DE181995C - - Google Patents
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- DE181995C DE181995C DENDAT181995D DE181995DA DE181995C DE 181995 C DE181995 C DE 181995C DE NDAT181995 D DENDAT181995 D DE NDAT181995D DE 181995D A DE181995D A DE 181995DA DE 181995 C DE181995 C DE 181995C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/02—Dismountable rail joints
- E01B11/08—Angle fishplates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 181995 -KLASSE 19«. GRUPPE
Schienenstoßverlaschung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. November 1905 ab.
Die Erfindung erstrebt eine bessere Anlage der Schienenstoßlaschen an den Eisenbahnschienen.
Bekanntlich bildet die Lasche einen Keil, der durch das Anziehen der Laschenschrauben
zwischen den Stützflächen festgeklemmt wird. Da aber die Schienen durch Walzen hergestellt
werden, so zeigen diese Stütz- und Anlageflächen Ungleichmäßigkeiten und Unebenheiten,
auch besitzen sie nicht durchweg gleiche Neigung, was alles einem vollkommenen Anlegen der Laschenflächen an
die Schienenflächen hinderlich ist. Es bleibt vielmehr oft ein geringer Spielraum zwischen
den Laschen- und Schienenflächen, der um so größer ist, je länger die Anlegeflächen
sind, und der die Lockerung der Laschen und der Schrauben beschleunigt.
Mit den bekannten Laschen (auch solchen gekrümmten Querschnitts, der eine gewisse
Federung ergibt) kann man ein gleichmäßiges Anliegen nicht erzwingen, weil die Laschen
sich beim Anziehen der Laschenschrauben festklemmen und dann der Verbiegung, die
für die Anpassung an die verschieden geneigten Anlageflächen notwendig ist, einen
zu großen Widerstand entgegensetzen. Bei der neuen Lasche wird dies dadurch vermieden,
daß die in den Laschenkammern liegenden Laschenschenkel dermaßen winkelförmig nach außen geknickt und am Knickpunkt
geschwächt sind, daß die beiden gegeneinander geneigten Teile sich federnd unabhängig
von einander biegen und den Anlage-
35' flächen der Schienen anpassen können, Die beiden Teile erhalten dabei vorteilhaft ungleiche
Längen, um für den oberen Teil die größtmögliche Biegungslänge zu erhalten. Die Verschwächung am Knickpunkte darf
natürlich nicht soweit gehen, daß die nötige Tragfähigkeit der Lasche unterschritten
wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Verlaschung gemäß der Erfindung
dargestellt.
Fig. ι ist ein Querschnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Schienenstoßes mit der Verlaschung.
α und b sind die Anlageflächen für die Laschen c, c, die die bekannte Winkelform
haben.
Der in der Laschenkammer liegende Laschenschenkel ist bei 4 und 5 so stark gebogen,
daß die Winkelform I, 2, 3 (Fig. 1) entsteht. Der Querschnitt des Teiles 1 nimmt
gegen den Scheitel des Winkels 4 hin stark ab, desgleichen vermindert sich die Wandstärke
des Teiles 3, 2 nach diesem Scheitel hin. Die beiden Teile 1 und 3, 2 federn auf diese
Weise und können sich begrenzt um die Spitze des Winkels 4 als Drehpunkt biegen.:;
Die Biegungslänge des oberen Armes i ist? dabei erheblieh größer gemacht worden'.,als
die des unteren Armes 3, 2. . '
An der Außenseite erhält der obere Teil 1 "65
des Laschenschenkels vorteilhaft eine Abplattung, um dem Schraubenkopf und der Schraubenmutter eine gute Auflage- und
Stützfläche zu geben. Beim Anziehen der Laschenschrauben legt sich die Lasche an-
fangs wie die bekannten Laschen an die Anlageflächen
der Schiene an, soweit es die Unregelmäßigkeiten der Flächen und die Ungenauigkeiten
in der Lage der Stützflächen zueinander gestatten.
Beim Weiteranziehen der Schrauben dagegen verändert die Lasche ihre Gestalt, indem
sich die beiden Teile des in der Laschenkammer liegenden Laschenschenkels unabhängig
von einander vorbewegen und an dem Knickpunkt so gegeneinander verbiegen, daß die an den beiden Stützflächen noch vorhandenen
Spielräume verschwinden. Der kurze Schenkel 2 bis 3 gleitet dabei zuerst vorwärts, dann folgt Schenkel 1, worauf sich
beide Schenkel bis zur vollen Anlage an den Stützflächen der Schiene verbiegen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schienenstoßverlaschung, gekennzeichnet durch eine solche winkelförmige Knickung der in der Laschenkammer liegenden Laschenschenkel unter gleichzeitiger Verringerung der Stärke am Knickpunkte (4),..daß die beiden gegeneinander geneigten Teile (1 und 2) des Laschenschenkels sich beim Anziehen der Laschenschrauben unabhängig von einander den Anlageflächen der Schiene anpassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181995C true DE181995C (de) |
Family
ID=446124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181995D Active DE181995C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181995C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7092025B2 (en) | 2001-02-28 | 2006-08-15 | P & S Technik | Video camera adapter for providing decreased depth of focus |
-
0
- DE DENDAT181995D patent/DE181995C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7092025B2 (en) | 2001-02-28 | 2006-08-15 | P & S Technik | Video camera adapter for providing decreased depth of focus |
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