DE1762829U - Schneidvorrichtung. - Google Patents

Schneidvorrichtung.

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DE1762829U
DE1762829U DE1957G0016684 DEG0016684U DE1762829U DE 1762829 U DE1762829 U DE 1762829U DE 1957G0016684 DE1957G0016684 DE 1957G0016684 DE G0016684 U DEG0016684 U DE G0016684U DE 1762829 U DE1762829 U DE 1762829U
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DE
Germany
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cutting
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blades
frame
pivot point
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Expired
Application number
DE1957G0016684
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English (en)
Inventor
Kenneth John Garle
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Description

  • G e b r a u c h s m u s t e r - A n m e l d u n g des Herrn Kenneth John Garle, High Marley, Haslemere, Surrey/England " Schneidvorrichtung " Die Erfindung bezieht sich auf Sohneidvorrichtungen für Bleche oder Folien, Stabmaterial aus Draht, Metall oder anderem Material.
  • Sie ist besonders geeignet zur Anwendung an scherenartigen Sohneidvorrichtungen mit zwei Blättern bzw. Klingen, die so zueinander angeordnet und befestigt sind, dass sie sich um einen Drehpunkt
    gegeneinander bewegen.
    !
    Derartige Vorrichtungen weisen im allgemeinen den Nachteil auf,
    dass das zu schneidende Werkstück von den innen liegenden Enden
    der Klingen, d. h. von den habe dem Drehpunkt gelegenen Enden in Richtung auf die äusseren Enden wegrutscht ohne dass eine Schneidwirkung einträte. Diese Schwierigkeiten treten vor allem dann auf, wenn das Werkstück verhãltnismässig dick oder von Paiea rundem Querschnitt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, diese Schwierigkeiten zu beseitigen. Zu diesem Zweck wird eine Schneidvorrichtung der beschriebenen Art mit Mitteln versehen, die eine Bewegung des Werkstücks von Drehpunkt der Klinge hinweg verhindern. Dabei besteht das Neue darin, dass die aus zwei drehbar gelagerten, gegeneinander beweglichen Klingen bestehende Schneidvorrichtung mit einer Festhaltevorrichtung versehen ist, welche ihrerseits ein Teil aufweist, welches das Werkstück hält, so dass es nicht von der Drehachse der Klingen wegrutschen kann. Die Festhaltevorrichtung besteht aus einem Stift, der im wesentlichen parallel zur Schneidebene angeordnet und mit einem abgebogenen Ende versehen ist, welches sich vor das zu sohneidende Werkstück legt. Der Stift ist verstellbar angebracht, so dass der Abstand des abgebogenen Endes von der Drehachse der Schneidklingen geändert werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. 14-die Seitenansicht einer handbetriebenen Schneidvorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1, wobei einige Änderungen vorgenommen worden sind. Gemäss Fig 1 und 2 der Zeichnung besteht die Vorrichtung aus einem Rahmen 1, der aus Gusastahl oder anderem geeigneten Material herge-
    w
    stellt ist. Der Rahmen ist an einem Ende mit einer eine. Innenbo
    aufweisenden Büchse 2 versehen. Die bUsse der Boampist so gewählt,
    dass sie auf einen aufrecht stehenden Dorn passt, der an einem
    Teil 3 angebracht ist. Der Dorn ist in Fig. 1 und 2 nicht darge-
    stellt. Das Teil 3 weist einen unterenmit parallelen seitlichen Begrenzungen versehenen Fortsatz 4 auf, der so ausgebildet ist, daas er in einem Schraubstock 5 eingespannt werden kann. Dabei ist der untere Teil der Büchse 2 geschlitzt und mit vorstehenden Nasen versehen. Eine Schraube 8 durchgreift ein Loch in der Nase 6 und ist in einer mit einem Gewinde versehenen Bohrung in der Nase 7 eingeschraubt. Durch diese Anordnung kann der Rahmen 1 in jede gewünschte Winkellage zu dem Bauteil 3 gebracht und durch Anziehen der Schraube 8 an diesem festgeklemmt werden.
  • Der Rahmen 1 ist mit einem nach oben ragenden Teil 9 versehen, welches seinerseits 2 Buchsen 10 und 11 aufweist. Ein in der
    Buchse 10 befestigter Bolzen 12 trägt eine Schneidklinge 13 die
    't
    durch Muttern 14 in ihrer Lage gehalten ist. Die Buchse 11 dient
    als Lagerfür eine kurze, nicht dargestellte Welle, an deren einem
    Ende die Nabe 15 eines Handgriffs 16 angebracht ist, während auf
    dem anderen Ende ein Zahnsegmmt oder Ritzel 17 angeordnet ist.
    Die Schneidklinge 13 ist nach rückwärts über ihren Drehpunkt hinaus verlängert und mit einer bogenförmigen Zahnstange versehen, deren
    Zähne in das Segment oder Ritzel 17 eingreifen. Vor dem Drehpunkt 12
    blei4 der Rahmen 1 und die Klinge 13 mit Schneiden 19 und 20 aus
    gehärtetem Stahl versehen, die durch Schrauben bzw. Bolzen 21
    bzw. 22 befestigt sind.
    Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass durch Herabziehen des Handgriffs 16 die Schneidklingen der Vorrichtung geschlossen werden und dass weiterhin die gewählte konstruktive Ausbildung eine Reihe bedeutsamer Vorteile mit sich bringt.
  • An dem Teil 9 des Rahmens 1 ist eine Führung 23 angebracht, die
    eine in Längsrichtung sich erstreckende ! Durchbrechung aufweist.
  • . In dieser Durchbrechung ist ein Stift 25 verschiebbar angeordnet, der aus Stahl oder anderem geeigneten Material hergestellt ist und dessen vorderes Ende 26 nach unten abgebogen ist und sich somit vor das zu schneidende Werkstück 27 bzw. 28 legen kann. An seinem rückwärtigen Ende ist der Stab 25 mit einem seitlich vorstehenden R Dorn oder dgl. 29 versehen, welcher so ausgebildet ist, dass er in jeweils eine der beiden Ausnehmungen 30 eingreifen kann, welche in dem Teil 31 des R@hmens 1 angebracht sind. Die Einstellung des Stiftes 25 in Abhängigkeit von der jeweiligen Grösse des zu schneidenden Werkstückes geschieht in der Weise, dass zunächst der Stift um etwa 900 um seine Längsachse gedreht wird, so dass der
    c5-
    Dorn 29 nicht mehr in einen der beiden §30 eingreift. Der
    Stift 25 wird dann soweit verschoben, bis der Dorn 29 den gegen-
    der ;
    über der nächsten bzw. erforderlichen Ausnehmung 30 liegt, also
    dass es dann nur noch notwendig ist, den Stift 25 in seine ? ur-
    sprünglichen Winkelstellung zurückzudrehen. Falls sie Benutzung
    des Stiftes 25 nicht erforderlich sein sollte, kann er ohne weitere so weit zurückgeschoben werden, dass das Ende 26 den Sehneidvor-
    gang nicht hindert.
    Es ist ohne weiteres möglich, die Anzahl der in dem Teil 31 anzu-
    bringenden Ausnehmungen 30 zu vergrössem, so dass 3 oder mehr
    Stellungen, in welchen der Stift 25 befestigt werden könnte,
    vorhanden wären.
  • Es können auch andere Mittel zur Feststellung des Stiftes 25 vorgesehen sein. Z. B. könnte in der Führung 23 eine Klemmschraube angeordnet sein, durch welche der Stift 25 in praktisch jeder denkbaren Lage festgestellt werden könnte.
  • Es ist auch möglich, einen dem Stift 25 entsprechenden weiteren Stift auf der anderen Seite der Schneidklinge 13 anzuordnen. Aller dings müssen in diesem Fall die Führung und die Feststellmittel für diesen Stab (oder für die Schneidklinge selbst) geändert werden, da sonst Störungen auftreten könnten.
    eine
    In Fig.. 3 ist andere Möglichkeit dargestellte den Rahmen 1 auf
    den Teil 3 festzuklemmen. Dabei ist die Büchse 2 durch eine
    Büchse 33 ersetzt, die an Stelle der Nasen 6 und 7 ein Teil34
    aufweist, welches jedoch nicht geschlitzt ist. Das Teil 34 ist mit einer Bohrung versehen, in welche ein Stift 35 eingesteckt wird. Dieser ist an einem Ende mit einem Gewinde versehen, auf welches eine Mutter 36 aufgeschraubt ist. Der Stift 35 ist wetterhin ungefähre in der Mitte seiner Längsausdehnung mit
    einem bogenförmigen Ausschnitt 367 versehen, wobei der Radius
    dieses Bogens mit dem Radius ds Bolzens 38 des Teils 3 überein-
    stimmt. Beim Anziehen der Mutter 36 velallept wird die Seite
    des Ausschnittes 37 gegen den Bolzen 38 gepresst, wodurch die
    Vorrichtung an den letzteren angeklemmet wird. Dabei weist der
    Stift 35 Nasen 39 oder dgl auf, wodurch verhindert wird, dass
    beim Lösen der Vorrichtung von dem Bolzen 38 der Stift 35 herausfällt.

Claims (6)

  1. Schutzansprüche SSn ! tEa ; = : Ct= ! a : == ! C= : =Se : S : ===S : ! < ! ! ZS ! S : B !
    1. Schneidvorrichtung mit zwei gegeneinander drehbar gelagerten Schneidklingen und einer Festhaltevorrichtung, durch welche das Werkstück daran gehindert wird, vom Drehpunkt der Klingen wegzurutschen, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, dass die Festhaltevorrichtung aus einem im wesentlichen in der Schneidebene angeordnetem Stift besteht, dessen eines Ende so abgebogen ist, dass es sich vor das zu schneidende Werkstück legt, wobei der Stift verstellbar angebracht ist, so dass der Abstand des abgebogenen Endes vom Drehpunkt der Schneidklingen verändert werden kann.
  2. 2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, da d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, dass der Stift verschiebbar in einer an der Vorrichtung angebrachten Führung angeordnet ist, wobei Letztere mit Feststellmitteln versehen ist, um den Stift in jede erforderliche Lage einstellen zu können.
  3. 3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g ek e n n z eie h n e t, dass der Stift verschiebbar und drehbar in seiner Führung angeordnet ist, wobei die Feststellvorrichtung aus einer Anzahl Ausnehmungen besteht, die am Werkzeug oder in einem besonderen daran angebrachten Teil angeordnet sind, wobei der Stift mit einem. Vorsprung versehen ist, welcher mit jeweils einer der Ausnehmungen durch Drehen und Verschieben des Stiftes in Eingriff gebracht wird.
  4. - 4. Vorrichtung nach eineiwder vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Schneidklingen fest auf dem Rahmen der Vorrichtung angeordnet ist, wobei Letztere mit einer Haltevorrichtung lösbar verbunden ist, und wobei ferner die andere der beiden Schneiden um einen Drehpunkt beweglich auf dem Rahmen angeordnet ist.
  5. 5. Schneidvorrichtung nach Anspruch 4, d a dir 0 h g e k e n n z e i c h n e t, dass die bewegliche Schneide mit einem rückwärtigen Fortsatz versehen ist, der in eine Zahnstange übergeht, wobei ein weiteres, im Rahmen der Vorrichtung drehbar gelagertes, in die Zahnstange eingreifendes gezahntes Element, wie z. B. ein Zahnrad vorgesehen ist, an welchem ein Betätigungsgriff angebracht ist, bei dessen Betätigung die Schneiden gesdhlossen werden.
  6. 6. Schneidvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z eie h n e t, dass der Rahmen der Vorrichtung mit einer auf einem Aufrecht stehenden Dorn zu befestigenden Klemmhülse versehen ist, wobei der Dorn einen Fortsatz aufweist, der mit einer festen Haltevorrichtung verbunden werden kann.
DE1957G0016684 1957-11-20 1957-11-20 Schneidvorrichtung. Expired DE1762829U (de)

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DE1762829U true DE1762829U (de) 1958-03-06

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