DE182011C - - Google Patents

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DE182011C
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spindle
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
    • A23B7/10Preserving with acids; Acid fermentation
    • A23B7/12Apparatus for compressing sauerkraut

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53 c. GRUPPE
ANTON LING in CREFELD.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1905 ab.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, das Belasten der in Fässern oder sonstigen Einmachbehältern (seien dieselben von ovaler oder zylindrischer Form) befindlichen Lebensmittel durch Steine, Gewichte oder dergl. zu ersetzen.
Mit Hilfe der vorliegenden Vorrichtung vermag man einen weit größeren gleichmäßigen Druck auszuüben, als mit allen bisher ίο hierzu benutzten Belastungskörpern. Die Handhabung ist eine leichte.
In der Zeichnung stellt Fig. ι den Apparat in seiner vollen Ausführung dar.
Die Preßvorrichtung besteht aus zwei gegenüberliegenden Querbalken a, die eine derartige Entfernung voneinander haben, daß zwischen ihnen die Schieber b gleiten können.
Die obere Platte α endet mutterartig und dient zur Aufnahme der Spindel c.
so Der glatte Teil k der Spindel c hat einen Vorsprung d, an welchem eine Feder h anliegt.
Das andere Ende der Feder h stützt sich gegen eine Platte e, an welcher an jeder Seite mittels eines Scharniers ein Hebel g befestigt ist.
Die Hebel g sind mit den Schiebern b, die den Druck nach den Seitenwänden des Einmachbehälters ausüben, beweglich verbunden. Wenn die Spindel c heruntergedreht wird, drückt die Feder h auf die Platte e mit den daran befestigten Hebeln g und Schiebern b, die nun seitwärts gleiten und gegen die Gefäßwand gepreßt werden. Infolge dieses Seitendruckes klemmt sich der obere Teil der Vorrichtung im Behälter fest.
Durch weiteres Herunterdrehen der Spindel c wird hierauf der eigentliche Druck auf die im Behälter aufzubewahrenden Lebensmittel ausgeübt.
Beim Tieferdrehen der Spindel c wird die Feder h zusammengedrückt, so daß Vorsprung d und Platte e jetzt viel näher zusammenkommen (s. Fig. 2).
Der untere TeU-/ der Spindel c senkt sich durch das Eindrehen in das viereckige auf dem eigentlichen Druckdeckel j angebrachte Holz i; sobald der Teil f aufstößt, geht der Deckel j zur Ausführung des Druckes herunter.
Durch die Anordnung der Feder h wird also das Festklemmen des oberen Teiles der Vorrichtung im Einmachbehälter und die Ausübung des Druckes nach unten ermöglicht, auch wird durch sie das Zerspringen des Fasses oder dergl. vermieden.
Fig. 3 zeigt denselben Apparat in einer anderen Ausführung.
Statt der Hebel kommen hier die Seitenspindeln r mit Linksgewinden zur Anwendung, die im Ausläufer der Platte α in Lagern η liegen. An den Enden der Seitenspindeln r sind mutterartige Lager / angebracht, die mit den Schiebern b in Verbindung stehen. Die Seitenspindeln r werden mittels Kegelräder m getrieben. Der Hauptantrieb erfolgt selbstverständlich durch ein mittels eines Keiles ρ um die Hauptspindel beweg-
bares Kegelrad. Der Keil ist an der Hauptspindel festgenietet und nach oben hinaus etwas zugespitzt, damit später, wenn durch' das Eindrehen der Spindel c der Keil ρ das 5 obere Kegelrad verlassen hat, dieses wieder mit Leichtigkeit in den Keil eingreift.
Fig. 4 zeigt die Stellung nach dem Festklemmen der Schieber und dem Herunterdrehen der Spindel.
ίο Der Keil ρ hat das obere Kegelrad m zurückgelassen, was der Fall sein muß, um die Seitenspindeln außer Betrieb zu setzen. Man hat dabei nur einigermaßen zu berechnen, in wieviel Umdrehungen der Hauptspindel c die Seitenspindeln r die Schieber b festgedrückt haben.
Der dünne gedrehte Teil f der Spindel c drückt ebenfalls auf das viereckige Holz i, worauf nach weiterem Herunterdrehen der Spindel c der Deckel j den erwünschten Druck nach unten ausübt.
Durch das Aussetzen des oberen Kegelrades wird hierbei ein Zerspringen des Einmachbehälters verhindert. ;
Es ist selbstverständlich, daß der Apparat je nach Größe des Einmachbehälters hergestellt werden muß bezw. kann.
Ebenso kann derselbe nicht nur aus Holz, sondern auch aus allen Metallen angefertigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Belasten von in Fässern, Töpfen oder ähnlichen Gefäßen aufzubewahrenden Lebensmitteln, mit einer durch eine Spindel in das Gefäß einzu- ; lassenden Preßplatte, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Spindel (c) gleich^ zeitig das Auseinandergehen zweier Schieber (b) bewirkt wird,, zu dem Zweck, erst nach Festklemmen der Schieber (b) an den Wandungen des Gefäßes die Ausübung des Druckes mittels der Preßplatte (j) zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    N. Gedrückt in der REicHSDRUCKEitEt.
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