DE1797548B2 - Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung - Google Patents
Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter BelichtungszeitbildungsschaltungInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
- G03B7/083—Analogue circuits for control of exposure time
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kameraverschluß mit einer fotoelektrisch gesteuerten Belichtungszeitbildungsschaltung,
die auf die Betätigung des Verschlußauslösers hin mit Hilfe eines mit diesem in Wirk verbindung stehenden Schalters einschaltbar und
gekoppelt mit der Schließbewegung des Verschlusses wieder abschaltbar ist, wobei die Schaltung einen
Elektromagneten steuert, der über die Dauer seiner Erregung die Schließbewegung des Verschlusses blökkiert.
Es ist bekannt, die Belichtungszeit an Hand der Aufladezeit eines Kondensators zu bestimmen. Hierbei
ist aber die Anordnung so getroffen, daß die Schaltung
nur so lange eingeschaltet is«, wie der Auslöser gedrüvki »vird. Bei kurzer Belichtungszeit wird daher
elektrische Leistung unnütz vergeudet und bei langer Belicntungszeit kann die beabsichtigte Belichtungszeit
dann nicht erhalten werden, wenn der Auslöser zu schnell wieder losgelassen wird.
Eine aus der deutschen Auslegeschrift 1214534
bekannte Lösung dieses Problems besteht darin, daß zusätzlich zu dem durch den Verschlußauslöser betätigbaren
Kontaktschalter ein in Parallelschaltung zu diesem angeordneter und vom Treibring der Verschlußlamellen
eines Zentralverschlusses für die Dauer des Verschlußablaufes betätigbarer zusätzlicher
Schalter vorgesehen ist.
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Durch die bekannte Lösung wird zwar das Problem eelöst die Belichtungszeitbildungsschaltung stets ausreichend
lange eingeschaltet zu halten es ist hierzu
aber ein zusätzlicher Schalter erforderlich und darüber
hinaus eignet sich die bekannte Anordnung wegen der direkten Kopplung des zusätzlichen Schalters mit dem
Verschlußlameüen-Treibring nicht dazu, in Verbindune
mit einer Selbstauslösesteuerung benützt zu werden, es sei denn, daß ein erheblicher konstruktiver
Zusatzaufwand getrieben würde
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Kameraverschluß
der einleitend beschriebenen Art unter Ausnutzung der Aufladezeit eines Kondensators bereitzustellen,
der ohne zusätzlichen Schalter auskommt und sich ohne weiteres auch in Verbindung
mit einer elektrisch arbeitenden Selbstauslösesteuerung verwenden läßt.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst daß in Kombination mit einem an sich bekannten
Verschluß mit zwei unabhängig voneinander ablaufenden Verschlußblättern, von denen das erste fur
den Öffnungstakt und das zweite für den Schließtakt vorgesehen isi - ein unter der Einwirkung einer Antriebsfeder
stehendes Steuernockenglied vorgesehen ist das bei gespanntem Verschluß von einem Ausklinkhebel
gehalten und bei Verschlußauslösung fur den Ablauf freigegeben wird, währenddem das
Steuernockenglied zunächst den Schalter schließt, sodann das erste Verschlußbiatt zu dessen Ablauf freigibt
und daß das zweite Verschlußblatt bei seinem durch die Aberregung des Elektromagneten eingeleiteten
Ablauf den Schalter wieder öffnet.
Beidererfindungsgemaßen Ausgestaltung ist daher
kein zusätzlicher Schalter erforderlich; darüber hinaus kann mit einer und derselben Schaltung ohne nennenswerten
zusätzlichen Aufwand auch ein Vorlaufwerk für die Selbstauslösung realisiert werden. Diese;,
ist vor allem eine Folge der erfindungsgemäß vorgesehenen indirekten, d. h. über das Steuernockenglied
erfolgenden, Kopplung zwischen Verschlußablauf und Betätigung des Schalters, was, wie aus der nachstehenden
Beschreibung noch im einzelnen ersichtlich werden wird, eine große konstruktive Freizügigkeil
bedingt. So ist beispielsweise für die gleichzeitige Ausnutzung der Belichtungszeitbildungsschaltung al«
elektrisch gesteuerte Vorlaufzeitschaltung zu Selbstauslöse/wecken
es nur notwendig, einen vom Steuernockenglied betätigten Schalter (S,) vorzusehen, mil
dem die Belichtungszeitbildungsschaltung umgeschaltet wird auf die Erzeugung einer gewünschter
Vorlaufzeit, und den Elektromagneten so anzuordner und durch den Steuernocken derart zu steuern, daC
der Elektromagnet nach Ablauf der Selbstauslösung automatisch zur Steuerung des Verschluß-Schließtak
tes herangezogen wird.
Ersichtlich ist die Erfindung gleichermaßen an
wendbar in Verbindung mit jenen Verschlüssen, di< als Zentralverschlüsse mit zwei unabhängig voneinan
der ablaufenden Verschlußlameltensystemen verse hen sind, also auch mit Brennebenenverschlüssei
(Schlitzverschlüssen), bei denen die beiden unabhän gig voneinander ablaufenden Verschlußblätter durcl
den voreilenden und nachlaufenden Vorhang gebilde sind.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines 11 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
beschrieben, bei dem ein Brennebenenverschluß mi einem voreilenden und einem nachlaufenden Vorhanj
verwendet ist. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch das HauptteU der
Ausführungsform,
Fig. 2 und 3 Schnittansichten längs den Linien II bzw. III in Fig. 1,
Fig. 4 bis 7 Ansichten entsprechend Fig. 2 zur Erläuterung der einzelnen Betriebsphasen,
Fig. 8 eine Ansicht entsprechend Fig. 3 in einer anderen Betriebsphase,
Fig. 9 eine Teilansicht der Anordnung nach Fig. 2
zur Erläuterung einer anderen Betriebsweise,
Fig. H) eine Teilansicht der Anordnung nach Fig. 2 einer abgewandelten Ausführungsform und
Fig. 11 das elektrische Schaltbild der Ausführungsform.
In den Zeichnungen bedeuten 1 einen Kamerakörper, 2 die Trommelwelle eines herkömmlichen
Brennnebenenverschlusses (Schlitzverschlusses) und 3 die an der Welle 2 befestigte Scheibe für die Gurte
des voreilenden Vorhangs des Verschlusses. Dabei ist die Scheibe 3 mit einer Bogenschlitznut 3 a versehen,
durch die ein Verbindungsstift 7 freilaufend hindurchgreift. Ein Auslöseglied 4 für den voreilenden
Vorhang ist am unteren Ende der Welle 2 befestigt Die für den nachlaufenden Vorhang des Verschlusses
vorgesehene Trommel 5 ist drehbar auf der Welle 2 gelagert. Ein Zwischenglied 6 sitzt drehbar im Kamerakörper
1 und auf der Welle 2. Der Verbindungsstift 7 ist am oberen Arm 6a des Zwischenglieds 6 befestigt,
ist mit der Trommel 5 durch die Nut 3<j hindurch verbunden und verhindert mit dem Endteil
der Nut 3a den Ablauf des Verschlusses, wenn der Verschluß gespannt ist.
Das Auslöseglied 8 fur den nachlaufenden Vorhang ist am unteren Arm 6b des Zwischenglieds 6 vorgesehen
und arbeitet auf das untere Kontaktstück seines ersten Schalters S1 (Fig. 2).
Em Aufziehzahnrad 9 sitzt drehbar am Kamerakörper 1 und ist mit einem herkömmlichen Verschlußspannmechanismus
(nicht dargestellt) verbunden. Ein Steuernocken 10, der sich in einer Einheit
mit dem Aufziehzahnrad 9 dreht, besitzt am Umfang eine obere und eine untere Nockenfläche 1Oe bzw.
10f> 'in Aufziehstift 11, der auf dem Steuernocken
10 sii/t, arbeitet auf das obere Kontaktstück des Schalters S1 sowie auf einen VerschlußauskHnkhebel
14. Eine Feder 12 ist zur Drehung des Rads 9 und des Nockens 10 im Gegenuhrzeigersinn vorgesehen.
Eine Mutter 13 hält die Teile 9 und 10 zusammen. Der Ausklinkhebel 14 besitzt ein hakenartiges Endteil
14a, ist drehbar an einem Stift 15 gelagert und wird durch eine Feder 16 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt.
Er wird in Richtung des Pfeils in Fig. 4 geschwenkt, wenn in herkömmlicher Weise der Verschluß
ausgeklinkt wird. Ein Schalthebel 17 ist an einem Stift 18 drehbar gelagert und durch eine Feder
19 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt. Eine Rolle
20 und ein isolierter Stift 21 sitzen am einen bzw. anderen Ende des Hebels 17. Hierbei wird die Rolle
20 gegen die untere Nocl.enfläche 10b des Nockens 10 gedrückt, während der isolierte Stift 21 auf einen
zweiten und dritten Schalter S2 bzw. S3 arbeitet. Ein
Anschlaghebel 22 für das Auslöseglied 4 des voreilenden Vorhanges ist drehbar an einer Welle 23 gelagert
und ist durch die Feder 24 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt. Ein Exzenterstift 25 ist auf dem Anschlagnebel
22 so angeordnet, daß er gegen die obere Nockenfläche 10a des Nockens 10 gedrückt wird, wobei
die Berührungslage gegen die Nockenfläche 10a durch die Exzentrizität des Stifts 25 eingestellt wird.
Ein dem nachlaufenden Vorhang zugeordneter Anschlaghebel 26 kommt in Berührung mit dem Auslö-
sestift 8 und dem Stift 11 und ist an einem Stift 27 drehbar gelagert, wobei eine Feder 28 den Hebel im
Uhrzeigersinn vorspannt.
Das eine Ende des Anschlaghebels 26 ist mit einer abgeschrägten Fläche versehen und so gestaltet, daß
ι» der Hebel bei aberregtem Magneten M, der andernendes
vorgesehen ist, durch den Auslösestift 8 und den Aufziehstift 11 hochgestoßen wird. Ein Eisenstück
29 ist am anderen Ende des Anschlaghebels 26 befestigt und steht dem Magneten M gegenüber. Ein
bei 31 gelagertes Feststellglied 30 weist einen Ansatz 30a im Umfang auf. Wenn der Ansatz 30a gegen
den Schalter S3 drückt, schließt dieser.
Fig. 11 zeigt das Prinzipschaltbild. Es bedeuten C
einen Kondensator, D einen Fotoleiter, z. B. eine
so Cadmiumsulfid-Zelle, E eine Batterie, M den Magneten
und S1 den ersten Schalter. Letzterer wird wie folgt betätigt:
1. Beim Spannen des Verschlusses drücken Aufziehstift 11 und Auslösestift 8 das obere und un-
»5 tere Kontaktstück je nach oben, um den Schalter zu öffnen (Fig. 2).
2. Beginnt der Aufziehstift 11 abzulaufen, so wird
das obere Kontaktstück freigesetzt, und der Schalter schließt sich (Fig. 4).
3. Wenn der Aufziehstift 11 und der Auslösestift 8
für den nachlaufenden Vorhang zusammen gedreht werden, werden das obere und untere
Kontaktstück freigesetzt, und der Schaiter öffnet. Dies ist in Fig. 7 mit gestrichelten Linien
dargestellt.
S2 und S, sind der zweite bzw dritte Schalter. T1
und 7, sind npn-Transistoren und Ä„ ist der Verzögerungswiderstand
für die Selbstauslösung. Sein Widerstandswert ist beträchtlich höher als der der noch vor-
♦o gesehenen Widerstände R1 bis A4.
Wenn der Verschluß durch das Aufziehrad 9 gespannt wird, drehen sich Aufziehstift 11 und Auslösestift
8 in die in Fig. 2 gezeigten Stellungen, um den Schalter S, zu öffnen und um diesen Zustand zu halten,
bis die Schaltung benutzt wird. Dann beginnt zum Zeitpunkt der Verschlußausklinkung, wobei der Aufziehstift
11 durch Drücken des Ausklinkhebels 14 in Richtung des in Fig. 2 dargestellten Pfeils freigegeben
wird, sich der Nocken 10 im Gegenuhrzeigersinn wegen der Feder 12 zu drehen; und das obere Kontaktstück
des Schalters S, und der Aufziehstift 11 werden getrennt. Der Schalter S1 schließt sich zur Erregung
des Magneten M. Da aber die Schalter S2 und S3 geöffnet
sind, lädt sich der Kondensator C über den Widerstand Rtl verzögert auf. Die Drehung des Steuernockens
10 führt zu einem Anschlag des Aufziehstifts 111 an der abgeschrägten Fläche des Anschlaghebels
26. Letzterer weicht nicht aus, weil der Magnet M erregt ist (Fig. 4). Die Aufladezeit des Kondensators
C kann genügend verlängert werden durch entsprechende Erhöhung des Widerstands R0. Dieser
Widerstand bestimmt daher die Haltezeit des Selbstauslösers.
Nach Verstreichen einer (durch R0) vorbestimmten
Zeitspanne, während derer sich die Ladespannung über dem Kondensator C auf einen vorbestimmten
Wert erhöht hat, fließt ein Signalstrom zum linken Transistor Γ,, und dieser wird leitend. Daher wird das
Emitterpptential des rechten Transistors T2 erhöht
und das Basispotential verringert, wodurch dieser Transistor abschaltet und der Magnet M aberregt
wil'cl. ES kann nunmehr der Anschlaghebel 26 für den
nachlaufenden Vorhang, dessen abgeschrägte Fläche
den Äüifeiehstift 11 bisher stoppte (Fig. 4), von diesem
hochgestoÖen werden, und der Steuernocken 10 beginnt wieder seine Drehung. Die untere Nockenflä-Che
10b dreht über die Rolle 20 den Schalthebel 17
im Uhrzeigersinn, um den Schalter S2 zu schließen
(Fig. 5). Hierdurch wird der Kondensator C wieder auf die Spannung Null entladen. Die Basis des Transistors
Γ, nimmt also wieder Erdpotential an, wodurch der Transistor T2 leitend und der Magnet M erregt
wird, um den dem nachlaufenden Vorhang zugeordneten Anschlaghebel 26 wieder anzuziehen. Bei der
weiteren Drehung des Steuernockens 10 wird dann Das Auslöseglied 4 des voreilenden Vorhangs wird
deshalb freigegeben, die diesem zugeordnete Scheibe 3 beginnt sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen,
und die Belichtung beginnt. Die Trommel S des nachlaufenden Vorhanges beginnt sich in zugeordneter
Weise zur Drehung der Scheibe 3 zu drehen. Da aber der Auslösestift 8 auf die abgeschrägte Fläche
des Anschlaghebels 26 aufläuft und dieser blockiert ist, wird die Trommel 5 in dieser Lage angehalten.
ίο Wenn sich die Spannung des Kondensators C auf
den vorbestimmten Wert erhöht hat, wird der Transistor Γ, leitend und der Transistor T2 wird zur Aberregung
des Magneten M gesperrt. Der Auslösestift 8 kann also den Hebel 26 hochstoßen und die Belichtung
unter Weiterdrehung beenden. Zu diesem Zeitpunkt wird das untere Kontaktstück des Schalters S1
freigesetzt (gestrichelte Linien in Fig. 7) und der
der Schalter S3, sobald S2 geöffnet wird, in der Stel- Schalter S1 schaltet den Strom ab.
lung geschlossen, in der das eine Ende des Schalthebels 17 in die tiefste Stelle der unteren Nockenfläche
10 b fällt, und der Kondensator C wird nun über die Zelle D wieder aufgeladen. Die jetzt erforderliche
Aufladezeit ist durch den Widerstandswert hauptsächlich der Zelle D, das heißt durch die Helligkeit
des Objekts bestimmt. Daher kann, wenn die Kapazität des Kondensators C unter Berücksichtigung der
zu erwartenden Zellenwiderstandsänderungen entsprechend
gewählt wird, eine angemessene Belichtung automatisch erzielt werden.
Die Drehung des Steuernockens 10 drückt (siehe Fig. 7) danach mit der oberen Nockenfläche 10a den
Verriegelungshebei 22 des voreilenden Vorhangs durch den Exzenterstift 25 nach oben. (Es sei bemerkt,
daß die Folge der einzelnen Vorgänge durch die Ausgestaltung des Verschlusses bestimmt ist und
durch die Korrektur der Verzögerung der Magneterregung verändert werden kann.)
Selbstverständlich ist es möglich, die Haltezeit der
ao Selbstauslösung wahlweise zu ändern, indem der Verzögerungswiderstand
R0 als veränderbarer Widerstand ausgestaltet wird, und es kann (siehe Fig. 10
und 11) ein vierter Schalter S4 auf der Seite des Verzögeiungswiderstands
R0 vorgesehen werden, der mit dem Schalten des Schalters S3 gekoppelt betätigbar
ist.
Falls die Selbstauslösung nicht benutzt wird, wird das Feststellglied 30gedreht (Fig. 9), um den Schalter
S3 dauernd zu schließen; oder es wird der Widerstand
R0, der mit dem Schalter S4 gekoppelt ist (Fig. 11),
als veränderbarer Widerstand ausgestaltet, um den Widerstandswert auf den kleinsten Wert zu bringen.
Es kann ebenfalls vorgesehen sein, von Hand einen vorbestimmten Belichtungswert einzustellen, indem
ein variabler Widerstand an Stelle der fotoleitenden Zelle D vorgesehen ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Kamera Verschluß rait einer fotoelektrisch
gesteuerten Belichtungszeitbildungsschaltung, die auf die Betätigung des Verschlußauslösers hin mit
Hilfe eines mit diesem in Wirkverbindung stehenden Schalters einschaltbar und gekoppelt mit der
Schließbewegung des Verschlusses wieder abschaltbar ist, wobei die Schaltung einen Elektromagneten
steuert, der über die Dauer seiner Erregung die Schließbewegung des Verschlusses
blockiert, dadurch gekennzeichnet, daß - in Kombination mit einem an sich bekannten Verschluß
mit zwei unabhängig voneinander ablaufenden Verschlußblättern, von dinen das erste für
den Offnungstakt und das zweite für den Schließtakt
vorgesehen ist - ein unter der Einwirkung einer Antriebsfeder (12) stehendes Steuernockenglied
(10) vorgesehen ist, das bei gespanntem Verschluß von einem Ausklinkhebel (14) gehalten
und bei Verschlußauslösung für den Ablauf freigegeben wird, währenddem das Steuernockenglied
(mittels Teil 11) zunächst den Schalter (5,) schließt, sodann (durch Abheben der Klinke 22)
das erste Verschlußblatt (3, 4) zu dessen Ablauf freigibt, und daß das zweite Verschlußblatt (5) bei
seinem durch die Aberregung des Elektromagneten (M) eingeleiteten Ablauf (mittels 7) den
Schalter (S1) wieder öffnet.
2. Kameraverschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (10) fast
gleichzeitig mit dem Schließen des Schalters (S,) einen weiteren Schalter (S2) öffnet, wodurch zur
Bestimmung der Belichtungszeit der Zeitpunkt zum Aufladen eines Kondensators festgelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19661797548 DE1797548C3 (de) | 1966-10-06 | Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19661797548 DE1797548C3 (de) | 1966-10-06 | Kameraverschluß mit fotoelektrisch gesteuerter Belichtungszeitbildungsschaltung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1797548A1 DE1797548A1 (de) | 1971-12-30 |
| DE1797548B2 true DE1797548B2 (de) | 1975-09-25 |
| DE1797548C3 DE1797548C3 (de) | 1976-04-29 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1797548A1 (de) | 1971-12-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |