DE1797548C3 - Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung - Google Patents
Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter BelichtungszeitbildungsschaltungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kameraverschluß mit einer fotoelektrisch gesteuerten Belichtungszeitbildungsschaltung,
die auf die Betätigung des Verschlußauslösers hin mit Hilfe eines mit diesem in Wirkverbindung stehenden Schalters einschaltbar und
gekoppelt mit der Schließbewegung des Verschlusses wieder abschaltbar ist, wobei die Schaltung einen
Elektromagneten steuert, der über die Dauer seiner Erregung die Schließbewegung des Verschlusses blokkiert.
Es ist bekannt, die Belichtungszeit an Hand der Aufladezeit eines Kondensators zu bestimmen. Hierbei
ist aber die Anordnuns so getroffen, daß die Schaltung nur so lange eingeschaltet ist, wie der Auslöser
gedrückt wird. Bei kurzer Belichtungszeit wird daher elektrische Leistung unnütz vergeudet und bei langer
Belichtungszeit kann die beabsichtigte Belichtungszeit dann nicht erhalten werden, wenn der Auslöser zu
schnell wieder losgelassen wird.
Eine aus der deutschen Auslegeschrift 1214534
bekannte Lösung dieses Problems besteht darin, daß zusätzlich zu dem durch den Verschlußauslöser betätigbaren
Kontaktschalter ein in Parallelschaltung zu diesem angeordneter und vom Treibring der Verschlußlamellen
eines Zentralverschlusses für die Dauer des Verschlußablaufes betätigbarer zusätzlicher
Schalter vorgesehen ist.
Durch die bekannte Lösung wird zwar das Problem gelöst, die Belichtungszeitbildungsschaltung stets ausreichend
lange eingeschaltet zu halten, es ist hierzu aber ein zusätzlicher Schalter erforderlich und darüber
hinaus eignet sich die bekannte Anordnung wegen der direkten Kopplung des zusätzlichen Schalters mit dem
Verschlußlamellen-Treibring nicht dazu, in Verbindung mit einer Selbstauslösesteuerung benützt zu
werden, es sei denn, daß ein erheblicher konstruktiver ίο Zusatzaufwand getrieben würde.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Kameraverschluß der einleitend beschriebenen Art unter
Ausnutzung der Aufladezeit eines Kondensators bereitzustellen, der ohne zusätzlichen Schalter auskommt
und sich ohne weiteres auch in Verbindung mit einer elektrisch arbeitenden Selbstauslösesteuerung
verwenden läßt.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in Kombination mit einem an sich bekann-
ao ten Verschluß mit zwei unabhängig voneinander ablaufenden Verschlußblättern, von denen das erste für
den öftnungstakt und das zweite für den Schließtakt vorgesehen ist - ein unter der Einwirkung einer Antriebsfeder
stehendes Steuernockenglied vorgesehen ist, das bei gespanntem Verschluß von einem Ausklinkhebe!
gehalten und bei Verschlußauslösung für den Ablauf freigegeben wird, währenddem das
Steuernockenglied zunächst den Schalter schließt, sodann das erste Verschlußblatt zu dessen Ablauf freigibt
und daß das zweite Verschlußblatt bei seinem durch die Aberregung des Elektromagneten eingeleiteten
Ablauf den Schalter wieder öffnet.
Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist daher kein zusätzlicher Schalter erforderlich; darüber hinaus
kann mit einer und derselben Schaltung ohne nennenswerten zusätzlichen Aufwand auch ein Vorlaufwerk
für die Selbstauslösung realisiert werden. Dieses ist vor allem eine Folge der erfindungsgemäß vorgesehenen
indirekten, d. h. über das Steuernockenglied erfolgenden, Kopplung zwischen Verschlußablauf und
Betätigung des Schalters, was, wie aus der nachstehenden Beschreibung noch im einzelnen ersichtlich
werden wird, eine große konstruktive Freizügigkeit bedingt. So ist beispielsweise für die gleichzeitige
Ausnutzung der Belichtungszeitbildungsschaltung als elektrisch gesteuerte Vorlaufzeitschaltung zu Selbstauslösezwecken
es nur notwendig, einen vom Steuernockenglied betätigten Schalter (S3) vorzusehen, mit
dem die Belichtungszeitbildungsschaltung umgeschaltet wird auf die Erzeugung einer gewünschten
Vorlaufzeit, und den Elektromagneten so anzuordnen und durch den Steuernocken derart zu steuern, daß
der Elektromagnet nach Ablauf der Selbstauslösung automatisch zur Steuerung des Verschluß-Schließtaktes
herangezogen wird.
Ersichtlich ist die Erfindung gleichermaßen anwendbar in Verbindung mit jenen Verschlüssen, die
als Zentralverschlüsse mit zwei unabhängig voneinander ablaufenden Verschlußlamellensystemen versehen
sind, also auch mit Brennebenenverschlüssen (Schlitzverschlüssen), bei denen die beiden unabhängig
voneinander ablaufenden Verschlußblatter durch den voreilenden und nachlaufenden Vorhang gebildet
sind.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
beschrieben, bei dem ein Brennebenenverschluß mit einem voreilenden und einem nachlaufenden Vorham»
verwendet ist. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch das Hauptteil der Ausführungsform,
Fig. 2 und 3 Schnittansichten längs den Linien II bzw. IH in Fig. 1,
Fig. 4 bis 7 Ansichten entsprechend Fig. 2 zur Erläuterung
der einzelnen Betriebsphasen,
Fig. 8 eine Ansicht entsprechend Fig. 3 in einer anderen Betriebsphase,
Fig. 9 eine Teilansicht der Anordnung nach Fig. 2
zur Erläuterung einer anderen Betriebsweise,
Fig. 10 eine Teilansicht der Anordnung nach
Fig. 2 einer abgewandelten Ausführungsform und
Fig. 11 das elektrische Schaltbild der Ausführungsform.
In den Zeichnungen bedeuten 1 einen Kamerakörper, 2 die Trommelwelle eines herkömmlichen
Bre'nnnebenenverschlusses (Schlitzverschlusses) und 3 die an der Welle 2 befestigte Scheibe für die Gurte
des voreilenden Vorhangs des Verschlusses. Dabei ist die Scheibe 3 mit einer Bogenschlitznut 3a versehen,
durch die ein Verbindungsstift 7 freilaufend hindurchgreift. Ein Auslöseglied 4 für den voreilenden
Vorhang ist am unteren Ende der Welle 2 befestigt. Die für den nachlaufenden Vorhang des Verschlusses
vorgesehene Trommel 5 ist drehbar auf der Welle 2 eelagert. Ein Zwischenglied 6 sitzt drehbar im Kamerakörper
1 und auf der Welle 2. Der Verbinöungsstift 7 ist am oberen Arm 6a des Zwischenglieds 6 befestigt,
ist mit der Trommel 5 durch die Nut 3« hindurch verbunden und verhindert mit dem Endteil
der Nut 3a den Ablauf des Verschlusses, wenn der Verschluß gespannt ist.
Das Auslöseglied 8 für den nachlaufenden Vorhang ist am unteren Arm 6b des Zwischenglieds 6 vorgesehen
und arbeitet auf das untere Kontaktstück seines ersten Schalters 5, (Fig. 2).
Ein Aufziehzahnrad 9 sitzt drehbar am Kamerakörper 1 und ist mit einem herkömmlichen Verschlußspannmechanismus
(nicht dargestellt) verbunden. Ein Steuernocken 10, der sich in einer Einheit mit dem Aufziehzahnrad 9 dreht, besitzt am Umfang
eine obere und eine untere Nockenfläche 10a bzw. 10b. Ein Aufriehstift 11, der auf dem Steuernocken
10 sitzt, arbeitet auf das obere Kontaktstück des Schalters 5, sowie auf einen Verschlußausklinkhebel
14. Eine Feder 12 ist zur Drehung des Rads 9 und des Nockens 10 im Gegenuhrzeigersinn vorgesehen.
Eine Mutter 13 hält die Teile 9 und IG zusammen. Der Ausklinkhebel 14 besitzt ein hakenartiges Endteil
14a, ist drehbar an einem Stift 15 gelagert und wird durch eine Feder 16 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt.
Er wird in Richtung des Pfeils in Fig. 4 geschwenkt, wenn in herkömmlicher Weise der Verschluß
ausgeklinkt wird. Ein Schalthebel 17 ist an einem Stift 18 drehbar gelagert und durch eine Feder
19 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt. Eine Rolle
20 und ein isolierter Stift 21 sitzen am einen bzw. anderen Ende des Hebels 17. Hierbei wird die Rolle
20 gegen die untere Nockenfläche 10b des Nockens 10 gedrückt, während der isolierte Stift 21 auf einen
zweiten und dritten Schaker S2 bzw. S3 arbeitet. Ein
Anschlaghebel 22 für das Auslöseglied 4 des voreilenden Vorhanges ist drehbar an einer Welle 23 gelagert
und ist durch die Feder 24 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt. Ein Exzenterstift 25 ist auf dem Anschlaghebel
22 so angeordnet, daß er gegen die obere Nockenfläche 10a des Nockens 10 gedrückt wird, wobei
die Berührungslage gegen die Nockenfläche 10c durch die Exzentrizität des Stifts 25 eingestellt wird.
Ein dem nachlaufenden Vorhang zugeordneter Anschlaghebe! 26 kommt in Berührung mit dem Auslö-
sestift 8 und dem Stift 11 und ist an einem Stift 27
drehbar gelagert, wobei eine Fedrr 28 den Hebel im Uhrzeigersinn vorspannt.
Das eine Ende des Anschlaghebels 26 ist mit einer abgeschrägten Fläche versehen und so gestaltet, daß
ι» der Hebel bei aberregtem Magneten M, der andernendes
vorgesehen ist, durch den Auslösestift 8 und den Aufziehstift 11 hochgestoßen wird. Ein Eisenstück
29 ist am anderen Ende des Anschlaghebels 26 befestigt und steht dem Magneten M gegenüber. Ein
bei 31 gelagertes Feststellglied 30 weist einen Ansatz 30a am Umfang auf. Wenn der Ansatz 30a gegen
den Schalter S3 drückt, schließt dieser.
Fig. 1 i zeigt das Prinzipschaltbild. Es bedeuten C einen Kondensator, D einen Fotoleiter, z. B. eine
*° Cadmiumsulfid-Zelle, E eine Batterie, M den Magneten
und S1 den ersten Schalter. Letzterer wird wie folgt betätigt:
1. Btim Spannen des Verschlusses drücken Aufziehstift 11 und Auslösestift 8 das obere und untere
Kontaktstück je nach oben, um den Schalter zu öffnen (Fig. 2).
2. Beginnt der Aufziehstift 11 abzulaufen, so wird das obere Kontaktstück freigesetzt, und der
Schalter schließt sich (Fig. 4).
3. Wenn der Aufziehstift 11 und der Auslösestift 8 für den nachlaufenden Vorhang zusammen gedreht
werden, werden das obere und untere Kontaktstück freigesetzt, und der Schalter öffnet.
Dies ist in Fig. 7 mit gestrichelten Linien dargestellt.
S1 und S3 sind der zweite bzw. dritte Schalter. T1
und T2 sind npn-Transistoren und R11 ist der Verzögerungswiderstand
für die Selbstauslösung. Sein Widerstandswert ist beträchtlich höher als der der noch vorgesehenen
Widerstände R{ bis RA.
Wenn der Verschluß durch das Aufziehrad 9 gespannt wird, drehen sich Aufziehstift 11 und Auslösestift
8 in die in Fig. 2 gezeigten Stellungen, um den Schalter S1 zu öffnen und um diesen Zustand zu halten,
bis die Schaltung benutzt wird. Dann beginnt zum Zeitpunkt der Verschlußausklinkung, wobei der Aufziehstift
11 durch Drücken des Ausklinkhebels 14 in Richtung des in Fig. 2 dargestellten Pfeils freigegeben
wird, sich der Nocken 10 im Gegenuhrzeigersinn wegen der Feder 12 zu drehen; und das obere Kontaktstück
des Schalters S1 und der Aufziehstift 11 werden
getrennt. Der Schalter S1 schließt sich zur Erregung des Magneten M. Da aber die Schalter S2 und S3 geöffnet
sind, lädt sich der Kondensator C über den Widerstand Rn verzögert auf. Die Drehung des Steuernockens
10 führt zu einem Anschlag des Aufziehstifts 11 an der abgeschrägten Fläche des Anschlaghebels
26. Letzterer weicht nicht aus, weil der Magnet M erregt ist (Fig. 4). Die Aufladezeit des Kondensators
C kann genügend verlängert werden durch entsprechende Erhöhung des Widerstands /?„. Dieser
Widerstand bestimmt daher die Haltezeit des Selbstauslösers.
Nach Verstreichen einer (durch R„) vorbestimmten
Zeitspanne, während derer sich die Ladespannung
über dem Kondensator C auf einen vorbestimmten Wert erhöht hat, fließt ein Signalstrom zum linken
Transistor 7",, und dieser wird leitend. Daher wird das
Emitterpotential des rechten Transistors T2 erhöht
und das Basispotential verringert, wodurch dieser Transistor abschaltet und der Magnet M aberregt
wird. Es kann nunmehr der Anschlaghebel 26 für den nachlaufenden Vorhang, dessen abgeschrägte Fläche
den Aufzie.hstift 11 bisher stoppte (Fig. 4), von diesem hochgestoßen werden, und der Steuernocken 10
beginnt wieder seine Drehung. Die untere Nockenfläche 10 b dreht über die Rolle 20 den Schalthebel 17
im Uhrzeigersinn, um den Schalter S2 zu schließen (Fig. 5). Hierdurch wird der Kondensator C wieder
auf die Spannung Null entladen. Die Basis des Transistors T1 nimmt also wieder Erdpotential an, wodurch
der Transistor T2 leitend und der Magnet M erregt
wird, um den dem nachlaufenden Vorhang zugeordneten Anschlaghebel 26 wieder anzuziehen. Bei der
weiteren Drehung des Steuernockens 10 wird dann der Schalter S3, sobald S2 geöffnet wird, in der Stellung
geschlossen, in der das eine Ende des Schalthebels 17 in die tiefste Stelle der unteren Nockenfläche
10 b fällt, und der Kondensator C wird nun über die Zelle D wieder aufgeladen. Die jetzt erforderliche
Aufladezeit ist durch den Widerstandswert hauptsächlich der Zelle D, das heißt durch die Helligkeit
des Objekts bestimmt. Daher kann, wenn die Kapazität des Kondensators C unter Berücksichtigung der
zu erwartenden Zellenwiderstandsänderungen entsprechend gewählt wird, eine angemessene Belichtung
automatisch erzielt werden.
Die Drehung des Steuernockens 10 drückt (siehe Fig. 7) danach mit der oberen Nockenfläche 10a den
Verriegelungshebel 22 des voreilenden Vorhangs durch den Exzenterstift 25 nach oben. (Es sei bemerkt,
daß die Folge der einzelnen Vorgänge durch die Ausgestaltung des Verschlusses bestimmt ist und
durch die Korrektur der Verzögerung der Magneterregung verändert werden kann.)
Das Auslöseglied 4 des voreilenden Vorhangs wird deshalb freigegeben, die diesem zugeordnete
Scheibe 3 beginnt sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen, und die Belichtung beginnt. Die Trommel 5 des
nachlaufenden Vorhanges beginnt sich in zugeordneter Weise zur Drehung der Scheibe 3 zu drehen. Da
aber der Auslösestift 8 auf die abgeschrägte Fläche des Anschlaghebels 26 aufläuft und dieser blockiert
ist, wird die Trommel 5 in dieser Lage angehalten.
ίο Wenn sich die Spannung des Kondensators C auf
den vorbestimmten Wert erhöht hat, wird der Transistor T1 leitend und der Transistor T2 wird zur Aberregung
des Magneten M gesperrt. Der Auslösestift 8 kann also den Hebel 26 hochstoßen und die Belichtung
unter Weiterdrehung beenden. Zu diesem Zeitpunkt wird das unten: Kontaktstück des Schalters S1
freigesetzt (gestrichelte Linien in Fig. 7) und der
Schalter S1 schaltet den Strom ab.
Selbstverständlich ist es möglich, die Haltezeit der
ao Selbstauslösung wahlweise zu ändern, indem der Verzögerungswiderstand
R0 als veränderbarer Widerstand ausgestaltet wird, und es kann (siehe Fig. 10
und 11) ein vierter Schalter S4 auf der Seite des Verzögerungswiderstands
R0 vorgesehen werden, der mit dem Schalten des Schalters S3 gekoppelt betätigbai
ist.
Falls die Selbstauslösung nicht benutzt wird, wird das Feststellglied 30 gedreht (Fig. 9), um den Schaltei
S3 dauernd zu schließen; oder es wird der Widerstand R0, der mit dem Schalter S4 gekoppelt ist (Fig. 11)
als veränderbarer Widerstand ausgestaltet, um der Widerstandswert auf den kleinsten Wert zu brin
gen.
Es kann ebenfalls vorgesehen sein, von Hand einer vorbestimmten Belichtungswert einzustellen, inderr
ein variabler Widerstand an Stelie der fotoleitendet Zelle D vorgesehen ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Kameraverschluß mit einer fotoelektrisch gesteuerten Belichtungszeitbildungsschaltung, die
auf die Betätigung des VerschJußauslösers hin mit Hilfe eines mit diesem in Wirkverbindung stehenden
Schalters einschaltbar und gekoppelt mit der Schließbewegung des Verschlusses wieder abschaltbar
ist, wobei die Schaltung einen Elektromagneten steuert, der über die Dauer seiner Erregung
die Schließbewegung des Verschlusses blockiert, dadurch gekennzeichnet, daß — in
Kombination mit einem an sich bekannten Verschluß mit zwei unabhängig voneinander ablaufenden
Verschlußblättern, von denen das erste für den Öffnungstakt und das zweite für den Schließtakt
vorgesehen ist - ein unter der Einwirkung einer Antriebsfeder (12) stehendes Steuernockenglied
(10) vorgesehen ist, das bei gespanntem Verschluß von einem Ausklinkhebel (14) gehalten
und bei Verschlußauslösung für den Ablauf freigegeben wird, währenddem das Steuernockenglied
(mittels Teil 11) zunächst den Schalter (S1) schließt, sodann (durch Abheben der Klinke 22)
das erste Verschlußblatt (3, 4) zu dessen Ablauf freigibt, und daß das zweite Verschlußblatt (5) bei
seinem durch die Aberregung des Elektromagneten (M) eingeleiteten Ablauf (mittels 7) den
Schalter (S1) wieder öffnet.
2. Kameraverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (10) fast
gleichzeitig mit dem Schließen des Schalters (S1)
einen weiteren Schalter (S2) öffnet, wodurch zur
Bestimmung der Belichtungszeit der Zeitpunkt zum Aufladen eines Kondensators festgelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19661797548 DE1797548C3 (de) | 1966-10-06 | Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19661797548 DE1797548C3 (de) | 1966-10-06 | Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1797548A1 DE1797548A1 (de) | 1971-12-30 |
| DE1797548B2 DE1797548B2 (de) | 1975-09-25 |
| DE1797548C3 true DE1797548C3 (de) | 1976-04-29 |
Family
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