DE1761842B1 - Vorrichtung zum Zusammenpressen von lockerem Fuellgut und zum Einstossen in einen Verpackungsbehaelter - Google Patents
Vorrichtung zum Zusammenpressen von lockerem Fuellgut und zum Einstossen in einen VerpackungsbehaelterInfo
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Description
- Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei Beginn des Arbeitszyklus wird die obere Wand 7 des Preßraumes nach oben aufgeklappt, während die Druckplatte 10 sich in ihrer in der Zeichnung mit gestrichelten Linien dargestellten Ausgangslage befindet. Durch den Füllschacht 9 wird eine dosierte Menge körnigen Stoffes in den Preßraum eingeführt, wonach die obere Wand 7 und die Anschlußtüren 11 der Seitenwände 8 geschlossen werden. Währenddessen befindet sich das verschiebbare Bodenteil 13 in der in der Zeichnung dargestellten Lage. Danach wird mittels des Zylinders 17 durch die Kolbenstangen 16 die Druckplatte 10 in die in der Zeichnung mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage bewegt. Der körnige Stoff wird dadurch zwischen der Endwand 3 und der sich in die Endlage bewegenden Druckplatte 10 zusammengepreßt. Danach wird die obere Wand 7 hochgeklappt und die Abschlußtüren 11 der Seitenwände 8 werden um die Gelenke 12 aufgeklappt. Über die abgeschrägten oberen Ränder 18 und 19 der Endwand 3 und der Preßplatte 10 wird alsdann ein Kunststoffsack gezogen. Das lose Bodenteil 13 wird daraufhin mittels des Zylinders 15 über die Kolbenstange 14 in vertikaler Richtung zwischen der Endwand 3 und der Druckplatte 10 hindurch nach oben gedrückt, wodurch das sich zwischen der Endwand 3 und der Druckplatte 10 befindende Material in den Kunststoffsack geschoben wird. Hiernach wird der Kunststoffsack von der Druckplatte 10 und der Endwand 3 abgenommen und für den weiteren Transport fertiggemacht. Der Arbeitszyklus kann sich nunmehr wiederholen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Zusammenpressen von lockerem Füllgut und zum Einstoßen des zusammengepreßten Gutes in einen Verpackungsbehälter mit Hilfe eines Preßraumes, in dem eine der Wände auf die gegenüberliegende zu verschieblich ist und ferner mit einem Ausstoß stempel, der das zusammengepreßte Gut quer zur Verdichtungsvorrichtung aus dem Verdichtungsbereich ausstößt, dadurch gekennzeichnet, daß die drei zur Zusammenpreßrichtung parallelen Seitenwände (8, 9 und 7) des Preßraumes aus dem Verdichtungsbereich abklappbar sind, den sie zuvor ganz umschlossen hatten.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Ausstoßschieber (13) gegenüberliegende Wand (7) als Ganzes abklappbar ist, während die Seitenwände (8) im Bereich des Verdichtungsraumes mit Abschlußtüren (11) versehen sind.Die Erfindung geht aus von einer bekannten Vorrichtung zum Zusammenpressen von lockerem Füllgut und zum Einstoßen des zusammengepreßten Gutes in einen Verpackungsbehälter mit Hilfe eines Preßraumes, in dem eine der Wände auf die gegenüberliegende zu verschieblich ist und ferner mit einem Ausstoßstempel, der das zusammengepreßte Gut quer zur Verdichtungsrichtung aus dem Verdichtungsbereich ausstößt.Mit einer solchen, für faseriges Gut gedachten Vorrichtung ist es nicht möglich, lockeres Füllgut, unter anderem z. B. Schaumstoffflocken, verlustfrei in einem Sack auszustoßen, weil das Gut über einen nicht umschlossenen Bereich bewegt werden muß, was allenfalls für faserigen Tabak möglich ist, nicht aber für Flocken oder Körner.Insbesondere in der Kunststoffverwertungsindustrie besteht ein Bedarf an Mitteln, die einen wirtschaftlichen Transport und eine wirtschaftliche Lagerung von lockeren Stoffen, wie z. B. Schaumstofiflocken, ermöglichen. Meist nehmen derartige Stoffe viel Raum ein, was für den Transport und die Lagerung unwirtschaftlich ist. Bisher wurden diese Stoffe lose in ihre Verpackung eingefüllt und so verpackt, transportiert und gelagert.Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte Vorrichtung so zu gestalten, daß das Füllgut verlustfrei und direkt in einen Sack ausgestoßen werden kann.Erfindungsgemäß wird hierzu vorgeschlagen, daß die drei zur Zusammenpreßrichtung parallelen Seitenwände des Preßraumes aus dem Vorrichtungsbereich abklappbar sind, den sie zuvor ganz umschlossen hatten. Insbesondere wird vorgeschlagen, die dem Ausstoßschieber gegenüberliegende Wand als ganzes abklappbar zu gestalten, während die Seitenwände im Bereich des Verdichtungsraumes mit Abschlußtüren versehen werden.Die neu zu verpackenden körnigen Stoffe werden bei einer derartigen Vorrichtung in einer dosierten Menge in den Preßraum gebracht, wonach die Druckplatten aufeinanderzu bewegt werden. Die körnigen Stoffe werden dadurch zusammengepreßt. Daraufhin werden die Teile der drei Wände des Preßraumes entfernt, welche sich über die Druckplatten erstrekken, wenn diese sich in ihrer Endlage befinden, so daß über die Ränder der Druckplatten, die sich gegenüber dem vierten zwischen den Druckplatten liegenden Wandteil befinden, ein Sack geschoben werden kann, worauf der zusammengepreßte Stoff zwischen den beiden Druckplatten vom beweglichen Teil der vierten Wand zwischen diese Druckplatten hindurch in den Sack gepreßt wird. Der gefüllte Sack wird dann von den Druckplatten abgeschoben und zum Transport und zur Lagerung fertiggemacht.Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist eine sehr wirtschaftliche Verpackungsmaschine, welche von nur einem Mann bedient werden kann. Durch das Verpacken des körnigen Stoffes im zusammengepreßten Zustand wird eine Verpackung körnigen oder dergleichen Stoffes erhalten, die bei verhältnismäßig geringem Volumen eine verhältnismäßig große Menge Material aufnimmt.Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die beweglichen Druckplatten mit den Kolben doppeltwirkender hydraulischer oder pneumatischer Zylinder verbunden. Der gesamte Preß- und Füllvorgang kann auf diese Weise hydraulisch oder pneumatisch durchgeführt werden. Mittels einer Regelanlage kann der gesamte Prozeß automatisch ablaufen. Die Vorrichtung kann von einem Mann bedient werden.In der Zeichnung ist schematisch eine Seitenansicht einer Preß- und Füllvorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Die Vorrichtung ist auf der Platte 1 eines auf Beinen 2 ruhenden Tisches aufgestellt. Sie enthält einen Preßraum, der von einer festen auf der Platte 1 angeordneten Endwand 3, einem von der Oberfläche der Plattel gebildeten Boden4, einer Endwand 5, einer um den Gelenkpunkt 6 aufklappbaren oberen Wand 7 und Seitenwänden 8 gebildet wird. Die Seitenwände 8 sind mit ihren Unterkanten an den Seitenrändern der Platte 1 befestigt, während die Oberkanten der Seitenwände 8 sich bis über die aufklappbare obere Wand 7 erstrecken und nach außen ausgebogen sind, um einen Füllschacht 9 zu bilden.Im Preßraum ist eine Druckplatte 10 angeordnet, welche im Preßraum in waagerechter Richtung von einer Ausgangslage (in der Zeichnung gestrichelt dargestellt) bis in eine Endlage (in der Zeichnung ausgezogen dargestellt) bewegt werden kann. Jede der beiden Seitenwände 8 besitzt an ihrem Ende eine bei 12 angelenkte aufklappbare Tür 11. In der Zeichnung ist die Tür 11 der Seitenwand 8 im aufgeklappten Zustand dargestellt. Der Boden 4 ist mit einem Endteil 13 versehen, das sich zwischen der Endwand 3 und der in waagerechter Richtung verschiebbaren Druckplatte 10 erstreckt, wenn die letztgenannte sich in der Endlage befindet. Teil 13 ist in vertikaler Richtung zwischen der Endwand 3 und der in der Endlage befindlichen Druckplatte verschiebbar. Das Bodenteil 13 ist mittels einer Kolbenstange 14, die sich durch eine Öffnung in der Platte 1 des Tisches erstreckt, mit dem Kolben eines Druckluftzylindersl5 verbunden, der an der Unterseite der Platte 1 des Tisches befestigt ist. Die Druckplatte 10 ist mittels einer Kolbenstange 16 mit einem doppeltwirkenden Zylinder 17 verbunden, der auf der Platte 1 des Tisches angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1973
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| NL6709959A (de) | 1969-01-21 |
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