DE178482C - - Google Patents
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- DE178482C DE178482C DENDAT178482D DE178482DA DE178482C DE 178482 C DE178482 C DE 178482C DE NDAT178482 D DENDAT178482 D DE NDAT178482D DE 178482D A DE178482D A DE 178482DA DE 178482 C DE178482 C DE 178482C
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- superheater
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22G—SUPERHEATING OF STEAM
- F22G7/00—Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
- F22G7/005—Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition for locomotive boilers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVe 178482" KLASSE 13^. GRUPPE
CHRISTIAN HAGANS in ERFURT.
Bei dem Überhitzer für Lokomotiven vorliegender Erfindung wird der die Überhitzerrohre
aufnehmende Raum durch einen Luftraum, durch welchen die Luft stetig hindurchstreicht,
gegen übermäßige Wärmeabgabe nach außen geschützt und die durch den Luftraum durchstreichende und von dem
Überhitzerraum erwärmte Luft für die Überhitzerbeheizung ausgenutzt und zu dem Zwecke
ίο mit den Heizgasen vermischt, um das für die Überhitzerbeheizung nötige Gemisch von
entsprechender Temperatur zu bilden. Auch kann der Überhitzer noch von einem zweiten
Mantel umschlossen werden, durch welchen die den Überhitzer verlassenden Abgase hindurchstreichen,
um den Luftmantel auch von außen anzuwärmen.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die Uberhitzereinrichtung,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt nach A-B, Fig. i,
Fig. 3 ein Querschnitt nach C-D, Fig. 1,
Fig. 4 ein wagerechter Schnitt durch die Feuerung nach E-F, Fig. 1,
Fig. 5 eine Doppelanordnung des Überhitzers im Längsschnitt,
Fig. 6 ein wagerechter Schnitt dieser Anordnung nach G-H, Fig. 5.
Fig. 7 und 8 zeigen die Führung der Abgase im Außenmantel des Überhitzers,
Fig. 9 und 10 die Führung der Mischluft im Innenmantel des Überhitzers.
Der Überhitzer besteht aus einzelnen U-förmig
gebogenen Rohren 10, welche dadurch zu
Schlangen 11 vereinigt sind, daß die Enden der U-Schenkel durch Doppelknie 12 verbunden
sind. Zwei solcher Schlangen laufen in wagerechter Ebene parallel, der Überhitzer
wird durch mehrere solcher übereinander liegender Schlangenpaare gebildet. Durch
die paarweise Vereinigung der Schlangen werden geeignete Zwischenräume zwischen den Rohrschenkeln zu deren Beheizung gebildet.
Diese Schlangenpaare sind in mehrfacher Anzahl so mit Spielraum übereinander gelegt, daß nach Wegnahme der ' seitlichen
Wände der Überhitzerummantelung ein sehr leichtes Reinigen der Überhitzerschlangen
möglich ist.
Die Überhitzerrohre werden von einer beliebigen Feuerung beheizt, damit nun eine
unnütze Wärmeausstrahlung vermieden wird, ist der Überhitzerrohrraum von einem Luftraum umgeben. Dieser wird von einem
Doppelmantel 15, 16 gebildet, indem der
Uberhitzerkasten 15 von einem Mantel 16
umgeben wird. Durch den so gebildeten Zwischenraum strömt Luft in Richtung der Pfeile hindurch, diese wird durch die vom
Überhitzerkasten ausströmende Wärme erwärmt und die erwärmte Luft wird zur Uberhitzerbeheizung
benutzt.
Das Gemisch von Luft und Gasen wird dann zum Umlauf um die Überhitzerröhren
gebracht, zu welchem Zwecke der Überhitzer mit einigen Feuerzugblechen 17 ausgerüstet
ist. Das Gemisch von Luft und Feuergasen wird dann entweder direkt in den
Schornstein abgeleitet oder aber in den durch einen Außenmantel 18 des Überhitzers gebildeten
Hohlraum 19 geleitet (Fig. 9 und 10), so daß die Abgase zur Beheizung der zur
Vermischung mit den Flammengasen dienenden Luft von außen benutzt werden. Diese
Abgase treten dann durch das Rohr 20 in den Schornstein. In solcher Weise werden
die von der Überhitzerfeuerung entwickelten Heizgase vollständig ausgenutzt, die Heizgase
auf die entsprechende Temperatur ermäßigt, auch die nötige Menge der Heizgase geschaffen, und die zur Vermischung mit den
Heizgasen dienende Luft genügend vorgewärmt. Auf solche Weise ist ein Überhitzer
für Lokomotiven geschaffen, der leicht ist, keiner Abkühlung unterworfen ist, dauerhaft
ist, und bei dem die den Überhitzerkasten isolierende und durch denselben erwärmte Luft
zur Überhitzerbeheizung in günstigster Weise ausgenutzt ist. Einen Lokomotivüberhitzer
mit Schamottewänden zu umkleiden, ist nicht angängig, da diese das Eigengewicht unnützet
weise beschweren und infolge der auftretenden Stöße nicht halten würden.
Claims (2)
1. Überhitzer mit direkter Beheizung für Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet,
daß der Uberhitzerrohrraum durch einen aus dem Überhitzerkasten (15) und
einem Mantel (16) gebildeten Luftraum isoliert ist, durch welchen die Luft hindurchstreicht,
die erwärmt, dann zur Uberhitzerbeheizung so verwendet wird, daß sie mit den von einer beliebigen Feuerung
entwickelten Heizgasen gemischt, die zur Überhitzerbeheizung erforderliche
Menge Heizgase von angemessener Temperatur schafft.
2. Ausführungsform des Überhitzers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Luftraummantel (16) von einem zweiten Mantel (17) umgeben ist, durch
den die den Überhitzer verlassenden Abgase hindurchstreichen, um ihre Wärme zur Luftbeheizung auszunutzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178482C true DE178482C (de) |
Family
ID=442875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178482D Active DE178482C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178482C (de) |
-
0
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