DE1788198U - Bimetall-thermostat. - Google Patents

Bimetall-thermostat.

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DE1788198U
DE1788198U DE1959V0009918 DEV0009918U DE1788198U DE 1788198 U DE1788198 U DE 1788198U DE 1959V0009918 DE1959V0009918 DE 1959V0009918 DE V0009918 U DEV0009918 U DE V0009918U DE 1788198 U DE1788198 U DE 1788198U
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DE
Germany
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bimetallic
bimetal
leaf springs
thermostat
bearing
Prior art date
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Expired
Application number
DE1959V0009918
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English (en)
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Vaillant GmbH
Original Assignee
Joh Vaillant GmbH and Co
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Publication date
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  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • Joh. Vail lant X-Gut Rems ehe id
    --------------------------
    Bimetall-Thermostat
    Die Neuerung betrifft einen Bimetall-Thermostaten, insbesondere
    für Warmwasserbereiter, der in Abhängigkeit von Temperaturänderun-
    gen z. B. ein Ventil oder einen Schalter betätigt. Bei einer bekann-
    ten Art von Thermostaten ist in einem Thermostatenrohr ein aus zwei Bimetallblattfedern bestehender Ausdehnungskörper angeordnet, dessen Bimetallblattfedern sich bei einer Temperaturveränderung nach außen krümmen und dadurch den Abstand ihrer Befestigungspunkte verkürzen. Bei einer solchen Ausbildung des Thermostaten läßt sich ein zur Betätigung eines Ventils oder Schalters ausreichender Sub erzielen, ohne daß eine Hebelübersetzung erforderlich ist. Bei bekannten Bimetall-Thermostaten dieser Art sind die beiden Bimetallblattfedern mit ihren Enden in Schlitze eingesteckt und durch Anlöten od. dgl. starr befestigt. Eine Temperaturkrümmung der so befestigten Bimetallfedern ist gehemmt, worunter die Einstellempfindlichkeit leidet.
  • Der Neuerung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Empfindlichkeit von Bimetall-Thermostaten der vorbeschriebenen Bauart zu erhöhen und
    diesedadurch für genauere Temperaturregelungen geeignet zu machen.
    Diex geschieht neuerungsgemäß in erster Linie dadurch, daß die Enden
    der Bimetallblattfedern mit Lageraugen versehen und an einem gemeinsamen Drehzapfen gelenkig befestigt sind. Durch die gelenkige hefestigung der Bimetallfederenden können sich die Federn der jeweiligen Temperaturkrummung entsprechend verdrehen und einstellen, ohne daß dazu eine nennenswerte Kraft aufgebracht werden muß. Zweckmäßigerweise sind die Enden der Bimetallblattfedern derart zu Lageraugen aufgerollt, daß die Schicht mit größerem Ausdehnungskoeffizienten außen liegt. Dabei können die aufgerollten Lageraugenenden Lagerbüchsen umschließen. Bei Bimetallfedern für Zündsicherungen, die unmittelbar einer Flamme ausgesetzt sind, ist eine solche Ausbildung mit Lageraugen u&d eingesetzten Lagerbuohsen bekannt.
  • Man hat jedoch eine solche Aufhängung bei Bimetall-Thermostaten noch nicht verwendet, obwohl sie gerade hier wesentlich zur Empfindlichkeitssteigerung beiträgt.
  • Bei Bimetall-Thermostaten ist es vorteilhafte die Anordnung so
    zu treffe daß die mit Lageraugen versehenen Endes, der Time-
    tallblattfedern soharnierartig ineinandergreifen. Man kann dann
    beiden Federn die gleiche Form geben, wobei die Soharnierbildung dadurch zustande kommt, daß die beiden gleichen Federn um 18oho gegeneinander versetzt susaamengefügt sind.
  • In weiterer Ausbildung der Neuerung wird die Empfindlichkeitssteigerung dadurch erzielt, daß das Thermostatenrohr teilweise mit einer rmeübertragenden Flüssigkeit gefüllt ist um einen
    schnelleren und besseren liFärmeubergaa. g auf die Bimetallfedern
    sicherzustellen*'Um Abdichtungsschwierigkeiten zu umgehen, kann man
    dafür'sorgen, daß der Spiegel der Füllflüssigkeit unterhalb der Gehäusedurohführung des Eubübertraygsstiftes bleibt Durch eine schräge oder vertikale Einbaulage des Thermostaten kann
    man das erreichen, obwohl die Füllflüssigkeit den größten Teil
    desThermostatenrohres ausfüllt.
    Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in Abb l bis 4 darge-
    stellt und im folgenden beschrieben.
  • In ein Speiohergefäß l eines Wassererhitzers ist ein Thermostatenrohr : 2 eingelassene das unten durch ein Bodenstück 3 abgeschlossen und oben mit einem Flanschteil 4 verschraubt ist. Nit dem Flanschteil 4 ist ein ventilgehäuse 5 abdichtend verschraubt, in dem ein axial beweglicher Ventilverschlußkörper 6 durch einen Ventilschaft
    7 geführt ist « Am Ende des Ventilschaftes 7 sitzt ein Kopfstück 8.
  • Zwischen dem Kopfstück 8 und dem Bodenstick 3 ist im Innern des Thermoatatenrohres 2 ein aus zwei Bimetallblattfedern 9, 9t gebildeter Ausdehnungskorper angeordnet, der in Abb. 2 und 3 gesondert gezeichnet ist.
  • Die Schicht mit größerem Ausdehnungskoeffizienten liegt bei beiden Bimetallfedern 9< 9* außen, so daß sie sich bei Erwärmung in der dargestellten Weise nach außen krummen und. den Abstand
    zwischen Kopfstück 8 und Bodenstück 3 verkürzen, so daß der Ven-
    tilTTerschlußkorper 6 die dargestellte Schließlage einnimmt. Bei
    Abkühlung strecken sich die beiden Bimetallblattfedern, wodurch der
    Ventil'veyschlußkorper 6 gegen die Wirkung einer Ventilfeder 10
    von seinem Sitz abgehoben wird. Naturgemäß kann der Bimetall-Thermostat auch so angewandt werden, daß ein Ventil bei gestreckten Bimetallfedern 9 9* geschlossen und bei erwärmten Bimetallfedern durch ihre Temperaturkrummung geöffnet wird.
  • Beide Bimetallfedern 99 91 besitzen auf der einen Seite zwei nach innen afgerollte Lageraugen 11, 12 bzw. 11', 12'und auf der anderen Seite ein ebensolches, durch Aufrollen gebildetes Lagerauge 13e 13'* Die beiden Bimetallfedern 9, gt haben also identische Yo=$ was für die Herstellung des Thermostaten wichtig ist. Da die beiden Bimetallfedern 9e 9t um 1800 zueinander versetzt zusammengefügt werden, da die sich stärker ausdehnende Schicht bei der einen Feder (9) oben und bei der anderen Feder (9') unten liegt, greifen auf der einen Seite die Lageraugen 11, 13', 12 und auf der anderen Seite die Lageraugen llt, 13, 121 scharnierartig
    ineinander. Man kann auch die Bimetallfedern natürlich so ausbil.
    den, daß jede auf beiden Seiten nur ein seitlich der Mitte liegen-
    des Lagerauge aufseist.
    In die Lageraugen 119 IS, 12 11', 12, 13'sind einzelne Lager-
    büchsen 14 eingesetzte, die durch die Federung der Lageraugen
    gehalten werden. Da auch die Lageraugen sich bei Erwärmung stärker
    krUmmn, werden die Lagerbuchsen 14 immer festgehalten. Unter
    Vermittlung der Lagerbuchsen 14 sind die Bimetallfedern 9, 9' an beiden Baden auf Drehzapfen 15, 15'im Bodenstüok 3 bzw. im Kopfstück 8 gelagert, so daß sie sich ohne Kraftbedarf nach Maßgabe der Temperaturkrümmung verdrehen und einstellen können.
  • Xan kann nun das Thermostatenrohr 2 mit einer wärmeleitenden Flüssigkeit ffillea, um einen schnellen Wärmeübergang vom Thermostatexrohr 2 auf die Bimetallfedern 9, 9t za erreichen. Damit Abdiohtungschwierigkeiten d. s den Hub übertragenden Ventilschaftes 7 umgangen werden, kann man dafür sorgen, daß der Spiegel der
    F&llfHiaaigkeit unterhalb der Gehäusedurohführung 16 des Ventil-
    schaftew. 7 bleibt. Durch eine schräge oder vertikale Einbaulage des Thermostatenrohres 2 in den Speicherbehälter l kann man trotzdem erreichen$ daß die Füllflüssigkeit die Bimetallfeder 9t 9'ganz oder zum größten Teil umgibt.

Claims (1)

  1. schutzanspriiehe -----------
    l. Bimet&ll-hermostat, bei dem in einem Thermostatenrohr ein
    aus zwei Bimetallblattfedern bestehender AusdehnungskÖrper angeordnet ist, dessen Bimetallblattfedern sich bei einer Semperaturänderung nach saßen krummen und dadurch den Abstand ihrer Befestigungspunkte verkürzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Bimetallblattfedern (9, 9') mit Lageraugen (11, 12, 13) versehen und an einem gemeinsamen Drehzapfen (15) gelenkig befestigt sind.
    2. Bimetall-Thermostat nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Bimetallblattfedern (9, 9') derart zu Lager- augen(11, 12, 13) aufgerollt sind, daß die Schicht mit größerem
    Ausdehnungskoeffizienten außen liegt.
    3. Bimetall-Thermostat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgerollten Lageraugenenden Lagerbuchsen (14) umschließen. 4. Bimetall-Thermostat nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, daß die mit Lageraugen ll, 12, 1319 11', 12', 13) versehenen Enden der Bimetallblattfedem (9, 9') seharnierartig ineinandergreifen. 5. Bimetall-The=ostat nach Anspruch 4"dadurch gekennzeiohnetg daß die beiden mit ihren Enden scharnierartig ineinandergreifenden
    Bimetallfedem (9, 9t) die gleiche Form besitzen und daß die Soharnierbildung dadurch zustande kommt, daß die beiden gleichen Pedern um 1800 gegeneinander versetzt zusammengefilgt sind.
    6. Bimetall-Thermostat nach einem der Anspräche l bis 5'dadurch gekennzeichnet, daß das Thermostatenrohr (2) teilweise mit einer warmeübertragexden Flüssigkeit gefüllt ist, deren Spiegel unter- halb der Sehäuaedurohführung (16) des Rubübertragungsstiftes (7) liegt.
    7. Bimetall-Thermostat nach Ansprach 6, gekennzeichnet durch eine schrägeodr vertikale Einbaulage $ so daß die Füllflüssigkeit dengrößten Teil des Thermostatenrohres (2) ausfiillen kann.
DE1959V0009918 1959-03-02 1959-03-02 Bimetall-thermostat. Expired DE1788198U (de)

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