DE1796734U - Sandstreuvorrichtung fuer schienenfahrzeuge. - Google Patents
Sandstreuvorrichtung fuer schienenfahrzeuge.Info
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- B61C15/10—Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
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Description
-
tl für Schienen- rew Pur ienen- fahrzeuge" Dieilouerung betrifft eine. Sandstreuvorrichtung für chienenfahrzeuge,insbesondere Gruben-und Industrielo- komotiven., bei der der Sand aus einem Vorratsbehälter bedarfsusis3 abgelassen uird und von dort durch eine oder mehrere Rohrleitungen mit entsprechendem Gefälle auf die Lauffläche der Schienen geleitet ird. Es hat sich jedoch gezeigte daß auch dann, wenn der Vor-Ds sind bereits mehrere Bauarten für Sandstreuvorrichtungen beITwtüt ßoworden, die im wesentlichen aus einem Vorrats- behälter bestehen der sich nach unten verjüngt und im unteren Bereich mit einer Austrittsoffnung versehen ist, die durch einen Schieber verschlossen gehalten uird « Der Schie- ber kann vom Führerstand der Lokomotive mit Hilfe eines Gestänges oder eines Seilzuges betätigt werden. Je nach derr6ßederfreigegebenen Austrittsöffnung kann auf diese eS siehr oder ueniger Sand vor die Räder auf die Lauf- fläche der Schienen gestreut werden. Die einwandfreie Uirkungsueise hangt bei einer derartigen Sandstreuvor- richtung ueitgehend davon ab, daß in den vorratsbehälter nur trockener und feinkorniger Sand eingefüllt ird. enn der Sand klumpis ist besteht die Gefahr, daß sich die Austrittsoffnung verstopft. keiten auftraten, sofern die Sandstreuvorrichtung längere Zeit unbenutzt geblieben war. Der Sand nimmt nämlich sehr leicht die Feuchtigkeit der Umgebung in sich auf und backt dadurch zu festen Klumpen zusammen. Die einzelnen Brocken setzten sich im unteren Teil des trichterförmig gestalteten Behälters fest, so daß bei einer Betätigung der Sandstreu-ra sbehälter mit feinkörnigem Sand gefüllt war, Schvderig- bei denen die Austrittsöffnung lediglich durch einen Schieber oder eine Klappe verschlossen gehalten wird, konnte der festsitzende Sand vom Führerstand der Lokomotive aus nicht gelockert werden. Auch durch schnelles öffnen und Schließen des Schiebers bzw. der Klappe, wie es vielfach in der Praxis beobachtet wurde, war in solchen Fällen nichts zu erreichen. Man war vielmehr gezwungen, den Sandklumpen im Behälter durch eine Stange oder dergleichen zu zerkleinern. Es ist leicht einzusehen, daß das Versagenvorrichtung nicht genügend Sand aus dem Behälter abgelassen voerrielitun-nicht geii-iaf C.) werden konnte. Bei den bekannten 3andstreuvorrichtungen im Gefahrenfall verhängnisvolle Folgen haben kann. Um den vorerwähnten Nachteil auszuschalten, hat man bereits anstelle eines Schiebers unterhalb der austrittsöffnung eine muldenförmig ausgestaltete Wippe angebrachte die in ihrer normalen Lage bis zum oberen Rand mit Sand ge-der Sandstreuvorrichtung besonders bei Schnellbremsungen CD kann mit Hilfe eines Gestänges in eine schaukelnde Bewegung versetzt werden, bei der jeweils eine geringe Menge Sand über den Rand hinausfällt. Derartig ausgebildete Sandstreuvorrichtungen wurden im allgemeinen unmittelbar vor den Rädern des Fahrzeuges angeordnet, so daß der aus der lippe hinausfallende Sand direkt auf die Schienen gelangt.füllt ist ; die wippe ist hierbei schwenkbar gelagert und - Obwohl diese Bauart in ihrer Wirkungsweise zuverlässiger ist als die vorgenannte Ausfuhrungsform lassen sich auch hierbei Störungen nicht vermeiden-weil sich der Sand im eigentlichen Vorratsbehälter festsetzt, so daß die weitere
dem läßt sich diese Bauart bei kleineren Lokomotiven, insbesondere Abbaulokomotiven in Grubenbetrieben, wegen der dort vorliegenden geringen Flatzverhältnisse nur sehr schwer einbauen.Zufuhr zur muldenförmigen Uippe unterbrochen ird. Außer- - Die Neuerung hat sich das Ziel gesetzt, eine-Sandstreuvorrichtung zu schaffen, bei der die bisher bekannten Nachteile ausgeschaltet werden und vor allem eine sichere Arbeitsweise auch dann erreicht wird, wenn der Sand durch atmosphärische Einflüsse zu Klumpen zusammengebacken ist. Bei einer Sandstreuvorrichtung für Schienenfahrzeuge, ins-
Jand aus einem Vorratsbehälter nach Freigabe der im unteren Bereich befindlichen Austrittsöffnung bedarfsweise abgelassen wird, von dort in eine oder mehrere Rohrleitungen die vor den Rädern oberhalb der Schienen enden, rutscht und dann auf die Lauffläche der Schienen fällt, wird gemäß der Neuerung der mit einem nach unten zunehmenden, im wesentlichen ovalen Querschnitt ausgebildete Vorratsbehälter mit seiner offenen Unterseite auf einer den Behältor wenigstens an einer Schmalseite überragenden, im Profil U-förmig gestalteten Wanne aufgesetzt. Nach der weiteren Neuerung ist in der anne eine den Innenraum weitgehend ausfüllende Schneckenwalze mit ihren an den Enden überstehenden Mellenzapfen drehbar gelagert, und an der weiter überstehenden Stirnseite der wanne ist die Austrittsöffnung mit dem auf der Außenseite anschließendenbesondere Gruben-und Industrielokomotiven bei der der u der wellenzapfen aus der wanne herausragt. Der aus der wanne herausragende Wellenzapfen dient hierbei als Anschluß für die vom Führerstand der Lokomotive ausgehende Betätigungswelle. Die Betätigungswelle wird zweckmäßigerweise als biegsame Welle ausgebildet, die sich von derk7 . blaufrohr vorgesehen, während an der anderen Stirnseite Sandstreuvorrichtung : bis zum Führerstand entsprechend . jandstreuvorrieb-tung bis z den Platzverhältnissen leicht verlegen läßt. öffnung wird hierbei kleiner als der äußere Durchmesser der Schneckenwalze gewählt.Nach einem weiteren Kennzeichen der Neuerung wird die an de ? woi-ter erstehendelz Stirnseite der e befindliche Lagerstelle des Wellenzapfens konzentrisch zur Austritts- offnung angeordnet und innerhalb der Öffnung durch radial verlaufende Stege getragen. Der Durchmesser der Austritts- - Ein wesentlicher Vorteil ergibt sich bei der neuerungsgemäßen Sandstreuvorrichtung zunächst dadurch, daß der eigentliche Vorratsbehälter nicht trichterförmig, sondern mit nach unten zunehmendem Querschnitt ausgebildet ist.
- Hierdurch wird erreichte daß der Sand, selbst wenn er zu Klumpen zusammengebacken ist, sich beim Nachrutschen an den Behälterwandungen nicht mehr festsetzen kann. Der Sand wird vielmehr ständig mit seinem gesamten Gewicht auf den oberen Schneckengängen aufliegen und, solange er genügend trocken ist, den Zwischenraum zwischen der Schneckenwalze und der U-förmigen Wanne vollständig ausfüllen. Sobald die Schneckenwalze in eine entsprechende Drehbewegung versetzt wird, fördert sie den Sand in Richtung zur Austrittsöffnung und drückt ihn durch diese hindurch.
wandfreie Arbeitsweise der Sandstreuvorrichtung auch dann noch, wenn der gesamte Inhalt des Sandbehälters zu einem einzigen Sandklumpen zusammengebacken sein sollte. Wie bereits erwähnte liegt der Sandklumpen in jedem Fall auf den oberen Gängen der Schnecke auf, und es werden daher, wenn die Schneckenwalze gedreht wird, von dem Sandklumpen einzelne Brocken abgespalten oder zumindest durch die Vor-Die Verwendung einer Schneckenwaise gewährleistet eins ein- zi sehubbevfegung der Schneckengänge ausreichende Mengen Sand von dem Klumpen abgerieben. Es besteht also auf diese weise die Sglichkeit die Sandstreuvorrichtung stets betriebs- bereit zu halten selbst Trenn sie längere Zeit nicht be- nutztuird und der Sand'zu Stumpen zusammenbacken sollte. inAusfuhrunssbeispiel der Sandstreuvorrichtung gemäß derNeuerung ist auf der Zeichnung dargestellt. 2s zeigen : L ! i PiG. 1 eine Vorderansicht der Sandstreuvorrichtung in CD einem Schnitt entsprechend der Linie 1-1 der Fig. 2, Fig. 3 eine Seitenansicht der Sandstreuvorrichtung.Fi* 2 eine Draufsicht der Sandstreuvorrichtung und . D im - Die. Sandstreuvorrichtung besteht im wesentlichen aus dem Vorratsbehälter 1, der mit seiner offenen Unterseite auf einer im Profil U-förmig gestalteten wanne 2 aufgesetzt ist. Der Vorratsbehälter 1 besitzt einen ovalen Querschnitt, der sich nach unten erweitert. Die U-förmig gestaltete uanne 2 ist in ihrer Breite der Breite des aufgesetzten Behälters 1 angepaßt. Dagegen ist sie in ihrer Länge so bemessen daß sie den Vorratsbehälter 1 an den Stirnseiten
um ein bestimmtes Maß überragte Innerhalb der vjanne 2 ist eine Schneckenualze 5 angeordnete die mit ihren an den Enden überstehenden Uellenzapfen 4 und 5 in den stirn- seitigen uandungen der'J.'anne 2 drehbar gelagert ist. Der äußere Durchmesser der Schneckenwalze 3 ist gegenüber deminneren Abstand der Seitenflächen der U-förmigen'anne derart bemessen daß zwischen Schneckenualze und der Wan- lung der VJanne ein kleiner Zwischenraum erhalten bleibt. ZuQckaäßigerueise uird die Längsachse der Schneckenualze in die Hittelpunktsebene des bogenförmig gestalteten Unterteiles der"Janne 2 gelegt. An einer Stirnseite der uanne 2 befindet sich konzentrisch zur Mittelachse der Schneckenalze 3 die Austrittsöffnung 6. Die innerhalb der Austrittsöffnung liegende Lagerstelle 7 für den L'ellenzapfen 4 T ? ird durch radial verlaufende Stege 8 gehalten. Auf der Außenseite ist an die Austrittsöffnung 6 dasAblaufrohr 3 angeschlossen. Der Innendurchmesser der Austrittsöffnung 6 wird kleiner gezählt als der Außendurchmesser der Ocmaeckenvalze 5 um zu verhindern9 daß besonders feinkorniger Sand bereits bei stillstehender Schneckenwalze durch die Austrittsöffnung herausrieselt. Sine ueitere Sicherheit gegen das Heraus- . W l'h ~egren das rieseln von feinkörnigem Sand wird dadurch geschaffen, daßdie U-formige üanne uenigstens an der Stirnsoite , in an der sich die Austrittsöffnung befindete gegenüber dem aufgesetztenVorratsbehälter l übersteht. Der überstehende Teil muß in seiner Länge entsprechend den Böschungswinkel u für besonders feinkörniGen Sand festgelegt werden. u ZD An der Stirnseite der anne 2 die der Austrittsoffnun 6 gegenüberliegt, uird der Wellenzapfen 5 der Schnecken- walze 3 durch die Landung nach außen hindurchgeführt. Das Ende des ellensapfens dient hierbei als Anschluß für die vomFührerstand ausgehende in der Zeichnung nicht darge- ID stellte Betätigunsello. Die Schneckenwalze 3 Tyird entsprechend der Schnelligkeit ; mit der der Sand aus der Vorrichtung austreten soll, wenn an"e- diealze mit einer bestimmten Drehgeschvindigkeit ange- trieben wird, mit einem oder mehreren Schneckengänen ausgerüstet. Zur Befestigung der Sandstreuvorrichtung uird die U-foraig gestaltete'Janne 2 auf der Unterseite sit einer FuBplatte 1C oder dergleichen versehen. chuzanprüche :
Claims (4)
- Schutzansprüche: 1. Sandstreuvorrichtungfür Schienenfahrzeuge, insbesondere Gruben-und Industrielokomotiven, bei der der Sand aus einem Vorratsbehälter nach Freigabe der im unteren Bereich befindlichen Austrittsöffnung bedarfsweise abgelassen wird, von dort in eine oder mehrere Rohrleitungen, die vor den Rädern oberhalb der Schienen enden, rutscht und dann auf die Lauffläche der Schienen fällt, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem nach unten zunehmenden, im wesentlichen ovalen Querschnitt ausgebildete Vorratsbehälter (1) mit seiner offenen Unterseite auf einer den Behälter wenigstens an einer Schmalseite überragenden, im Profil U-förmig gestalteten Wanne (2) aufgesetzt ist und daß in dieser Wanne eine den Innenraum weitgehend ausfüllende Schneckenwalze (3) mit ihren an den Enden überstehenden Wellenzapfen (4 und 5) drehbar gelagert ist, wobei an der weiter überstehenden Stirnseite der Wanne die Austrittsöffnung (6) vorgesehen ist, während an der anderen Stirnseite der Wellenzapfen (5) aus der Wanne (2) herausragt.
- 2. Sandstreuvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Wanne (2) herausragende Wellenzapfen (5) als Anschluß für die vom Führerstand der Loko-
motive ausgehende Betätigungswelle dient. - 3. Sandstreuvorrichtung nach Anspruch 1 und 29 dadurch gekennzeichnet, daß an der weiter überstehenden Stirnseite der Wanne (2) die Lagerstelle (7) des Wellenzapfens (4) konzentrisch zur Austrittsöffnung (6) angeordnet ist und innerhalb der Öffnung (6) durch radial verlaufende Stege (8) gehalten wird.
- 4. Sandstreuvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Austrittsöffnung (6) kleiner ist als der äußere Durchmesser der Schneckenwalze (3).
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