DE17801C - Neuerungen an Federkraftmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Federkraftmaschinen

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DE17801C
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DE
Germany
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housing
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axis
pin
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Active
Application number
DENDAT17801D
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English (en)
Original Assignee
J. B. POWELL und J. H. HARPER in Philadelphia
Publication of DE17801C publication Critical patent/DE17801C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G1/00Spring motors
    • F03G1/02Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil
    • F03G1/022Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil using spiral springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46: Luft- und Gaskraftmaschinen.
in PHILADELPHIA.
Neuerungen an Federkraftmaschinen.
Patentirt ini Deutschen Reiche vom 19. Juli 1881 ab.
Die Neuerung besteht in der Verbindung einer Anzahl Federn und Federgehäuse mit einer Anzahl von Achsen, wodurch die Zeitdauer der wirksamen Kraft wächst. Die Verbindung mit dem feststehenden Gestell ist derart, dafs man keine unnöthige Reibung erhält.
Auf der Grundplatte A ist die Bodenplatte a des untersten Gehäuses B befestigt, welches oben die durchbrochene Platte a1 trägt. Zwischen beiden Platten, ohne jedoch an dieselben zu streifen, befindet sich die Spiralfeder D, deren eines Ende an dem durch den Kranz des Gehäuses gesteckten Stift b befestigt ist, während das andere Ende mit der ersten Federachse E verbunden ist. Letztere ist hohl, geht mit ihrem oberen Zapfen frei durch ein Loch in der oberen Platte a1 und dreht sich mit ihrem unteren Zapfen im Lager der Bodenplatte a. Der obere Zapfen hat sein Lager in der Nabe e des Kreuzes F, welches auf der Zeichnung aus drei Armen besteht, die durch die Hülsen H mit der Grundplatte A verbunden sind.
Das zweite Gehäuse B1 mit seiner Feder Dx ist genau so wie das untere, aber nicht fest, sondern durch den Zapfen i an der Nabe seiner unteren Gehäuseplatte h drehbar in dem Lager in der Nabe e des Kreuzes F. Die untere Gehäuseplatte ruht hierbei mit der Auflage χ auf der Nabe e dieses Kreuzes F. Das' zweite Gehäuse B1 enthält ebenfalls eine Spiralfeder J)1, welche an der zweiten Achse E1 befestigt ist. Diese Achse F,1 geht durch die obere Gehäuseplatte h1 dieses zweiten Gehäuses; ihr oberer Zapfen läuft in der Nabe ί1 des oberen Kreuzes F\ ihr unterer Zapfen in der unteren Gehäuseplatte h des oberen Gehäuses. Diese Platte h hat unten einen Führungsstift f, welcher in eine OefFnung in dem oberen Theil der Achse E pafst und einen viereckigen Querschnitt oder eine solche Gestalt hat, dafs das obere Gehäuse jsich nicht drehen kann, ohne, die untere Achse mitzudrehen.
Der Zapfen J des oberen Gehäuses ist nicht in Berührung mit dem oberen Ende des Zapfens der Achse E, denn ein jedes Gehäuse des ganzen Motors soll sein besonderes Zapfenlager in den verschiedenen, zwischen den Gehäusen liegenden Kreuzen FF1 etc. haben, welche mit dem Gestell des Motors fest verbunden sind. Dieses Gestell wird am besten aus dreiarmigen Kreuzen FF1 gebildet, welche durch die Rohrabschnitte H aus einander gehalten und vermittelst durchgehender Bolzen und Muttern zusammen- und an die Grundplatte des Motors festgeschraubt werden, Fig. 3 und 6.
Durch diese Construction des Gestells wird eine grofse Stabilität der Gehäuselager erreicht, welches bei Federmotoren insofern wichtig ist, als ein nur unbedeutender seitlicher Schub auf einen oder mehrere Achsenzapfen eine solche Reibung in den Lagern hervorbringen kann, dafs ein erheblicher Theil der erzeugten Federkraft durch die Ueberwindung des Reibungswiderstandes verloren geht.
Man kann beliebig viele Federn mit Gehäusen über einander anbringen. Hierdurch wird keine Vermehrung der Federkraft erreicht,
wohl aber eine Vermehrung der Zeitdauer der ausgeübten Kraft, welche Zeitdauer mit der Anzahl der Federn wächst.
Die Federkraft wird durch die oberste Achse dem auf dem Zapfen m sitzenden geschlitzten Rad n, Fig. ι und 2, mitgetheilt, durch dessen Schlitze der Stift p, Fig. 1, irgend einer zu treibenden Maschine, z. B. einer Nähmaschine, mitgenommen wird, wobei der Motor unter dem Tisch der Nähmaschine steht.
Die Reibungsscheibe K sitzt auf der Spindel £ und dreht sich lose auf derselben durch den Eingriff mit dem zur Vergrößerung der Geschwindigkeit des Motors dienenden Räderwerk. Um die Scheibe K legen sich die um einen gemeinschaftlichen Zapfen des Armes M drehbaren Bremshebel L L, welche durch die Hebel /1 und die Feder P1 gegen die Scheibe K gedrückt werden, durch den Tritthebel P, wenn derselbe nach dem Motor zu bewegt wird, aber von der Scheibe entfernt werden, wenn ein Reguliren des Ganges bewerkstelligt werden soll. Je nach dem stärkeren oder schwächeren Druck auf den Tritthebel P soll sich die Scheibe η schneller oder langsamer drehen.
Die Vorrichtung zum Aufwinden der Federn besteht in einer kurzen Spindel w in dem Lager JV des Gestells F1 mit dem Kegeltrieb, welcher in das Kegelrad auf der oberen Achse eingreift. Diese Achse ist mit Sperrrad und Sperrkegel versehen, um den Rückgang unabhängig vom Räderwerk zu verhindern.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Anzahl von Triebfedern, deren jede den einen Befestigungspunkt an der Wand des Gehäuses, den anderen aber an der Achse hat, und welche alle nach einer Richtung gewunden sind.
2. Die Anordnung der Zapfenlager der Gehäuse und Achsen der Triebfedern in den Kreuzen F, welche durch die Rohrstücke H und die durch letztere gehenden Bolzen und Muttern mit der Grundplatte A zu einem Gestell fest verbunden sind.
3. Die Bremsvorrichtung, bestehend aus der Scheibe K, dem Zaum L, und dem Gelenk /, in Verbindung mit dem Tritthebel P und der Schraubenfeder P\
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT17801D Neuerungen an Federkraftmaschinen Active DE17801C (de)

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