DE180271C - - Google Patents

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DE180271C
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bottle
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/20Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
    • B65D47/26Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts
    • B65D47/261Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts having a rotational or helicoidal movement
    • B65D47/263Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts having a rotational or helicoidal movement between tubular parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die zur Abgabe beliebiger Teilmengen fön unter Druck stehenden Flüssigkeiten ohne Druckverlust vielfach üblichen Siphonverschlüsse für Flaschen sind für den Massengebrauch zu umständlich und kostspielig. Eine einfache Übertragung der für tropfenweise Abgabe von Arzneien bekannten Habnstöpselverschlüssej bei denen in bestimmter Stellung die Bohrung des in den Flaschenhals eingeschliffenen Hahnkükens mit einer Aussparung im Flaschenhals zur Deckung gelangt und so der Flüssigkeit den Durchtritt gestattet, ist nicht ohne weiteres möglich. Der Hahnstöpsel müßte nicht allein gegen den auf seinem Querschnitt lastenden Flüssigkeitsdruck durch eine äußere Befestigung gehalten werden, sondern von dieser müßte noch eine Gegenkraft auf den Stöpsel zur Herstellung des. erforderlichen Dichtungsdruckes ausgeübt werden. Ganz abgesehen davon, daß mit der Abnutzung ein Nachlassen dieses Gegendruckes eintreten würde, wäre durch denselben auch ein schwereres Drehen des Hahnes bedingt.
Die Erfindung betrifft einen Hahnstöpsel-Verschluß für den genannten Zweck, bei dem der Hahnküken in bekannter Weise durch einen an der Flasche befestigten Überwurf gegen Heraustreiben gesichert ist, die Dichtung aber durch einen an sich bekannten, in· den Flaschenhals eingelegten, sich an den drehbaren Hahnkonus anschmiegenden Gummiring bewirkt wird, der eine Aussparung besitzt, mit der in der oben erläuterten
Weise die Bohrung des Hahnes bei Drehung zur Deckung gebracht werden kann·. Die Sieherung des Hähnkonus hat hier nur den auf den Querschnitt desselben ausgeübten Flüssigkeitsdruck auszuhaken, während die Abdichtung im wesentlichen von dem Innendruck und' der Abnutzung unabhängig gemacht ist.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der gekennzeichneten Neuerung, bei der der Hahnkonus durch einen unlösbaren Überwurf an der Flasche befestigt ist und der abdichtende Gummiring in eine besondere umlaufende Wulst des Flaschenhalses eingelegt ist. Fig. ι ist ein Querschnitt durch den Oberteil der Flasche, Fig. 2 der Gummiring für sich, Fig. 3 ein Querschnitt senkrecht zu dem nach Fig. 1.
In die umlaufende Hohlwulst α im Flaschenhals ist der Gummiring b eingesetzt und so gegen Verschieben gesichert. In die Bohrung des Ringes ,b ist der unten entsprechend angeschärfte Hahn' c eingesetzt, der. mittels eines knebeiförmigen Ansatzes gedreht werden kann. Der Überwurf d, der über den verdickten Rand des Halses gebördelt ist, sichert den· Hahn c gegen Heraustreiben, ohne ihn an der Drehung zu hindern. Die Bohrung e des Hahnes c besitzt einerseits in Höhe des Gummiringes b eine seitliche Abzweigung, andererseits eine Mündung g nach außen in dem knebeiförmigen Ansatz. Der Gummiring b hat nach dem Innern der Flasche zu eine Aussparung f erhalten.
Die Füllung der beschriebenen Flasche erfolgt in der Weise, daß der Verschluß so eingestellt wird, daß die Aussparung f und die Bohrung e sich decken; wird jetzt die Mündung g gegen die Abfüllvorrichtung gehalten und diese g-eöffnet, so füllt sich die Flasche mit der betreffenden Flüssigkeit und der über dieser verbleibende Raum mit gepreßter Kohlensäure. Eine Drehung des Hahnes bezw.
ίο der Flasche gegen den Hahn stellt den völligen Abschluß her; die gefüllte Flasche ist für den Versand und die Aufbewahrung fertig. Zwecks Entnahme einer gewünschten Flüssigkeitsmenge wird die Flasche so gehalten, daß der Verschluß sich unten befindet, worauf dieser für die erforderliche Zeit geöffnet wird. Wird der Verschluß vor Umkehren der Flasche wieder geschlossen, so ist jeder Druckverlust durch unmittelbares Ausströmen vermieden. Der angebrochene Inhalt gelangt mit der Luft nicht in Berührung, so daß ein Verderben ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Hahnstöpselverschluß für Flaschen mit flüssigem, unter Druck stehendem Inhalt mit das Heraustreiben des Hahnkonus sicherndem, auf der Flaschenmündung befestigtem Überwurf, gekennzeichnet durch
    * einen an sich bekannten, im Flaschenhals eingelegten, als Abdichtung und Führung, des drehbaren Hahnkonus dienenden Gummiring mit einer bei Drehung des Hahnes mit dessen Bohrung in bekannter Weise zur Deckung kommenden Aus-
    • sparung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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