DE1760740C3 - Einrichtung zum Verhindern von schädlichen Schwingungen bei einer Trommelwaschmaschine - Google Patents

Einrichtung zum Verhindern von schädlichen Schwingungen bei einer Trommelwaschmaschine

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DE1760740C3
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Wolfdietrich 1000 Berlin Wohinz
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BSH Hausgeraete GmbH
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Verhindern von schädlichen Schwingungen des schwingend aufgehängten Systems einer zum Waschen und Schleudern dienenden Trommelwaschmaschine, die mit je einem Antrieb für den Wasch- und Schleudergang und mit einem Pendelschalter ausgerüstet ist, der bei schädlichen, durch große Unwuchtkräfte bedingten Schwingungen der Maschine den Stromkreis des Schleudermotors unterbricht. Eirie solche Einrichtung ist durch die DE-PS 7 40 668 bekannt.
In diesem Zusammenhang ist es auch bekannt, mit Hilfe einer Relaissteuerung selbsttätig nach Abklingen der starken Schwingungen zum wjpderholten Male den Schleudermotor einzuschalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit wesentlich einfacheren Mitteln ein wiederholtes Einschalten des Schleudermotors zu ermöglichen, ohne daß Kontakte zu großen Belastungen ausgesetzt sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß mit dem Schleudermotor ein Triac in Reihe geschaltet ist, dessen Steuerelektrode an einen Kontakt des Pendelschalters angeschlossen ist, der beim Auftreten schädlicher Schwingungen mit dem anderen Kontakt des Pendelschalters für die Steuerelektrode einen Kurzschluß herstellt.
Zum Ansteuern eines Triac sind nur maximal 2 V und 50 mA nötig. Diese Steuerleistung kann leicht aus einem vorhandenen Stromkreis entnommen werden. In besonders vorteilhafter Weise kann ein einen Blindwiderstand aufweisender Verbraucher der Maschine, z. B. der Pumpenmotor, als Teil eines Spannungsteilers die Steuerspannung des Triacs liefern.
Auf diese Weise kann der Schleuderantrieb auf einfachste Weise beliebig oft aus- und wieder eingeschaltet werden. Es ergibt sich dabei der Vorteil, daß durch das ruckartige Abschalten die Schleudertrommel ebenso rucknrtig Bewegungen ausführt, die die Verlagerung der Wäsche in der Trommel bewirkt. Kontaktschwierigkeiten und Funkstörurgen sind wegen der geringen Schaltleistung ausgeschlossen.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt einen Ausschnitt aus dem Schaltschema einer zum Waschen und Schleudern dienenden Trommelwaschmaschine. Mit 10 und 11 sind die beiden die Netzspannung führenden Leitungen bezeichnet Der Antriebsmotor 12 des Programmsteuergerätes liegt in Reihe mit einem Programmkontakt 13. Eine Verbindungsleitung 14 zu einem parallelen Leitungszweig gestattet, den Kontakt 13 zu überbrükken. Mit dem Schleudermotor 16 ist ein Triac 17 in
ίο Reihe geschaltet, dessen Steuerelektrode 18 über eine Leitung 20 und einen Widerstand 21 ihre Steuerspannung aus einer Spannungsteilerschaltung bezieht, die aus einem Verbraucher 22, beispielsweise dem Pumpenrnotor, und einem niederohmigen Widerstand 23 besteht. Mit der Leitung 20 ist der mit einem verstellbaren Gewicht 31 ausgerüstete bewegliche Kontakt 30 des Pendelschalters elektrisch verbunden. Die beiden feststehenden Kontakte 32 des Pendelschalters stehen mit der Leitung 11 in Verbindung. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß die Leitung 22 mit den feststehenden Kontakten 32 und der bewegliche Kontakt 30 mit der Leitung 11 in Verbindung steht.
Funktionsweise:
Die Frequenz und die Amplitude des beweglichen Kontaktes 30 des Pendelschalters können durch das Gewicht 31 so eingestellt werden, daß die Eigenfrequenz dieses Pendels einer bestimmten (kritischen) Schleuderdrehzahl entspricht. Wenn bei dieser Schleuderdrehzahl eine bestimmte Unwucht gegeben ist, berührt der bewegliche Kontakt 30 des Pendelschalters die feststehenden Kontakte 32. Dabei wird die zur Steuerelektrode 18 des Triacs führende Leitung 20 kurzgeschlossen und der Triac gesperrt, so daß dann durch den Schleudermotor kein Strom fließt. Durch die dabei auftretende ruckartige Bewegung der Trommel kann sich die Wäsche innerhalb der Trommel verlagern, wodurch eine Änderung der Größe der Unwucht erzielt wird. Dadurch wird die Sperrung der Steuerleitung aufgehoben und der Schleudermotor erneut unter Spannung gesetzt. Erst wenn die Wäsche so liegt, daß die Unwucht das kritische Maß unterschreitet, wird der bewegliche Kontakt die feststehenden Kontakte nicht mehr berühren und die Trommel kann auf ihre Enddrehzahl hochlaufen.
Da dieser Verteilungsprozeß der Wäsche einige Minuten dauern kann, wird für die Zeit des Schleuderns der Antriebsmotor 12 des Programmsteuergerätes über den Triac 18 an Spannung gelegt, indem vor Beginn des Schleuderns der Programmkontakt 13 geöffnet wird. Auf diese Weise wird auch der Antriebsmotor 12 an seinem kontinuierlichen Lauf gehindert, wodurch genügend Schleuderzeit für die hochlaufende Trommel gewonnen wird.
Die Steuerelektrode kann den Triac nur einschalten, nicht aber ausschalten. Eine Ausschaltung geschieht erst bei Unterschreiten einer Mindestanodenspannung, d. h. praktisch erst bei Nulldurchgang der Wechselspannung.
Da der Triac auch mit Wechselspannung angesteuert wird, ist er nur durchsteuerbar, wenn die Steuerspannung einen Mindestbetrag überschreitet. Dieses Überschreiten soll möglichst zu einem Zeitpunkt erfolgen, bei dem die Netzspannung durch Null geht, weil dann gewährleistet ist, daß auch das Einschalten im Nulldurchgang erfolgt. Daher ist eine Phasenverschiebung der Steuerspannung gegenüber der Netzspannung erwünscht. Eine solche Phasenverschiebung erreicht
man durch Einschalten eines Blindwiderstandes. Aus diesem Grunde wird die Steuerspannung von einem Spannungsteiler abgegriffen, bei dem der eine der Widerstände aus der Wicklung des Pumpenmotors besteht. Die an diesem Punkt abgegriffene Steuerspannung eilt daher der Netzwechselspannung nach.
Die zuvor beschriebene Schaltung eignet sich insbesondere für Waschmaschinen, bei denen der Schleuderhochlauf bei entwässerter Trommel erfc'gL Soll das Hochlaufen bei gefüllter Trommel (schwimmender Wäscheverteilung) durchgeführt werden, so kann die Schaltung leicht in geeigneter Weise dadurch abgeändert werden, daß in den Stromkreis des Schleudermotors in Reihe mit dem Triac ein Verzögerungsrelais eingebaut ist, dessen Arbeitskontakt die in einem Waschprogramm eventuell vorgesehenen Wiederholungen der Wäscheverteilung durch Hochlaufen der mit Wasser gefüllten Trommel dann verhindert, wenn durch den Triac längere Zeit ohne Unterbrechung Strom fließt, was ja bereits einer genügend guten Wäscheverteilung entspricht
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Verhindern von schädlichen Schwingungen des schwingend aufgehängten Systems einer zum Waschen und Schleudern dienenden Trommelwaschmaschine, die mit je einem Antrieb für den Wasch- und Schleudergang und mit einem Pendelschalter ausgerüstet ist, der bei schädlichen, durch große Unwuchtkräfte bedingten Schwingungen der Maschine den Stromkreis des Schleudermotors unterbricht, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schleudermotor (16) ein Triac (17) in Reihe geschaltet ist, dessen Steuerlektrode (18) an einen Kontakt (30) des Pendelschalters angeschlossen ist, der beim Auftreten schädlicher Schwingungen mit dem anderen Kontakt (32) des Pendelschalters für die SteuerelektroJe (18) einen Kurzschluß herstellt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein einen Blindwiderstand aufweisender Verbraucher (22) als Teil eines Spannungsteilers (22,23) die Steuerspannung des Triacs (17) liefert.
DE1760740A 1968-06-25 1968-06-25 Einrichtung zum Verhindern von schädlichen Schwingungen bei einer Trommelwaschmaschine Expired DE1760740C3 (de)

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DE1760740A1 DE1760740A1 (de) 1971-09-16
DE1760740B2 DE1760740B2 (de) 1976-02-05
DE1760740C3 true DE1760740C3 (de) 1979-08-16

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DE2850245A1 (de) * 1978-11-20 1980-05-29 Schwarzenberg Waschgeraete Einrichtung zur begrenzung von unwuchten in waschvollautomaten
DE2915815A1 (de) * 1979-04-19 1980-11-06 Bauknecht Gmbh G Vorrichtung zum erfassen der drehzahl und der unwucht eines in einem gehaeuse schwingend gelagerten aggregates

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DE1760740A1 (de) 1971-09-16
DE1760740B2 (de) 1976-02-05

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