DE180840C - - Google Patents

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DE180840C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
    • E04B5/12Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with wooden beams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 180840 KLASSE 37b. GRUPPE
FR. J. FRITSCH in BÜCKEBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Lüftung von in Mauerwerk verlegten Balken, deren Kopfenden zur Verhinderung des Anfaulens in einem] Luftraum liegen. Wird dieser Luftraum, wie bisher üblich, einfach durch Nichtausstreichen einer Fuge mit der Außenluft in Verbindung gehalten, so kann es vorkommen, daß durch die Fuge Regenwasser oder andere Feuchtigkeit bis in den Luftraum gelangt, oder daß gar beim Verputzen oder Ausfugen die offen zu haltende Fuge später doch mit Mörtel ausgefüllt wird.
Um dieses zu vermeiden, wird nach der vorliegenden Erfindung ein vorn und hinten offenes Kästchen, zwischen dessen Seitenwänden zwei das Kästchen schräg durchquerende Wände eingefügt sind, in die Lüftungsfuge eingesetzt und in geeigneter Weise verankert.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform des Lüftungskastens mit einer als Anker dienenden Flachschiene von oben gesehen, während Fig. 2 ein Schnitt nach A-B der Fig. 1 und Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie C-D ist. Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht des Kastens. Die Fig. 5 bis 8 zeigenden Einbau der Einrichtung in verschiedenen - Ansichten,
Die Seiten wände abcd des Kästchens sind aus einem Blechstreifen zusammengebogen, ■ von dem das eine Ende e zur Einlage in eine wagerechte Mauerfuge bestimmt ist und mit abgebogenen Endflanschen e1 e2 zur Verankerung in der nächsten senkrechten Mauerfuge versehen ist. Das andere
des Blechstreifens ist durch einen Niet g mit der Schiene e verbunden. Die Höhe des Kästchens, also auch der Seitenwände b und d, entspricht der Höhe eines Mauersteines, und die Länge der Schiene e ist zweckmäßig gleich der Breite eines Mauersteines. In der Längsrichtung des Kästchens sind zwei schräg nach oben verlaufende Wände h und i angeordnet. Von diesen ist die obere Wand h mit ihrem oberen umgebogenen Ende ft1 an der Deckenwand c vernietet und am unteren Ende mit einer Umbiegung /j2 versehen. Die untere Wand i ist mit seitlichen Flanschen i1 an der Innenseite der Wände b, d befestigt und geht an der Rückseite des Kästchens in eine Wand i2 mit seitlichen Flanschen i3 über, die an der Außenseite der Wände b, d vernietet sind. Oben endet die Wand Ϊ2 in einer Umbiegung i4, welche in das Innere des Kästchens hineinragt, so daß durch Wind heraufgetriebenes Wasser auf die Wand i zurücktropfen muß. An ihrem unteren Ende ragt die Wand i aus dem Kästchen um ein Stück is hervor, welches als Wassernase dient. Das umgebogene obere Ende i4 der Hinterwand z2 liegt höher als das umgebogene untere Ende h2 der Vorderwand h.
Bei Verlegung des Kästchens im Mauerwerk wird der Raum oberhalb der Wand h zweckmäßig mit Mörtel k gemäß Fig. 3. ausgefüllt, während die zwischen den Wänden h und i und Ϊ2 verbleibende Öffnung dazu dient, der offenen Fuge, in welche das Kästchen gegenüber dem Balkenende eingefügt ist, stets frische Luft zuzuführen. Dadurch, daß das obere Ende der Hinterwand i2 höher
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liegt als das untere Ende der Vorderwand h, ist verhütet, daß Regentropfen oder Schnee in die Fuge eindringen.
Die Anordnung des Lüftungskastens in der Mauer zeigt Fig. 5 und 6, wo / der Balken, m die offen bleibende Mauerfuge und η das am Eingang dieser Fuge angeordnete Kästchen ist. Von diesem bleibt die untere öffnung im Mauerwerk stets -sichtbar, ob die Wandfläche nun verputzt ist wie in Fig. 7 oder nicht, wie in Fig. 8.
Das Kästchen kann ■ statt aus Metall auch aus Ton angefertigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Lüftung der Kopfenden von in Mauerwerk eingelegten Balken, gekennzeichnet durch einen in die Mauerfuge einzusetzenden Kasten mit zwei von außen aus ansteigenden, einen Lüftungskanal begrenzenden Wänden, in solcher Anordnung, daß die obere Kante der unteren Wand höher liegt als die Unterkante der oberen Wand, so daß das Eindringen von Feuchtigkeit in den Luftraum vor dem Balkenkopf verhindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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