DE1760140C2 - Kettenwirkmaschine - Google Patents

Kettenwirkmaschine

Info

Publication number
DE1760140C2
DE1760140C2 DE19681760140 DE1760140A DE1760140C2 DE 1760140 C2 DE1760140 C2 DE 1760140C2 DE 19681760140 DE19681760140 DE 19681760140 DE 1760140 A DE1760140 A DE 1760140A DE 1760140 C2 DE1760140 C2 DE 1760140C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
channel
needle shaft
straight part
knitting machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681760140
Other languages
English (en)
Other versions
DE1760140B1 (de
Inventor
Arno 8671 Marxgrün; Hagel Adolf 8671 Bobengrün Zwingenberger
Original Assignee
Liebrandt geb. Saalfrank, Sophia; Liebrandt, Gunnar; 8674 Naila
Filing date
Publication date
Application filed by Liebrandt geb. Saalfrank, Sophia; Liebrandt, Gunnar; 8674 Naila filed Critical Liebrandt geb. Saalfrank, Sophia; Liebrandt, Gunnar; 8674 Naila
Priority to DE19681760140 priority Critical patent/DE1760140C2/de
Priority to CH467369A priority patent/CH488040A/de
Priority to GB1228526D priority patent/GB1228526A/en
Publication of DE1760140B1 publication Critical patent/DE1760140B1/de
Priority to US00149824A priority patent/US3724241A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE1760140C2 publication Critical patent/DE1760140C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Kettenwirkmaschine mit Schiebernadeln, die einen einseitigen, geraden, rinnenförmigen Nadelschaft mit Hakenkopf und einen aus Geradteilen bestehenden Schieber aufweisen, die beide Schwenkbewegungen um eine gemeinsame Achse ausführen.
Bei den bekannten Kettenwirkmaschinen mit Schiebernadeln sind die Haken und die Schieber entweder geradlinig geführt, oder die Haken und die Schieber schwenken um eine gemeinsame Achse. Zu der ersteren Gruppe gehören auch Maschinen, bei denen zwar Schwenkachsen für die Haken und die Schieber vorhanden sind, aber diese Achsen getrennt und so angeordnet sind, daß die Relativbewegung zwischen Haken und Schiebern in erster Näherung geradlinig erfolgt. Hierbei berührte der Schieber den Rinnengrund der Haken. Bei Maschinen mit kreisbogenförmiger Bewegung von Haken und Schieber um eine gemeinsame Achse liegt der obere Geradteil des Schiebers im Rinnengrund an, so daß bei der Bewegung des Schiebers relativ zur Nadel Reibung und damit ein erheblicher Verschleiß auftritt. Die Reibungskräfte werden noch dadurch erhöht, daß der obere abgewinkelte Teil des Schiebers wesentlich langer ist, als es die Schließung des Hakenkopfes erfordert, so daß sich beim Relativschwenken zum Nadelschaft um eine gemeinsame Achse Schwierigkeiten durch Verklemmung beider Teile ergeben können. Ferner werden die Reibungskräfte auch noch dadurch erhöht, daß der Schieber mit seiner dem Rinnengrund abgewandten Seite aus dem Rinnenquerschnitt hervortritt und deshalb von der auf der Nadel hängenden Masche in den Rinnengrund gedrückt wird. Es sind auch Schiebernadeln bekannt, bei denen an gegenüberliegenden Seiten des Nadelschaftes Nuten eingefräst sind, die eine öffnung zwischen beiden Nuten innerhalb des Nadelschaftes für den Durchgang des Nadelschiebers ergeben. Somit durchdringt der Nadelschieber den Nadelschaft, und es müssen sich beide berühren, da sich der Nadelschaft gegen Querteile der die Nut begrenzenden Wandung abstützt.
Das der Erfindung zugrunde liegende Problem h<; besteht darin, eine Berührung von Schieber und Rinnengrund des Nadelschaftes auch dann noch auszuschließen, wenn die miteinander im Eingriff befindlichen geraden Nadelteile sich auf kreisbogenförmigen Bahnen um den gleichen Mittelpunkt bewegen. Hierbei hat der obere Geradteil im Zuge seiner Relativbewegung die Tendenz, entweder mit seinen Enden den Rinnengrund zu berühren oder, bei entsprechender Einstellung, aus dem Rinnengrund herauszutreten.
Mit der Erfindung sollen das genannte Problem in einfachster Weise gelöst und ohne besonderen Aufwand die Arbeitsgeschwindigkeit und die Laufruhe der genannten Kettenwirkmaschinen wesentlich verbessert werden. Erfindungsgemäß ist zur Aufgabenlösung die Rinne des Nadelschäftes unter Berücksichtigung des Radius der Bahn des oberen Geradteiles des Schiebers so bemessen, daß der obere Geradteil bei seiner Bewegung weder den Rinnengrund berührt noch mit seiner dem Rinnengrund abgewandten Seite aus dem Rinnenquerschnitt hervortritt. Hierbei ist der obere Geradteil des Schiebers so kurz bemessen, daß er in der Schließstellung mit seinem Knickpunkt gerade noch in der Rinne des Nadeischaftes verbleibt.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung, insbesondere die so kurze Bemessung des abgewinkelten Geradteiles des Schiebers, ermöglicht eine stabile und biegesteife Gestaltung der Schiebernadeln, die gegen seitlichen Fadenzug und Warenabzugskräfte unempfindlich sind. Auch ergibt sich eine besonders einfache wirtschaftliche Fertigung der Schiebernadel, die keine hohen Anforderungen an die Genauigkeit stellt
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung erläutert. In dieser zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Kettenwirkmaschine,
F i g. 2 die Wirkmaschine beim Anschlagen,
Fig.3 die Wirkmaschine während der Überlegung und
Fig.4 einen Schnitt durch den Wirknadeischaft und den Schieber.
Die Wirkwerkzeuge einer erfindungsgemäßen Maschine bestehen aus den Lochnadeln 1, der Wirkplatine 2 und den Schiebernadeln 3. Die Schiebernadel 3 besteht aus einem rinnenförmigen Nadelschaft 4 mit dem Hakenkopf 5 und dem Schieber 6, der aus dem oberen abgewinkelten Geradteil 7 und dem Schaftteil 8 besteht Der Nadelschaft 4 und der Schaftteil 8 sind auf den Barren 9 und IO mittels der Abdeckpiatten 11 und 12 befestigt, die von den Schrauben 13 und !4 festgehalten werden (F ig. 1).
Beide Barren 9 und 10 sind über Winkelträger 15,16 von Schwenkhebeln 17, 18 getragen, die von den Stößeln 19,20 um die Schwenkachse 21 bewegt werden. Auf dieser Schwenkachse sind die beiden Schwenkhebel von Kugellagerbuchsen 22 gehalten.
Der Nadelschaft 4 weist eine Rinne 23 auf, in welcher sich der obere abgewinkelte Geradteil 7 des Schiebers 6 bewegt.
Die F i g. 2 zeigt die obere Lage des Schiebers 6, in der der Hakenkopf 5 des Nadelschaftes 4 durch den oberen Geradteil 7 des Schiebers 6 geschlossen ist. Die F i g. 3 zeigt die untere Lage des Schiebers 6, wo der Hakenkopf 5 offen ist. Die Anordnung und Bemessung von Nadelschaft 4 und Schieber 6 sowie ihre Bewegungen sind derart, daß der obere abgewinkelte Geradteil 7 des Schiebers 6 so kurz bemessen ist, daß er einerseits beim Erreichen der für das Auftragen und Abschlagen der Masche erforderlichen Stellung (F i g. 2) gerade noch mit seinem Knickpunkt 24 in der Rinne 23 verbleibt, andererseits in der unteren Offenstellung
) die auf dem Nadelschaft 4 befindliche Masche iit behindert. Dieses so kurz gestaltete obere nkelte Teil 7 des Schiebers ermöglicht es, daß der chaft 4 und der obere Teil des Schiebers 6 als eile ausgebildet sein können, obwohl sich beide !einander im Radius bewegen.
Der obere abgewinkelte Geradteil 7 des Schiebers 6 ist als Tangente zum Radius R so angeordnet, daß er beim Relativschwenken zum Nadelschaft 4 bzw. Nadelkopf 5 in der Bahnspur des Radius R verbleibt und dabei weder aus der Rinne 23 austritt, noch den Rinnengrund 26 des Nadelschaftes 4 berührt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kettenwirkmaschine mit Schiebernadeln, die einen einseitigen, geraden, rinnenförmigen Nadelschaft mit Hakenkopf und einen aus Geradteilen bestehenden Schieber aufweisen, die beide Schwenkbewegungen um eine gemeinsame Achse ausführen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (23) des Nadelschaftes (4) unter Berücksichtigung des Radius (R) der Bahn des oberen Geradteils (7) des Schiebers (6) so bemessen ist, daß der obere Geradteil (7) bei seiner Bewegung weder den Rinnengrund (26) berührt noch mit seiner dem Rinnengrund (26) abgewandten Seite aus dem is Rinnenquerschnitt hervortritt und der obere Geradteil (7) des Schiebers (6) so kurz bemessen ist, daß er in der Schließstellung mit seinem Knickpunkt (24) gerade noch in der Rinne (23) des Nadelschaftes (4) verbleibt
DE19681760140 1968-04-09 1968-04-09 Kettenwirkmaschine Expired DE1760140C2 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681760140 DE1760140C2 (de) 1968-04-09 Kettenwirkmaschine
CH467369A CH488040A (de) 1968-04-09 1969-03-27 Kettenwirkmaschine
GB1228526D GB1228526A (de) 1968-04-09 1969-04-09
US00149824A US3724241A (en) 1968-04-09 1971-06-03 Warp knitting machine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681760140 DE1760140C2 (de) 1968-04-09 Kettenwirkmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1760140B1 DE1760140B1 (de) 1970-07-09
DE1760140C2 true DE1760140C2 (de) 1978-01-12

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DD215594A5 (de) Strickmaschine zur herstellung von maschenware
DE3310723C1 (de) Fadenfuehrer fuer Flachstrickmaschinen
DE3151225C2 (de) Nadel für Flachstrickmaschinen
DE1760140C2 (de) Kettenwirkmaschine
DE2636020C3 (de) Rundstrickmaschine
DE1585127A1 (de) Verbundnadel
DE1660934C3 (de) Zick-Zack-Nähmaschine
DE1155559B (de) Handstrickapparat fuer Links-Links-Ware
DE2636008C3 (de) Rundstrickmaschine mit Nadelauswahleinrichtung
DE2936595A1 (de) Brenner, insbesondere fuer flambierrechaud
EP0077022A1 (de) Zungennadel für Maschinen zur Herstellung von Maschenware
DE524740C (de) Rundstrickmaschine mit uebereinanderstehenden Nadelzylindern
DE2163447A1 (de) Zweiteilige Wirk- bzw. Stricknadel
DE2226763C3 (de) Elektromagnetisch gesteuerte Mustervorrichtung fur eine Strickmaschine
DE3717673A1 (de) Maschenbildende maschine
DE1933678A1 (de) Stichplatte mit verschiebbarer Stichbildezunge
DE872101C (de) Vorrichtung an Rundwirkmaschinen u. dgl. fuer die Herstellung durchbrochener Ware
DE933006C (de) Naehmaschine mit umlaufendem Greifer
DE468460C (de) Flachstrickmaschine
DE3005787A1 (de) Kettenwirkmaschine mit schiebernadeln
DE848163C (de) Werkzeugmaschine
DE614771C (de) Links-Links-Flachstrickmaschine zur Herstellung gemusterter Ware
DE638898C (de) Rundraenderstrickmaschine
DE2245416A1 (de) Strickschlossblock fuer strickmaschinen
DE319668C (de) Wirkstuhl