DE17663C - Löffel zum Einnehmen von Arzeneien - Google Patents

Löffel zum Einnehmen von Arzeneien

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Publication number
DE17663C
DE17663C DENDAT17663D DE17663DA DE17663C DE 17663 C DE17663 C DE 17663C DE NDAT17663 D DENDAT17663 D DE NDAT17663D DE 17663D A DE17663D A DE 17663DA DE 17663 C DE17663 C DE 17663C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spoon
sleeve
medicine
spoons
opening
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Application number
DENDAT17663D
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English (en)
Original Assignee
F. SCHÖNBRUNN in Steglitz bei Berlin
Publication of DE17663C publication Critical patent/DE17663C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J7/00Devices for administering medicines orally, e.g. spoons; Pill counting devices; Arrangements for time indication or reminder for taking medicine
    • A61J7/0015Devices specially adapted for taking medicines
    • A61J7/0023Spoons

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. October 1881 ab.
Der nachstehend beschriebene Löffel soll das Einnehmen von flüssigen Arzeneien erleichtern und hauptsächlich das Verschütten derselben unmöglich machen.
In der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι einen Längsschnitt des Löffels,
Fig. 2 eine Ansicht,
Fig. 3 Detail des Mefsrohres.
Der eigentliche Löffel α kann aus Metall, Glas, Porcellan, Hartgummi hergestellt sein und hat die gewöhnliche Löffelform, ist jedoch geschlossen und hat nur an der Spitze eine Oeffnung b, welche zum Ausfliefsen der Arzenei dient.
c ist ein trichterförmiger Ansatz, durch welchen die Flüssigkeit in den Hohlraum des Löffels α eingefüllt wird.
Am Ende des Löffelstieles ist ein aus Glas hergestelltes Rohr d eingesetzt, welches, herausgenommen, zum Abmessen der Flüssigkeit dient, die der Kranke einnehmen soll. Zu diesem Behufe ist diese Röhre d, Fig. 3, an einem Ende geschlossen und mit einer Scala versehen, welche die Anzahl von Tropfen ersichtlich macht, die den Inhalt bilden. Beim Gebrauch wird der Löffel durch Stutzen c mit Arzenei gefüllt, die man vorher mittelst des Rohres d abgemessen hat, und hält man event., um nichts zu vergiefsen, die Oeffnung c mit dem Finger zu, so lange, bis der Kranke den Löffel im Munde hat.
Wie leicht einzusehen, kann nun die Arzenei beim Hochheben des Löffelstieles durch Loch b direct in den Mund gelangen.
In den Fig. 1 a, 2 b und 3 c ist eine Modification des beschriebenen Löffels dargestellt.
Der eigentliche Löffel χ ist hier so mit einer in Scharnier u beweglichen Platte y bedeckt, dafs nur eine Oeffnung an der Spitze ί freibleibt.
Diese Platte y ist an der Seite etwas umgebörtelt bezw. mit einem übergreifenden Rand versehen, so dafs sie möglichst dicht den Löffel χ verschliefst.
Die Feder r hält genannte Platte y immer verschlossen, und wird dieselbe nur geöffnet, wenn der innere Hohlraum des Löffels gereinigt werden soll. Das Einfüllen der flüssigen Arzenei geschieht, wie schon beschrieben, durch die Oeffnung c.
Das Reinigen kann nach der in Fig. 4 bis 6 angegebenen Construction auf bequeme Weise ausgeführt werden, ohne den ganzen Mechanismus wesentlich complicirter zu machen.
Fig. 4 zeigt eine Oberansicht mit aufgeschobener Hülse,
Fig. 5 einen Schnitt nach A-B,
Fig. 6 einen Schnitt nach C-D.
Soll ein Reinigen des Löffels vorgenommen werden, so entfernt man die der Form des Löffels entsprechend konisch gearbeitete Hülse 2?, wodurch ersterer frei wird und infolge dessen bequem gereinigt werden kann.
Das Reinigen der Hülse selbst geschieht dann leicht durch Ausspülen mit Wasser und Abreiben mit einer Bürste in- und auswendig.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Löffel aus beliebigem Material zum Einr nehmen von Arzeneien, welcher einen Hohlraum hat, der an der Spitze mit einer Oeff-
    nung b versehen und mit einer Füllöffnung c ausgestattet ist.
    Bei dem unter i. genannten Löffel die Anbringung der graduirten Röhre d zum Abmessen der Arzenei.
    Bei einem Löffel zum Einnehmen flüssiger Arzeneien die Anwendung der in Scharnier u beweglichen Platte y, welche mit einem Rand versehen ist und durch eine Feder r zugehalten wird, zum Zweck bequemer Reinigung desselben.
    Die Combination eines Arzeneilöffels mit einer Hülse in der Art, dafs dieselbe luftdicht auf den Löffel geschoben und behufs leichter Reinigung sowohl des Löffels wie der Hülse wieder entfernt werden kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT17663D Löffel zum Einnehmen von Arzeneien Active DE17663C (de)

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DENDAT17663D Active DE17663C (de) Löffel zum Einnehmen von Arzeneien

Country Status (1)

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DE (1) DE17663C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3854478A (en) * 1973-01-18 1974-12-17 D Cunningham Medication server and guard
US4216768A (en) * 1978-03-23 1980-08-12 Whitfield Jack Device for inhaling powdered substance

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3854478A (en) * 1973-01-18 1974-12-17 D Cunningham Medication server and guard
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