DE1801083B2 - Verfahren zum Verseilen von Elementen für Kabel, insbesondere für Nachrichtenkabel, mit abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichtung - Google Patents
Verfahren zum Verseilen von Elementen für Kabel, insbesondere für Nachrichtenkabel, mit abschnittsweise wechselnder VerdrillungsrichtungInfo
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Description
Verseilelemente während der Umkehrung der Dreh- Zwischenspeichers in einem Zug auf den e
richtung des Zwischenspeichers zu vermindern. η = Null abgebremst wird.
Hierzu ist eine besondere Steuerung der Abzugsge- In Weiterführung des Erfindungsgedankens yer-
schwindigkeit der Verseilelemente erforderlich. harrt der Zwischenspeicher kurzzeitig im ^Φ""«·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei 5 der Drehzahl. Damit wird eine sanfte Umsteuerung
der SZ-Verseilung von Elementen für Kabel die der Drehricbtung erreicht, wodurch sieb gering
Tün°e der Umkehrstellen der Verdrillungsrichtung in Materialbeanspruchungen sowohl fur die verseuc
deTaus den Elementen gebildeten Verseileinheit mente als auch für die Verseilvomchtußg ergeben,
möglichst klein und damit die Gefahr des Aufseilens die Lebensdauer dieser Vorrichtung wira aauuin
r1er°SZ-verseilten Elemente an diesen Stellen mög- io wesentlich erhöht. λ,««·,η
£st hering zu halten. An Hand eines in Fig. 1 dargestellten Ausfuh-
Zur° Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung rungsbeispieles sei die Erfindung naher erläutert
eine entsprechende Steuerung der die Elemente zu Die Fig.2 und3 zeigen Diagramme tut aea νe
einer Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder lauf der Drehzahl η eines Zwischenspeicners "°JJ
Verdrillungsrichtung verseilenden Vorrichtung vor. 15 Geschwindigkeit v, mit der die versJ diesem
Die Erfindung geht hierzu von einem Stand der einem Zwischenspeicher zugeführt unc von diesem
Technik aus, wie er in der erwähnten Zeitschrift wieder abgezogen werden.
,Wi e and Wire Products« beschrieben ist. Hiernach Fig. 1 zeigt den ζ^
*st\, bekannt, die Verseilelemente einem umlaufen- Verseilelemente 2, beispielsweise %
Sn seine Drehrichtung periodisch wechselnden *o beladern, durch den Nippel 19zugeführt
Zwischenspeicher zuzuführen und von diesem mit schenspeicher zur V**^1^^^^
gleicher Geschwindigkeit wieder abzuziehen und die ei.:em Sternvierer, verseilt und wiederfa abgg
luführungs- bzw. Abzugsgeschwindigkeit der Ver- werden. Der Zwischenspeicher 1 besteht aus oer
SSmente während der Umsteuerung der Dreh- Speicherscheibe4, der^laufrollejf uncder Abtauf_
richtun« des Zwischenspeichers zu vermindern. Ge- *5 rolle 6. Er ist in nlcV ^f t LrS entspre-
S deDr Erfindung ist 'vorgesehen, daß die Zufüh- gen daß er sich ^^^S^^l^^
runes- bzw. Abzugsgeschwindigkeit der Versdiele- chend den dargeste £η ^\£Γ^6 Auflauf.
mente der Drehzahl des Zwischenspeichers stets, also als auch rechtsherum °«™°>?°Ρ^Τ angeord-
?uch bei Änderungen der Drehzahl, proportional ist rolle 5 und die Ablau rolle6 smd dab« ο angeor
und daß die beim Drehrichtungswechsel an sich zu- 30 net daß der Auf aufpunkM unc1 der ADi^P
nächst gleichmäßig abnehmende Drehzahl des Zwi- der Verseileinheit au der Auflauf bzv£ A
Seitenspeichers in der Nähe des Nullpunktes der in der-durch den Mitte punk der ί>ρ£
Drehzahl kurzzeitig konstant oder nahezu konstant ggenden ^^
1StDurch die Erfindung wird erreicht, daß die Ver- 35 beim ^
drillune der Verseilelemente über den gesamten Lan- als auch der
genabschnitt eines die gleiche Verdrillungsrichtung rotierenden ^
Aufweisenden Längenabschnittes der Verseileinhdt Die dem um die
konstant ist, so daß die Verseileinheit also auch im seine Drehnchtiing persisch
Bereich der Umkehrung der Verdrillungsrichtung ge- 40 schenspeicher 1 ^geführten V
nügerd verseilt ist. Außerdem ist gewährleistet daß den beim ^*f™J^
der Zeitpunkt des Drehrichtungswechsels des Zwi- Punkt A mit
schenspekhers sehr genau mit dem Zeitpunkt über- ^^^
einstimmt, zu dem ein neuer Längenabschnitt der sie auf die p
Verseileinheit au=, dem Zwischenspeicher auszulau- 45 der gewünschten ^.^
fen beginnt. Würde nämlich zwischen beiden Zeit- lungsnchtuag aufweisenden
punki eine Diffeienz auftreten, wie es bei den be- fach umschlungen "^»
kannten SZ-Verseilvorrichtungen der Fall sein kann, schl ngung d S
so würde der in diesem Zeitraum aus dem Zwischen- des '-^?
speicher auslaufende Abschnitt mit einer Verdrillung 50 8leich^J
ti nicht beabsichtigter Richtung beaufschlagt, die tes ^
sich der bereits vorhandenen VerdnUung überlagert.
Auch auf diese Weise könnten Abschnitte entstehen,
die eine sehr schwache oder gar kerne Verdrillung gefüllt 1
aufweisen. Dies ist jedoch bei einer gemäß der Erftn- 55 chers
dung betriebenen SZ-Verseilvornchtung mcht der ^
rotierenden,
^ Zwi!
bestimmten
J^ die
?weLndel Abschnit-J^rändert
werden. ^ die gleiche Längenabschnitt ichenspeidie
Verseileinheit über die
Die genaue Übereinstimmung der beiden erv^hn ^
ten Zeitpunkte ergibt sich aus der fur die Erfindung sie der
wesentlichen Erkenntnis, daß der für die Umkehr der 60 lauft in den
Drehrichtung dns Zwischenspeichers durch dessen em de mJ
ein neuer Abschnitt e esetztel-
Zwischenspeicher
ι s
Drehrichtungswechsels sehr hohen Drehzahl des gert.
wuse
ichnittsweisc wechselnd mit zwei entgegengesetzt
gleich großen Verdrillungen versehen.
Der Verlauf der Drehzahl η des Zwischenspeichers
über der Zeit / ist in dem Diagramm in F i g. 2 dargestellt.
Die Drehzahl η des Zwischenspeichers ist stets, also auch bei Änderung der Drehzahl, der Zuführungs-
bzw. Abzugsgeschwindigkeit ν der Verseilelerrtente proportional.
Die Drehzahl« schwankt mit der PeriodeL zwischen
den beiden Werten + M1 und — M1. Der Übergang
von der einen Drehrichtung auf die andere Drehrichtung erfolgt dabei folgendermaßen:
Zum Zeitpunkt tv der durch ein die Anzahl der
Umdrehungen des Zwischenspeichers registrierendes Zählwerk vorgegeben ist, wird der Antrieb des Zwischenspeichers
ausgeschaltet. Infolge der Reibungskräfte nimmt dann die Drehzahl η zunächst gleichmäßig
ab. Sie erreicht zum Zeitpunkt t2 den von einem Drehzahlmesser überwachten, sehr kleinen
Wert M2. Daraufhin wird die Antriebsvorrichtung des Zwischenspeichers für eine kurze Zeit noch einmal,
beispielsweise mit verringertem Drehmoment, eingeschaltet und läßt ihn kurzzeitig mit der Drehzahl M2
umlaufen. Nach dem erneuten Abschalten zum ebenfalls durch ein Zählwerk vorgegebenen Zeitpunkt ta
kommt der Zwischenspeicher zum Zeitpunkt T1 zum Stillstand. Nach einer kurzen Pause beginnt er sich
dann ir. der anderen Richtung zu drehen. Die Drehzahl nimmt stetig zu, bis sie den Wert — M1 erreicht.
Der Drehrichtungswechsel erfolgt im weiteren Verlauf mit der Periode L zu den Zeitpunkten T2, T3
usw. Dabei entspricht die Periode L dem Zeitraum, in dem eine der Speicherkapazität des Zwischenspeichers
entsprechende Länge der Verseilelemente in den Zwischenspeicher einläuft. Wegen der Proportionalität
zwischen der Zuführungs- bzw. Abzugsgeschwindigkeit ν der Verseilelemente und der Drehzahl
μ des Zwischenspeichers entspricht die Periode L in gleicher Weise dem Zeitraum, in dem der
Zwischenspeicher die für einen die gleiche Verdrillungsrichtung aufweisenden Abschnitt konstante Anzahl
der Umdrehungen ausführt.
Durch den zunächst gleichmäßig abnehmenden und in der Nähe des Nullpunktes der Drehzahl kurzzeitig
konstanten oder nahezu konstanten Verlauf der Drehzahl wird erreicht, daß die Verseilperiode L sehr
genau eingehalten wird. Dies ist erforderlich, damit der Drehrichtungswechsel des Zwischenspeichers zu
genau dem Zeitpunkt erfolgt, zu dem ein neuer Längenabschnitt der Verseileinheit aus dem Zwischenspeicher
auszulaufen beginnt. Ergibt sich zwischen beiden Zeitpunkten eine Differenz, so wird der in
diesem Zeitraum aus dem Zwischenspeicher auslaufende Abschnitt mit einer Verdrillung in nicht beabsichtigter
Richtung beaufschlagt, die sich der bereits vorhandenen Verdrillung überlagert. Dadurch entstehen
Abschnitte, die eine sehr schwache oder gar keine Verdrillung aufweisen.
Der Verlauf der Geschwindigkeit ν über der Zein,
mit der die Verseilelemente dem Zwischenspeicher zugeführt und von diesem wieder abgezogen werden,
ist in F i g. 3 dargestellt. Die Zuführungs- bzw. Abzugsgeschwindigkeit ν der Verseilelemente der Drehzahl
η des Zwischenspeichers ist stets, also auch bei Änderungen der Drehzahl, proportional. Dieser Zusammenhang
ist aus einem Vergleich mit dem Diagramm für die Drehzahl η in F i g. 2 leicht zu ersehen.
Durch die Proportionalität beider Größen wird erreicht, daß die Verdrillung eines die gleiche Verdrilluriijsrichtung
aufweisenden Längenabschnittes der Verseileinheit über den gesamten Längenabschnitt
konstant ist. Die Verseileinheit ist also auch im Bereich der Umkehrung der Verdrillungsrichtung
genügend verseilt, so daß zusätzliche Mitnahmen, die ein Aufdrallcn der Verseileinheit verhindern,
nicht erforderlich sind.
Eine Anordnung zum Verseilen von Elementen für
ίο Kabel, insbesondere für Nachrichtenkabel, besteht
aus mehreren nach dem Verfahren nach der Erfindung betriebenen Vorrichtungen, die parallel arbeitend
angeordnet sind und mit denen eine weitere, die von den parallel arbeitend angeordneten Vorrichtungen
gelieferten Verseileinheiten verseilende Verseilvorrichtung in Reihe liegt. Dadurch ist es möglich,
zwei Verseilvorgänge im gleichen Arbeitsgang zusammenzufassen. Bei der weiteren Verseilvorrichtung
kann es sich um eine drehende, die Verseilein-
ao heiten in einem Verseilnippel verseilende Aufwickeltrommel handeln. Zweckmäßig enthält diese Verseilvorrichtung
aber ebenfalls einen rotierenden Zwischenspeicher, der nach dem Verfahren gemäß der
Erfindung betrieben wird.
as Ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung zum
Verseilen von Elementen für Kabel, insbesondere für Nachrichtenkabel, bei der mit mehreren parallel arbeitend
angeordneten, einen rotierenden Zwischenspeicher enthaltenden Vorrichtungen eine weitere,
ebenfalls einen rotierenden Zwischenspeicher enthaltende und die von den parallel arbeitend angeordneten
Vorrichtungen gelieferten Verseileinheiten verseilende Verseilvorrichtung in Reihe liegt, ist in der
F i g. 4 schematisch dargestellt.
Die von den raumfest gelagerten Vorräten 8 ablaufenden Nachrichtenkabeladern 2 werden in fünf parallel
arbeitenden Zwischenspeichern 1 jeweils zu viert zu den Sternvierern 9 verseilt und im gleichen
Arbeitsgang von dem Zwischenspeicher 14 zu dem Grundbündel 15 verseilt. Die Abzugsgeschwindigkeit
der Nachrichtenkabeladern 2 wird durch die Drehzahl der Abzugsscheibe 17 festgelegt.
Je vier Adern 2 werden zunächst den umlaufenden, ihre Drehrichtung periodisch wechselnden Zwischenspeichern
1 zugeführt. Sie werden beim Einlaufen in die Zwischenspeicher in einer bertimmten
Richtung miteinander verseilt. Dabei ist es zweckmäßig, die Drehzahl und gegebenenfalls die Drehrichtung
der parallel arbeitenden Zwischenspeicher un-
terschiedlich zu wählen. Auf diese Weise wird eine elektrische Entkopplung der später zum Grundbündel
15 verseilten Sternvierer 9 sichergestellt. Wenn die Zwischenspeicher mit jeweils einem die gleiche
Verdrillungsrichtung aufweisenden Abschnitt gefüllt sind, wird die Drehrichtung aller Zwischenspeicher
umgekehrt. Dadurch werden die Sternvierer beim Auslaufen aus den Zwischenspeichern mit einer zusätzlichen
gleichsinnigen Verdrillung versehen, die sich der ersten, beim Einlaufen in die Zwischenspei-
eher erfolgten Verdrillung überlagert. Gleichzeitig laufen in die Zwischenspeicher neue Abschnitte ein,
die mit einer Verdrillung in entgegengesetzter Richtung verseilt werden. Wenn die Zwischenspeicher mit
den neuen Abschnitten gefüllt sind, wird die Dreh-
richtung erneut umgekehrt, so daß auch diese Abschnitte
beim Auslaufen aus den Zwischenspeichern mit einer zusätzlichen gleichsinnigen Verdrillung versehen
werden, die sich der ersten Verdrillung überla-
2697
7 8
gcrt. Auf diese Weise werden die Sternvierer ab- auch dieser Abschnitt beim Auslaufen aus dem Zwi-
schnittswcisc wechselnd mit zwei entgegengesetzt schenspeicher mit einer zusätzlichen, gleichsinnigen
gleich großen Vcrdrillungcn versehen. Verdrillung beaufschlagt wird, die sich der ersten
Im Anschluß an die Verseilung der Adern 2 zu Verdrillung überlagert. Auf diese Weise wird auch
•Jen Sternvierern 9 durchlaufen diese den Längen- 5 das Grundbündel 15 abschnittsweise wechselnd mit
speicher 10, der aus je zwei hintereinander angcord- zwei entgegengesetzt gleich großen Vcrdrillungcn
nctcn Umlenkrollen 11 und 12 besteht. Diese Um- versehen.
lenkrollen werden von den einzelnen Sternvierern 9 Von dem hinter dem Zwischenspeicher 14 anverschieden
oft umschlungen. Dadurch ergibt sich geordneten Zentralspinner 16 wird das SZ-verseilte
für jeden einzelnen Sternvierer eine unterschiedliche io Grundbündel 15 mit einer Kennzeichnungswendel
Weglänge beim Durchlaufen der Wegstrecke zwi- versehen und hinter der sich in Pfeilrichtung drehenschen
den Zwischenspeichern 1 und dem FUhrungs- den Abzugsscheibe 17 auf die Aufwickeltrommel 18
nippel 13. Damit wird erreicht, daß die Punkte der aufgewickelt.
einzelnen Sternvierer, in denen die Verdrillungsrich- Durch die Drehzahl der Abzugsscheibe 17 ist eine
tung wechselt, nach dem Verseilen der Sternvierer 15 für alle Verseilelemente bezüglich der Zwischenspei-
zum Grundbündel 15 nicht nebeneinanderliegen, eher gleich große Zuführungs- und Abzugsgeschwin-
sondern gegeneinander versetzt sind. digkeit bestimmt. Da die Zuführungs- bzw. Abzugs-
Nach dem Durchlaufen des Längenspeichers 10 geschwindigkeit der Drehzahl der Zwischenspeicher
werden die fünf Sternvierer 9 dem Zwischenspeicher proportional ist, bedeutet dies, daß jede Änderung
14 zugeführt, in dem die Verseilung der Sternvierer ao der Drehzahl der Zwischenspeicher zu einem sowohl
zum Grundbündel 15 erfolgt. Dieser Zwischenspei- für die Zwischenspeicher 1 als auch für den Zwicher
ist in der gleichen Weise aufgebaut wie die schenspeicher 14 gleichen Zeitpunkt erfolgt. Dies beZwischenspeicher
1 zur Verseilung der Adern 2 zu deutet weiterhin, daß die Drehzahl jedes Zwischenden
Sternvierern 9. Die Drehzahl dieses Zwischen- Speichers zur Drehzahl jedes anderen Zwischenspeispeichers
ist entsprechend der bei der Grundbündel- 45 chers zu jedem Zeitpunkt in einem konstanten Ververseilung
üblichen Verdrillung ausgelegt. hältnis steht. Daher ist es möglich, bei Verwendung
Die in den seine Drehrichtung periodisch vvech- entsprechend bemessener Getriebe sämtliche Zwi-
selnden Zwischenspeicher 14 einlaufenden Sternvie- schenspeicher und die Abzuesvorrichtune mit :inem
rer9 werden zunächst mit einer Verdrillung in einer einzigen Antrieb anzutreibenr
bestimmten Richtung miteinander verseilt. Wenn der 30 Bei der Ausführung einer Anordnung zur Vcrsei-
Zwischenspeicher mit einem die gleiche Verdrillung- lung von Adern zu Sternvierern mit fünf parallel ar-
richtung aufweisenden Abschnitt gefüllt ist, wird beitenden Zwischenspeichern, denen ein weiter·,;:, die
seine Drehrichtung umgekehrt. Dadurch wird das Sternvierer zu einem Grundbündel verseilender Zwi-
Grundbündel 15 beim Auslaufen aus dem Zwischen- schenspeicher in Reihe liegt, hat es sich als günstig
speicher 14 mit einer zusätzlichen, gleichsinnigen 35 erwiesen, die Länge eines die gleiche Verdriliungs-
Verdrillung versehen, die sich der ersten, beim Ein- richtung aufweisenden Abschnittes der Veiseilei heil
laufen in den Zwischenspeicher erfolgten Verdrillung mit 20 m zu wählen. Bei einer mittleren Drehzahl
überlagert. Gleichzeitig läuft in den Zwischenspei- von 500 U/min für die Zwischenspeicher zur Vcisei-
eher ein neuer Abschnitt ein, der mit einer Verdril- lung der Sternvierer und einer Drehzahl von clw£
lung in entgegengesetzter Richtung verseilt wird. Wenn 40 170 U/min für den Zwischenspeicher zur Verseilung
der Zwischenspeicher mit dem neuen Abschnitt gefüllt des Grundbündels wird dann eine Fertigungsge
ist, wird die Drehrichtung erneut umgekehrt, so daß schwindigkeit von etwa 50 m/min erreicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zum Verseilen von Elementen für aus diesen Elementen SZ-verseilten Verseileinheit im
Kabel, insbesondere Nachrichtenkabel, zu einer 5 gleichen Arbeitsgang angeschlossen werden kann.
Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder Die bisher zur SZ-Verseilung vorgeschlagenen Verdrillungsrichtung, bei dem die Verseilele- oder bekannten Verfahren verwenden in de/ Regel mente einem umlaufenden, seine Drehrichtung rotierende Längenspeicher, sogenannte Zwischenperiodisch wechselnden Zwischenspeicher züge- speicher, die eine doppelte Funktion haben. Diese führt und von diesem Zwischenspeicher mit glei- io Zwischenspeicher sind gleichzeitig Aufnahmebehälcher Geschwindigkeit wieder abgezogen werden ter für den einlaufenden Längsabschnitt der Verseil- und bei dem die Zuführungs- bzw. Abzugsge- einheit und Entnahmebehälter für den auslaufenden schwindigkeit der Verseilelemente während der Längsabschnitt. Die Verseilrichtung wird dabei in Änderung der Drehrichtung des Zwischenspei- vom Längeninhalt der Zwischenspeicher abhängigen chers vermindert wird, dadurch gekenn- 15 Abständen gewechselt.
Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder Die bisher zur SZ-Verseilung vorgeschlagenen Verdrillungsrichtung, bei dem die Verseilele- oder bekannten Verfahren verwenden in de/ Regel mente einem umlaufenden, seine Drehrichtung rotierende Längenspeicher, sogenannte Zwischenperiodisch wechselnden Zwischenspeicher züge- speicher, die eine doppelte Funktion haben. Diese führt und von diesem Zwischenspeicher mit glei- io Zwischenspeicher sind gleichzeitig Aufnahmebehälcher Geschwindigkeit wieder abgezogen werden ter für den einlaufenden Längsabschnitt der Verseil- und bei dem die Zuführungs- bzw. Abzugsge- einheit und Entnahmebehälter für den auslaufenden schwindigkeit der Verseilelemente während der Längsabschnitt. Die Verseilrichtung wird dabei in Änderung der Drehrichtung des Zwischenspei- vom Längeninhalt der Zwischenspeicher abhängigen chers vermindert wird, dadurch gekenn- 15 Abständen gewechselt.
zeichnet, daß die Zuführungs- bzw. Abzugs- Zur Durchführung einer SZ-Verseilung ist eine
geschwindigkeit der Verseilelemente der Dreh- Anordnung bekannt (USA.-Patentschrift 3169 360'),
zahl des Zwischenspeichers stets, also auch bei bei der die Verseilelemente von raumfest gelagerten
Änderungen der Drehzahl, proportional ist und Vorräten mit konstanter Geschwindigkeit abgezogen
daß die beim Drehrichtungswechsel an sich zu- 20 und durch einen umlaufenden Zwischenspeicher vernächst
gleichmäßig abnehmende Drehzahl des seilt werden, der beispielsweise als Scheibe ausgebil-Zwischenspeichers
in der Nähe des Nullpunktes det ist. Auf diesen Zwischenspeicher wird jeweils ein
der Drehzahl kurzzeitig konstant oder nahezu die gleiche Verdrillungsrichtung aufweisender Abkonstant
ist. schnitt der zu verseilenden Elemente aufgebracht
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 25 und anschließend bei geänderter Drehrichtung wiekennzeichnet,
daß der Zwischenspeicher (1, 14) der abgezogen. Da die Umkehrung der Drehrichtung
im Nullpunkt der Drehzahl (n) kurzzeitig ver- des Zwischenspeichers nicht sprunghaft, sondern inharrt,
nerhalb eines gewissen Zeitraumes erfolgt, nimmt
3. Anordnung zum Versehen von Elementen während der Umkehrung der Drehrichtung die Anfür
Kabel, insbesondere Nachrichtenkabel, da- 30 zahl der je Längeneinheit der Verseilelemente erdurch
gekennzeichnet, daß m,t mehreren nach zeugten Verseilschläge bis auf Null ab und anschliedem
Verfahren nach Anspruch 1 betriebenen, ßend wieder zu, bis die vorgeschriebene Drehzahl der
parallel arbeitend angeordneten Vorrichtungen jeweiligen Drehrichtung erreicht wird. Dadurch ergeeine
weitere die von den parallel arbeitend an- ben sich Abschnitte, die nicht genügend verseilt sind
geordneten Vorrichtungen gelieferten Verseilein- 35 und die sich unter der Einwirkung der auf die verheiten
verseilende Verseilvorrichtung (14) in seilten Elemente ausgeübten Zugkraft leicht aufdral-Reihe
liegt. len können. Um dieses Auf drallen zu verhindern,
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch ge- sind bei der bekannten Vorrichtung zusätzliche Maßkennzeichnet,
daß es sich bei der weiteren Ver- nahmen, beispielsweise die Verwendung eines Klebeseilvorrichtung
um eine nach dem Verfahren 40 mittels, erforderlich.
nach Anspruch 1 oder 2 arbeitende Vorrichtung Bei einer anderen bekannten SZ-Verseilvorrich-
mit einem rotierenden Zwischenspeicher handelt. tung (französische Patentschrift 1 524419), die mit
5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, da- einem feststehenden Zwischenspeicher arbeitet, werdurch
gekennzeichnet, daß zwischen den parallel den die Verseilelemente der rotierenden, abschniusarbeitend
angeordneten Vorrichtungen und der 45 weise ihre Drehrichtung wechselnden Verseilvorrichweiteren
mit diesen parallel arbeitenden Vor- tung mit einer Geschwindigkeit zugeführt, die synrichtungen
in Reihe liegenden Verseilvorrichtung chron zu' Drehzahl der Verseilvorrichtung geändert
ein Längenspeicher angeordnet ist. wird. Die obenerwähnten Schwierigkeiten bezüglich
einer ungenügenden Verseilung der Verseilelemente 50 im Bereich der Umkehrsteller der Verdrillungsrichtung
treten auch bei dieser SZ-Verseilvorrichtung
auf.
Die gleichen Schwierigkeiten ergeben sich an sich
bei einer anderen bekannten SZ-Verseilvorrichtung
55 (Wire and Wire Products, Januar 1967, S. 90 bis 97,
159, 160), bei der der Zwischenspeicher aus zwei auf
Die fertigungstechnische Entwicklung von Nach- parallelen Achsen angeordneten Rollengruppen berichtenkabeln
ist neuerdings darauf gerichtet, meh- steht. Die Verseilung der zu verseilenden Elemente
rere bisher getrennt durchgeführte Verseilvorgänge, erfolgt hierbei durch abschnittsweisen Wechsel der
beispielsweise die Verseilung von Sternvierern und 60 Drehzahl bzw. der Drehrichtung oder der Abzugsgc-Grundbündeln
zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit schwindigkr.it, wobei die jeweils andere die Verseiin
einem einzigen Arbeitsgang zusammenzufassen. lung bewirkende Größe, also die Abzugsgeschwindig-Hierfür
werden Verseilverfahren benötigt, mit deren keit oder die Drehzahl, wahrend des Wechsels der
Hilfe die aus mehreren Verseilelementen verseilten Drehzahl bzw. der Drehrichtung oder der Abzugsgc-Vcrseileinheiten
in aufeinanderfolgenden Längsab- 65 schwindigkeit konstant gehalten wird. Um ein Aufschnitten
abwechselnd mit einem Linksdrall (S-Drall) drallen der Verseilcinheiten im Bereich der Um-
und einem Rechtsdrall (Z-Drall) verseilt werden. kehrstellen der Verdrillungsrichtung zu verhindern,
Alle Verseilungen dieser Art, die als SZ-Verseilung ist jedoch vorgesehen, die Abzugsgescliwindigkcit der
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT711868A AT286407B (de) | 1968-07-23 | 1968-07-23 | Vorrichtung zum Verseilen von Elementen für Kabel, insbesondere für Nachrichtenkabel, zu einer Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder Verdrillung und Anordnung zum Verseilen von Elementen für Kabel |
| AT711868 | 1968-07-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1801083A1 DE1801083A1 (de) | 1970-04-23 |
| DE1801083B2 true DE1801083B2 (de) | 1972-11-09 |
| DE1801083C DE1801083C (de) | 1973-05-30 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6911340A (de) | 1970-01-27 |
| DE1801083A1 (de) | 1970-04-23 |
| AT286407B (de) | 1970-12-10 |
| SE362527B (de) | 1973-12-10 |
| CH494699A (de) | 1970-08-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |