DE1765014U - Feueranzuender. - Google Patents

Feueranzuender.

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DE1765014U
DE1765014U DEW19075U DEW0019075U DE1765014U DE 1765014 U DE1765014 U DE 1765014U DE W19075 U DEW19075 U DE W19075U DE W0019075 U DEW0019075 U DE W0019075U DE 1765014 U DE1765014 U DE 1765014U
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Germany
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oil
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Application number
DEW19075U
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Heinrich Walz
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
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    • C10L11/00Fire-lighters
    • C10L11/04Fire-lighters consisting of combustible material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/34Other details of the shaped fuels, e.g. briquettes
    • C10L5/36Shape
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Description

  • Heinrich W a 1 z Ittenhausen über Riedlingen/Württ. Feueranzünder.
  • Es ist bekannt, Abfälle bei der Kohlegewinnung, bei der Holzverarbeitung, in der Holzwirtschaft usw. zu geformt ten Brennstoffen, Feueranzündern od. dgl. zu verarbeiten. Es werden dabei aus kleinstückigen festen brennbaren Stoffen mit Hilfe brennbarer Bindemittel Formkörper hergestellt.
  • @ Zum Anzünden eines Haufwerk fester Brennstoffe, zum sogenannten Feueranzünden, sind Öle, wie Mineralöle, Abfall= öle, Altöle, die in der Industrie bzw. beim Maschinengebrauch anfallen, usw. an sich sehr geeignet, jedoch wegen ihres flüssigen Zustandes kaum zu gebrauchen.
  • Diesem Übelstand wird durch die Erfindung begegnet.
  • Der Feueranzünder gemäß der Erfindung besteht im wesent= lichen aus an Holzfasern gebundenem Öl und stellt einen lockeren Formkörper dar.
  • Der Erfindung gemäß ist die Holzfaser, z. B. Holzmehl, Sägemehl, feine Hobelspäne, kurze Fasern, wie sie bei der Herstellung von Holzwolle abfallen, und sonstige geeignete Faser brennbarer Träger für das Öl und zwar ein Tragkörper, der große Mengen Öl aufzunehmen und festzuhalten vermag. Die lockere Beschaffenheit des erfindungsgemäßen Feueranzünders als Formkörper läßt es zu, daß der faserige Trägerstoff nahezu unter Umständen auch mehr an Öl festhält, als sein Eigene= wicht ausmacht. Dabei ist der Feueranzünder reichlich mit
    Luft durchsetzt, so daß er angezündet sofort eine große und
    !
    heiße Flamme liefert. Er ist leicht zu zerdrücken, kann also
    vor dem Anzünden mit einem Streichholz leicht ausgebreitet
    werden. Im entzündeten Zustand holt er sich leicht bis in sein Inneres reichlich Verbrennungsluft nach, kann auch zerfallend sich ausbreiten, so daß stets sofort und nachhaltig eine große Flamme gebildet wird. Der hohe Ölgehalt des Feueranzünders fördert im Brand die Ausbreitung der Flamme und deren langes dauernden Speisung. Auch schwer entzündbare Brennstoffe, wie z. B. aus Steinkohlenabfällen gebildete Eierbriketts, lassen sich mit dem erfindungsgemäßen Feueranzünder allein in Brand setzen.
  • Zur Steigerung des Ölgehalts des Feueranzünders können harzige Stoffe diesem beigegeben sein. Beispielsweise enthält der Feueranzünder Kolophonium. Harziger Stoff kann bis 10% beim Feueranzünder enthalten sein.
  • Zur Förderung des Zerbröckelns können bis zu 10% fettar= tige Stoffe, zum Beispiel Nierenfett oder Erdwachs oder Paraf= fin, dem Feueranzünder zugemischt sein.
  • Zur Erleichterung der Entzündung kann der Feueranzünder einen Zusatz von Kalisalpeter aufweisen.
  • Zweckmäßigerweise weist der Feueranzünder die Form einer Stange auf, die in Querrichtung unterteilt ist und sich in einer Hülle aus leicht brennbarem und zerreißbarem dünnschich= tigen Stoff befindet. Beispielsweise besteht die Hülle aus Pergamentpapier. Eine solche umhüllte Stange läßt sich ohne Abnahme der Umhüllung bequem in formhaltende Stück zerteilen, ein abgebrochenes Einzelstück hernach auch gewünschtenfalls zerdrücken. Ohne Beschmutzung der Finger kann dem jeweiligen Bedarf entsprechend ein entsprechendes Längenstück Feueranzün= der abgenommen und von diesem Längenstück ein Teil oder auch das Ganze zu Brocken zerdrückt werden.
  • Die Herstellung des erfindungsgemäßen Feueranzünders ge= schieht beispielsweise folgendermaßen.
  • Etwa 40 Teile Öl, 8 Teile Kolophonium, 8 Teile Fett oder Paraffin und 1 bis 2 Teile Kalisalpeter werden durch Erwärmen zu einer homogenen fließenden Masse aufbereitet. Diese Masse wird sodann unter Rühren bzw. Umwälzen ausgebreiteter Holz= fasermasse in diese eingemischt. Beispielsweise vermischt man die Flüssigkeit in einer Mischmaschine mit etwa 50 Teilen Holzfasermasse. Nach Erkaltenlassen wird das Gemisch zu lockeren Formkörpern gepreßt, z. B. mit Hilfe einer Stempel= presse portionsweise zu einem Stangenkörper geformt.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsförm des erfindungsgemäßen Feueranzünders dargestellt.
  • Fig. l zeigt einen Feueranzünder im mittleren Längs= schnitt, Fig. 2 den gleichen Anzünder im Querschnitt, Fig. 3 ein Einzelfaserstück des Feueranzünders.
  • Gemäß den Fig. 1 und 2 ist der stangenförmige Feueranzün= der aus einzelnen säulenartigen Formkörpern 1 gebildet. Er be= steht aus Holzwollefadenstücken 2, wie sie bei der Herstellung von Holzwolle abfallen. Diese Fadenstücke 2 sind mit einer Ölschicht 3, vgl. Fig. 3, überschichtet. Mineralöl oder Altöl, zweckmäßigerweise mit den oben erwähnten Zumischungen, bilden die Deckschicht auf der Holzfaser. Der in seiner Struktur lockere Stangenkörper befindet sich in einer Hülle 4 aus Pergamentpapier, welche-an den Stangenenden einen Drehver= schluß 5 oder Faltverschluß 6 bildet.
  • Mit der Hülle 4 lassen sich einzelne Formkörper 1 oder eine Mehrzahl dieser Formkörper von der Stange abbrechen.

Claims (11)

  1. . Patentansprüche :
    1. Feueranzünder, dadurch gekennzeichnet, daß er im Wesentlichen aus an Holzfasern ge=
    bundenem Öl besteht und einen lockeren Formkörper darstellt.
  2. 2. Feueranzünder nach Anspruch 1, dadurch ge= kennzeichnet, daß er bis etwa 10% harzigen Stoff enthält.
  3. 3. Feueranzünder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er Kolophonium enthält.
  4. 4. Feueranzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er bis 10% fettartige Stoffe enthält.
  5. 5. Feueranzünder gemäß Anspruch 4, dadurch ge= kennzeichnet, daß er Nierenfett enthält.
  6. 6. Feueranzünder gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß er Erdwachs enthält.
  7. 7. Feueranzünder gemäß Anspruch 4, dadurch ge= kennzeichnet, daß er Paraffin enthält.
  8. 8. Feueranzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Zusatz von Kalisalpeter enthält.
  9. 9. Feueranzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß er eine in Querrichtung unterteilte Stange dar= stellt, welche sich in einer Hülle aus leicht brennbarem und reißbarem dünnschich= tigen Stoff befindet.
  10. Neue Seite 6 ============ 10. Feueranzünder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hülle aus Per= gamentpapier vorhanden ist.
  11. 11. Feueranzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß er etwa 50 Teile Holzfasermasse, etwa 40 Teile Öl, etwa 8 Teile Kolophonium, etwa 8 Teile Fett oder Paraffin ünd etwa 1 bis 2 Teile Kalisalpeter aufweist.
DEW19075U 1958-02-12 1958-02-12 Feueranzuender. Expired DE1765014U (de)

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DEW19075U DE1765014U (de) 1958-02-12 1958-02-12 Feueranzuender.

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DE1765014U true DE1765014U (de) 1958-04-17

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202008016262U1 (de) 2008-10-31 2009-02-26 Heumüller, Jürgen Holzfaser-Formkörper als Zündhilfe

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202008016262U1 (de) 2008-10-31 2009-02-26 Heumüller, Jürgen Holzfaser-Formkörper als Zündhilfe
EP2184337A1 (de) 2008-10-31 2010-05-12 Jürgen Heumüller Holzfaser-Formkörper als Zündhilfe
US8657891B2 (en) 2008-10-31 2014-02-25 Jürgen Heumüller Shaped wood fiber body as ignition aid

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