DE1797548C3 - Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung - Google Patents

Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung

Info

Publication number
DE1797548C3
DE1797548C3 DE19661797548 DE1797548A DE1797548C3 DE 1797548 C3 DE1797548 C3 DE 1797548C3 DE 19661797548 DE19661797548 DE 19661797548 DE 1797548 A DE1797548 A DE 1797548A DE 1797548 C3 DE1797548 C3 DE 1797548C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shutter
switch
exposure time
pin
release
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661797548
Other languages
English (en)
Other versions
DE1797548A1 (de
DE1797548B2 (de
Inventor
Shigeo Tokio Ono
Original Assignee
Ausscheidung aus: 15 22 200 Nippon Kogaku KX., Tokio
Filing date
Publication date
Application filed by Ausscheidung aus: 15 22 200 Nippon Kogaku KX., Tokio filed Critical Ausscheidung aus: 15 22 200 Nippon Kogaku KX., Tokio
Priority to DE19661797548 priority Critical patent/DE1797548C3/de
Publication of DE1797548A1 publication Critical patent/DE1797548A1/de
Publication of DE1797548B2 publication Critical patent/DE1797548B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1797548C3 publication Critical patent/DE1797548C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Kameraverschluß mit einer fotoelektrisch gesteuerten Belichtungszeitbildungsschaltung, die auf die Betätigung des Verschlußauslösers hin mit Hilfe eines mit diesem in Wirkverbindung stehenden Schalters einschaltbar und gekoppelt mit der Schließbewegung des Verschlusses wieder abschaltbar ist, wobei die Schaltung einen Elektromagneten steuert, der über die Dauer seiner Erregung die Schließbewegung des Verschlusses blokkiert.
Es ist bekannt, die Belichtungszeit an Hand der Aufladezeit eines Kondensators zu bestimmen. Hierbei ist aber die Anordnuns so getroffen, daß die Schaltung nur so lange eingeschaltet ist, wie der Auslöser gedrückt wird. Bei kurzer Belichtungszeit wird daher elektrische Leistung unnütz vergeudet und bei langer Belichtungszeit kann die beabsichtigte Belichtungszeit dann nicht erhalten werden, wenn der Auslöser zu schnell wieder losgelassen wird.
Eine aus der deutschen Auslegeschrift 1214534 bekannte Lösung dieses Problems besteht darin, daß zusätzlich zu dem durch den Verschlußauslöser betätigbaren Kontaktschalter ein in Parallelschaltung zu diesem angeordneter und vom Treibring der Verschlußlamellen eines Zentralverschlusses für die Dauer des Verschlußablaufes betätigbarer zusätzlicher Schalter vorgesehen ist.
Durch die bekannte Lösung wird zwar das Problem gelöst, die Belichtungszeitbildungsschaltung stets ausreichend lange eingeschaltet zu halten, es ist hierzu aber ein zusätzlicher Schalter erforderlich und darüber hinaus eignet sich die bekannte Anordnung wegen der direkten Kopplung des zusätzlichen Schalters mit dem Verschlußlamellen-Treibring nicht dazu, in Verbindung mit einer Selbstauslösesteuerung benützt zu werden, es sei denn, daß ein erheblicher konstruktiver ίο Zusatzaufwand getrieben würde.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Kameraverschluß der einleitend beschriebenen Art unter Ausnutzung der Aufladezeit eines Kondensators bereitzustellen, der ohne zusätzlichen Schalter auskommt und sich ohne weiteres auch in Verbindung mit einer elektrisch arbeitenden Selbstauslösesteuerung verwenden läßt.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in Kombination mit einem an sich bekann-
ao ten Verschluß mit zwei unabhängig voneinander ablaufenden Verschlußblättern, von denen das erste für den öftnungstakt und das zweite für den Schließtakt vorgesehen ist - ein unter der Einwirkung einer Antriebsfeder stehendes Steuernockenglied vorgesehen ist, das bei gespanntem Verschluß von einem Ausklinkhebe! gehalten und bei Verschlußauslösung für den Ablauf freigegeben wird, währenddem das Steuernockenglied zunächst den Schalter schließt, sodann das erste Verschlußblatt zu dessen Ablauf freigibt und daß das zweite Verschlußblatt bei seinem durch die Aberregung des Elektromagneten eingeleiteten Ablauf den Schalter wieder öffnet.
Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist daher kein zusätzlicher Schalter erforderlich; darüber hinaus kann mit einer und derselben Schaltung ohne nennenswerten zusätzlichen Aufwand auch ein Vorlaufwerk für die Selbstauslösung realisiert werden. Dieses ist vor allem eine Folge der erfindungsgemäß vorgesehenen indirekten, d. h. über das Steuernockenglied erfolgenden, Kopplung zwischen Verschlußablauf und Betätigung des Schalters, was, wie aus der nachstehenden Beschreibung noch im einzelnen ersichtlich werden wird, eine große konstruktive Freizügigkeit bedingt. So ist beispielsweise für die gleichzeitige Ausnutzung der Belichtungszeitbildungsschaltung als elektrisch gesteuerte Vorlaufzeitschaltung zu Selbstauslösezwecken es nur notwendig, einen vom Steuernockenglied betätigten Schalter (S3) vorzusehen, mit dem die Belichtungszeitbildungsschaltung umgeschaltet wird auf die Erzeugung einer gewünschten Vorlaufzeit, und den Elektromagneten so anzuordnen und durch den Steuernocken derart zu steuern, daß der Elektromagnet nach Ablauf der Selbstauslösung automatisch zur Steuerung des Verschluß-Schließtaktes herangezogen wird.
Ersichtlich ist die Erfindung gleichermaßen anwendbar in Verbindung mit jenen Verschlüssen, die als Zentralverschlüsse mit zwei unabhängig voneinander ablaufenden Verschlußlamellensystemen versehen sind, also auch mit Brennebenenverschlüssen (Schlitzverschlüssen), bei denen die beiden unabhängig voneinander ablaufenden Verschlußblatter durch den voreilenden und nachlaufenden Vorhang gebildet sind.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben, bei dem ein Brennebenenverschluß mit einem voreilenden und einem nachlaufenden Vorham»
verwendet ist. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch das Hauptteil der Ausführungsform,
Fig. 2 und 3 Schnittansichten längs den Linien II bzw. IH in Fig. 1,
Fig. 4 bis 7 Ansichten entsprechend Fig. 2 zur Erläuterung der einzelnen Betriebsphasen,
Fig. 8 eine Ansicht entsprechend Fig. 3 in einer anderen Betriebsphase,
Fig. 9 eine Teilansicht der Anordnung nach Fig. 2 zur Erläuterung einer anderen Betriebsweise,
Fig. 10 eine Teilansicht der Anordnung nach Fig. 2 einer abgewandelten Ausführungsform und
Fig. 11 das elektrische Schaltbild der Ausführungsform.
In den Zeichnungen bedeuten 1 einen Kamerakörper, 2 die Trommelwelle eines herkömmlichen Bre'nnnebenenverschlusses (Schlitzverschlusses) und 3 die an der Welle 2 befestigte Scheibe für die Gurte des voreilenden Vorhangs des Verschlusses. Dabei ist die Scheibe 3 mit einer Bogenschlitznut 3a versehen, durch die ein Verbindungsstift 7 freilaufend hindurchgreift. Ein Auslöseglied 4 für den voreilenden Vorhang ist am unteren Ende der Welle 2 befestigt. Die für den nachlaufenden Vorhang des Verschlusses vorgesehene Trommel 5 ist drehbar auf der Welle 2 eelagert. Ein Zwischenglied 6 sitzt drehbar im Kamerakörper 1 und auf der Welle 2. Der Verbinöungsstift 7 ist am oberen Arm 6a des Zwischenglieds 6 befestigt, ist mit der Trommel 5 durch die Nut 3« hindurch verbunden und verhindert mit dem Endteil der Nut 3a den Ablauf des Verschlusses, wenn der Verschluß gespannt ist.
Das Auslöseglied 8 für den nachlaufenden Vorhang ist am unteren Arm 6b des Zwischenglieds 6 vorgesehen und arbeitet auf das untere Kontaktstück seines ersten Schalters 5, (Fig. 2).
Ein Aufziehzahnrad 9 sitzt drehbar am Kamerakörper 1 und ist mit einem herkömmlichen Verschlußspannmechanismus (nicht dargestellt) verbunden. Ein Steuernocken 10, der sich in einer Einheit mit dem Aufziehzahnrad 9 dreht, besitzt am Umfang eine obere und eine untere Nockenfläche 10a bzw. 10b. Ein Aufriehstift 11, der auf dem Steuernocken 10 sitzt, arbeitet auf das obere Kontaktstück des Schalters 5, sowie auf einen Verschlußausklinkhebel 14. Eine Feder 12 ist zur Drehung des Rads 9 und des Nockens 10 im Gegenuhrzeigersinn vorgesehen. Eine Mutter 13 hält die Teile 9 und IG zusammen. Der Ausklinkhebel 14 besitzt ein hakenartiges Endteil 14a, ist drehbar an einem Stift 15 gelagert und wird durch eine Feder 16 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt. Er wird in Richtung des Pfeils in Fig. 4 geschwenkt, wenn in herkömmlicher Weise der Verschluß ausgeklinkt wird. Ein Schalthebel 17 ist an einem Stift 18 drehbar gelagert und durch eine Feder
19 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt. Eine Rolle
20 und ein isolierter Stift 21 sitzen am einen bzw. anderen Ende des Hebels 17. Hierbei wird die Rolle 20 gegen die untere Nockenfläche 10b des Nockens 10 gedrückt, während der isolierte Stift 21 auf einen zweiten und dritten Schaker S2 bzw. S3 arbeitet. Ein Anschlaghebel 22 für das Auslöseglied 4 des voreilenden Vorhanges ist drehbar an einer Welle 23 gelagert und ist durch die Feder 24 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt. Ein Exzenterstift 25 ist auf dem Anschlaghebel 22 so angeordnet, daß er gegen die obere Nockenfläche 10a des Nockens 10 gedrückt wird, wobei die Berührungslage gegen die Nockenfläche 10c durch die Exzentrizität des Stifts 25 eingestellt wird. Ein dem nachlaufenden Vorhang zugeordneter Anschlaghebe! 26 kommt in Berührung mit dem Auslö-
sestift 8 und dem Stift 11 und ist an einem Stift 27 drehbar gelagert, wobei eine Fedrr 28 den Hebel im Uhrzeigersinn vorspannt.
Das eine Ende des Anschlaghebels 26 ist mit einer abgeschrägten Fläche versehen und so gestaltet, daß
ι» der Hebel bei aberregtem Magneten M, der andernendes vorgesehen ist, durch den Auslösestift 8 und den Aufziehstift 11 hochgestoßen wird. Ein Eisenstück 29 ist am anderen Ende des Anschlaghebels 26 befestigt und steht dem Magneten M gegenüber. Ein bei 31 gelagertes Feststellglied 30 weist einen Ansatz 30a am Umfang auf. Wenn der Ansatz 30a gegen den Schalter S3 drückt, schließt dieser.
Fig. 1 i zeigt das Prinzipschaltbild. Es bedeuten C einen Kondensator, D einen Fotoleiter, z. B. eine
*° Cadmiumsulfid-Zelle, E eine Batterie, M den Magneten und S1 den ersten Schalter. Letzterer wird wie folgt betätigt:
1. Btim Spannen des Verschlusses drücken Aufziehstift 11 und Auslösestift 8 das obere und untere Kontaktstück je nach oben, um den Schalter zu öffnen (Fig. 2).
2. Beginnt der Aufziehstift 11 abzulaufen, so wird das obere Kontaktstück freigesetzt, und der Schalter schließt sich (Fig. 4).
3. Wenn der Aufziehstift 11 und der Auslösestift 8 für den nachlaufenden Vorhang zusammen gedreht werden, werden das obere und untere Kontaktstück freigesetzt, und der Schalter öffnet. Dies ist in Fig. 7 mit gestrichelten Linien dargestellt.
S1 und S3 sind der zweite bzw. dritte Schalter. T1 und T2 sind npn-Transistoren und R11 ist der Verzögerungswiderstand für die Selbstauslösung. Sein Widerstandswert ist beträchtlich höher als der der noch vorgesehenen Widerstände R{ bis RA.
Wenn der Verschluß durch das Aufziehrad 9 gespannt wird, drehen sich Aufziehstift 11 und Auslösestift 8 in die in Fig. 2 gezeigten Stellungen, um den Schalter S1 zu öffnen und um diesen Zustand zu halten, bis die Schaltung benutzt wird. Dann beginnt zum Zeitpunkt der Verschlußausklinkung, wobei der Aufziehstift 11 durch Drücken des Ausklinkhebels 14 in Richtung des in Fig. 2 dargestellten Pfeils freigegeben wird, sich der Nocken 10 im Gegenuhrzeigersinn wegen der Feder 12 zu drehen; und das obere Kontaktstück des Schalters S1 und der Aufziehstift 11 werden getrennt. Der Schalter S1 schließt sich zur Erregung des Magneten M. Da aber die Schalter S2 und S3 geöffnet sind, lädt sich der Kondensator C über den Widerstand Rn verzögert auf. Die Drehung des Steuernockens 10 führt zu einem Anschlag des Aufziehstifts 11 an der abgeschrägten Fläche des Anschlaghebels 26. Letzterer weicht nicht aus, weil der Magnet M erregt ist (Fig. 4). Die Aufladezeit des Kondensators C kann genügend verlängert werden durch entsprechende Erhöhung des Widerstands /?„. Dieser Widerstand bestimmt daher die Haltezeit des Selbstauslösers.
Nach Verstreichen einer (durch R„) vorbestimmten Zeitspanne, während derer sich die Ladespannung
über dem Kondensator C auf einen vorbestimmten Wert erhöht hat, fließt ein Signalstrom zum linken
Transistor 7",, und dieser wird leitend. Daher wird das
Emitterpotential des rechten Transistors T2 erhöht und das Basispotential verringert, wodurch dieser Transistor abschaltet und der Magnet M aberregt wird. Es kann nunmehr der Anschlaghebel 26 für den nachlaufenden Vorhang, dessen abgeschrägte Fläche den Aufzie.hstift 11 bisher stoppte (Fig. 4), von diesem hochgestoßen werden, und der Steuernocken 10 beginnt wieder seine Drehung. Die untere Nockenfläche 10 b dreht über die Rolle 20 den Schalthebel 17 im Uhrzeigersinn, um den Schalter S2 zu schließen (Fig. 5). Hierdurch wird der Kondensator C wieder auf die Spannung Null entladen. Die Basis des Transistors T1 nimmt also wieder Erdpotential an, wodurch der Transistor T2 leitend und der Magnet M erregt wird, um den dem nachlaufenden Vorhang zugeordneten Anschlaghebel 26 wieder anzuziehen. Bei der weiteren Drehung des Steuernockens 10 wird dann der Schalter S3, sobald S2 geöffnet wird, in der Stellung geschlossen, in der das eine Ende des Schalthebels 17 in die tiefste Stelle der unteren Nockenfläche 10 b fällt, und der Kondensator C wird nun über die Zelle D wieder aufgeladen. Die jetzt erforderliche Aufladezeit ist durch den Widerstandswert hauptsächlich der Zelle D, das heißt durch die Helligkeit des Objekts bestimmt. Daher kann, wenn die Kapazität des Kondensators C unter Berücksichtigung der zu erwartenden Zellenwiderstandsänderungen entsprechend gewählt wird, eine angemessene Belichtung automatisch erzielt werden.
Die Drehung des Steuernockens 10 drückt (siehe Fig. 7) danach mit der oberen Nockenfläche 10a den Verriegelungshebel 22 des voreilenden Vorhangs durch den Exzenterstift 25 nach oben. (Es sei bemerkt, daß die Folge der einzelnen Vorgänge durch die Ausgestaltung des Verschlusses bestimmt ist und durch die Korrektur der Verzögerung der Magneterregung verändert werden kann.)
Das Auslöseglied 4 des voreilenden Vorhangs wird deshalb freigegeben, die diesem zugeordnete Scheibe 3 beginnt sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen, und die Belichtung beginnt. Die Trommel 5 des nachlaufenden Vorhanges beginnt sich in zugeordneter Weise zur Drehung der Scheibe 3 zu drehen. Da aber der Auslösestift 8 auf die abgeschrägte Fläche des Anschlaghebels 26 aufläuft und dieser blockiert ist, wird die Trommel 5 in dieser Lage angehalten.
ίο Wenn sich die Spannung des Kondensators C auf den vorbestimmten Wert erhöht hat, wird der Transistor T1 leitend und der Transistor T2 wird zur Aberregung des Magneten M gesperrt. Der Auslösestift 8 kann also den Hebel 26 hochstoßen und die Belichtung unter Weiterdrehung beenden. Zu diesem Zeitpunkt wird das unten: Kontaktstück des Schalters S1 freigesetzt (gestrichelte Linien in Fig. 7) und der Schalter S1 schaltet den Strom ab.
Selbstverständlich ist es möglich, die Haltezeit der
ao Selbstauslösung wahlweise zu ändern, indem der Verzögerungswiderstand R0 als veränderbarer Widerstand ausgestaltet wird, und es kann (siehe Fig. 10 und 11) ein vierter Schalter S4 auf der Seite des Verzögerungswiderstands R0 vorgesehen werden, der mit dem Schalten des Schalters S3 gekoppelt betätigbai ist.
Falls die Selbstauslösung nicht benutzt wird, wird das Feststellglied 30 gedreht (Fig. 9), um den Schaltei S3 dauernd zu schließen; oder es wird der Widerstand R0, der mit dem Schalter S4 gekoppelt ist (Fig. 11) als veränderbarer Widerstand ausgestaltet, um der Widerstandswert auf den kleinsten Wert zu brin gen.
Es kann ebenfalls vorgesehen sein, von Hand einer vorbestimmten Belichtungswert einzustellen, inderr ein variabler Widerstand an Stelie der fotoleitendet Zelle D vorgesehen ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Kameraverschluß mit einer fotoelektrisch gesteuerten Belichtungszeitbildungsschaltung, die auf die Betätigung des VerschJußauslösers hin mit Hilfe eines mit diesem in Wirkverbindung stehenden Schalters einschaltbar und gekoppelt mit der Schließbewegung des Verschlusses wieder abschaltbar ist, wobei die Schaltung einen Elektromagneten steuert, der über die Dauer seiner Erregung die Schließbewegung des Verschlusses blockiert, dadurch gekennzeichnet, daß — in Kombination mit einem an sich bekannten Verschluß mit zwei unabhängig voneinander ablaufenden Verschlußblättern, von denen das erste für den Öffnungstakt und das zweite für den Schließtakt vorgesehen ist - ein unter der Einwirkung einer Antriebsfeder (12) stehendes Steuernockenglied (10) vorgesehen ist, das bei gespanntem Verschluß von einem Ausklinkhebel (14) gehalten und bei Verschlußauslösung für den Ablauf freigegeben wird, währenddem das Steuernockenglied (mittels Teil 11) zunächst den Schalter (S1) schließt, sodann (durch Abheben der Klinke 22) das erste Verschlußblatt (3, 4) zu dessen Ablauf freigibt, und daß das zweite Verschlußblatt (5) bei seinem durch die Aberregung des Elektromagneten (M) eingeleiteten Ablauf (mittels 7) den Schalter (S1) wieder öffnet.
2. Kameraverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (10) fast gleichzeitig mit dem Schließen des Schalters (S1) einen weiteren Schalter (S2) öffnet, wodurch zur Bestimmung der Belichtungszeit der Zeitpunkt zum Aufladen eines Kondensators festgelegt ist.
DE19661797548 1966-10-06 Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung Expired DE1797548C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19661797548 DE1797548C3 (de) 1966-10-06 Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19661797548 DE1797548C3 (de) 1966-10-06 Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1797548A1 DE1797548A1 (de) 1971-12-30
DE1797548B2 DE1797548B2 (de) 1975-09-25
DE1797548C3 true DE1797548C3 (de) 1976-04-29

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2840067C2 (de)
DE2347212B2 (de) Motorantriebssystem für eine Kamera
DE2010370B2 (de) Vorrichtung zum Spannen und Auslösen eines elektrischen Verschlusses
DE1797548C3 (de) Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung
DE2440448A1 (de) Kamera mit elektronisch steuerbarem verschluss
DE2062218C3 (de) Auslösevorrichtung für einen dem Vorhangsystem angehörenden Fokalschlitzverschluß einer photographischen Kamera
DE3041886C2 (de)
DE2057825C3 (de) Elektronisch gesteuerter Kameraverschluß
DE1797548B2 (de) Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung
DE1522200C (de)
DE2040727B2 (de) Ueberblendungsautomatik fuer kino-aufnahmekameras
DE2550845A1 (de) Kraftantrieb fuer die filmtransportvorrichtung eines photoapparates
DE3047577A1 (de) Elektrischer verschluss fuer eine kamera
DE2251758A1 (de) Fotografischer zentralverschluss
DE2005635A1 (de) Elektronischer Verschluß für eine photographische Kamera
DE2530906A1 (de) Fotografische kamera mit verschlusssperre
DE1235733B (de) Fotografische Kamera mit einem zwei nacheinander ablaufende Verschlussglieder umfassenden Verschluss
DE1522200B (de) Elektronische Belichtungszeit-Steuereinrichtung für einen Kameraverschluß
DE2919827A1 (de) Motorantriebsvorrichtung
DE1930897A1 (de) Belichtungszeitsteller fuer elektrischen Verschluss
AT243073B (de) Photographischer Verschluß mit elektronisch gesteuerter Zeitbildungseinrichtung
DE1300008C2 (de) Photographischer verschluss mit zwei nacheinander ablaufenden verschlussgliedern
DE1951958C3 (de) Programmierter elektronischer KameraverschluB
DE1622207C3 (de) Verschluß für eine photographische Kamera mit einer Bel'ichtungssteuervorrichtung
DE1965197C (de) Motorisch angetriebene Filmaufwickeleinrichtung für eine Kamera