DE1782334U - Heizmittelmengenregler fuer oelheizungen. - Google Patents

Heizmittelmengenregler fuer oelheizungen.

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DE1782334U
DE1782334U DE1958A0012554 DEA0012554U DE1782334U DE 1782334 U DE1782334 U DE 1782334U DE 1958A0012554 DE1958A0012554 DE 1958A0012554 DE A0012554 U DEA0012554 U DE A0012554U DE 1782334 U DE1782334 U DE 1782334U
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  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Heizmittelmengenregler für Ölheizungen Die Neuerung befasst sich mit der Aus-und Weiterbildung von Heizmittelmengenreglern, die sich als Dosiergerät an Ölheizungen oder Ölherden zur kontinuierlichen und einstellbaren Zuführung des Heizöles zur Brennstelle eingeführt haben. Im besonderen befaßt sich die Neuerung mit der Weiterbildung solcher'Heizmittelregler, bei denen das Heizöl über ein durch einen Schwimmer über Hebel betätigtes Regelventil einem Gefäß derart zugeführt wird, daß das Olniveau im Gefäß konstant ist und der Ölablauf aus dem Gefäß über ein einstellbares, vorzugsweise als Schieber ausgebildetes Abflußventil erfolgt. Der Neuerung lag die Aufgabe zugrunde, den Regler derart auszubildentdaß das vom Gefäß aufgenommene Heizmittelvolumen nicht über das für die Funktion des Reglers erforderliche Maß hinausgeht. Bei den bekannten Ausführungen der Heizmittelmengenregler hat man diesem Gesichtspunkt bislang keine Beachtung geschenkt, so daß beim Ausserbetriebsetzen des Reglers, sofern nicht von Hand ein besonderer Schalter betätigt wird, noch beträchtliche Ölmengen zur Brennstelle in an sich unnötiger und häufig unerwünschter Weise abfließen.
  • Vorliegender Neuerung entsprechend wird eine Ausbildung der oben näher beschriebenen Heizmittelmengenregler vorgeschlagen, die sich dadurch kennzeichnet, daß das Reglergefäß in seiner in Richtung der Verbindungslinie zwischen dem Schwimmer des Reglers und dem Regelventil verlaufenden Längsausdehnung parallel verlaufende äussere Kammerwandungen aufweist und die Schmalseiten des Gefäßes aussen Zylinderflächen aufweisen. deren Krümmungsradius nicht weseitlich größer ist, als der größte Radius der senkrecht zur Zylinderfläche verlaufenden Schnittfläche eines entlang einer Zylinderfläche beweglichen, das Regelventil betätigenden Schwimmers.
  • In den anliegenden Figuren ist als Ausführungsbeispiel ein von der Neuerung betroffener und der Neuerung entsprechender Heizmittelmengenregler zur näheren Erläuterung seiner Ausbildung und Wirkungsweise dargestellt.
  • Es bezeichnet 1 das Gefäß des Reglers, das mit einem Deckel 2 durch Schraubverbindungen verschlossen ist und das im allgemeinen direkt am zu beheizenden Ofen oder Ölherd zwischen einem Reizmittelvorratsbehälter und der Brennstelle angeordnet wird. Das Heizöl gelangt ; vom Heizmittelvorratsbehälter über nicht dargestellte Zuleitungen entweder durch Eigendruck oder aber über eine Pumpvorrichtung zum Einlaufstutzen 3 des Reglers und von dort über ein teilweise im Schnitt dargestelltes Sieb 4t das über die Schraubabdichtung 5 dem Gerät zu Reinigungszweeken entnehmbar ist, zum Einlaßventil 6. Das Einlaßventil 6 besteht im wesentlichen aus einer Führung 7 und einer Stange 8, die in der Führung gegen den Druck der Feder 9 in Richtung auf den Ventilsitz des Einlaß- (Regel-) Ventils 6 beweglich ist. Das Regelventil selbst kann in üblicher Weise als Kugelventil ausgebildet sein.
  • Das Heizöl tritt über die Öffnung 10 in das Innere des Reglergefäßes 1 ein.
  • Der kugelförmige Schwimmer 11, vorzugsweise ein Tischtennisball, ist an einem zweiarmigen Hebel 12, der um den Drehpunkt 13 drehbar gelagert ist, durch eine Klemmverbindung 14, die den Schwimmer 11 sowohl kraft-als auch formschlüssig umfaßt und aus einem Drahtbügel besteht, abnehmbar und damit auswechselbar befestigt. 11 betätigt bei steigendem Ölniveau in 1 über den kurzen Hebelarm des Hebels 12, der auf einen Ansatz der Stange 8 arbeitet, das Regelventil 6 im Sinne der Heizmittelzuflußdrosselung derart, daß das Ölniveau im Gefäß konstant ist.
  • Der Abfluß des Reizmittels aus dem Innern des Gefäßes 1 erfolgt über das Abflußventil 15, das vorzugsweise als Schieber ausgebildet ist und aus einer in der Führung 16 beweglichen Stange 17 besteht, die entgegen der Kraftwirkung der Feder 18 in dieser Führung beweglich ist.
  • Vorzugsweise am unteren Ende der Führung 16 ist eine Öffnung angeordnet, die durch die Stange 17 bei ihrer Verschiebung in der Führung mehr oder weniger bedeckt wird, so daß der Abfluß des Heizmittels aus dem Gefäß 1 durch Einstellung des freien öffnungsquerschnitts dieser Öffnung variierbar ist. Die Betätigung der Stange 17 erfolgt von der Außenseite des Reglergehäuses 1 über den Einstellknopf 20. Bei Drehung dieses Knopfes wird die Druckstange 21 in ihrer Längsrichtung verschoben und wirkt über die beiden Druckfedern 22 auf den Kopf der Stange 17 ein, wodurch diese entgegen der Kraft der Feder 18 verschoben werden kann.
  • Im übrigen ist der im Ausführungsbeispiel dargestelllte Regler noch mit einem Grenzschalter versehen, der es gestatt bei Störungen des Heizmittelabflusses, die entweder durch Verstopfung des Abflußventils 15 oder aber auch durch Störungen in der Heizmittelabflußleitung eintreten können, das Regelventil 6 dicht abzuschließen, so daß die Heizmittelzufuhr zum Reglergefäß unterbrochen wird.
  • Deiser Grenzschalter wird durch den ebenfalls kugelförmig ausgebildeten Hilfssohwimmer 30 betätigt. Der Tischtennisbau 30 ist in einem Überlaufgefäß 31, das in der anliegenden Figur teilweise im Schnitt dargestellt ist, lose eingelegt, wobei die Wandungen des Überlaufgefäßes 31 zylindrisch geformt sind und für den Schwimmer 30 als Führung dienen. Die freie Öffnung des Überlaufgefäßes 31 liegt in einer Höhe, die etwa dem höchstzulässigen Niveau des Heizmittels im Reizmittelmengenregler entspricht. Das Hilfevolumen 31 ist normalerweise ölfrei und füllt sich erst dann mit Heizöl, wenn eine Störung eintritt, wobei der Hilfsachwimmer 30 gegen den um 32 gelagerten Hebel 33 drückt und dabei über den anderen Arm des Hebels 33 die Nase eines um 34 drehbar gelagerten Bauteils 35 freigibt, das unter der Spannung der Feder 36 steht. Bei Betätigung des Hebels 33 zieht die Feder 36 das Bauteii 35 auf einen Ansatz der Stange 8 und betätigt damit das Regelventil 6 im Sinne des Sohließens und schließt dieses dicht.
  • Der Grenzschalter kann noch von aussen und von Hand über den Hebel 40 betätigt werden, der die gleiche Funktion einnimmt wie der Hebel 33, so daß durch Anheben des Hebels 40 die Kraft der Feder 36 ebenfalls freigegeben wird und durch Losen dieser Verriegelung das Ventil 6 ebenfalls geschlossen wird.
  • Die Figur 2 zeigt eine Draufsicht des heuerungsgemäßen Heizmittelmengenreglers, wobei der Deckel 2 vom Heizmittelmengenreglergefäß 1 entfernt worden ist. In die Piguind die Bezeichnungen der Figur 1, soweit dort dargestellte Bauteile in der Figur 2 sichtbar sind, übernommen worden. Die in Richtung des zweiarmigen Hebels 12 verlaufenden Kammerwandungen 40', 41 sind parallel zueinander ausgerichtete während die die Schmalseite des Gefäßes 1 begrenzenden Flächen 42 und 43 Zylinderflächen sind, deren Krümmungsradius nicht wesentlich größer ist als der Durchmesser des im vorliegenden Ausführungsbeispiel dargestellten kugelförmigen Schwimmers 11. Der Figur 2 ist unmittelbar entnehmbar, daß diese Ausbildung des neuerungsgemäßen \ Reglers mit einem Volumen des Regelgefäßes verknüpft ist, das dem zu einer einwandfreien Funktion des Reglers unumgänglich notwendigen Volumen entspricht. Darüber hinaus ist das Regelgefäß 1 in der vorgeschlagenen Ausbildung auch einfacher herzustellen als das entsprechende Bauteil der bekannten Heizmittelmengenregler, die von komplizierten Gefäßwandungen Gebrauch machen, wobei das Reglergefäß ein Volumen erhält, das beispielsweise bei der automatischen Betätigung des Grenzschalter zum Abfluß störender Heizmittelmengen aus dem Reglergefäß 1 zur Brennetelle Anlaß gibt. Dieser Umstand ist besonders dann bedenklich, wenn die dem Gefäßinnern zugewandte Abflußöffnung des Abflußventils 15 in unmittelbarer Nähe des Gefäßbodens des Reglergefäßes 1 angeordnet ist, Diese an sich erwünschte Anordung der Auslaßöffnugn des Ventils 15 ist bei einem nach der Neuerung ausgebildeten Regler ohne weiteres möglich, wobei der Vorzug gegeben ist, daß Niveauschwankungen des in 1 befindlichen Heizmittels nur zu geringen Mengenschwankungen infolge des wechselnden Vordrucks an der Auslaßöffnung des Ventils 15 Anlaß geben.
  • Die Figur 3 zeigt eine der Figur 2 entsprechende Draufsicht auf den Regler der Figur 1, wobei das Reglergefaß 1 mit dem Deckel 2 versehen ist.
  • In den Figuren 2 und 3 bezeichnen 50 und 51 Befestigungsmittel zur Anordnung des Reglers an einem Ölofen oder einem Ölherd oder an einer anderen Wirkungsstelle. Mit 53 ist ein Auslaßventil bezeichnet, das die Entleerung des Reglergefäßes gestattet*Der Figur 2 ist ferner entnehmbar, daß gewisse Teile (durch Schraffur angedeutet) des inneren Reglergefäßes durch Verdickungen der Reglergefäßwandung, die in das Innere des Reglergefäßes hineinragen, mit dem Material des Reglergefäßes erfüllt sind, so daß dieser an sich zur Funktion des Reglers nicht erforderliche Raum ebenfalls sei ist
    Schu. tzansiarüoh. e :

Claims (2)

  1. Schutzansprüche 1) Heizmittelmengenregler für Ölheizungen zur kontinuierlichen und einstellbaren Zuführung des Heizmittels zu einer Brennstelle, bei dem das Heizöl über ein dur ch einen Schwimmer über Hebel betätigtes Regelventil einem Gefäß derart zugeführt wird, daß das Olniveau im Gefäß konstant ist und der Ölablauf aus dem Gefäß über ein einstellbares, vorzugweise als Schieber ausgebildetes Abflußventil erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Reglergefäß (1) in seiner in Richtung der Verbindungslinie zwischen dem Schwimmer (11) und dem Regelventil (6) verlaufenden Lãngsausdehnung parallel verlaufende äussere Gefäßwandungen aufweist und die Schmalseiten des Gefäßes aussen zylinderflächen aufweisen, deren Krümmungradius nicht wesentlich größer ist als der größte Radius der senkrecht zu einer Zylinderfläche verlaufenden Schnittfläche eines entlang einer der beiden Zylinderflächen beweglichen das Regelventil betätigenden Schwimmers (11).
  2. 2) Heizmittelmengenregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Regelventil (15) betätigende Schwimmer (11) kugelförmig ausgebildet ist und der Krümmungsradius der Zylinderflächen (42, 43) nicht wesentlich größer ist als der Halbmesser des kugelförmigen Schwimmers.
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