DE1790749U - Tarnbehang. - Google Patents

Tarnbehang.

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DE1790749U
DE1790749U DE1959M0031282 DEM0031282U DE1790749U DE 1790749 U DE1790749 U DE 1790749U DE 1959M0031282 DE1959M0031282 DE 1959M0031282 DE M0031282 U DEM0031282 U DE M0031282U DE 1790749 U DE1790749 U DE 1790749U
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camouflage
garnish
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mesh
net
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DE1959M0031282
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Albert Markmann & Co
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Description

  • Tarnbehang.
  • Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf einen Tarnbehang, welcher ein Tragnetz und eine von diesem gehalterte Tarngarnierung besitzt.
  • Es ist bereits bekannt, die ebenflächige Tarngarnierung eines solchen Tarnbehanges mit ineinander greifenden Einschnitten zu versehen. Diese Ausbildung bewirkt, daß die Tarngarnierung nach ihrem Ausspannen eine plastische Raumform annimmt, obwohl sie lediglich aus einem ebenflächigen Gebilde hergestellt ist. Die zwischen den Einschnittlinien liegenden Materialabschnitte der Garnierung stellen sich bei jeder Spannkraft, verursacht z. B. durch das Eigengewicht der freihängenden Garnierung, aus der Ebene der Garnierungsbahn heraus. Bei größeren Ausmaßen ist es günstig, eine solche Garnierung mit einem Tragnetz zu verbinden.
  • Grundsätzlich ist es bereits bekannt, Tarngarnierungen mit einem Tragnetz durch Klammern zu verbinden, Die Klammern sind ungünstig sowohl wegen ihrer Materialfremdheit als auch wegen ihres großen Gewichtes. Die ständigen Witterungseinflüsse lassen im übrigen eine dauerhafte Befestigung mittels Metallklammern nicht zu.
  • Die vorliegende Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Tarnbehang zu schaffen, bei dem die Tarngarnierung mit materialgetreuen Mitteln auf dem Tragnetz gehaltert wird, wobei diese Halterung speziell so erfolgen soll, daß sie die plastische Raumform der aus einer ebenen Garnierungsbahn hergestellten Garnierung weitgehendst begünstigt.
  • Dies wird neuerungsgemäß dadurch erreicht, daß an den Befestigungsstellen von Tarngarnierung mit Tragnetz die Netzkordel in einem abgenähten Falz eingebettet ist, der von den zwischen benachbarten Einschnittlinien liegenden Garnierungabschnitten gebildet ist.
  • Zufolge dieser Ausbildung werden bei der Befestigung der Garnierungsbahn auf dem Tragnetz die einzelnen Garnierungsabschnitte weitgehendst aus der Ebene der Garnierungsbahn gezwungen und in dieser Lage festgenäht. Es entsteht mit Sicherheit eine laubartige Struktur. Es wird in jedem Falle verhindert, daß die Garnierungsbahn in ebenflächiger Lage auf dem Tragnetz haften bleibt. Dies ist insofern wichtig, als das Tragnetz eine weitgehende Vermeidung aller auf die Tarngarnierung wirkender Spannkräfte bewirkt, z. B. das Gewicht der Garnierung im wesentlichen vollständig trägt. Auch gilt die Verbindung durch eine Naht als herstellungstechnisch günstiger. Sie ist im übrigen haltbarer und vergrößert das Gewicht des gesamten Tarnbehanges nur sehr unwesentlich.
  • Eine sehr günstige Ausgestaltung besteht neuerungsgemäß darin, daß die Maschenbreite des Tragnetzes etwa so groß ist, wie die größte Breite des durch einen Einschnitt gebildeten Blattes. Diese Ausgestaltung ermöglicht, daß selbst der größte, zwischen zwei benachbarten Einschnittlinien mögliche Garnierungsabschnitt frei durch die Maschen des Netzes geklappt werden kann.
  • Der Gegenstand der Neuerung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen : Abb. 1 eine perspektivische Ansicht des Tarnbehanges, Abb. 2 eine Draufsicht auf die noch ebenflächig ausgebreitete Garnierungsbahn, Abb. 3 eine vergrößerte Ansicht auf eine Befestigungsstelle, Abb. 4 einen Schnitt gemäß der Linie A-B der Abb. 3, Abb. 5 eine vergrößerte Ansicht auf eine andere Befestigungsstelle, Abb. 6 einen Schnitt gemäß der Linie C-D der Abb. 5.
  • Der Tarnbehang besitzt das Tragnetz 1 und die Tarngarnierung 2. Das Tragnetz 1 bildet mit der Netzkordel 3 die Maschen
    4.
  • Die Tarngarnierung 2 ist aus einer ebenflächigen Bahn, vorzugsweise einer Gewebebahn 5 hergestellt, welche mit ineinander greifenden Einschnitten 6 versehen ist.
  • Zur Befestigung der Tarngarnierung 2 auf dem Tragnetz 1 sind Falze 7 gebildet, die mit einer Naht 8 ausgestattet sind.
  • Die Falze 7 werden von den jeweils zwischen zwei benachbarten
    Einschnittlinien6'liegenden Garnierungsabschnitten 2'gebil-
    det. Bei diesen benachbarten Einschnittlinien 6'kann es sich um die Linien eines einzelnen Einschnittes 6 handeln, bzw. um die Einschnittlinien zweier benachbarter Einschnitte 6.
  • Die Maschenweite x einer jeden Masche 4 ist so groß gewählt, daß sie etwa der größten Breite des durch einen Einschnitt 6 gebildeten Blattes 9 entspricht. Jedenfalls ist sie vorzugsweise etwa mindestens so groß. Hierdurch ist erreicht, daß jedes Blatt 9 annähernd frei durch eine Masche geklappt werden kann, um die Netzkordel 3 in den durch das Umklappen . gebildeten Falz einzubetten.

Claims (2)

  1. S c hut z ans p rüc h e ---------------
    1.) Tarnbehang mit einem Tragnetz für eine mit ineinander greifenden Einschnitten versehene Tarngarnierung, dadurch gekennzeichnet, daß an den Befestigungsstellen von Tarngarnierunge-B : (2) mit Tragnetz (1) die Netzkordel (3) in einem abgenähten Falz (7) eingebettet ist, der von den zwischen benachbarten Einschnittlinien (6') liegenden Garnierungsab- schnitten (2') gebildet ist.
  2. 2.) Tarnbehang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschenweite (x) des Tragnetzes (1) etwa so groß ist wie die größte Breite des durch einen Einschnitt (6) gebildeten Blattes (9).
DE1959M0031282 1959-04-09 1959-04-09 Tarnbehang. Expired DE1790749U (de)

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DE1959M0031282 DE1790749U (de) 1959-04-09 1959-04-09 Tarnbehang.

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