DE1771672C3 - Verfahren zur Herstellung basischer feuerfester Schmelzguß- oder Schmelzkornerzeugnisse - Google Patents
Verfahren zur Herstellung basischer feuerfester Schmelzguß- oder SchmelzkornerzeugnisseInfo
- Publication number
- DE1771672C3 DE1771672C3 DE19681771672 DE1771672A DE1771672C3 DE 1771672 C3 DE1771672 C3 DE 1771672C3 DE 19681771672 DE19681771672 DE 19681771672 DE 1771672 A DE1771672 A DE 1771672A DE 1771672 C3 DE1771672 C3 DE 1771672C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- percent
- weight
- chromium
- magnesia
- refractory
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B35/00—Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
- C04B35/01—Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
- C04B35/03—Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on magnesium oxide, calcium oxide or oxide mixtures derived from dolomite
- C04B35/04—Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on magnesium oxide, calcium oxide or oxide mixtures derived from dolomite based on magnesium oxide
- C04B35/05—Refractories by fusion casting
- C04B35/051—Refractories by fusion casting containing chromium oxide or chrome ore
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B35/00—Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
- C04B35/01—Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
- C04B35/03—Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on magnesium oxide, calcium oxide or oxide mixtures derived from dolomite
- C04B35/04—Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on magnesium oxide, calcium oxide or oxide mixtures derived from dolomite based on magnesium oxide
- C04B35/043—Refractories from grain sized mixtures
- C04B35/047—Refractories from grain sized mixtures containing chromium oxide or chrome ore
- C04B35/0473—Refractories from grain sized mixtures containing chromium oxide or chrome ore obtained from fused grains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)
Description
I.
Nach der belgischen Patentschrift 685 483 werden Magnesia:
feuerfeste gebrannte oder ungebrannte basische Form- K örnung
körper auf Magnesiumgrundlage mit einem Chrom- Analyse·
gehalt in der Weise erzeugt, daß metallisches Ferrochrom der Ausgangsmagnesia, die meist Sintermagnesia
sein wird, aber auch Schmelzmagnesia sein könnte, zugesetzt wird. Aus diesem Gemenge werden Steine
gepreßt, die auch gebrannt werden können. Gegenüber diesem älteren Vorschlag sieht das erfindungsgemäße
Verfahren ein gemeinsames Niederschmelzen der Magnesia, und zwar einer solchen besonderer Reinheit, Analyse:
mit Ferrochrom vor. Die chemisch-physikalischen Vorgänge, die zwischen der Magnesia und dem Ferrochrom
bei Schmelztemperaturen der Magnesia auftieten, sind andere, als sie bei einem bloßen Brand, ja
selbst Hochtemperaturbrand, gemäß früherem Vorschlag auftreten. Demgemäß unterscheiden sich auch
die nach der vorliegenden Erfindung hergestellten Steine in ihrem Gefüpe eindeutig von Steinen, in denen Mischung I
das Ferrochrom nicnt gemeinsam mit der Magnesia niedergeschmolzen wird. Das für die Herstellung die- Mischung II
ser beiden betrachteten Steintypen angewandte Herstellungsverfahren
kann durch mikroskopische Un- Mischung III tersuchung des fertigen Steines (und natürlich erst recht
des Sinters) einwandfrei nachgewiesen werden. »5
Es sei auch noch bemerkt, daß die Verwendung von Ferrochrom in der Feuerfesttechnik auch bereits zur
Herstellung von Magnesiumorthosilikat-Erzeugnissen empfohlen wurde, und zwar um deren Abschreckfestigkeit
zu «höhen; zu diesem Zweck hat man den Zusatz geringer Mengen (1 bis 5°o und mehr)
von Metallen oder Metallegierungen zu dem bei der Herstellung von Magnesiumorthosilikat-Erzeugnissen
als Ausgangsmenge dienenden Material empfohlen
0 bis 5 mm
SiO2 . Fe2O3,
Al2O3-CaO .
MgO .
1,0 Gewichtsprozent 0,3 Gewichtsprozent 0,2 Gewichtsprozent
2,2 Gewichtsprozent 96,2 Gewichtsprozent
Ferrochrom carbure:
Körnung O bis 2 mm
SiO2 ... 0,2Gewichtsprozent
Fe 23,5 Gewichtsprozent
Cr 66,9 Gewichtsprozent
C 9,4 Gewichtsprozent
Zur Herstellung der chromoxydhaltigen Schmelzmagnesia
im Elektrolichtbogenofen wurden folgende Einsatzmischungen hergestellt:
.95 Gewichtsprozent Magnesia
5 Gewichtsprozent Ferrochrom .90 Gewichtsprozent Magnesia 10 Gewichtsprozent Ferrochrom
.80 Gewichtsprozent Magnesia 20 Gewichtsprozent Ferrochrom
Nach dem Niederschmelzen dieser Einsätze wiesen die Schmelzmaterialien folgende chemische Zusammensetzungen
auf (Angaben in Gewichtsprozent):
SiO2
Fe-O3
Al2O,
Cr2O3
CaO
2,09 1,98 1,79
MgO
90,72 85,07 74,38
Mischung I .. 0,89 1,85 0,24 4,21
ulo ..».£,-..„ „- . Mischung II . 0,86 3,38 0,31 8,40
und in diesem Zusammenhang auch Ferrochrom ge- 35 Mischung III . 0,76 6,05 0,26 16,76
nannt (deutsche Patentschrift 686 569). Schließlich ist
es bekannt, bei Stampfung von Herden von Siemens-Martin-Öfen
aus Magnesit letzterem 5 bis 20°„ Ferrochrom zuzusetzen, um die Schwindung des Stampfmaterials
zu vermindern oder zu beseitigen (USA.-Patentschrift
2 753 612). Auch hier wird nicht auf das Niederschmelzen von Magnesia hoher Reinheit in
Gegenwart von metallischem Ferrochrom Wert gelegt. An Ferrochrom sind zur Zeit drei Qualitäten im
Handel erhältlich, nämlich »surafline« mit 0,02 bis 0,50°oC, »affine« mit 1,0 bis 4,0%C, »carbure« mit 4,0
bis 10,0°„C, die sich, wie ersichtlich, vor allem im
Kohlenstoffgehaiv unterscheiden. Der Chromgehalt schwankt in den einzelnen Ferrochromqualitäten zwischen
etwa 66 und 74%, der Rest ist im großen und 50
ganzen als Eisen einzusetzen. Sonstige Verunreinigungen kommen im allgemeinen nur in untergeordneter
Menge vor. Ein Vorteil liegt in der Verwendung von
»Ferrochrom carbure« wegen des geringen Preises, .„.„
jedoch auch darin, daß diese Ferrochromqualität im 55 ratur von 17000C gebrannt.
Gegensatz zu den beiden anderen Sorten sehr leicht Als Vergleich zu den nach dem erfindungsgemäßen
" " Verfahren hergestellten Steinen wurden Schmelzkorn
steine, bei deren Erzeugung von derselben Magnesiaqualität, aber an Stelle des Ferrochroms von einem
60 hochwertigen Chromerz, nämlich Transvaal-Chromerzkonzentrat, als Chromträger ausgegangen worden
war, nach denselben Herstellungsbedingungen, d. h. Gleichheit der Körnung und Bindemittelmenge, der
eisenarmem türkischem Naturmagnesit und von »her- Preßdrücke, Trocknungs- und Brenntemperaturen,
rochrom carbure« als Chromtväger ausgegangen wer- 65 unter Einstellung jeweils desselben Cr2O3-Gehaltes herden.
Die zur Anwendung kommenden Körnungen und gestellt. Neben der Bestimmung der üblichen techno-Analysen
dieser beiden Ausgangsmaterialien sind logischen Prüfwerte, in denen sich die Steine unter Vernachstehend
angeführt. Wendung von Ferrochrom von den Vergleichssteinen
Das Schmelzmaterial wurde zerkleinert, und die für die Steinherstellung üblichen Körnungen 2,0 bis 5,0,
0,5 bis 2,0, 0 bis 0,1 mm wurden durch Absieben und Nachmahlen hergestellt. Die an der Schmelzkörnung
2,0 bis 5,0 mm bestimmte Kornporosität ergab folgende Werte:
Mischung I 1,5 Volumprozent
Mischung II 1,7 Volumprozent
Mischung III 1,6 Volumprozent
Aus den drei Schmelzmagnesiamischungen wurden in üblicher Weise Steine mit der Körnungszusammensetzung
40 Gewichtsprozent 2,0 bis 5,0 mm
40 Gewichtsprozent 0,5 bis 2,0 mm
20 Gewichtsprozent 0 bis 0,1 mm
hergestellt und im Tunnelofen bei einer Brenntempe-
zerkleinert werden kann.
Ausführungsbeispiele
Als Ausgangsmaterial zur Herstellung einer chromoxydhaltigen Schmelzmagnesia im Wege des erfindungsgemäßen
Verfahrens kann beispielsweise von einer kaustisch gebrannten oder Sintermagnesia aus
eisenarmem türkischem Nat:urmagnesit und von »Fer-
unter Verwendung von Chromerz aJs Chromträger kaum unterscheiden, weshalb diese Worte hier auch
nicht angeführt werden, wurden vor allem Heißdruckfestigkeitsbestimmungen bei 1400, 1500 und 160O0C
durchgeführt. Dabei zeigte sich, daß die erfindungsgemäß hergestellten Steine den Vergleichssteinen nicht
unerheblich überlegen sind. Als Kriterien für die Beurteilung der Heißfestigkeitseigenschaften wurden nicht
die Absolutwerte der Heißdruckfestigkeit (HDF), die sehr stark von der Kaltdruckfestigkeit (KDF) abhängen,
herangezogen, sondern vielmehr die %-Anteile der HDF, bezogen auf die KDF. Dabei wurden folgende
Ergebnisse unter Zugrunfelegung jeweils desselben CrsOs-Gehaltes erhalten:
%-Anteil
HDF zu KDF
HDF zu KDF
bei
14000C
1500°C
16000C
1500°C
16000C
Schmelzkornsteine
Basis Magnesia
Basis Magnesia
+ Ferrochrom
90 bis 122
32 bis 49
5 bis 10
Schmelzkornsteine
Basis Magnesia
Basis Magnesia
+ Chromerz
42 bis 60
15 bis 23
15 bis 23
<2
Die überlegenen Heißfestigkeitseigenschaften der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten
Schmelzmagnesiasteine gegenüber bisher üblichen Schmelzkornsteinen, für deren Schmelzmagnesiaherstellung
als Chromträger Chromerz statt Ferrochrom verwendet wurde, ist vor allem auf das Fehlen eines
nennenswerten AlxO3-Anteiles und weiterer bis auf den
niedrigeren SiOt-Gehalt sowie auf den höheren MgO-Gehalt
der ersteren Steine, wenn jeweils derselbe CrgO3-Gehalt zugrunde gelegt wird, zurückzuführen.
Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellte Steine weisen eine bessere Temperaturwechselbeständigkeit
auf als Steine aus bekanntem Magnesia-Chromit-Schmelzmaterial. wie die nachstehende Gegenüberstellung
zeigt. Die Temperaturwechselbeständigkeit (TWB) wurde dabei nach der sogenannten
österreichischen Methode der Luftabschreckung bestimmt, bei welcher Prüfkörper von Normalsteinformat
(250 · 125-65 mm) einer Folge von Abschreckzyklen, bestehend aus 55 Minuten langem Aufheizen
in einem Ofen von 9500C und anschließend 5 Minuten langem Abschrecken mit Preßluft außerhalb des
Ofens, unterworfen werden und die Zahl dieser Ab-
ao schreckzyklen, welchen der Stein bis zum Bruch standhält, als Maß für die TWB festgestellt wird.
Schmelzkornsteine aus erfindungsgemäßem Schmelzmaterial aus Magnesia und 10% Ferrochrom weisen
eine Temperaturwechselbsständigkeit von 32 bis über
»5 100 Abschreckzyklen auf. Schmelzkornsteine aus bekanntem
Magnesia-Chromit-Schmelzmaterial vergleichbarer Zusammensetzung halten dagegen nur
etwa 15 bis 20 Abschreckzyklen stand.
Claims (1)
- festprodukte bekannte Tatsache, daß die Feuerfest-Patentanspruch: eigenschaften basischer Körper von gegebener Zusammensetzung im allgemeinen mit Abnehmen der Korn-Verfahren zur Herstellung basischer feuerfester porösität und Abnehmen der Gesamtporosität des Schmelzguß- oder Schmelzkornerzeugnisse durch 5 Formkörpers besser werden. Es ist demgemäß beim elektrischen Lichtbogen in Gegenwart eines kannt, Magnesiumoxyde mit und ohne Ζυ ?e von chromhaltigen Stoffes erfolgendes Schmelzen von Chromerz niederzuschmelzen und aus der jmelze kaustisch gebrannter oder Sintermagnesia mit, entweder unmittelbar Formkörper zu gießen oder aber glühverlustfrei gerechnet, einem MgO-Gehalt von sie erstarren zu lassen, den erstarrten Körper zu zermindestens 90 Gewichtsprozent, einem Fe2O3- io kleinern und zu klassieren und daraus Steine herzu-Gehalt von maximal 6 Gewichtsprozent und einem stellen. Die ständig steigenden Anforderungen, welche SiOjj-Gehalt von maximal 2 Gewichtsprozent, vor- den feuerfesten Produkten in den verschiedenen induzugsweise maximal 1 Gewichtsprozent, und an- strieöfen gestellt werden, rechtfertigen den Einsatz dieschließend gegebenenfalls Formgießen einsatzfer- ser an sich zwar qualitativ hochwertigen, aber kosttiger schmelzgegossener Formkörper bzw. Zerklei- 15 spieligen Schmelzmagnesiaprodukte,
nern und Kornklassieren des Schmelzmateriais und Es ist bereits bekanntgeworden, Magnesiumoxyd allenfalls Weiterverarbeiten zu Formkörpern, d a - hoher Reinheit in Gegenwart von Chromerz niederzudurch gekennzeichnet, daß die kau- schmelzen (USA.-Patentschrift 3 284 217). Da es sich stisch gebrannte oder Sintermagnesia zusammen hier aber um übliche Chromerze handelt, also solche mit metallischem Ferrochrom im Anteil von 5 bis 20 mit2,5bis5,5",, SiO2,8 bis30°o Al2O3,12bis24°„FeO 30 Gewichtsprozent, vorzugsweise 5 bis 25 Ge- neben den erwünschten Anteilen an Cr2O3 und MgO, wichtsprozertt, bezogen auf den Gesamteinsatz und leuchtet es ein, daß das Endprodukt in einem erhebliauf Sauerstofffreiheit des Ferrochroms gerechnet, chen Maß Verbindungen enthalten wird, die die Feuals an sich bei der Herstellung feuerfester Bau- erfesteigenschaften desselben abträglich beeinflussen, stoffe bekanntem, im Endprodukt feuerfeste Chrom- 25 Ein derartiges Schmelzprodukt wini daher höchstens verbindungen lieferndem Chromträger, niederge- Anforderungen hinsichtlich Temperaturwechselbeschmolzen wird. ständigkeit, Feuerfestigkeit und Beständigkeit gegenüber kalkreichen basischen Schlacken nicht voll ent-sprechen.30 Die Erfindung betrifft demnach ein Verfahren zur Herstellung hasischer feuerfester Schmelzguß- oderDie Erfindung betrifft ein Verfahren zur Hcrstel- Schmelzkornerzeugnisse durch im elektrischen Lichtlung basischer feuerfester Schmelzguß- oder Schmelz- bogen in Gegenwart eines chromhaltigen Stoffes erkornerzeugnisse durch im elektrischen Lichtbogen in folgendes Schmelzen von kaustisch gebrannter oder Gegenwart eines chromhaltigen Stoffes erfolgendes 35 Sintermagnesia mit, glühverlustfrei gerechnet, einem Schmelzen von kaustisch gebrannter oder Sinter- MgO-Gehalt von mindestens 90 Gewichtsprozent, magnesia. einem Fe2O3-Gehalt von maximal 6 Gewichtsprozent Es ist seit langem bekannt, feuerfestem Magnesit- und einem SiO2-Gehalt von maximal 2 Gewichtspromaterial, wie es als Ausgangsmaterial zur Herstellung zent, vorzugsweise maximal 1 Gewichtsprozent und von in der Metallurgie verwendeten feuerfesten Mas- 40 anschließend gegebenenfalls Formgießen einsatzfertisen und Formkörpern dient, Chromerz zuzusetzen, ger schmelzgegossener Formkörper bzw. Zerkleinern um die Temperaturwechselbeständigkeit und die und Korn klassieren des Schmelzmaterials und allen-Raumbeständigkeit des Auskleidungsmaterials zu falls Weiterverarbeiten zu Foimkörpern. Eine Qualiverbessern. Wenn es sich etwa um die Herstellung tätsverbesserung, insbesondere Erhöhung der Temfeuerfester Magnesiachromsteine handelt, so wird dem 45 peraturwechselbeständigkeit, Raumbeständigkeit, nach bestimmten bekannten Gesetzen granulome- Schlackenbeständigkeit und Verbesserung anderer trisch klassierten Ausgangssinterkorngemenge das Heißeigenschaften, wird erfindungsgemäß dadurch Chromerz in bestimmter Körnung und Menge züge- erhalten, daß die kaustisch gebrannte oder Sintersetzt. Diese Mengen können beträchtlich sein und bis magnesia zusammen mit metallischem Ferrochrom etwa 40 Gewichtsprozent des zu verpressenden Stein- 5° im Anteil von 5 bis 30 Gewichtsprozent, vorzugsweise satzes betragen. Gegen diese Vorgangsweise besteht 5 bis 25 Gewichtsprozent, bezogen auf den Gesamtjedoch der Einwand, daß die Beständigkeit des End- einsatz und auf Sauerstofffreiheit des Ferrochroms geproduktes gegenüber hohen Temperaturen und/oder rechnet, als an sich bei der Herstellung feuerfester kalkreichen basischen Schlacken vermindert wird, und Baustoffe bekanntem, im Endprodukt feuerfeste zwar hauptsächlich deshalb, weil das Chromerz in al- 55 Chromverbindungen lieferndem Chromträger, niederler Regel neben den erwünschten Komponenten geschmolzen wird.Cr2O3 und MgO für hohe Beanspruchungen nicht er- Ein erfindungsgemäßes Feuerfestprodukt enthält, wünschte Anteile an Al2O3 und SiO2 in einer Menge wie sich nachweisen läßt, das vor dem Schmelzprozeß von in Summe etwa 10 bis 35% enthält. Diese Beimen- eingesetzte metallische Ferrochrom irn Endprodukt gungen führen in Reaktion mit der Magnesia und der 6o fast zur Gänze in oxydischer Form, und zwar gelöst infiltrierenden basischen Schlacke zu niedrigschmel- im Periklas und als Spinellausscheidung. Der im zenden Verbindungen im Stein. Es herrscht daher das Schmelzprodukt vorhandene geringe Anteil an Me-Bestreben, Chromerz möglichst hoher Reinheit, aber tallphase besteht überwiegend aus Eisen und entspricht auch gleichbleibender Analyse einzusetzen, was jedoch im Chrom-Eisen-Verhältnis nicht dem des Ausgangsauf Grund der natürlichen Beschaffenheit selbst der 65 ferrochroms. Es ist daher anzunehmen, daß das Ferrobesten bekannten Chromerzlagerstätten auf Schwie- chrom beim Schmelzprozeß vorerst praktisch vollrigkeiten stößt. ständig oxydiert und dann ein Teil des Eisens wieder Es ist fernereine aus derTechnik der basischen Feuer- zu Metall reduziert wird.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT724567A AT274644B (de) | 1967-08-04 | 1967-08-04 | Verfahren zur Herstellung eines basischen feuerfesten Stoffes |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1771672A1 DE1771672A1 (de) | 1972-02-17 |
DE1771672B2 DE1771672B2 (de) | 1974-07-11 |
DE1771672C3 true DE1771672C3 (de) | 1975-02-27 |
Family
ID=3594108
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19681771672 Expired DE1771672C3 (de) | 1967-08-04 | 1968-06-25 | Verfahren zur Herstellung basischer feuerfester Schmelzguß- oder Schmelzkornerzeugnisse |
Country Status (4)
Country | Link |
---|---|
AT (1) | AT274644B (de) |
DE (1) | DE1771672C3 (de) |
FR (1) | FR1581176A (de) |
GB (1) | GB1238177A (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US7740412B2 (en) | 2005-01-28 | 2010-06-22 | S.C. Johnson & Son, Inc. | Method of cleaning using a device with a liquid reservoir and replaceable non-woven pad |
US7891898B2 (en) | 2005-01-28 | 2011-02-22 | S.C. Johnson & Son, Inc. | Cleaning pad for wet, damp or dry cleaning |
US7976235B2 (en) | 2005-01-28 | 2011-07-12 | S.C. Johnson & Son, Inc. | Cleaning kit including duster and spray |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE10117028B4 (de) * | 2001-04-05 | 2005-02-24 | Refratechnik Holding Gmbh | Feuerfester Resistor, Verfahren zur Herstellung, Versatz und Formkörper daraus |
-
1967
- 1967-08-04 AT AT724567A patent/AT274644B/de active
-
1968
- 1968-06-25 DE DE19681771672 patent/DE1771672C3/de not_active Expired
- 1968-08-02 FR FR1581176D patent/FR1581176A/fr not_active Expired
- 1968-08-05 GB GB1238177D patent/GB1238177A/en not_active Expired
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US7740412B2 (en) | 2005-01-28 | 2010-06-22 | S.C. Johnson & Son, Inc. | Method of cleaning using a device with a liquid reservoir and replaceable non-woven pad |
US7891898B2 (en) | 2005-01-28 | 2011-02-22 | S.C. Johnson & Son, Inc. | Cleaning pad for wet, damp or dry cleaning |
US7976235B2 (en) | 2005-01-28 | 2011-07-12 | S.C. Johnson & Son, Inc. | Cleaning kit including duster and spray |
US8657515B2 (en) | 2005-01-28 | 2014-02-25 | S.C. Johnson & Son, Inc. | Cleaning kit including duster and spray |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR1581176A (de) | 1969-09-12 |
DE1771672A1 (de) | 1972-02-17 |
GB1238177A (de) | 1971-07-07 |
AT274644B (de) | 1969-09-25 |
DE1771672B2 (de) | 1974-07-11 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE68905030T2 (de) | Feuerfestes material aus magnesit und kohlenstoff. | |
DE1771672C3 (de) | Verfahren zur Herstellung basischer feuerfester Schmelzguß- oder Schmelzkornerzeugnisse | |
EP1247784A2 (de) | Synthetisches, feuerfestes Material für feuerfeste Produkte sowie Verfahren zur Herstellung des Produkts | |
DE841726C (de) | Durch Warmvergiessen hergestelltes feuerfestes Erzeugnis | |
DE19859372C1 (de) | Feuerfeste keramische Masse und deren Verwendung | |
DE19548589B4 (de) | Verfahren zur Herstellung von hitzebeständigem Baumaterial | |
DE2644741A1 (de) | Feuerfeste auskleidung von stationaeren oder beweglichen gefaessen zur aufnahme von roheisen | |
EP1051369A1 (de) | Feuerfeste keramische masse und deren verwendung | |
DE2452472C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von direkt gebundenen feuerfesten Formkörpern | |
DE2701599C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von porösen reaktionsgesinterten Formkörpern auf Siliziumnitridbasis | |
DE897068C (de) | Basische feuerfeste Steine oder Massen und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
DE2255517C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von gebrannten feuerfesten Steinen | |
DE891826C (de) | Verfahren zur Herstellung von feuerfestem Material durch Schmelzen von Magnesia | |
DE923955C (de) | Chromoxydhaltiger feuerfester Stoff, seine Verwendung und Herstellung | |
AT354328B (de) | Verfahren zur herstellung von feuerfesten, direkt-gebundenen magnesitchrom- und chrom- magnesitsteinen | |
DE1671213C (de) | Feuerfester, basischer, gebrannter oder ungebrannter Formkörper und Verfahren zu seiner Herstellung | |
DE817719C (de) | Heiss gegossenes feuerfestes Material | |
DE1671213B1 (de) | Feuerfester basischer gebrannter oder ungebrannter form koerper und verfahren zu seiner herstellung | |
DE918557C (de) | Hydrationsbestaendiger, feuerfester Koerper auf Kalziumoxydgrundlage | |
DE2358268A1 (de) | Feuerfeste aluminiumoxidmasse | |
DE713176C (de) | Verfahren zur Herstellung eines hochfeuerfesten Baustoffes aus den bei elektrometallurgischen Schmelzverfahren anfallenden Schlacken | |
DD209614A5 (de) | Verfahren zur herstellung von feuerfesten magnesiachromerzeugnissen | |
AT119509B (de) | Verfahren zur Gewinnung von geschmolzenen, hauptsächlich aus Magnesium- und Aluminiumoxyd bestehenden hochfeuerfesten Stoffen. | |
AT261471B (de) | Feuerfester, basischer, gebrannter oder ungebrannter Formkörper und Verfahren zu seiner Herstellung | |
DE1213450C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von aus Kalk bestehenden Zustellungen fuer metallurgische OEfen zum Erzeugen und Behandeln von Eisen und Stahl |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |