DE1807373C - Vorrichtung zum Herstellen eines gewell ten flexiblen Schlauches aus Kunststoff - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen eines gewell ten flexiblen Schlauches aus Kunststoff

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DE1807373C
DE1807373C DE1807373C DE 1807373 C DE1807373 C DE 1807373C DE 1807373 C DE1807373 C DE 1807373C
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hose
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English (en)
Inventor
Patrick William Lancashi re OBnan (Großbritannien)
Original Assignee
Compoflex Co Ltd , Delph, Lan cashire (Großbritannien)

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Description

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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Her- Strangpresse zwei mit axialem Abstand zueinander stellen eines gewellten flexiblen Schlauches aus Kunst- angeordnete Transportvorrichtungen aus jeweils zwei stoff mit einer Strangpresse zum Auspressen eines umlaufenden Bändern vorzusehen, wobei audi die über einen an dieser befestigten Dorn führbaren Bänder der beiden Transportvorrichtungen mit unter-Hohlstranges, einer Einrichtung zum Veiformen der 5 schiedlicher Geschwindigkeit angetrieben werden. Wand des Hohlstranges in ringförmige axial vonein- Hier wird jedoch ein glattes Kunststoffroh,· herander distanzierte VVellen, einer mit Abstand von gestellt, wobei die in Strangpreßrichtung nachfolgende diese.· angeordneten Einrichtung zum Zusammen- Transportvorrichtung mit der höheren Umlaufdrücken der Wellen in Längsrichtung durch Ab- geschwindigkeit angetrieben wird. Diese Vorrichtung bremsen der Geschwindigkeit des Schlauches vom io dient somit dem Recken des hergestellten Rohres und Schlauchumfang her, einer Heizvorrichtung zum Er- nicht etwa dem Ausbilden oder dem Zusammendrükwärmen nnd einer in Bewegungsrichtung des Schlau- ken von Rohrwellen.
ches dieser nachgeordneten Kühlvorrichtung zum Ab- Bei einer zweckmäßigen Ausbildung sind die Gekühlen des Schlauches. schwindigkeiten der Bänder der ersten Transportvor-
Einc derartige Vorrichtung ist aus der deutschen 15 richtung und der Bänder der zweiten Transportvor-Auslegeschrift 1211 789 in Verbindung mit dem zu- richtung voneinander unabhängig regelbar. Diesj gehörigen Hauptpa.ent 1 203 940 bereits bekannt. Maßnahme gestattet es, die Rohrweiten jeweils in Dort erfolgt das Abbremsen des Kunststoffschlauch^ einem solchen Ausmaß axial zusammenzudrücken, mittels einer ortsfesten rohrförmigen Vorrichtung, an daß der hergestellte Schlauch optimale Eigenschaften die der Kunststoffschlauch durch Unterdruck an- 20 erhält. Insbesondere wurde festgestellt, daß es zweckgesaugt und dabei infolge der Reibung abgebremst mäßig ist, das Zusammendrücken der Wellungen nur wird. Bei dieser Arbeitsweise besteht jedoch die Ge- so weit vorzunehmen, daß zwischen benachbarten fahr, daß der zuvor mittels der Heizvorrichtung er- Wellungen noch ein geringer Abstand verbleibt. Dawärmte plastische Kunststoff am Bremsrohr anhaftet durch erhält der Schlauch nicht nur eine hohe Flexi- und eine in Umfangsrichtung und/oder in Längs- 45 bilität, sondern es verschwinden auch die lästigen richtung ungleichmäßige Verformung erfährt. Dabei Pfeifgeräusche, dip bei Luftströmungen iurch gekönnen auch in nachteiliger Weise, insbesondere wellte Schläuche auftreten. Dabei ist das Ausmaß des infolge eines ungleichmäßigen Durchlaufs durch Zusammendrücken;, der Wellungen vom Schlauchdas Bremsrohr, benachbarte Wellui:/,en aneinander- durchmesser und von der Wanddicke des Schlauches gedrückt und verklebt weiden, so daß tfznn der her- 30 abhängig, die bei Staubsaugerschläuchen vorzugsgestellte Schlauch nicht die gewünsch^n Eigenschaf- weise etwa 0,4 mm beträgt.
ten und insbesondere nicht die hohe Flexibilität auf- Zweckmäßigerweise ist das Verhältnis der Geweist, die er beispielsweise im Falle der Verwendung «chwindigkeit der Bänder der ersten Transportvorals Staubsaugerschlauch haben soll. richtung zu der Geschwindigkeit der Bänder der
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die be- 35 zweiten Transportvorrichtung zwischen 1,5 : 1 und
kannte Vorrichtung derart zu verbessern, daß dieser 2:1, vorzugsweise auf 1,62 : 1 regelbar. Diese Werte
Nachteil ausgeschaltet wird und ein Erzeugnis von haben sich als für den Regelfall geeignet erwiesen,
hoher Qualität erhalten wird. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind die
Zur Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Er- Bänder der ersten, Transportvorrichtung mit einer
findung die Einrichtung zum Zusammendrücken der 40 etwas größeren Geschwindigkeit als der Strangpreß-
Wellen aus zwei im Abstand voneinander angeordne- geschwindigkeit antreibbar. Es hat sich als günstig
ten Transportvorrichtungen mit je zwei mit Greif- für die Arbeitsweise der gesamten Vorrichtung er-
flächen an gegenüberliegenden Seiten des Schlauches wiesen, wenn dii: erste Transportvorrichtung in die-
antiegenden endlosen antreibbaren Bändern, wobei ser Weise angetrieben wird.
die Bänder der in Bewegungsrichtung des Schlauches 45 Bei einer weiteren zweckmäßigen Ausführungs-
e/sten Transportvorrichtung mit einer höheren Ge- fonn sind die Heilvorrichtung und die Kühlvorrich-
schwindigkeit als die Bänder der zweiten Transport- tung zwischen den beiden Transportvorrichtungen
vorrichtung antreibbar sind und der Dorn sich bis angeordnet.
in den Bereich der zweiten Transportvorrichtung er- Die Erfindung wird im folgenden an Hand schemastreckt, jo tischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
Bei dieser Ausbildung bewegen sich die umlaufen- näher erläutert.
den Bänder der Transportvorrichtungen mit dem Fig.) ist eine schematische Darstellung einer Vor-
Schlauch und üben daher eine ihrer Umlaufgeschwin- richtung;
digkeit entsprechend genau definierte Bremswirkung F i g. 2 zeigt teilweise im Schnitt und teilweise in auf den Schlauch aus, so daß dessen Wellen in Um- 55 einer Seitenansicht ein Stück eines mit der Vorrich- fangsrichtung wie in Schlauchlängsrichtung völlig tang nach F i g. 1 hergestellten flexiblen Schlauches, gleichmäßig und in einem genau kontrollierbaren Die in F i g. 1 !gezeigte Vorrichtung umfaßt eine Ausmaß zusammengedrückt werden. Dadurch wird nur teilweise dargestellte Strangpresse 10, die die Herohne wesentlichen Vorrichtungsaufwand ein ein· stellung eines gewellten, flexiblen Schlauches ermögwandfreies Erzeugnis erhalten, das allen Anfordcrun- 60 licht. An der Mündung, vorzugsweise am Dorn der gen entspricht. Dabei ist die Vorrichtung zur Ver- Strangpresse 10 ist ein leichter, rohrförmiger Dorn 11 arbeitung jede« Kunststoffs geeignet, der sich strang- befestigt, auf den der ausgepreßte Schlauch 12 aufpressen läßt. Insbesondere jedoch ist die Vorrichtung geschoben wird. Nahe der Mündung der Strangpresse nach der Erfindung zum Herstellen von Schläuchen 10 ist eine zwei umlaufende endlose Bänder umaus Polypropylen vorgesehen. t$ fassende Transportvorrichtung 13 angeordnet. Diese
Aus der Zeitschrift »Der Plastverarbeiter«, 1959, umfaßt zwei antreibbare, endlose Bänder 14 und 15, Heft 12, S. SOO, Abb. 23, ist es zwar bereits bekannt, die mit Greifflächen versehen sind. Die beiden Bän-
im Nahmen der Herstellung von Rohren mittels einer der 14,15 sind einander diametral gegenüber auf ent·
gegengesetzten Seiten des Dorns !1 so angeordnet, daß die Greifflächen nach innen gerichtet sind und den auf dem Dorn 11 gleitenden Schlauch 12 erfassen können. Das Band 14 wird entgegen dem Uhrzeigersinne angetrieben, während das Band 15 im Uhrzeiger..in;ie angetrieben wird, um den Schlauch 12 längs des Dorns 11 zu bewegen. Während des Betriebs der Vorrichtung wird der Dom 11 in den aus dtr Strangpresse 10 austretenden Schlauch 12 eingeführt, bevor dieser zu der Transportvorrichtung 13 gelangt. Dann wird der Dorn 11 am Dom der Strangpresse 10 befestigt.
Eine zweite Transportvorrichtung 16 ist in einem größeren Abstand von der Strangpresse 10 angeordnet; die Transportvorrichtung 16 umfaßt zwei den Bändern 14 und 15 ähnliche Bänder 17 und 18. Das Band 17 wird entgegen dem Uhrzeigersinne angetrieben, während das Band 18 im Uhrzeigersinne angelrieben wiru. Die Bänder 17,18 der Transportvorrichtung 16 werden mit einer Geschwindigkeit an- ao getrieben, die etwa der Hälfte der Laufgeschwindigkeit der Bänder 14,15 der Transportvorrichtung 13 entspricht, so daß der Schlauch 12 zwischen den Transponvorrichtungen 13 und 16 zusammengedrückt wird; die Transportvorrichtung 13 wird mit »5 einer Geschwindigkeit angetrieben, die um einen Bruchteil höher als die Geschwindigkeit ist, mit der der Kunststoff von der Strangpresse 10 abgegeben wird.
Zwischen den Transportvorrichtungen 13 und 16 sind eine Heizvorrichtung 1? und eine Kühlvorrichtung 20 angeordnet. Die Heizvorrichtung 19 ist der Transportvorrichtung 13 benachbart, während die Kühlvorrichtung 20 der Transportvorrichtung 16 benachbart ist. Als Heizvorrichtung 19 kann man einen Ofen benutzf n. Die Kühlvorrichtung 20 ist in F i g. 1 als Kuhlrohrschlange dargestellt. Der Schlauch 12 wird in der Heizvorrichtung 19 erweicht, so daß er leichter axial zusammengedrückt werden kann, und in der Kühlvorrichtung 2® wird der Schlauch in seiner endgültigen Form fixiert.
Der in F i g. 2 gezeigte, in der Längsrichtung zusammengedrückte flexible gewellte Schlauch 21 ist mit einer geklöppelten Umhüllung 22 aus Polyäthylen von hoher Dichte versehen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Herstellen eines gewellten flexiblen Schlauches aus Kunststoff mit einer
45 Strangpresse zum Auspressen eines über einen an dieser befestigten Dorn führbaren Hnhlstranges, einer Einrichtung zum Verformen dei Wand des Hohlstranges in ringförmige, axial voneinander distanzierte Wellen, einer mit Abstand von dieser angeordneten Einrichtung zum Zusammendrücken der Wellen in Längsrichtung durch Abbremsen der Geschwindigkeit des Schlauches vom Schlauchumfang her, einer Heizvorrichtung zum Erwärmen und einer in Bewegungsrichtung des Schlauches dieser nachgeordneten Kühlvorrichtung zum Abkühlen des Schlauches, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Zusammendrücken der Wellen aus zwei im Abstand voneinander angeordneten Transportvorrichtungen (13,16) mit je zwei mit Greifflächen an gegenüberliegenden ~:iten des Schlauches anliegenden endlosen, antrtibbaren Bändern (14, 15 bzw. 17,18) besteht, wobei die Bänder (14, 15) der in Bewegungsrichtung des Schlauches ersten Transportvorrichtung (13) mit einer höheren Geschwindigkeit als die Bänder (17, 18) der zweiten Transportvorrichtung (16) antreibbar sind und der Dorn (11) sich bis in den Bereich der zweiten Transportvorrichtung (16) erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeiten der Bänder (14,15) der ersten Transportvorrichtung (13) und der Bänder (17,18) der zweiten Transportvorrichtung (16) voneinander unabhängig regelbar sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Geschwindigkeit der Bände· (14, 15) der ersten Transportvorrichtung (13) zu der Geschwindigkeit der Bänder (17,18) der zweiten Transportvorrichtung (16) zwischen 1,5 : 1 und 2.1, vorzugsweise auf 1,62 / 1 regelbar ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (14,15) der ersten Transportvorrichtung (13) mit einer etwas größeren Geschwindigkeit als der Strangpreßgeschwindigkeit antreibbar sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Transportvorrichtungen (13,16) die Heizvorrichtung (19) und die Kühlvorrichtung (2D) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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