de) | Vorrichtung zum Anloeten oder Anschweissen von Ausguessen an Kesseln oder Kannen o. dgl. | |
| DE202020003340U1 (de) | Einhand-Kniehebelspanner mit beispielhaften Standfuß, welcher an der Unterseite durch Verschraubung drehbar mit einem beispielhaften trapezförmig oder ähnlichen Spannblock verbunden, um eine feste Arretierung auf einem Schweißtisch mit beispielhafter Trapez-Führungsnut zu ermöglichen | |
| DE40962C (de) | Kniehebelpresse mit verstellbarer Oberplatte zum Pressen von keilförmigen Körpern und solchen von gleicher Stärke | |
| DE202019005263U1 (de) | Spannbügel mit Exzenter oder ähnlicher Griffbedienung, auf einer Führungsschiene als Lochtisch-Spannzwinge gleitend | |
| DE20292C (de) | Selbsttätige Blechfesthaltung für Spindelpressen | |
| DE112074C (de) | ||
| DE279695C (de) | ||
| DE234785C (de) | ||
| AT55967B (de) | Vorrichtung zum Verschließen von Flaschen. | |
| DE569826C (de) | Barren mit Einrichtung zum Verstellen der Holmhoehe | |
| DE600280C (de) | Metallstrangpresse mit Blockeinbringevorrichtung | |
| DE50092C (de) | Maschine zum Pressen von Hohlgegenständen aus Blechplatten | |
| DE237472C (de) | ||
| DE517793C (de) | Vorrichtung zur wahlweisen Steuerung von Fluessigkeitsgetrieben durch Hand oder selbsttaetig | |
| DE606680C (de) | Einspannvorrichtung fuer Werkzeug-, insbesondere Schweissmaschinen | |
| DE153018C (de) | ||
| AT8384B (de) | Vorrichtung zum Füllen von Fasern. | |
| DE44559C (de) | Schnellzapfapparat | |
| DE280349C (de) | ||
| DE635948C (de) | Einrichtung an Rohrruecklaufgeschuetzen mit Wiegelafette, deren Schildzapfenachse ferngerichtet ist, zur Aufhebung des beim Rohrruecklauf entstehenden Momentes | |
| DE138415C (de) | Deckelverschluß für cylindrische Fässer. | |
| DE10149246A1 (de) | Dellenhebezange | |
| DE303574C (de) | ||
| DE39274C (de) | Neuerung an der aus Patentschrift Nr. 29788 bekannten Vorrichtung zum bequemen Anzapfen von Fässern u. s. w |